CH280539A - Messgerät mit Libellen. - Google Patents

Messgerät mit Libellen.

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CH280539A
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Inventor
Ochsenbein Engelbert
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Ochsenbein Engelbert
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    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C9/00Measuring inclination, e.g. by clinometers, by levels
    • G01C9/18Measuring inclination, e.g. by clinometers, by levels by using liquids
    • G01C9/24Measuring inclination, e.g. by clinometers, by levels by using liquids in closed containers partially filled with liquid so as to leave a gas bubble
    • G01C9/26Details

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Description


  



  Messgerät mit Libellen.



   Die an Messgeräten verwendeten Libellen, insbesondere Rohrlibellen, zur Bestimmung von Horizontalen und Vertikalen, bestehen aus gekrümmten,   flüssigkeitsgefüllten Glas-      röhrehen    mit einem auf der   Flüssigkeitsober-    fläche schwimmenden Luftbläsehen, das die   Bichtungsabweichung    anzeigt. Bei derartigen GerÏten, die hauptsächlich in der Form von   Wasserwaagen    im Baugewerbe verwendet werden, sind die an sie gestellten mechanischen Anforderungen besonders hoch, und es tritt häufig Zerstörung der fl ssigkeitsgef llten   (Tlasrohrchen    auf.



   Es wurde sehon vorgeschlagen, aus   dureh-    sichtigem Kunststoff   verfertigte    Libellen zu verwenden, um die Me¯gerÏte widerstands  fähiger    zu gestalten, da, im Gegensatz zu Glas, Kunststoff praktisch   unzerbrechlich    ist. Die vorgeschlagene Ausf hrung sah einen in der Längsrichtung   ausgebohrten    Kunststoffblock mit in der Bohrung eingeschlossener Flüssigkeit vor. Dabei war erforderlich, dass die Bohrung vorher   tönnehenförmig,    das hei¯t mit in der Längsmitte grösserem Durchmesser als an den Enden ausgedreht wurde, um die Stabilisierung des   Luftbläschens    in der Mittellage zu erzielen. Auch musste zur Vermeidung einer matten, undurchsichtigen Flache, die Bohrung vorher noeh poliert werden.

   Diese   Herstel-    lungsweise ist umständlich und verhältnismässig kostspielig.



   Die Erfindung bezweckt, ein Messgerät mit Libellen ähnlicher Art zu schaffen, deren Herstellung jedoch weniger kostspielig ist und worin die Libelle in bezug auf das GerÏt einstellbar ist. Das erfindungsgemässe Messgerät, in welchem aus durchsichtigen Kunststoffblöeken   verfertigte    Libellen eingebaut sind, ist gekennzeichnet   dadureh,    dass jeder Kunststoffbloek so gestaltet ist, dass ein die Libellenflüssigkeit enthaltendes Glasröhrehen darin eingefa¯t ist, derart, dass es von dem Kunststoff allseitig dieht umgeben ist, und dass am Messgerät zum Befestigen und zum   Ajustieren    der Libellenblocke eingerichtete Mittel vorgesehen sind.



   In der beigefügten Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, wobei als Messgerät eine Wasserwaage f r Bauhandwerker herangezogen ist.



   Fig.   1    stellt einen Längsschnitt durch eine der Libellen der Wasserwaage dar.



   Fig. 2 zeigt denselben Gegenstand in der Draufsicht.



   Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform einer Libelle in Seitenansieht und
Fig. 4 in einem Querschnitt naeh der Linie A-A in Fig. 3.



   Mit   1    ist der K¯rper der Wasserwaage be  zeiclinet.    Er besteht in der Regel aus Holz, kann aber auch aus anderem Material, wie zum Beispiel Kunststoff oder Leiehmetall, bestehen. In einem Ausschnitt 2 des Körpers ist eine Libelle eingesetzt. Diese besteht aus einem Kunststoffblock 3 und dem   flüssigkeitsgefull-    ten   Glasröhrchen      4.    Dieses   Glasröhrchen    ist leicht gekrümmt und so im Kunststoffblock eingefasst, dass seine konvexe Seite sich oben befindet.



   Im Kunststoffblock ist längsweise ein Hohlraum 5 vorgesehen zur Aufnahme des   Glasröhrchens    4. Der Hohlraum kann auf ver  schiedene    Arten ausgebildet und geformt sein.



  In dem in Fig. l dargestellten   Ausführungs-    beispiel hat er dde Form eines Rotationskörpers mit gerader Erzeugenden, das heisst die Form entweder einer zylindrischen oder einer   konisehen    Bohrung, je nachdem, welehe Form f r den Einbau des Glasröhrehens darin als vorteilhafter erachtet wird. F r die Sicherung des   Glasröhrchens    kann der verbleibende Teil des Hohlraumes mit einem fl ssigen Kunststoff 6 ausgegossen werden, der dann erhärtet.



   Eine andere Methode zur Herstellung der Libelle besteht darin, den   Kunststoffbloek aus    zwei zusammensetzbaren Teilen zu gestalten, die zusammen einen der äussern Form des   Glasröhrchens    angepassten innern Hohlraum bilden und miteinander zu einem einheitlichen Block vereinigt werden können. Zu diesem Zwecke kann die Trennfuge längsweise   dureli    die Blockmitte verlaufen, so dass zwei   sym-      metrisch    gleiche Teile entstehen. Der durch das   Glasröhrchen    nicht ausgefüllte Teil des Hohlraumes wird durch Kunststoff in fl ssiger Form ausgefüllt, der gleichzeitig zum   Zusammenkitten    der beiden   Bloekhälften    dient.

   Die Trennfuge könnte auch diametral durch zwei Längskanten des Blockes gelegt sein, in welchem. Falle die beiden Blockhälften, im Hinblick auf den nach dem gekrümmten Glasröhrehen geformten Hohlraum, voneinander versehieden sind.



   Nach einer dritten Herstellungsmethode kann der Kunststoff in flüssiger Form in eine   Metallform gegossen    werden, in welche vorher das Glasröhrehen eingelegt wurde, das   dans,    von dem erhärteten Kunststoff allseitig umgeben ist. Es sind heute flüssige Kunststoffe auf dem   tarte    erhältlich, die auf kaltem Wege oder bei nur geringer Erwärmung vom flüssigen in den festen Zustand übergehen, wobei sie glasklar bleiben.



   Im K¯rper   1    des Messgerätes bzw. der    Wasserwaage ist im Ausschnitt @ die Libelle    eingesetzt. Diese kann durch Metallspannteile 8 von der Form kleiner   eingesenkter    Laschen, die durch Schrauben 9 mit dem Körper der Wasserwaage verbunden sind,. befestigt sein   (Fig.    1 und 2).   Die Metallspannteile können    aber auch bügelförmig ausgebildet und an beiden   Blockenden    so angeordnet sein, dass sie an drei Seiten des Blockes anliegen, wobei ihre verlängerten Enden am GerÏtek¯rper festgeschraubt sind. Aueh in dieser Form   kön-    nen sie eingesenkt sein. Im übrigen kann der Block auf jede andere geeignete Art im Gerätekorper befestigt sein, ohne das Wesen der Erfindung irgendwie zu beeinflussen.



   Es hat sich als nützlieh erwiesen, Mittel   vorzukehren,    um geringfügige   Ungenauig-    keiten beim Herstellen der Messgeräte zu eli  minieren    respektive auszugleichen. Zu diesem Zwecke sind im Gerätekorper 1   zwei Schrau-    ben 10 so   angebraeht, dass wenn    sie von der Gegenseite der Libelle eingeschraubt werden, ihr Schaftende gegen die untere FlÏche derselben ansteht,   wodureh    es möglieh ist, das eine oder andere Libellenende leicht zu heben und ihre Lage zu korrigieren. Die Grundfläche der Libelle kann in den beiden Sehrau  benachsen    leicht zylindrisch angebohrt oder angesenkt und die   Schraubenenden    mit in die Ansenkung passenden zylindrisehen ZÏpfchen 10'versehen sein.

   Dies w rde zur sicheren Befestigung der Libelle im GerÏt beitragen.



   In der Wasserwaage ist, wie gebräuchlich, eine zweite Libelle mit quer zur ersten gerich   tetem Libellenrohrchen eingebaut. Zweck-      mässigerweise    ist sie etwa in der Mittelachse des   Gerätekörpers    eingesetzt und ist rund ausgebildet. Der Kunststoffblock ist in diesem I'alle zylindrisch geformt, wie bei   11    (Fig. 3 und 4), und in eine Bohrung im K¯rper der Wasserwaage passend, doeli um die   Zylin-      derachse    drehbar eingefügt, wobei er in be  kannter    Weise durch beidseitig angebrachte   Metallringe    13 gegen Axialversehiebungen gesichert sein kann.



   Um auch diese Libelle einstellbar   zu ge-    stalten, sind Mittel vorgesehen, um ihre Dreh stellung in bezug auf die Zylinderachse ändern zu können. Zu diesem Zwecke sind an der Zylinderperipherie des Blockes zwei um annähernd   180     voneinander distanzierte Flächen 11'in radialer Richtung eingearbeitet, und im Gerätekörper 1 sind zwei   Stellschrau-    ben 14 in passende   Gewindelöeher    eingesetzt, so dass die   Schraubenenden    beim   Vorschrau-    ben gegen die Flächen   11'zum    Anstehen kommen.

   Durch Zuriiekschrauben der einen und   Vorschrauben    der andern der beiden   Schrau-    ben 14 kann eine Drehung des Zylinderblockes 11 bis zur Erreichung der genauen Einstellung   erreieht    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Messgerät, in welchem aus durchsichtigen Kunststoffbloeken verfertigte Libellen, insbesondere Rohrlibellen, eingebaut sind, dadurch gekennzeiehnet, dass jeder Kunststoffblock so gestaltet ist, dass ein die Libellenflüssigkeit enthaltendes Glasröhrehen darin eingefasst ist, derart, dass es von dem Kunststoff allseitig dicht umgeben ist, und dass am Alessgerät zum Befestigen und zum Ajustieren der Libellenblöeke eingeriehtete Mittel vorgesehen sind.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Messgerät nach Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet, dass jeder Block durch mit dem Gerätekörper verschraubte elastisehe Spann- teile und durch im K¯rper versenkt angeordnete Stellsehrauben gehalten ist.
    2. Messgerät naeh Patentanspruch und Unteranspruch 1, bei welchem der Libellenblock zylindrisch ausgebildet und das Glasröhrehen diametral darin eingeschlossen ist, wobei der Block in einer kreisförmigen Ausnehmung im Gerätekörper eingesetzt und durch beidseitig des Gerätekörpers angebraehte elastische Metallringe axial gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehstellung des Libellenblockes in bezug auf seine Zylinderachse einstellbar ist, zu welchem Zweeke auf einer Seite des Gerätekörpers zwei Stellsehrauben derart in demselben angeordnet sind, dass beim Vorschrauben der einen oder der andern Sehraube ihr Ende gegen eine von zwei in die Zylinderperipherie des Libel lenblockes eingearbeiteten,
    um annähernd 180 voneinander versetzten radialen Flächen zum Anstehen kommt, einen Druck darauf ausübt und dadurch eine Drehung des Zylinders bewirkt.
CH280539D 1950-02-10 1950-02-10 Messgerät mit Libellen. CH280539A (de)

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Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2785477A (en) * 1955-09-16 1957-03-19 Earl F Gregory Conduit bending guide
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