CH280539A - Messgerät mit Libellen. - Google Patents
Messgerät mit Libellen.Info
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Description
Messgerät mit Libellen. Die an Messgeräten verwendeten Libellen, insbesondere Rohrlibellen, zur Bestimmung von Horizontalen und Vertikalen, bestehen aus gekrümmten, flüssigkeitsgefüllten Glas- röhrehen mit einem auf der Flüssigkeitsober- fläche schwimmenden Luftbläsehen, das die Bichtungsabweichung anzeigt. Bei derartigen GerÏten, die hauptsächlich in der Form von Wasserwaagen im Baugewerbe verwendet werden, sind die an sie gestellten mechanischen Anforderungen besonders hoch, und es tritt häufig Zerstörung der fl ssigkeitsgef llten (Tlasrohrchen auf. Es wurde sehon vorgeschlagen, aus dureh- sichtigem Kunststoff verfertigte Libellen zu verwenden, um die Me¯gerÏte widerstands fähiger zu gestalten, da, im Gegensatz zu Glas, Kunststoff praktisch unzerbrechlich ist. Die vorgeschlagene Ausf hrung sah einen in der Längsrichtung ausgebohrten Kunststoffblock mit in der Bohrung eingeschlossener Flüssigkeit vor. Dabei war erforderlich, dass die Bohrung vorher tönnehenförmig, das hei¯t mit in der Längsmitte grösserem Durchmesser als an den Enden ausgedreht wurde, um die Stabilisierung des Luftbläschens in der Mittellage zu erzielen. Auch musste zur Vermeidung einer matten, undurchsichtigen Flache, die Bohrung vorher noeh poliert werden. Diese Herstel- lungsweise ist umständlich und verhältnismässig kostspielig. Die Erfindung bezweckt, ein Messgerät mit Libellen ähnlicher Art zu schaffen, deren Herstellung jedoch weniger kostspielig ist und worin die Libelle in bezug auf das GerÏt einstellbar ist. Das erfindungsgemässe Messgerät, in welchem aus durchsichtigen Kunststoffblöeken verfertigte Libellen eingebaut sind, ist gekennzeichnet dadureh, dass jeder Kunststoffbloek so gestaltet ist, dass ein die Libellenflüssigkeit enthaltendes Glasröhrehen darin eingefa¯t ist, derart, dass es von dem Kunststoff allseitig dieht umgeben ist, und dass am Messgerät zum Befestigen und zum Ajustieren der Libellenblocke eingerichtete Mittel vorgesehen sind. In der beigefügten Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, wobei als Messgerät eine Wasserwaage f r Bauhandwerker herangezogen ist. Fig. 1 stellt einen Längsschnitt durch eine der Libellen der Wasserwaage dar. Fig. 2 zeigt denselben Gegenstand in der Draufsicht. Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform einer Libelle in Seitenansieht und Fig. 4 in einem Querschnitt naeh der Linie A-A in Fig. 3. Mit 1 ist der K¯rper der Wasserwaage be zeiclinet. Er besteht in der Regel aus Holz, kann aber auch aus anderem Material, wie zum Beispiel Kunststoff oder Leiehmetall, bestehen. In einem Ausschnitt 2 des Körpers ist eine Libelle eingesetzt. Diese besteht aus einem Kunststoffblock 3 und dem flüssigkeitsgefull- ten Glasröhrchen 4. Dieses Glasröhrchen ist leicht gekrümmt und so im Kunststoffblock eingefasst, dass seine konvexe Seite sich oben befindet. Im Kunststoffblock ist längsweise ein Hohlraum 5 vorgesehen zur Aufnahme des Glasröhrchens 4. Der Hohlraum kann auf ver schiedene Arten ausgebildet und geformt sein. In dem in Fig. l dargestellten Ausführungs- beispiel hat er dde Form eines Rotationskörpers mit gerader Erzeugenden, das heisst die Form entweder einer zylindrischen oder einer konisehen Bohrung, je nachdem, welehe Form f r den Einbau des Glasröhrehens darin als vorteilhafter erachtet wird. F r die Sicherung des Glasröhrchens kann der verbleibende Teil des Hohlraumes mit einem fl ssigen Kunststoff 6 ausgegossen werden, der dann erhärtet. Eine andere Methode zur Herstellung der Libelle besteht darin, den Kunststoffbloek aus zwei zusammensetzbaren Teilen zu gestalten, die zusammen einen der äussern Form des Glasröhrchens angepassten innern Hohlraum bilden und miteinander zu einem einheitlichen Block vereinigt werden können. Zu diesem Zwecke kann die Trennfuge längsweise dureli die Blockmitte verlaufen, so dass zwei sym- metrisch gleiche Teile entstehen. Der durch das Glasröhrchen nicht ausgefüllte Teil des Hohlraumes wird durch Kunststoff in fl ssiger Form ausgefüllt, der gleichzeitig zum Zusammenkitten der beiden Bloekhälften dient. Die Trennfuge könnte auch diametral durch zwei Längskanten des Blockes gelegt sein, in welchem. Falle die beiden Blockhälften, im Hinblick auf den nach dem gekrümmten Glasröhrehen geformten Hohlraum, voneinander versehieden sind. Nach einer dritten Herstellungsmethode kann der Kunststoff in flüssiger Form in eine Metallform gegossen werden, in welche vorher das Glasröhrehen eingelegt wurde, das dans, von dem erhärteten Kunststoff allseitig umgeben ist. Es sind heute flüssige Kunststoffe auf dem tarte erhältlich, die auf kaltem Wege oder bei nur geringer Erwärmung vom flüssigen in den festen Zustand übergehen, wobei sie glasklar bleiben. Im K¯rper 1 des Messgerätes bzw. der Wasserwaage ist im Ausschnitt @ die Libelle eingesetzt. Diese kann durch Metallspannteile 8 von der Form kleiner eingesenkter Laschen, die durch Schrauben 9 mit dem Körper der Wasserwaage verbunden sind,. befestigt sein (Fig. 1 und 2). Die Metallspannteile können aber auch bügelförmig ausgebildet und an beiden Blockenden so angeordnet sein, dass sie an drei Seiten des Blockes anliegen, wobei ihre verlängerten Enden am GerÏtek¯rper festgeschraubt sind. Aueh in dieser Form kön- nen sie eingesenkt sein. Im übrigen kann der Block auf jede andere geeignete Art im Gerätekorper befestigt sein, ohne das Wesen der Erfindung irgendwie zu beeinflussen. Es hat sich als nützlieh erwiesen, Mittel vorzukehren, um geringfügige Ungenauig- keiten beim Herstellen der Messgeräte zu eli minieren respektive auszugleichen. Zu diesem Zwecke sind im Gerätekorper 1 zwei Schrau- ben 10 so angebraeht, dass wenn sie von der Gegenseite der Libelle eingeschraubt werden, ihr Schaftende gegen die untere FlÏche derselben ansteht, wodureh es möglieh ist, das eine oder andere Libellenende leicht zu heben und ihre Lage zu korrigieren. Die Grundfläche der Libelle kann in den beiden Sehrau benachsen leicht zylindrisch angebohrt oder angesenkt und die Schraubenenden mit in die Ansenkung passenden zylindrisehen ZÏpfchen 10'versehen sein. Dies w rde zur sicheren Befestigung der Libelle im GerÏt beitragen. In der Wasserwaage ist, wie gebräuchlich, eine zweite Libelle mit quer zur ersten gerich tetem Libellenrohrchen eingebaut. Zweck- mässigerweise ist sie etwa in der Mittelachse des Gerätekörpers eingesetzt und ist rund ausgebildet. Der Kunststoffblock ist in diesem I'alle zylindrisch geformt, wie bei 11 (Fig. 3 und 4), und in eine Bohrung im K¯rper der Wasserwaage passend, doeli um die Zylin- derachse drehbar eingefügt, wobei er in be kannter Weise durch beidseitig angebrachte Metallringe 13 gegen Axialversehiebungen gesichert sein kann. Um auch diese Libelle einstellbar zu ge- stalten, sind Mittel vorgesehen, um ihre Dreh stellung in bezug auf die Zylinderachse ändern zu können. Zu diesem Zwecke sind an der Zylinderperipherie des Blockes zwei um annähernd 180 voneinander distanzierte Flächen 11'in radialer Richtung eingearbeitet, und im Gerätekörper 1 sind zwei Stellschrau- ben 14 in passende Gewindelöeher eingesetzt, so dass die Schraubenenden beim Vorschrau- ben gegen die Flächen 11'zum Anstehen kommen. Durch Zuriiekschrauben der einen und Vorschrauben der andern der beiden Schrau- ben 14 kann eine Drehung des Zylinderblockes 11 bis zur Erreichung der genauen Einstellung erreieht werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Messgerät, in welchem aus durchsichtigen Kunststoffbloeken verfertigte Libellen, insbesondere Rohrlibellen, eingebaut sind, dadurch gekennzeiehnet, dass jeder Kunststoffblock so gestaltet ist, dass ein die Libellenflüssigkeit enthaltendes Glasröhrehen darin eingefasst ist, derart, dass es von dem Kunststoff allseitig dicht umgeben ist, und dass am Alessgerät zum Befestigen und zum Ajustieren der Libellenblöeke eingeriehtete Mittel vorgesehen sind.UNTERANSPRÜCHE : 1. Messgerät nach Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet, dass jeder Block durch mit dem Gerätekörper verschraubte elastisehe Spann- teile und durch im K¯rper versenkt angeordnete Stellsehrauben gehalten ist.2. Messgerät naeh Patentanspruch und Unteranspruch 1, bei welchem der Libellenblock zylindrisch ausgebildet und das Glasröhrehen diametral darin eingeschlossen ist, wobei der Block in einer kreisförmigen Ausnehmung im Gerätekörper eingesetzt und durch beidseitig des Gerätekörpers angebraehte elastische Metallringe axial gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehstellung des Libellenblockes in bezug auf seine Zylinderachse einstellbar ist, zu welchem Zweeke auf einer Seite des Gerätekörpers zwei Stellsehrauben derart in demselben angeordnet sind, dass beim Vorschrauben der einen oder der andern Sehraube ihr Ende gegen eine von zwei in die Zylinderperipherie des Libel lenblockes eingearbeiteten,um annähernd 180 voneinander versetzten radialen Flächen zum Anstehen kommt, einen Druck darauf ausübt und dadurch eine Drehung des Zylinders bewirkt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH280539T | 1950-02-10 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| CH280539A true CH280539A (de) | 1952-01-31 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH280539D CH280539A (de) | 1950-02-10 | 1950-02-10 | Messgerät mit Libellen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH280539A (de) |
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2785477A (en) * | 1955-09-16 | 1957-03-19 | Earl F Gregory | Conduit bending guide |
| US2810206A (en) * | 1955-09-15 | 1957-10-22 | Harry J Ziemann | Spirit level |
| US2813349A (en) * | 1953-01-02 | 1957-11-19 | Creative Plastics Corp | Level |
| US2836900A (en) * | 1955-12-07 | 1958-06-03 | Theodore B H Vogt | Magnetized angle measuring levels |
| US2942348A (en) * | 1956-08-16 | 1960-06-28 | Keuffel & Esser Co | Combination tape case and leveling device |
| US2976046A (en) * | 1957-03-04 | 1961-03-21 | Jr Lewell O Mccullough | Golf club |
| DE1149539B (de) * | 1954-09-29 | 1963-05-30 | Otto Schoepfer | Libelleneinbaueinheit fuer eine Wasserwaage |
| DE4014638A1 (de) * | 1990-05-08 | 1991-11-14 | Bayerische Massindustrie Arno | Libelle fuer wasserwaagen |
-
1950
- 1950-02-10 CH CH280539D patent/CH280539A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE4014638A1 (de) * | 1990-05-08 | 1991-11-14 | Bayerische Massindustrie Arno | Libelle fuer wasserwaagen |
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