CH280592A - Speisevorrichtung für körniges Gut. - Google Patents

Speisevorrichtung für körniges Gut.

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CH280592A
CH280592A CH280592DA CH280592A CH 280592 A CH280592 A CH 280592A CH 280592D A CH280592D A CH 280592DA CH 280592 A CH280592 A CH 280592A
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Buehler Gebrueder
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Buehler Ag Geb
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C23/00Auxiliary methods or auxiliary devices or accessories specially adapted for crushing or disintegrating not provided for in preceding groups or not specially adapted to apparatus covered by a single preceding group
    • B02C23/02Feeding devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)

Description


  Speisevorrichtung für körniges Gut.         Zür    Speisung von     Breeh-    und Quetschwalz  werken, deren Walzen eine Länge bis zu<B>1</B> m  aufweisen, mit körnigem Gut bis zu     Stüekg#ö-          ssen    von etwa 45 mm, z. B. mit Ölsaaten, Palm  kernen oder gebrochenen Kopraschalen, wer  den     üblieherweise        Sehüttelspeisevorrichtunggen     verwendet, die mit einem eigenen Antrieb ver  sehen und über den Walzwerken angeordnet  sind.

   Solche Vorrichtungen besitzen aber den  grossen Nachteil,     dass    durch die hin und her  gehende Bewegung des     Schüttelspeiseschuhes     keine kontinuierliche, sondern eine pulsierende  Speisung des Walzwerkes erfolgt. Dies wirkt  sieh besonders auf die Walzen ungünstig aus,  wobei auch das ganze Walzwerk unerwünsch  ten Erschütterungen ausgesetzt ist.  



  Zudem ist es nicht möglich, mit einem     übli-          ehen        Dosiersehieber    einen kontinuierlichen  Auslauf eines aus feinen Lind groben Stücken  gemischten Speisegutes zu erreichen, da bei  einer     Schieberöffnung    für normale Leistung  nur kleine und mittlere Stücke     durehtreten     können-, während die grossen Stücke des zuge  führten Gutes im Speisekasten zurückgehalten  werden. Anderseits tritt leicht eine Über  lastung des Walzwerkes ein, wenn der     Dosier-          sehieber    so weit geöffnet ist,     dass    auch die gro  ssen Stücke durchgelassen. werden.  



  Ferner verlangt eine     Schüttelspeisevorrich-          tung    einen relativ teuren Kurbeltrieb mit     Aus-          irleiehgewieliten,    so     dass    von einer     Wirtschaft-          lielikeit    einer solchen Ausführung nicht     ge-          sproehen    werden kann.    In der Folge wurde versucht, eine nach  dem Prinzip einer Schleuse kontinuierlich ar  beitende     Speisevorriehtung    zu bauen.

   Bei einer  solchen Vorrichtung war in einem Über dem  Walzwerk angeordneten Speisekasten ein in       bezug    auf die Kastenmitte seitlich über die  ganze Kastenlänge nach einer Seite offener       Sehneekentrog    vorgesehen, in welchem mittels  einer     Verteilschneeke    das in der Kastenmitte  zugeführte Speisegut auf die ganze     Troglänge     gleichmässig verteilt werden konnte, während  eine dieser     Verteilsehnecken    vorgelagerte und  etwas tiefer im Trog gestaffelt angeordnete  Speisewelle, die mit radialen Stiften versehen  war, das Speisegut gleichmässig aus dem Trog  auf die Walzen zu schleusen hatte.  



  Zur Regulierung der Förderleistung der  beschriebenen Vorrichtung diente ein einstell  barer     Dosierschieber,    der zwischen den beiden  rotierenden Elementen eingebaut, war und der  bis fast auf den Grund des     Sehneckentroges     verschoben werden konnte, zwecks Speisung  der Walzen mit feinkörnigem Gut.  



  Diese Speisevorrichtung hat insofern nicht  befriedigt, als durch die vielen Stifte der  Speisewelle die im Speisegut eventuell vorhan  denen Schnüre und faserartigen Verunreini  gungen aufgewickelt wurden und so den  .Durchgang des Gutes weitgehend drosselten.  Es kam auch vor,     dass    einzelne grössere Stücke  des Speisegutes von den Stiften der Speise  welle aufgespiesst und so weit     mitgedreht    wur  den, bis sie an den     Dosiersehieber    und letz  terer gegen die     Verteilselineeke    gedrückt      wurde, was zu unliebsamen Störungen -und  Defekten     Anlass    gab.  



  Zur Vermeidung der genannten Nachteile  besitzt die     erfindangsgemässe    Speisevorrich  tung für körniges     Gut    einen in einem Speise  kasten eingebauten, nach einer Seite offenen  Schneckentrog, in welchem zum Fördern des  Speisegutes eine     Verteilsehneeke    und eine       Speisesehneeke    parallel zueinander angeordnet  sind, wobei die Steigung der     Verteilschneeke     grösser ist als diejenige der Speiseschnecke  und erstere axial teilweise von der Mitte nach  aussen und letztere von aussen nach innen för  dert;

   ferner ist ein über den beiden Schnecken       sehwenkbar    angeordneter und in Richtung der  Schnecken     versehiebbarer        Dosiersehieber    vor  gesehen.  



  Die beiliegende Zeichnung zeigt ein Aus  führungsbeispiel und zwei Varianten des Er  findungsgegenstandes. Es zeigt:       Fig.   <B>1</B> einen Schnitt nach der Linie     I-I     in     Fig.   <B>3</B> mit     Dosierklappenstellung    für fein  körniges Gut,       Fig.    2 einen weiteren Schnitt desselben Bei  spiels nach der Linie     I-I    in     Fig.   <B>3,</B> für grob  körniges Gut,       Fig.   <B>3</B> einen Schnitt nach der Linie     III-III     in     Fig.    2 und       Fig.    4 und<B>5</B> Schnitte durch zwei Varian  ten.  



  Beim dargestellten Ausführungsbeispiel  einer Speisevorrichtung ist mit<B>1</B> ein Speise  kasten bezeichnet., in welchem ein     auf    der einen  Längsseite offener Schneckentrog 2 eingebaut  ist. Letzterer kann fest mit dem Speisekasten<B>1</B>  verbunden oder vertikal verstellbar angeord  net sein, um die Längskante der offenen     Trog-          seite    in ihrer Lage bezüglich der beiden  Schnecken verstellen zu können. Diese Ver  stellung der Längskante könnte auch auf an  dere Weise erfolgen, z.

   B. dadurch,     dass    das  betreffende     Sehneckentrogende    als Schieber<B>32</B>       (Fig.    4) oder als Klappe<B>33</B>     (Fig.   <B>5)</B> ausgebil  det ist, oder durch Verdrehen des     Schnecken-          s        troges.    Im untern Teil des Speisekastens<B>1</B>  sind ferner     Leitbleehe   <B>3</B> und 4 vorgesehen, die  zur Führung des dem Walzwerk zuzuführen  den Gutes dienen. In den Stirnwänden des    Kastens<B>1.</B> ist eine     Verteilsehneeke   <B>5</B> drehbar  gelagert, deren     Sehneekengewinde   <B>6</B> und<B>7 je</B>  einmal unterbrochen sind.

   Es können aber  auch mehrfach -unterbrochene Schnecken  gewinde verwendet werden. Wie aus     Fig.   <B>3</B>  ersichtlich ist, sind die Gewinde<B>6</B> und<B>7</B> von  der Mitte der     Verteilsehneeke   <B>5</B> aus als     Rechts-          bzw.    Linksgewinde ausgebildet, wobei die     End-          teile    der     Sehneeke   <B>5</B> mit<B>je</B> einem dem ent  sprechenden Gewinde<B>6</B> und<B>7</B> entgegengesetzt  verlaufenden Gewinde<B>8</B>     bzw.   <B>9</B> versehen sind.

    Im Bereich der     Tro,-öffn-Lii)-    ist neben der       Verteilschnecke   <B>5</B> eine in     bezug        auf    letztere  etwas höher gelegene     und    ebenfalls in den  Stirnwänden des Kastens<B>1</B> drehbar gelagerte       Speiseschneeke   <B>10</B> vorgesehen.

   Ihre     Sehnek-          kengewinde   <B>11</B> und 12 sind von der     Aehsmitte     der     Speisesehneeke   <B>10</B> aus als Links-     bzw.     Rechtsgewinde ausgebildet und besitzen gemäss       Fig.   <B>3</B> eine bedeutend kleinere Steigung als die  Gewinde<B>6, 7, 8</B> und<B>9</B> der     Verteilsehneeke   <B>5.</B>  



  Im obern Teil des Speisekastens<B>1</B> ist fer  ner eine     Dosiervorrielltun-        an-ebraeht,    die       Lim    einen im Kasten<B>1-</B> -gelagerten Zapfen<B>13</B>  schwenkbar ist und eine     Dosierklappe    14 auf  weist. über ein durch ein Handrad<B>1.5</B> und  eine Spindel<B>16</B>     betätigbares    Zahnsegment<B>17</B>  ist eine an der     Dosierklappe    14 geführte Zahn  stange<B>18</B> längs der genannten Klappe 14 ver  schiebbar.

   Das freie Ende der Zahnstange<B>1.8</B>  trägt einen Schieber<B>19,</B> der     zar    Regulierung  der Speiseleistung der beschriebenen     Vorrieh-          tung    für verschiedene     Stüekgrössen    des Speise  gutes durch Drehen des Zahnsegmentes<B>17</B>  mittels der Zahnstange<B>18</B>     versehiebbar   <B>-</B> ist.  



  Der     Sehneekentrog    2 ist beim gezeichneten  Beispiel gemäss     Fig.   <B>1</B> derart angeordnet und  ausgebildet,     dass    seine die     Trogöffnung    be  grenzende Längskante 20 uni     r/li    höher liegt  als die tiefste Stelle des     Sehneekentroges    2.  Ferner weist die Vorderwand des Speise  kastens<B>1</B> eine Türe 21 auf, die     zür        Beobaeh-          tung    des Speisevorganges und zur Verstel  lung des     Dosiersehiebers   <B>19</B> mittels Handgrif  fes 22 geöffnet werden kann.  



  Die     Speisesehneeke   <B>1.0</B> ist über eine Rie  menscheibe<B>23</B> und ein Reduktionsgetriebe 24  mittels eines geeigneten, nicht gezeichneten           Antriebsaggreogtes    mit konstanter Drehzahl  <B>kn</B>     ti          aiitreibbar.    Der Antrieb der     Verteilschneeke   <B>5</B>  erfolgt gemäss     Fig.   <B>3</B> durch die Speiseschnecke  <B>10</B> über ein Getriebe<B>25</B> und einen Stufen  regler<B>26.</B> Die     Speisesehneeke   <B>10</B> könnte auch  direkt vom Walzwerk, z. B. mittels eines Ket  tentriebes,     antreibbar    sein.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen       Speisevorriehtung    ist folgende: Beim Betrieb  der Vorrichtung gelangt das Speisegut durch  eine     Öffnun-   <B>27</B> im Speisekasten<B>1</B> in     Rich-          tang    des     Pfeils   <B>A</B>     (Fig.   <B>1)</B>     bzw.    B     (Fig.    2),<B>je</B>  nach 'Stellung des Schiebers<B>19,

  </B> in den Trog 2  und demzufolge in den Bereich der beiden       Selineeken   <B>5</B> und<B>10.</B> Über das Getriebe 24  wird die     Speisesehneeke   <B>10</B> mit konstanter  Drehzahl in der durch den Pfeil<B>C</B> in     Fig.   <B>3</B>  angegebenen     DrehriehtLing    angetrieben. Dem  zufolge wird die     Verteilsehnecke   <B>5</B> mit einer  der Stellung des Stufenreglers<B>26</B> entsprechen  den, aber mit maximal der halben Drehzahl  der     Speisesehnecke   <B>10</B> im Drehsinn des     Pfeils     <B>D</B> angetrieben.

   Das in den Bereich der     Verteil-          schneeke   <B>5</B>     -elangende    Speisegut wird zufolge  <B>C z3</B>  der beschriebenen Anordnung der verschiede  nen Gewinde<B>6, 7, 8</B> und<B>9</B> sowohl in Richtung  der     Ilfeile   <B>E</B>     (Fig.   <B>3)</B> als auch in radialer     Rieh-          tung    gefördert.

   Das derart verteilte Speisegut       gelangt        U        anschliessend        in        den        Bereich        der     schneller rotierenden     Speisesehneeke   <B>10,</B> die  das Speisegut zufolge der Anordnung 'ihrer  Gewinde<B>11,</B> 12 einerseits in Richtung der       #n     Pfeile<B>F</B>     (Fig.   <B>3)</B> und anderseits in Richtung  der     Trogöffnung    fördert, worauf es, geführt       ZD     durch die     Leitbleehe   <B>3</B> und 4, dem zu speisen  den Walzwerk zugeführt wird.  



  kn  Dank der Verwendung, von     Vollgewinde-          selinecken,    deren     Sehneckengewinde    an den  Enden abgerundet sind, ist ein Aufwickeln  kn  von     Sehnüreil    und andern faserartigen     Bei-          nien.gungen    des Speisegutes ausgeschlossen.  <B>C</B> n  Durch die     besehriebene        Anordnun-,    der  n  Schnecken<B>5</B> und<B>10,</B> die Ausbildung ihrer  Gewinde und die Art ihres Antriebes ist es  möglich, das Walzwerk gleichmässig und     kon-          tinuierlieh    mit körnigem Gut zu speisen.

   W,     ird          #,on    der     Speisesehneeke   <B>10</B> ein grösseres Stück  des Speisegutes mitgenommen, so kann die         Dosierklappe    14 mit dem Schieber<B>19</B> durch       DrehLing    um den Zapfen<B>13</B> in die gemäss       Fig.1    strichpunktiert angedeutete Lage aus  weichen, ohne verkrümmt oder beschädigt zu  werden. Ferner ist die Speiseleistung der Vor  richtung durch den     Stufenregler   <B>26,</B> der zum  Beispiel vier Stufen aufweisen kann, einstell  bar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUC-H: Speisevorrichtung für körniges Gut, ge kennzeichnet durch einen in einem Speise kasten eingebauten, nach einer Seite offenen Sehneckentrog, in welchem zum Fördern des Speisegutes eine Verteilschnecke und eine Speisesehnecke parallel zueinander angeord net sind, wobei die Steigung der Verteil- schneeke grösser ist als diejenige der Speise- sehnecke und erstere axial teilweise von der Mitte nach aussen und letztere von aussen nach innen fördert,
    ferner gekennzeichnet durch einen über den beiden Schnecken schwenkbar an-eordiieten und in Richtung der Schnecken versehwenkbaren Dosierschieber. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Speisevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die im Sehnek- kentrog (2) vorgesehene Speisesehneeke <B>(10)</B> im Bereich der Trogöffnung und in bezug auf die Verteilschnecke <B>(5)</B> höher angeordnet ist. 2.
    Speisevorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeich net, dass die Speiseschneeke <B>(10)</B> mit konstan ter Drehzahl antreibbar ist, während die Ver- teilsehneeke <B>(5)</B> über einen Stufenregler<B>(26)</B> regulierbar, aber mit höchstens der halben Drehzahl der Speiseschneeke durch letztere antreibbar ist.
    <B>3.</B> Speisevorriehtung nach Patentanspruch und Unteransprüehen <B>1</B> und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schneekengewinde <B>(6,</B> <B>7)</B> der Verteilschneeke <B>(5)</B> mehrmals unter brochen und deren Enden abgerundet sind und dass die Endteile der Verteilschneeke mit Ge-winden <B>(8, 9)</B> versehen sind, die zum För dern in den Förderriehtungen der entspre- ehenden Gewinde<B>(6, 7)</B> entgegengesetzten Rielitungen bestimmt sind.
    4. Speisevorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> bis<B>3,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die Schneckengewinde<B>(11,</B> 12) der Speisesehneeke <B>(10)</B> an ihren Enden abgeruindet sind. <B>5.</B> Speisevorriehtung nach Patentansprueli, dadurch gekennzeichnet, dass die Längskante der offenen Trogseite in ihrer Lage bezüglieh der beiden 'Sehneeken <B>(5, 10)</B> verstellbar ist.
CH280592D 1949-07-21 1949-07-21 Speisevorrichtung für körniges Gut. CH280592A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3631077A1 (de) * 1985-09-20 1987-04-02 Buehler Ag Geb Mahlwalzwerk

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3631077A1 (de) * 1985-09-20 1987-04-02 Buehler Ag Geb Mahlwalzwerk

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