CH280399A - Elektrisches Heizelement. - Google Patents
Elektrisches Heizelement.Info
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Description
Elektrisches Heizelement. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein elektrisches Heizelement, dessen Heizkörper aus einem halbleitenden thermoplastisehen Kunststoff mit einem spezifischen Widerstand von weni-er als 7.03 Ohm . ein besteht.
Zweck mässig- besteht der eigentliche Heizkörper aus einem thermoplastischen Poly merisat mit. einer Beimisehung von feinverteiltem leitendem @Ia- terial, das von dem Polymerisat nicht voll ständig eingehüllt wird, sondern ein zusam- menhängendes Skelett in demselben bildet. Die inetallisehen Stromzuführungen werden mit dem Heizkörper vorteilhaft durch Einpressen, Einsehmelzen oder Eingiessen befestigt.
Der Heizkörper kann mit oder ohne elek- trisehe Isolierung- verwendet werden. Wenn Isolierung verwendet wird, kann diese vor- teilhaftenveise aus einem thermoplastiselien Kunststoff bestehen, am besten von der glei- ehen Art wie derjenige, der in dem Heiz körper vorhanden ist, und mit diesem selbst versehweisst, insbesondere um diesen herum geschweisst sein.
Geeignete thermoplastische Polvmerisate sowohl für den Heizkörper als auch für die Isolierung sind Polvvinylchlorid oder ein 1Iisehpolymerisat, das zum überwie genden Teil aus Vinylehlorid erhalten wurde.
Das Heizelement ist zweckmässigerweise für eine Temperatur von ungefähr 50 C bestimmt, die um einen sicheren Betrag unterhalb der Erweichungstemperatur des verwendeten thermoplastischen Kunststoffes liegen kann. Der Stromverbrauch des Elementes ist gering, und seine Wärmestrahlung ist gleichmässig über die ganze Oberfläche des Heizkörpers verteilt. Dies, in Verbindung mit der leichten Formbarkeit des thermoplastischen Kunst stoffes und andern vorteilhaften Eigenschaf ten, bewirkt, dass das Heizelement eine weit verbreitete Anwendbarkeit in sehr verschie denen Formen und für sehr verschiedene Zwecke findet.
Besonders geeignet ist es in Form von Heizkissen, Heizmatten sowie Heiz- binden in der Krankenpflege. Es kann auch als dünne Folien in langen, zusammenroll- baren Längen zur Bekleidung von Wänden, Fussböden oder Decken in Wohnräumen oder andern Lokalen hergestellt werden. Diese Heiz- folien eignen sich auch für die inwendige Be kleidung von Schränken, Behältern und an dern Gefässen, deren Inhalt erwärmt oder warmgehalten werden soll. Für die letzt genannten Zwecke kann das Heizelement auch als Tauchsieder in Form von Scheiben, Stangen, Band oder dergleichen hergestellt werden.
Solche Tauchsieder sind besonders ge eignet für grosse Zisternen mit zähflüssigen Flüssigkeiten. Wenn das Heizelement als biegsames, zweekmässigerweise profiliertes Band ausgeführt ist, kann es durch Rohrlei tungen gezogen werden, die sehwerflüssige oder andere Flüssigkeiten transportieren, die erwärmt oder warmgehalten werden sollen. Das Heizelement kann auch in Form von Roh ren hergestellt werden, die für solche Rohr leitungen geeignet sind.
Die Erfindung wird näher unter Hinweis auf die beiliegende Zeichnung beschrieben, die ein Beispiel eines Heizelementes in Form eines Heizkissens zeigt.
Fig.1 zeigt eine Seite des Heizelementes, wobei die Isolierungsschicht auf dieser Seite weggelassen ist.
Fig. 2 ist ein Schnitt längs der Linie .1- < 1 in Fig.1. Der Heizkörper besteht aus einer halb leitenden Folie 1 aus mit Weichmacher ver setztem Vinylchlorid-Polyinerisat, das mit lei tendem Russ vermischt ist.
Zum Unterschied von gewöhnlichem Russ wird dieser nicht voll ständig von dem Polymerisat benetzt, sondern er bildet ein zusammenhängendes, vom Poly- inerisat umgebenes, äusserst feines Netz- oder Fachwerk (Skelett), das das eigentliche Wi derstandsmaterial im Heizkörper bildet und auch bei mechanischer Beanspruchung des Heizkörpers den innern Zusammenhang zwi schen den Partikeln aufrecht erhält. Der elek trische Strom wird diesem Widerstand durch vieldrahtige Kupferleitungen 2, 3, 4 zuge führt, die durch die äussere Leitung 5 mit einem auf der Zeichnung nicht gezeigten Steckkontakt. an eine Stromquelle anschliessbar sind.
Die Leitung 5 ist ein besonderer viel drahtiger Doppelleiter, dessen einer Teil 6 blank gemacht und in zwei Teile 7 und 8 ge teilt ist, die ohne Stossverbindung in je einen Leiter 2 bzw. 4 des Heizkörpers übergehen, welche den einen Pol des Heizkörpers bilden. Der andere Teil 9 ist über einen Thermostaten 1.0 an den Mittelleiter 3 des Heizkörpers an geschlossen, der den andern Pol bildet. Der Thermostat 10 ist eine Bimetallausführung derselben Art, die allgemein bei Heizkissen der gebräuchlichen Ausführung verwendet wird. Die Leiter 2, 3 und 4 sind parallel und verlaufen in der Längsrichtung des Heizkör pers.
Sie sind festgepresst und können in die halbleitende Folie 1 eingeschmolzen sein, wo bei die Vielzahl der Drähte der metallischen Leiter und ihre flache Ausbreitung zu einer intimeren Vereinigung zwischen dem Metall und dem halbleitenden thermoplastischen Kunststoff und einem leichten Stromüber gang zwischen dem Leiter längs seiner gesam- ten eingebetteten Länge und dem eingebet teten Widerstandsskelett beitragen.
Wünscht man einen regelbaren Heizkörper, so kann man die drei Leiter ?, 3 und 4- an einen äussern Schalter beispielsweise für Se rien- und Parallelschaltung führen oder die Folie 1 in mehrere Widerstandsabteilungen aufteilen mittels mehrerer eingepresster oder eingebetteter Leiter, die an eine äussere Um schaltanordnung angeschlossen werden.
Die Folie 1 ist auf beiden Seiten mittels elektrisch isolierender Folien 11 aus thermo plastischem Kunststoff isoliert, von denen nur die untere in Fig.1. der Zeichnung sichtbar ist. Diese Folien sind dazu bestimmt, eine wasserdichte Hülle um den Heizkörper sowie dessen Stromzuführung und Thermostat zu bilden. Zu diesem Zweck werden die aufein- anderliegenden Folien an den Kanten mitein ander verschweisst. Die Folien 11 sind auch mit dem Leiter 5 verschweisst, wenn dieser eine äussere thermoplastische Umhüllung hat. Sonst muss eine andere wasserdichte Dichtung ange wendet werden.
Um eine isolierende Luft schicht zu vermeiden., muss die Folie 1 längs ihrer ganzen Oberfläche auf den isolierenden Folien 11 festgeschweisst werden, so dass das Ganze einen festen Körper bildet. Damit diese Scllweissung ihren Zweck erfüllt, ist. es vor teilhaft, wenn das thermoplastische Polymeri- sat in den auf diese Weise intim verbundenen Teilen von der gleichen Art ist. Andernfalls kann eine ausgleichende 141aterialwanderung, insbesondere der Weichmachermittel, ein treten, die eine hässlich wirkende Knüllung oder Wellung des zusammengesetzten Körpers veranlasst.
Mechanische Beimisellungen, bei spielsweise von Russ oder andern Farbstoffen, haben keine solche Wirkung; man kann daher ohne störende Wirkung isolierende Folien an wenden, die durch beigemischte, feinverteilte Farbstoffe verschieden gefärbt sind, ein schliesslich Russ, der von dem umgebenden. thermoplastischen Material benetzt wird, so wie Aluminiumpulver. Auf der einen Seite des Heizkörpers kann beispielsweise eine glän zend weisse isolierende Folie verwendet wer den und auf der andern Seite eine matt schwarze isolierende Folie. Hierdurch erhält man von der letzteren Seite eine grössere Wärmeausstrahlung als von der ersteren.
Dies ist von Bedeutung in dem Falle, wo die Wärmestrahlung des Heizkörpers hauptsäch lich in einer bestimmten Richtung ausgenützt wird, z. B. für bestimmte Zwecke, wenn er als Folie oder als Röhre ausgeführt wird.
Mit Vorteil kann auch, wenn die Heiz- folien als Wandbekleidung verwendet werden, Farbe in dekorativen Mustern, beispielsweise Tapetenmustern, aufgedruckt werden.
Gewöhnliche Heizkissen enthalten als Wärmeelement einen um einen Asbestkern in Wendeln g@ewielzelten Widerstandsdraht, der oft durch ein Geflecht aus Asbest- oder Glas woll-arn geschützt ist. Diese Widerstandslitze ist beispielsweise auf einer Gewebeunterlage festgenäht und von einem Bezug aus gummi imprägniertem Stoff umgeben.
Der Wider standsdraht hat erheblich höhere Temperatur als die Temperatur, die auf der Aussenseite des Heizkissens erwünscht ist, und damit die letztgenannte Temperatur über die ganze Oherfläehe gleichmässig wird, ist eine Zwi- sehenlage aus Filz oder dergleichen erforder lich, wobei das Ganze mit Rücksicht auf ge fälligeres Aussehen von einem weiteren Stoff überzug umgeben wird. Die gewöhnliche Aus führung hat den Nachteil, dass das Heizkissen ziemlich teuer wird. Es ist schwer, die Gummi hülle wasserdicht zu machen, besonders in den Nähten, und die Gewebeschicht ausserhalb der Gummihülle ist absorbierend.
Gegenüber die ser gebräuchlichen Ausführung hat ein Heiz kissen mit der beschriebenen Ausführung grosse Vorteile. Es ist nämlich absolut wasserdicht. Eine Anhäufung entzündlicher Textilstoffe um das Widerstandsmäterialkommt nicht vor. Mit Weichmachern behandelte Polyvinvl- ehloriclerzeugnisse haben die Eigenschaft, nicht zu glimmen. Die Aussenseiten des Heiz kissens haben eine gleichmässige Temperatur, ohne dass die Temperatur des Heizkissens ausserordentlich hoch zu sein braucht. Der Heizkörper gibt deshalb die gleiche effektive Wärmemenge bei geringerem Leistungsver brauch als bisher verwendete Heizkissen ab. Ausserdem ist es leichter und billiger herzu stellen.
Heizelemente gemäss der Erfindung haben im Prinzip eine gleichartige Ausführung und können unter Beibehaltung ihrer guten Eigen schaften mit Leichtigkeit den verschiedenen örtlichen Verhältnissen und Zwecken ange passt und nach ihnen geformt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Elektrisches Heizelement, dadurch gekenn zeichnet, dass sein Heizkörper aus einem hall)- leitenden thermoplastischen Kunststoff mit einem spezifischen Widerstand von weniger als<B>103</B> Ohm. ein besteht.UNTERANSPRÜCHE 1.. Elektrisches Heizelement nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der halbleitende thermoplastische Kunststoff aus einem aus Vinlchlorid erhaltenen Poly meri- sat und einem' feinverteilten leitenden Ma terial besteht, das nicht vollständig von die sem Polymerisat eingehüllt ist, sondern ein zusammenhängendes Skelett in demselben bil det. ?. Elektrisches Heizelement nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass das beigemischte Material aus leitendem Russ besteht. 3.Elektrisches Heizelement nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass der Heizkörper mit an eine Stromquelle ansehliessbaren, mit dem halbleitenden thermoplastischen Kunststoff innig verbundenen vieldrahtigen metallischen Leitern versehen ist. 4. Elektrisches Heizelement nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass die genannten Lei ter in der Längsrichtung des Heizkörpers par allel zueinander mit abwechselnder Polarität angeordnet sind. 5. Elektrisches Heizelement nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass die genannten Leiter den Heizkörper in verschiedenartig schaltbare Widerstandssektionen einteilen. 6.Elektrisches Heizelement nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass die genannten Leiter die Fortsetzung der Leitungsdrähte eines äussern Anschlusskabels bilden. 7. Elektrisches Heizelement nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Heizkörper die Form einer Folie hat. S. Elektrisches Heizelement nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Heizkörper die Form eines profilierten Bandes hat. 9. Elektrisches Heizelement nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Heizkörper die Form eines Rohres hat. 10.Elektrisches Heizelement nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass der Heizkörper durch elektrisch isolierenden thermoplastischen Kunststoff isoliert ist. 11. Elektrisches Heizelement nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 3 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrisch isolierende thermoplastische Kunststoff den Heizkörper wasserdicht umschliesst. 12. Elektrisches Heizelement nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 3 und 9 10, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrisch isolierende thermoplastische Kunststoff eben falls ein aus Vinylehlorid erhaltenes Poly- merisat aufweist. 13.Elektrisches Heizelement nach Patent anspruch Lind Unteransprüchen 1 bis 3 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrisch isolierende thermoplastische Kunststoff an dem halbleitenden thermoplastischen Kunst stoff festgeschweisst ist. 14. Elektrisches Heizelement nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 3 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass der elek trisch isolierende thermoplastische Kunststoff mittels eines beigemischten, feinverteilten Farbstoffes gefärbt ist. 15. Elektrisches Heizelement nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, 10 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass der elek trisch isolierende thermoplastische Kunststoff so gefärbt ist, dass er dem Heizelement ein grösseres Strahlungsvermögen in einer be stimmten Richtung gegenüber andern Rich tungen verleiht.16. Elektrisches Heizelement nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 3 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Ober fläche des elektrisch isolierenden thermoplasti schen Kunststoffes mit einem dekorativen Muster versehen ist. 17. Elektrisches Heizelement nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 3 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass in dem elek trisch isolierenden thermoplastischen Kunst stoff ein die Stromführung zu dem Heiz körper unterbrechender Thermostat einge bettet ist.
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| WO1987001549A1 (en) * | 1985-08-26 | 1987-03-12 | Odd Stephan Irgens | A device for heating with energy saving in cars and boats |
-
1949
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