CH280212A - Tischkegelspiel mit Einrichtung zum Wiederaufstellen der Kegel. - Google Patents
Tischkegelspiel mit Einrichtung zum Wiederaufstellen der Kegel.Info
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- A63D5/00—Accessories for bowling-alleys or table alleys
- A63D5/08—Arrangements for setting-up or taking away pins
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Description
Tischkegelspiel mit Einrichtung zum Wiederaufstellen der Kegel. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Tischkegelspiel, welches mit einer Einrichtung zum Wiederaufstehen der Kegel versehen ist und sich dadurch auszeichnet, dass die Kegel an ihrem untern Ende kegelstumpfartig ver jüngt und je mit einem durch eine Durch brechung der Bahnfläche hindurchtretenden Zugseil verbunden sind, das in der Länge ver stellbar an einem für alle Zugseile gemein samen, mit einem Betätigungsgriff versehenen Schiebeorgan angreift. Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist in der beigefügten Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt: Fig.1 das Tischkegelspiel in Draufsicht, Fig.2 von der Abschussseite der Kugeln gesehen, Fig. 3 in Ansicht von unten, Fig. 4 einen Teil des Tischkegelspieles von der Seite und teilweise im Längsschnitt gesehen, Fig.5 einen Querschnitt nach der Linie V-V in Fig. 1, Fig.6 einen teilweisen Querschnitt nach der Linie VI-VI in Fig.1. Das dargestellte Tischkegelspiel weist eine erhöht in einem Rahmen 10 befestigte Bahn fläche 11 auf, welche an den Standplätzen der Kegel 12 kreisrunde Durchbrechungen zum Durchlassen feiner Zugseile 13 besitzt. Unter dem Ausdruck Zugseil ist dabei irgend ein biegsames, fadenartiges Gebilde ver standen, das entweder aus mehreren ein zelnen, miteinander verdrehten Elementen oder auch nach der Art eines Drahtes aus vollem Material bestehen kann. Das eine Ende jedes Zugseiles 13 ist an der untern Stirn fläche eines der Kegel 12 befestigt, die an ihrem untern Ende kegelstumpfartig verjüngt sind. Das andere Ende jedes Zugseiles 13 ist durch eine entsprechende Durchbrechung einer im dargestellten Beispiel rohrförmigen Leiste 14 hindurchgeführt und mit einer in der Längsrichtung des Seiles verstellbaren Klammer 15 versehen, die ein Herausgleiten des betreffenden Seiles aus der Durch brechung der Leiste 14 verhindert. Die Leiste 14 ist Teil eines als Rahmen ausgebildeten Schiebeorgans, wobei der Rahmen ausser der Leiste 14 eine parallel dazu angeordnete Leiste 16 und zwei diese Leisten miteinander ver bindende Stäbe 17 aufweist. Der Rahmen 14, 16, 17 ist waagrecht auf der Unterseite der Bahnfläche 11 in der Längsrichtung der Bahn verschiebbar angeordnet, indem die Enden der beiden quer zur Verschieberichtung stehenden Leisten 14 und 16 in im Quer schnitt U-förmigen Schienen 18 geführt sind, welche an der Innenseite des Rahmens 10 be festigt sind. Zwei Zugfedern 19 greifen einer- ends an der Leiste 14 an und sind anderends bei 20 am Rahmen 10 verankert. Diese Federn 19 haben das Bestreben, das Schiebeorgan 14, 16, 17 in Fig. 3 und 4 nach links gegen einen am betreffenden Ende der Führungsschienen 18 angeordneten, in der Zeichnung nicht sichtbaren Anschlag zu bewegen. Die Leiste 7.6 befindet sieh gemäss Fig. 2 und 3 nahe beim Abschussende der Bahn unterhalb derselben und kann von aussen mit der Hand erfasst werden. Sie dient als Betätigungsgriff zum Bewegen des Schiebeorgans 14, 16, 17. Unterhalb des Schiebeorgans und der Zug seile 13 befindet sich in einigem Abstand von der Bahnfläche 11 ein schiefer Boden 21, der zusammen mit Führungsleisten 22 zum Zu rückleiten der Kugeln an das Abschussende der Kegelbahn dient. Zu diesem Zwecke be steht zwischen dem hinter den Kegeln 12 liegenden Ende der Bahnfläche 11 und dein Rahmen 10 eine Lücke, durch welche die Kugeln auf den darunterliegenden schiefen Boden 21 gelangen können. Die Oberseite der Bahnfläche 11 trägt an. der Abschussstelle der Kugeln drei Markie rungspunkte 23 und 24, die im Dreieck an geordnet sind, wobei der eine Markierungs punkt 23 auf der Mittellängsebene der Bahn dem vordersten Kegel 12 gegenüberliegt und die beiden andern Markierungspunkte 24 zu beiden Seiten der Mittellängslinie der Bahn liegen. Die Gebrauchs- und Wirkungsweise des beschriebenen Tischkegelspiels ist wie folgt Die Klammern 15 der einzelnen Zugseile 13 sind derart angeordnet, dass die Seile 13 im Ruhezustand des Schiebeorgans 14, 16, 17 und bei aufgestellten Kegeln nicht gespannt sind. Wenn eine Kugel die Kegel trifft, kön nen sich dieselben somit umlegen. Wünscht man die Kegel wieder aufzustellen, so wird das Schiebeorgan 14, 16, 17 mit Hilfe des Betätigungsgiiffes 16 entgegen der Wirkung der Federn 19 in Fig. 3 und 4 nach rechts bewegt. Die Klammern 15 kommen dadurch an der -Leiste 14 zur Anlage und dienen als Mitnehmer für die Zugseile 13. Dieselben wer den bei der Bewegung des Schiebeorgans ge spannt und die Kegel wegen der kegelstumpf- förmigen Ausbildung ihrer untern Enden da bei aufgerichtet und gleichzeitig genau an ihre Standplätze über den zum Durchlassen der Zugseile 13 vorhandenen Durchbrechungen gebracht. Beim Loslassen des Betätigungs griffes 16 bewegt sich das Schiebeorgan unter dem Einfluss der Federn 19 wieder in seine Ausgangslage zurück unter Entspannung der Zugseile 13. Die Kegel 12 sind nun erneut für einen Spielgang bereit. Die Markierungs punkte 23 und 24 ermöglichen eine vergleichs weise Festlegung der Abschussrichtung der Kugeln. Das beschriebene Tischkegelspiel besitzt gegenüber bekannten den Vorteil, dass die Kegel einerseits leieht aufstellbar sind, (-la ihre untern Enden eine Verjüngung auf weisen, und zweitens keinen Widerstand gegen das Umwerfen leisten, weil ihre Standfläche verhältnismässig klein ist, aber immerhin noch gross genug, um einen sichern Stand der Kegel zu gewährleisten. Ein weiterer Vorteil des beschriebenen Spieles liegt darin, dass die Einrichtung zum Wiederaufstellen der Kegel von aussen nicht sichtbar ist und auch ihren Betätigungsgriff unterhalb der Bahnfläche hat. Durch die Verstellbarkeit der Klammern 15 können die Längen der einzelnen Zugseile den Erfordernissen entsprechend genau ab gepasst werden. Auch ist dadurch jederzeit ein Nachstellen der Klammern 15 möglich, wenn sich mit der Zeit eine ungleichmässige Längendehnung einzelner Zugseile 13 bemerk bar macht. Um beim Betätigen des Schiebeorgans immer ein sicheres Spannen sämtlicher Zug seile zu erwirken, könnte gemäss einer nicht dargestellten Variante in jedem Zugseil 13 ein elastisches Element eingeschaltet sein, oder die Zugseile 13 könnten selbst aus elastisch nachgiebigem Material bestehen, wo bei die Spannung der elastischen Elemente bzw. der elastischen Seile so begrenzt sein müsste, dass in der Ruhelage des Schiebe organs die Zugseile nicht gespannt sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Tisehkegelspiel mit Einrichtung zum Wie deraufstellen der Kegel, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kegel an ihrem untern Ende kegelstumpfartig verjüngt und je mit einen durch eine Durchbreehung der Bahnfläche hindurchtretenden Zugseil verbunden sind, das in der Länge verstellbar an einem für i 11e Zugseile gemeinsamen, mit einem Betäti gungsgriff versehenen Schiebeorgan angreift. UNTERANSPRÜCHE: 1. Tischkegelspiel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Schiebe organ unter dem Einfluss wenigstens einer Feder steht, die bestrebt ist, dasselbe in eine solche Lage zu bewegen, dass die Zugseile der Kegel nicht gespannt sind. . 2.Tischkegelspiel nach Patentanspruch und Unteransprueh 1, dadurch gekenn zeichnet, dass das Schiebeorgan unterhalb der Bahnfläche und der Betätigungsgriff sich an genähert an einem Rande der Bahn ebenfalls unter derselben befindet. 3. Tisehkegelspiel nach Patentanspruch und Unteransprüehen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das Schiebeorgan in der Längsrichtung der Bahn verschiebbar und der Betätigungsgriff an der vom Kegelstandort entfernteren Schmalseite der Bahn ange ordnet ist. 4.Tischkegelspiel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass das Schiebeorgan die Gestalt eines horizontalen Rahmens besitzt, dessen eine Seite mit den Zugseilen verbunden und deren parallel dazustehende Leiste als Betäti gungsgriff ausgebildet ist. 5. Tischkegelspiel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass jedes Zugseil durch eine Durch- brechung der entsprechenden Rahmenleiste des Schiebeorgans hindurchgeführt ist und eine verstellbare Klammer trägt, die bei Be wegung des Schiebeorgans mit der betreffen den Leiste zum Anschlag kommt und als Mit nehmer für das Seil dient. 6.Tischkegelspiel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass das Schiebeorgan zwischen der Unterseite der Bahnfläche und einem Bar unterliegenden schiefen Boden zum Zurück leiten der Kugeln an das Abschussende der Bahn angeordnet ist. 7. Tischkegelspiel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite der Bahn fläche an der Abschussstelle der Kugeln we nigstens zwei Markierungen aufweist, die eine vergleichsweise Festlegung der Abschussrich- tung ermöglichen sollen. B.Tischkegelspiel nach Patentansprueh und Unteransprüchen 1 bis<B>3,6</B> und 7, dadurch gekennzeichnet, dass drei im Dreieck ange ordnete Markierungen vorhanden sind, deren eine in der Mittellängslinie der Bahn liegt und deren andere zu beiden Seiten derselben liegen. 9. Tischkegelspiel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in die Zugseile elastische Elemente eingeschaltet sind. 10. Tischkegelspiel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugseile aus elastisch nachgiebigem Material bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
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