CH280212A - Tischkegelspiel mit Einrichtung zum Wiederaufstellen der Kegel. - Google Patents

Tischkegelspiel mit Einrichtung zum Wiederaufstellen der Kegel.

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CH280212A
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Description


  Tischkegelspiel mit Einrichtung zum     Wiederaufstellen    der Kegel.    Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Tischkegelspiel, welches mit einer Einrichtung  zum     Wiederaufstehen    der Kegel versehen ist  und sich dadurch auszeichnet, dass die Kegel  an ihrem untern Ende     kegelstumpfartig    ver  jüngt und je mit einem durch eine Durch  brechung der Bahnfläche hindurchtretenden  Zugseil verbunden sind, das in der Länge ver  stellbar an einem für alle Zugseile gemein  samen, mit einem Betätigungsgriff versehenen  Schiebeorgan angreift.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in der beigefügten Zeichnung  dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.1    das Tischkegelspiel in Draufsicht,       Fig.2    von der     Abschussseite    der Kugeln  gesehen,       Fig.    3 in Ansicht von unten,       Fig.    4 einen Teil des Tischkegelspieles von  der Seite und teilweise im Längsschnitt  gesehen,       Fig.5    einen Querschnitt nach der Linie       V-V    in     Fig.    1,       Fig.6    einen teilweisen Querschnitt nach  der Linie     VI-VI    in     Fig.1.     



  Das dargestellte Tischkegelspiel weist eine  erhöht in einem Rahmen 10 befestigte Bahn  fläche 11 auf, welche an den Standplätzen  der Kegel 12 kreisrunde     Durchbrechungen     zum Durchlassen feiner Zugseile 13 besitzt.  Unter dem Ausdruck Zugseil ist dabei irgend  ein biegsames, fadenartiges Gebilde ver  standen, das entweder aus mehreren ein  zelnen, miteinander verdrehten Elementen    oder auch nach der Art eines Drahtes aus  vollem Material bestehen kann. Das eine Ende  jedes Zugseiles 13 ist an der untern Stirn  fläche eines der Kegel 12 befestigt, die an  ihrem untern Ende     kegelstumpfartig    verjüngt  sind.

   Das andere Ende jedes Zugseiles 13 ist  durch eine entsprechende     Durchbrechung     einer im dargestellten Beispiel rohrförmigen  Leiste 14 hindurchgeführt und mit einer in  der Längsrichtung des Seiles verstellbaren  Klammer 15 versehen, die ein Herausgleiten  des betreffenden Seiles aus der Durch  brechung der Leiste 14 verhindert. Die Leiste  14 ist Teil eines als Rahmen ausgebildeten  Schiebeorgans, wobei der Rahmen ausser der  Leiste 14 eine parallel dazu angeordnete Leiste  16 und zwei diese Leisten miteinander ver  bindende Stäbe 17 aufweist.

   Der Rahmen 14,  16, 17 ist waagrecht auf der Unterseite der  Bahnfläche 11 in der Längsrichtung der Bahn  verschiebbar angeordnet, indem die Enden  der beiden quer zur     Verschieberichtung     stehenden Leisten 14 und 16 in im Quer  schnitt     U-förmigen    Schienen 18 geführt sind,  welche an der Innenseite des Rahmens 10 be  festigt sind. Zwei Zugfedern 19 greifen     einer-          ends    an der Leiste 14 an und sind     anderends     bei 20 am Rahmen 10 verankert. Diese Federn  19 haben das Bestreben, das Schiebeorgan 14,  16, 17 in     Fig.    3 und 4 nach links gegen einen  am betreffenden Ende der Führungsschienen  18 angeordneten, in der Zeichnung nicht  sichtbaren Anschlag zu bewegen.

   Die Leiste  7.6 befindet sieh gemäss     Fig.    2 und 3 nahe beim           Abschussende    der Bahn unterhalb derselben       und    kann von aussen mit der Hand erfasst  werden. Sie dient als Betätigungsgriff zum  Bewegen des Schiebeorgans 14, 16, 17.  



  Unterhalb des Schiebeorgans und der Zug  seile 13 befindet sich in einigem Abstand von  der Bahnfläche 11 ein schiefer Boden 21, der  zusammen mit Führungsleisten 22 zum Zu  rückleiten der Kugeln an das     Abschussende     der Kegelbahn dient. Zu diesem Zwecke be  steht zwischen dem hinter den Kegeln 12  liegenden Ende der Bahnfläche 11 und dein  Rahmen 10 eine Lücke, durch welche die  Kugeln auf den     darunterliegenden        schiefen     Boden 21 gelangen können.  



  Die Oberseite der Bahnfläche 11 trägt an.  der     Abschussstelle    der Kugeln drei Markie  rungspunkte 23 und 24, die im Dreieck an  geordnet sind, wobei der eine Markierungs  punkt 23 auf der     Mittellängsebene    der Bahn  dem vordersten Kegel 12 gegenüberliegt und  die beiden andern Markierungspunkte 24 zu  beiden Seiten der Mittellängslinie der Bahn  liegen.  



  Die Gebrauchs- und Wirkungsweise des  beschriebenen Tischkegelspiels ist wie folgt  Die Klammern 15 der einzelnen Zugseile  13 sind derart angeordnet, dass die Seile 13  im Ruhezustand des Schiebeorgans 14, 16, 17  und bei aufgestellten Kegeln nicht gespannt  sind. Wenn eine Kugel die Kegel trifft, kön  nen sich dieselben somit umlegen. Wünscht  man die Kegel wieder     aufzustellen,    so wird  das Schiebeorgan 14, 16, 17 mit Hilfe des       Betätigungsgiiffes    16 entgegen der     Wirkung     der Federn 19 in     Fig.    3 und 4 nach rechts  bewegt. Die Klammern 15 kommen dadurch  an der -Leiste 14 zur Anlage und dienen als       Mitnehmer    für die Zugseile 13.

   Dieselben wer  den bei der Bewegung des Schiebeorgans ge  spannt und die Kegel wegen der     kegelstumpf-          förmigen    Ausbildung ihrer untern Enden da  bei aufgerichtet und gleichzeitig genau an     ihre     Standplätze über den zum Durchlassen der  Zugseile 13 vorhandenen     Durchbrechungen     gebracht. Beim Loslassen des Betätigungs  griffes 16 bewegt sich das Schiebeorgan unter  dem Einfluss der Federn 19 wieder in seine    Ausgangslage zurück unter Entspannung der  Zugseile 13. Die Kegel 12 sind nun erneut für  einen Spielgang bereit. Die Markierungs  punkte 23 und 24 ermöglichen eine vergleichs  weise Festlegung der     Abschussrichtung    der  Kugeln.  



  Das beschriebene Tischkegelspiel besitzt  gegenüber bekannten den Vorteil, dass die  Kegel einerseits     leieht        aufstellbar    sind,     (-la     ihre untern Enden eine Verjüngung auf  weisen, und zweitens keinen Widerstand gegen  das Umwerfen leisten, weil ihre Standfläche  verhältnismässig klein ist, aber immerhin  noch gross genug, um einen sichern Stand der  Kegel zu gewährleisten. Ein weiterer Vorteil  des beschriebenen Spieles liegt darin, dass die  Einrichtung zum     Wiederaufstellen    der Kegel  von aussen nicht sichtbar ist und auch ihren  Betätigungsgriff unterhalb der Bahnfläche  hat.  



  Durch die     Verstellbarkeit    der Klammern  15 können die Längen der einzelnen Zugseile  den Erfordernissen entsprechend genau ab  gepasst werden. Auch ist dadurch jederzeit  ein Nachstellen der Klammern 15 möglich,  wenn sich mit der Zeit eine ungleichmässige  Längendehnung einzelner Zugseile 13 bemerk  bar macht.  



  Um beim Betätigen des Schiebeorgans  immer ein sicheres Spannen sämtlicher Zug  seile zu erwirken, könnte gemäss einer nicht  dargestellten Variante in jedem Zugseil 13  ein elastisches Element eingeschaltet sein,  oder die Zugseile 13 könnten selbst aus  elastisch nachgiebigem Material bestehen, wo  bei die Spannung der elastischen Elemente       bzw.    der elastischen Seile so begrenzt sein  müsste, dass in der Ruhelage des Schiebe  organs die Zugseile nicht gespannt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Tisehkegelspiel mit Einrichtung zum Wie deraufstellen der Kegel, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kegel an ihrem untern Ende kegelstumpfartig verjüngt und je mit einen durch eine Durchbreehung der Bahnfläche hindurchtretenden Zugseil verbunden sind, das in der Länge verstellbar an einem für i 11e Zugseile gemeinsamen, mit einem Betäti gungsgriff versehenen Schiebeorgan angreift. UNTERANSPRÜCHE: 1. Tischkegelspiel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Schiebe organ unter dem Einfluss wenigstens einer Feder steht, die bestrebt ist, dasselbe in eine solche Lage zu bewegen, dass die Zugseile der Kegel nicht gespannt sind. . 2.
    Tischkegelspiel nach Patentanspruch und Unteransprueh 1, dadurch gekenn zeichnet, dass das Schiebeorgan unterhalb der Bahnfläche und der Betätigungsgriff sich an genähert an einem Rande der Bahn ebenfalls unter derselben befindet. 3. Tisehkegelspiel nach Patentanspruch und Unteransprüehen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das Schiebeorgan in der Längsrichtung der Bahn verschiebbar und der Betätigungsgriff an der vom Kegelstandort entfernteren Schmalseite der Bahn ange ordnet ist. 4.
    Tischkegelspiel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass das Schiebeorgan die Gestalt eines horizontalen Rahmens besitzt, dessen eine Seite mit den Zugseilen verbunden und deren parallel dazustehende Leiste als Betäti gungsgriff ausgebildet ist. 5. Tischkegelspiel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass jedes Zugseil durch eine Durch- brechung der entsprechenden Rahmenleiste des Schiebeorgans hindurchgeführt ist und eine verstellbare Klammer trägt, die bei Be wegung des Schiebeorgans mit der betreffen den Leiste zum Anschlag kommt und als Mit nehmer für das Seil dient. 6.
    Tischkegelspiel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass das Schiebeorgan zwischen der Unterseite der Bahnfläche und einem Bar unterliegenden schiefen Boden zum Zurück leiten der Kugeln an das Abschussende der Bahn angeordnet ist. 7. Tischkegelspiel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite der Bahn fläche an der Abschussstelle der Kugeln we nigstens zwei Markierungen aufweist, die eine vergleichsweise Festlegung der Abschussrich- tung ermöglichen sollen. B.
    Tischkegelspiel nach Patentansprueh und Unteransprüchen 1 bis<B>3,6</B> und 7, dadurch gekennzeichnet, dass drei im Dreieck ange ordnete Markierungen vorhanden sind, deren eine in der Mittellängslinie der Bahn liegt und deren andere zu beiden Seiten derselben liegen. 9. Tischkegelspiel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in die Zugseile elastische Elemente eingeschaltet sind. 10. Tischkegelspiel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugseile aus elastisch nachgiebigem Material bestehen.
CH280212D 1950-05-23 1950-05-23 Tischkegelspiel mit Einrichtung zum Wiederaufstellen der Kegel. CH280212A (de)

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