CH280538A - Anordnung zur Richtungs- und Entfernungsbestimmung bei Nacht oder unsichtigem Wetter mit Infrarotstrahlen nach der Reflexionsmethode. - Google Patents
Anordnung zur Richtungs- und Entfernungsbestimmung bei Nacht oder unsichtigem Wetter mit Infrarotstrahlen nach der Reflexionsmethode.Info
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Description
Anordnung zur Richtungs und Entfernungsbestimmung bei Nacht oder unsichtigem Wetter mit Infrarotstrahlen nach der Reflexionsmethode.
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Richtungs-und Entfernungsbestimmung von bei Nacht oder unsichtigem Wetter unsichtbaren Objekten nach der Reflexions- methode, bei der von einem Infrarotstrahler impulsweise ausgesandte, vertikal und horizontal scharf gebündelte Infrarotstrahlen nach Reflexion an dem fernen Objekt am Messort wieder empfangen und dort sichtbar angezeigt werden.
Es sind bereits Anordnungen zur visuellen Beobachtung von fernen Objekten bei Nacht oder bei unsichtigem Wetter bekannt, bei denen von einem kontinuierlich strahlenden Scheinwerfer mit Infrarotfilter für das menseliliche Auge unsichtbare Infrarotstrah- len ausgesandt und nach Reflexion an einem fernen Objekt einem in unmittelbarer Nähe des Infrarotstrahlers angeordnetem Bildwandler zugeführt werden. Diese Bildwandler formt das auf seiner Photokathode mittels einer Abbildungsoptik entworfene Infrarotbild in ein sichtbares Fluoreszenzbild um, so dass auf dem Fluoreszenzschirm des Bildwandlers ein mehr oder weniger kontrastreiches Abbild des fernen Objektes erscheint.
Die hierbei ablaufenden physikalischen Vorgänge werden als bekannt vorausgesetzt und sollen daher nicht weiter erörtert werden.
Diese bereits bekannten Anordnungen gestatten lediglich eine visuelle Beobachtung der bei Nacht oder bei unsichtigem Wetter für das Auge unsichtbaren Objekte, jedoch ist mit Hilfe dieser bekannten Anordnungen eine Entfernungsmessung nicht möglich.
Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, zur Durchführung einer Entfernungsmessung bei Nacht oder unsichtigem Wetter von einem Beobaehtungs-oder Messort in einem durch eine gegebene Steuerwechselspannung festge legten Rhythmus intermittierende Infrarotstrahlungen auszusenden, die nach Reflexion an dem fernen Objekt zu einem am Messort angeordneten infrarotempfindl. ichen Bildwandler gelangen.
Wird nun dieser Bildwandler in irgendeiner an sieh bekannten Weise durch die gleiehe Steuerwechselspannung be einflusst, mit der die Tastung des Infrarotstrahlers gesteuert wird, so ist es mit Hilfe eines zwisehen der Steuerwechselspannung für den Strahler und der Steuerwechselspan- nung für den Bildwandler eingeschalteten Phasenschiebers möglieh, die Entfernung des angestrahlten fernen Objektes zu bestimmen, z. B. durch Bestimmung des Phasenwinkels zwischen diesen beiden Steuerspannungen, bei dem das auf dem Bildschirm des Bildwandlers erscheinende Bild des fernen Objektes seine maximale Helligkeit bzw. Sichtbarkeit aufweist.
Diese bereits vorgeschlagenen Anordnun- gen zur Entfernungsmessung mittels inter mittierender Infrarotstrahlung weisen jedoch einen grossen Nachteil auf, da erst bei phasen gerechter Einstellung des Phasenschiebers ein siehtbares Bild erscheint und somit die allgemeine Übersicht fehlt. Es kann somit der Fall eintreten, dass z. B. in der Fahrtrichtung oder in einem Winkel zu ihr ein Hindernis etwa ein entgegenfahrendes oder querab liegendes Sehiff vorhanden ist, dessen Existenz jedoch nicht wahrgenommen wird, weil zufällig der Phasenschieber eine Stellung hat, die nicht der Entfernung zwischen dem eigenen Fahrzeug und dem angestrahlten Objekt entspricht.
In diesem Falle wird somit kein Bild des Hindernisses erzeugt, so dass die Gefahr einer Kollision besteht.
Dieser den bereits bekannten Anordnun- gen zur Entfernungsmessung mittels Infrarotstrahlung anhaftende Nachteil wird gemäss der Erfindung dadurch beseitigt, dass zur Sichtbarmachung der nach Reflexion am fernen Objekt im Messort wieder empfangenen Impulse ein Braunsches Rohr dient, dessen negativ vorgespannter Lichtsteuerelektrode die von einer infrarotempfindlichen Sperr schiehtzelle empfangenen Impulse über einen Breitbandverstärker zugeführt werden, während mittels einer Spulenanordnung der Elek- tronenstrahl des Braunschen Rohres im gleichen Rhythmus mit der Tastfrequenz des abgehenden Infrarotimpulses radial ausgelenkt wird.
Zweckmä#ig wird als impulsweise strah- lende Infrarotlichtquelle eine Gasentladungs- lampe, z. B. eine Queeksilberhochdrucklampe, verwendet, welche durch äusserst kurzzeitige Steuerimpulse von hoher Spannung kurzzeitig hoehgetastet, das heisst kurzzeitig stark überlastet wird. Bei diesen Gasentladungslampen lässt sich ohne Gefahr für die Lebensdauer eine kurzzeitige, sehr hohe Überlastung durchführen, die das Mehrfache der Normalbela stung sein kann, ohne dass die als Integral 1 über diese einzelnen Belastungsstosse zu den kende Gesamtbelastung unzulässig hoch wird.
Die Impulsfrequenz, das heisst die Anzahl der in einer Sekunde aufeinanderfolgenden Impulse, kann etwa einige hundert Hertz und die Dauer eines jeden Impulses etwa 10-6 bis 10-7 Sekunden betragen. Die Kurvenform dieser kurzzeitigen Steuerimpulse ist zweckmässig rechteckig, um eine genau definierte Impulsdauer zu erzielen.
Diese kurzzeitigen, möglichst reehteckigen Steuerimpulse von hoher Spannung werden zweckmässig aus einer sinusförmigen Wechselspannung abgeleitet, die von einem für Sender und Empfänger gemeinsamen Wechsel- stromerzeuger an sich beliebiger, jedoch konstanter Frequenz erzeugt wird.
Diese Steuer wechselspannung kann einem Impulserzeuger zugeführt werden, wo sie durch Übersteuerung einer Elektronenröhre mit nachfolgender Dif ferentiation und Verstärkung oder durch Entladung eines Kondensators über eine Fun kenstrecke in rechteekige, kurzzeitige Steuer- impulse von hoher Spannung umgeformt wird, deren Folgefrequenz gleich der Frequenz der sinusförmigen Steuerweehselspannung ist.
Im folgenden ist an Hand der Zeichnung eine der mögliehen Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes näher erläutert. Es bedeuten :
Fig. 1 ein Sehaltsehema der Anordnung,
Fig. 2 die Ansicht des Leuchtschirmes des Braunschen Rohres mit einer ringförmigen Winkelskala lmd einer drehbaren Entfer nungsskala,
Fig. 3 eine weitere Ansicht des Leucht- sehirmes des Braunsehen Rohres mit der gleichzeitigen Anzeige von mehreren rüekstrahlenden Objekten.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, gelangen die von dem Infrarotstrahler 8 ausgesandten In frarotimpulse naeh Reflexion an dem fernen Gegenstand 1 zu der in einer Empfangsoptik, insbesondere in dem Brennpunkt eines Hohlspiegels 15 angeordneten infrarotempfindlichen Sperrschichtzelle 4, die den sogen. innern Photoeffekt ausnutzt und für Infrarotstrahlungen von grösserer Wellenlänge besonders empfindlich ist.
Da diese längeren Infrarotwellen ein besonders grosses Durehdrin- gungsvermögen bei Nebel und Dunst aufweisen, sind diese Sperrsehiehtzellen besonders für die Zweeke der Riehttmgs-und Entfer nungsmessung von fernen Gegenständen mittels Infrarotstrahlung nach der Reflexions- methode geeignet. Der Infrarotstrahler 8 wird durch den Impulsgeber 9 kurzzeitig in genau definierten Zeitabständen hochgetastet. Die Steuerung der Impulsfolgefrequenz erfolgt von dem eine sinusförmige Wechselspannung erzeugenden Generator 11 über einen Phasenschieber 10.
Die von der Sperrschichtzelle. 4 empfangenen Impulse werden über den Breitbandverstärker 5 der Lichtsteuerelektrode 3 des Braunschen Rohres 2 zugeführt. Der Elektronenstrahl 7 dieses Braunschen Rohres ist durch eine angelegte negative Vorspannung dunkel gesteuert, so dass auf dem Bildschirm 14 des Rohres zunächst keine sichtbare Leuchtspur sich ergibt. Erst wenn ein von aussen über die Sperrsehichtzelle und den Breitbandverstärker einlangender positiver Impuls auf die Lichtsteuerelektrode 3 trifft, wird für die Dauer dieses Impulses der Elek- tronenstrahl 7 hell gesteuert und hierdurch ein Lenehtpunkt auf dem Leuchtschirm 14 erzeugt.
Von dem gleichen Steuerwechselspan- nungserzeuger 1 wird über den Phasenschie- ber 12 dem Zeitspannungsgenerator 13 die gleiche Wechselspannung wie dem Impulser zeuger 9 zugeführt. Die vom Zeitspannungsgenerator 13 erzeugten sägezahnformigen Impulse gelangen zu der Ablenkspulenanordnung 6 des Braunschen Rohres 2.
Durch diese Impulse wird der Elektronenstrahl 7 aus seiner Ruhelage 17 in der mité des Leuchtschirmes 14 radial abgelenkt in Richtung auf den Rand des Leuchtschirmes. Die Auswande- rungsgeschwindigkeit des Elektronenstrahles 7 ist hierbei zwar sehr rasch, aber konstant, während der Rüeklauf des Elektronenstrahles in seine Ruhestellung 17 sich in einem Bruch- teil der Auswanderungszeit vollzieht.
Trifft nun ein Impuls während der Auswanderungs- zeit des Elektronenstrahles auf die Lichtsteuerelektrode 3, so wird sich ein Leuchtpunkt auf dem Leuchtschirm ergeben, dessen Lage in bezug auf seine Ruhelage 17 bedingt ist durch den Zeituntersehied zwischen dem Steuerimpuls für den Elektronenstrahl 7 und dem Eintreffen des vom Infrarotstrahler 8 ausgesandten Infrarotimpulses in der Emp fangsanordnung. Die von dem gleiehen reflektierenden Gegenstand eintreffenden Impulse werden wegen des zeitliehen Synchronismus zwisehen dem abgehenden Sendeimpuls und der Zeitspannung für die Ablenkspulenan- ordnung stets an der gleichen Stelle des Leuchtschirmes 14 einen Leuchtpunkt erzeu- gen,
dessen Nbstand vom Mittelpunkt 17 ein Mass für die Entfernung des angestrahlten Gegenstandes ist. Der abgehende Sendeimpuls erzeugt im Mittelpunkt 17 ebenfalls einen sichtbaren Leuehtpunkt, dessen genaue Lage durch an sich bekannte Mittel genau justiert werden kann.
Zur Absnellung des Horizontes sind sowohl der Infrarotstrahler als auch die Empfangs- optik synchron schwenkbar auf einer gemein- samen Achse übereinander angeordnet, wobei zweeks Erzielung einer optimalen Wirkung die optischen Achsen des Sende-und des Emp- fangssystems stets parallel gerichtet sind.
Das Sende-und Empfangssystem ist mit der Ab lenkspulenanordnung des Braunschen Rohres in der Weise gekoppelt, dass bei einer Verdrehung oder Schwenkung des Sende-Empfangssystems um einen bestimmten Winkel betrag auch die Ablenkspulenanordnung um den gleiehen Winkelbetrag gegenüber dem Braunschen Rohr, bzw. gegenüber einer Winkelskala verdreht wird, so dass auch die Ebene, in der der Elekt. ronenstrahl seine hin-und herpendelnde Bewegung ausführt, um den gleichen Winkelbetrag gedreht wird.
Je nach der Winkellage des angestrahlten fernen Gegenstandes wird dann der dem wieder empfangenen Reflexionsimpuls zugeordnete Leuehtpunkt auf dem Bildsehirm des Braunschen Rohres um den gleichen Winkelbetrag gegeniiber der Nullage gedreht erscheinen.
Somit ist gleichzeitig auch die Richtung des fernen angestrahlten Objektes direkt ablesbar.
Wird nun die Dreh-bzw. Schwenkgeschwin- digkeit des Sende-Empfangssystems und gleich- zeitig die Nachleuchtdauer des Leuchtschirmes entsprechend aufeinander abgestimmt, so erscheinen innerhalb des zu überwachenden Be obaehtungssektorn gleichzeitig mehrere Leucht- punkte, von denen jeder einem bestimmten fernen Objekt nach Richtung und Entfer nung zugeordnet ist.
Wird nun dafür gesorgt, dass ein Teilbetrag g des gerade abgehenden Infrarotsendeimpulses z. B. durch die vorhandene Streustrahlung, zu der infrarotempfindlichen Sperrschichtzelle gelangt, so erscheint auch im Null-bzw.
Ruhepunkt des Elektronenstrahles ein Leuchtpunkt auf dem Bildschirm des Braunschen Rohres, so dass eine genaue Einregelung des Nullpunktes ermöglicht ist.
Ist das angestrahlte Objekt in seiner Län genausdehnung grosser als die Winkelbreite bzw. Streumg des Sendestrahles, so wird bei einer raschen Drehung oder Schwenkung der Sende-Empfangsanordnung das angestrahlte Objekt auf dem Leuehtschirm des Braunschen Rohres durch eine Reihe von einzelnen dieht nebeneinander liegenden Leuchtpunkten, die zu einer einen entsprechenden Kreisbogen bildenden Leuehtlinie 19 zusammenfliessen, markiert, sofern die Lä. ngenausdehnung des angestrahlten Objektes senkreeht zur Strahlrichtung des Infrarotstrahlers liegt.
Bei einer Sehräglage des langgestreckten angestrahlten Objektes zur Peilstrahlrichtung erscheint dann auf dem Bildschirm des Braunschen Rohres eine entspreehend mehr oder weniger schräg liegende Leuchtlinie 20 auf dem Leuchtschirm (Fig. 3). Aus der Länge dieser Leuchtlinien kann ein sehr genauer Schluss auf die Längenausdehnung des angestrahlten Objektes gezogen werden.
Da, wie ohne weiteres einzusehen ist, die Breite des Leuchtpunktes bzw. der Leuehtlinie auf dem Bildschirm desBraunschenRohres eine Funktion der Streuung bzw. der Winkelbreite des Infrarotstrahlers und der Impulsdauer des Sendeimpulses ist, kann durch Einregu- lierung der Streustrahlung und des Sendeimpulses auch die Messgenauigkeit der Anordnung entsprechend geregelt werden.
Anstatt die Infrarotimpulse dauernd aus-. zusenden, kann es beispielsweise, um eine gegenseitige Störung mehrerer in einem gewissen Umkreis vorhandener Messanordnungen der vorliegenden Art zu vermeiden, von Vorteil sein, das Gerät so zu steuern, dass für eine Messung jeweilen nur eine geringe Anzahl von Impulsen, im Extremfall ein einzelner Impuls, zur Aussendung gelant, wobei dem Leuchtschirm des Braunschen Rohres eine der Dauer der kurzzeitig wirksamen Strahlung entspreehend angemessene Naehleuchtdauer zu erteilen ist, um ein stehendes Bild zu erhalten.
In Fig. 2 ist die Vorderansicht des Bil. dschirmes 14 des Braunschen Rohres gezeigt.
Konzentrisch zu dem Bildschirm ist eine ringförmige Skala 16 angeordnet, die in üblicher Weise in Winkelgrade von 0 bis 360 eingeteilt ist. tuber diese Skala wird synchron mit der Drehung der Sende-Empfangsanordnung und der Drehung der Ablenkspulenanordnung 6 eine Anzeigevorrichtung 21 gedreht, die z. B. aus transparentem Alaterial hergestellt sein kann und gleichzeitig in Entfernungs- einheiten geeicht ist. Hiermit kann die Lage des Leuchtpunktes 18, welcher einem ange strahlten fernen Gegenstand zugeordnet ist, sofort in Winkelgraden und Entfernung gemäss dem gegebenen Massstab abgelesen werden.
Damit ist dann autel die Lage des fernen Gegenstandes naeh Riehtung und Entfernung genau bestimmt.
Erfolgt die Drehung oder Schwenkung der Sende-Empfangsanordnung mit grösserer Geschwindigkeit selbsttätig, so wird die Anzeige- vorrichtung 21 nicht mit der Drehung der Sende-Empfangsanordnung bzw. der Ablenk- spulenanordnung gekoppelt. Vielmehr ist dann diese Anzeigevorrichtung 21 nach Belieben von Hand verstellbar. Die Anordnung kann auch so getroffen werden, da# auf dem Bildschirm direkt eine Winkelskala ange- braeht ist, die zusätzlieh konzentrische Kreise aufweist, deren gegenseitiger Abstand als Entfernungsma#sta b dient.
Lä#t man die gesamte Anordnung mit konstanter Geschwindigkeit rotieren, so lässt sieh eine dauernde Überwachung des gesamten lIorizontes durehführen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Anordnung zur R. ichtunbs- und Entfer nmgsbestimnnung bei Nacht oder unsichtigem Wetter mit Infrarotstrahlen nach der Refle xionsmethode, bei der von einem Infrarotstrahler impulsweise ausgesandte, vertikal und horizontal scharf gebündelte Infrarotstrahlen nach Reflexion an einem fernen Objekt am Me#ort wieder empfangen und dort sichtbar angezeigt werden, dadurch gekennzeichnet, dalS zur Sichtbarmachung der nach Reflexion am fernen Objekt (l) im Messort wieder empfangenen Infrarotimpulse ein Braunsches Rohr (2) dient, dessen negativ vorgespannter Lichtsteuerelektrode (3)die von einer infra rotempfindliehen Sperrschichtzelle (4) emp fangenen Impulse über einen Breitbandver- stärker (5) zugeführt werden, während mittels einer Spulenanordnung (6) der Elektro- nenstrahl (7) des Braunschen Rohres im gleichen Rhythmus mit der Tastfrequenz des abgehenden Infrarotimpulses radial ausgelenkt wird.UNTERANSPRÜCHE : 1. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Infrarotlicht- quelle (8) eine Gasentladungslampe verwendet ist, die durch kurzzeitige Steuerimpulse hochgetastet, das heisst für die Dauer eines jeden Steuerimpulses kurzzeitig stark überlastet wird.2. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die von einem Steuergenerator (11) gelieferte, sinusförmige Weehseispannung in einem Impulserzeuger (9) in reehteekige, kurzzeitige Steuerimpulse umgeformt wird, deren Folgefrequenz gleich der Frequenz der Steuerwechselspannung des Steuergenerators (11) ist.3. Anordnung nach ZTnteransprueh 2, dadurch gekennzeichnet, daf die Umformung in rechteckige Steuerimpulse durch Übersteue- rung einer Elektronenrohre mit nachfolgen- der Differentiation und Verstärkung erfolgt.4. Anordnung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeiehnet, dass die Umformung in rechteekige Steuerimpulse durch Entladung eines Kondensators über eine Funkenstrecke erfolgt.5. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der Infra rotlichtquelle (8) als auch der Ablenkspulen- anordnung (6) des Braunschen Rohres (2) je ein von einem eine sinusförmige Steuerspannung liefernden Generator (11) gesteuerter Impulsgenerator (9, 13) zugeordnet ist.6. Anordnung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Verbindungsleitung zwischen dem Steuergenerator (11) und dem Impulserzeuger (9) für den Strahler (8) ein Phasenschieber (10) angeordnet ist.7. Anordnung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Verbin dungsleitung zwischen dem Steuergenerator (11) und dem Sägezahnimpulsgenerator (13) für die. Ablenkspulenanordnung (6) des Braunschen Rohres (2) ein Phasenschieber (12) angeordnet ist.8. Anordnung nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die impulsmässig getastete Infrarotlichtquelle (8) und die Empfangsoptik (4, 15) synchron schwenkbar übereinander mit parallel gerichteten optischen Achsen angeordnet sind.9. Anordnung nach Unteransprueh 5, dadurch gekennzeiehnet, dass die Ablenkspulen- anordnung (6) gegenüber dem Braunschen Rohr (2) synchron mit der Rotation des Strahlers (8) und der Empfangsoptik (4, 15) um den gleichen Winkelbetrag gedreht wird.10. Anordnung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrehung der Ablenkspulenanordnung (6) gegenüber dem Braunschen Rohr (2) an einer ringför- migen Skala (16) in der Weise ablesbar ist, dass aus der Winkellage des auf dem Leucht- schirm sichtbaren Leuchtpunktes (18), welcher dem nach Reflexion am fernen Objekt (1) im Messort wieder empfangenen Infrarotimpuls zugeordnet ist, die Richtung des angestrahlten fernen Objektes unmittelbar bestimmt werden kann.11. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Mass für die Entfernmg des angestrahlten fernen Objektes (1) vom Messort der Abstand des auf dem Bildschirm des Braunschen Rohres (2) erscheinenden, dem nach Reflexion wieder empfangenen Impuls zugeordneten Leueht- punktes (18) vom Ruhepwkt (17) des Elek- tronenstrahles dient.12. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um das Gerät so zu steuern, dass für eine Messung jeweilen nur eine geringe Anzahl von Impulsen, im Extremfall ein einzelner Impuls, zur Aussendung gelant, wobei der Fluoreszenzschirm des Braunschen Rohres eine der Dauer der kurzzeitigen wirksamen Strahlmg entsprechend angemessene Nach leuchtdauer aufweist.
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