CH280376A - Einrichtung zur Erzeugung künstlichen Nebels. - Google Patents

Einrichtung zur Erzeugung künstlichen Nebels.

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CH280376A
CH280376A CH280376DA CH280376A CH 280376 A CH280376 A CH 280376A CH 280376D A CH280376D A CH 280376DA CH 280376 A CH280376 A CH 280376A
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CH
Switzerland
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working
fog
compressed gas
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mist
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Ge Borchers
Original Assignee
Borchers Ag Gebr
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M7/00Special adaptations or arrangements of liquid-spraying apparatus for purposes covered by this subclass
    • A01M7/0089Regulating or controlling systems

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
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  • Catching Or Destruction (AREA)

Description


  



  Einrichtung zur Erzeugung künstlichen Nebels.



   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Erzeugung kiinstlichen Nebels.



   Künstlicher Nebel wird vor allem in landund   forstwirtschaftlichen    Kulturen zur Schäd  lingsbekämpfung,    zur Desinfektion und zum   Frostsehutz    angewandt. Hierzu sind grosse und genau dosierte Mengen bestimmter   Flüs-    sigkeiten schnell und wirksam mittels Druckgas zu vernebeln. Aufgaben dieser Art sind häufig an bestimmte   jahreszeitliche    und wit  terungsbestimmte    Situationen gebunden und müssen, wenn diese vorliegen, mit grösster Be  schleunigung    durchgeführt werden.



   Verschiedene Kulturen bedürfen hierbei verschiedener Mengen bestimmter Wirkstoffe, beispielsweise einer insektiziden und einer fungiziden Lösung.



   Mit der Einrichtung nach der Erfindung ist es möglich, den Anforderungen bestimmter Kulturen an die Wirkstoffe voll gerecht zu Werden, ohne dass Wirkstoffe mitvernebelt werden müssen, die nicht oder nur teilweise benötigt werden. Man kann also ein bestimmtes Gebiet in nur einem Arbeitsgang vernebeln, um zum Beispiel sämtlichen Anforderungen der Kulturen an die benötigten Wirkstoffe zu entsprechen.



   Die Einrichtung nach der Erfindung kennzeichnet sich durch die bauliche Ver  einigung    mindestens zweier Vorratsbehälter f r die zu vernebelnden Flüssigkeiten, mindestens zweier Arbeitskessel je mit mehreren schwenkbaren   Nebeldüsen,      eine'r Druckgas-    quelle und einer   Druckgasverteilungsleitung    in einem Fahrzeug, um   versehiedene    Flüssigkeiten räumlich getrennt in einem jederzeit veränderbaren Verhältnis mittels komprimierten Gases vernebeln zu können.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Einrichtung dargestellt. Es zeigt :
Fig.   1    eine fahrbare, auf einem Anhänger montierte Anlage,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Anlage ohne Fahrzeug in grösserem Ma¯stab,
Fig. 3 eine Ansicht von der rückwärtigen Stirnseite,
Fig. 4 eine Draufsicht.    liber    zwei nebeneinander befindlichen Vorratsbehältern   1    und la für Nebelflüssigkeiten sind hintereinander zwei Arbeitskessel 2 und 2a angeordnet. Um diese ist eine als Ringleitung 3 ausgebildete Druckgasverteilungsleitung herumgeführt. Vom Abfluss 4 des Vorratsbehälters 1 führt eine Steigleitung 5 mit einem Hahn 6 zum Arbeitskessel 2. Eine gleichartige Leitung 5a mit einem Hahn 6a führt vom Vorratsbehälter la zum zweiten Arbeitskessel 2a.

   Beide Arbeitskessel haben je vier schwenkbare   Nebeldüsen    8 bzw.   8a,    die oberhalb dieser Kessel über je einen Hahn 9 bzw. 9a mit dem zugehörigen, auf den Boden reichenden Steigrohr 10 bzw. 10a in Verbindung stehen, deren Enden unter einem   Win-    kel von etwa 45  abgeschrägt sind. Das komprimierte Gas f r die Nebeldüsen wird über   Druckgasschläuche    11 bzw. lla aus der Druckgasverteilungsleitung 3 entnommen. Die   Druckgaszuführung    in diese erfolgt über den Hahn 12, an dem eine Druckgasquelle, zum Beispiel eine   Druckgasflasche    21 oder ein Kompressor, angeschlossen ist.



   Die. Arbeitskessel 2 und 2a besitzen Entlüftungsstutzen 7 und 7a. Seitlich an der Ringleitung 3 ist über ein Reduzierventil 13 und ein Manometer   14    ein dünnwandiger Gasschlauch 15 angeschlossen, der als Überdruckschutz wirkt und eine Leitung 16 speist. Von dieser her kann  ber die   Druekzuleit-Ling    17,   l.'ia    ein Überdruck auf den Vorratskessel gegeben und so die Arbeitskessel gefüllt werden.



     1S    ist eine an sich bekannte Vorrichtung zur Kesselentl ftung. Schliesslich ist noch ein Überdruckventil 19 vorgesehen. Die Vorratskessel sind durch Tankverschlüsse   20 lmd 20a    verschlossen.



   Die Arbeitsweise der Einrichtung ist folgende :
Mittels der Druckgasquelle   21    wird über den Hahn 12 ein Druck von beispielsweise 4 atü auf die Ringleitung 3 gegeben. Dann wird über das Reduzierventil 13 und die Leitungen 15,16,17 bzw. 17a ein Druck von etwa   0,    5   atü    auf die   Vorratskessel    1 und la geschaltet. Durch Offnen der Hähne 6 und 6a werden die Arbeitskessel 2 und 2a gefüllt.



  Dabei kann man von vornherein   berücksichti-    gen, welche Flüssigkeitsmenge auf ein bestimmtes Areal vernebelt werden soll. Man kann also die Dosierung schon durch die Fiillung der Arbeitskessel festlegen. An Ort und Stelle braucht man dann nur noch die Hähne 9,9a der Sprühdüsen 8, 8a und die nicht gezeichneten   Druckgasanschlüsse    für die Schläuche 11 bzw.   11a    zu öffnen. Die Zuleitungen zu den Schläuchen 11 bzw. 11a sind so über den Umfang der Ringleitung 3, die einen geschlossenen Ring von grossem   Quer-    schnitt bildet, verteilt, dass praktisch an allen Stellen der gleiche Druck herrscht und somit für sämtliche Düsen gleiche   Arbeitsbedingun-    gen geschaffen sind.



   Die Wahl und Veränderung des   Mischungs-    verhältnisses ist in verschiedener Weise möglich : Durch die Anzahl der in Tätigkeit be  findlichen    Düsen, durch verschiedene Stellung der Hähne 9,9a und schliesslich dadurch,   dates    auf einen der Arbeitskessel ein   geringer Über-    druck gegeben werden kann. Dieses letztere Mittel ist aber nur dann anzuwenden, wenn die   Tropfchengrosse    des Nebels keine entscheidende Rolle spielt, da hierdurch ein schwerer Nebel von verringerter   Schwebefähigkeit    entsteht.



   Zur Erzeugung eines besonders stabilen und fein verteilten Nebels ist es vorteilhaft, der zu vernebelnden Flüssigkeit ein leicht verdampfendes Lösungsmittel zuzusetzen. Da die   Teilchengrosse    des Nebels beim Verlassen der Düse nicht beliebig klein gemacht werden kann, erzielt man durch die teilweise Ver  dampfung    der Tröpfchen eine zusätzliche Verkleinerung der Tröpfchen, deren Ausmass sieh durch den Zusatz an flüchtigen   Losungs-    mitteln bestimmen lässt. Benützt man einen, evtl. zusätzlichen, VorratsbehÏlter für ein flüchtiges Lösungsmittel, so kann in jedem Einzelfall auch durch Wahl der Mischung im Arbeitskessel die   Tröpfchenfeinheit    und damit die Stabilität des Nebels variiert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einrichtung zur Erzeugung künstliehen Nebels, gekennzeichnet dureh die bauliche Vereinigung mindestens zweier Vorratsbehälter für Nebelflüssigkeiten, mindestens zweier Arbeitskessel je mit mehreren schwenkbaren Nebeldüsen, einer Druckgasquelle und einer Druckgasverteilungsleitung in einem Fahr- zeug, um verschiedene Flüssigkeiten räumlich getrennt in einem jederzeit veränderbaren Verhältnis mittels komprimierten Gases vernebeln zu können.
    UNTERANSPRTTCHE : 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ die beiden Vor ratsbehälter nebeneinander, die Arbeitskessel darüber und hintereinander und diese umschliessend die ringförmige Druckgasverteilungsleitung angeordnet sind.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitskessel mit zu den Nebeldüsen führenden Flüssigkeitssteigrohren versehen sind, deren bis auf den Kesselboden reichende Enden unter einem Winkel von 45# abge schrägt sind.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dal3 die Steigrohre oberhalb der Arbeitskessel über einen Hahn mit schwenk- baren Nebeldüsen verbunden sind.
CH280376D 1949-04-20 1949-04-20 Einrichtung zur Erzeugung künstlichen Nebels. CH280376A (de)

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CH280376D CH280376A (de) 1949-04-20 1949-04-20 Einrichtung zur Erzeugung künstlichen Nebels.

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FR (1) FR991913A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102013106377A1 (de) * 2013-06-19 2014-12-24 Horsch Leeb Application Systems Gmbh Fahrbare landwirtschaftliche Verteilmaschine für flüssige Medien

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102013106377A1 (de) * 2013-06-19 2014-12-24 Horsch Leeb Application Systems Gmbh Fahrbare landwirtschaftliche Verteilmaschine für flüssige Medien

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FR991913A (fr) 1951-10-11

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