CH280663A - Petroleum-Verbrennungsapparat mit Zerstäubungsvorwärmer. - Google Patents

Petroleum-Verbrennungsapparat mit Zerstäubungsvorwärmer.

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CH280663A
CH280663A CH280663DA CH280663A CH 280663 A CH280663 A CH 280663A CH 280663D A CH280663D A CH 280663DA CH 280663 A CH280663 A CH 280663A
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Georg Andersen Martin
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Georg Andersen Martin
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Description


      Petroleum-Verbrennungsapparat    mit     Zerstäubungsvorwärmer.       Die vorliegende Erfindung betrifft einen       Petroleum-Verbrennungsapparat    für Heiz-,  Koch- oder Beleuchtungszwecke, mit einem       Behälter    für unter den Druck von Druckluft  zu setzendes Petroleum und mit einem Ver  gaserbrenner mit Düse, welcher das Petroleum  von dem Behälter aus durch den Vergaser     zu-          gefülirt    wird, wobei der Apparat mit einem       Vorwärmer    für den:

   Vergaser versehen ist,  welcher     Vorwärmer    mit     Petroleumzerstäubung     unter     Verwendung    besagter Druckluft und  der     Brennerdüse    arbeitet.  



  Die Erfindung besteht darin, dass der Vor  wärmer ein     Flüssigkeitssteigrohr    aufweist.,  durch     welches    jeweils Petroleum unter Umge  hung des     Vergasers    in die Düse gelangt, und        < lass    ein     Luftzuführungsrohr    des     Vorwärmers     und der Vergaser miteinander verbunden sind       und    gemeinsam in die Düse einmünden, so,  dass während des     Zerstäubungsprozesses    der  Luftdruck sich durch den Vergaser fortpflan  zen kann und dadurch ein Aufsteigen des  Petroleums im Behälter zu dem Vergaser ver  hindert.  



       Ilierdureh    bekommt. man einen Apparat,       der    relativ     grosse    Betriebssicherheit aufweist       und    kurze ,     Erwärmungszeit    benötigt. Man       nutzt    zum Vorwärmen im vollen Umfange die  Vorteile eines Zerstäubers aus, wobei der Luft  drnek dazu     verwendet.    wird, ein Aufsteigen  des Petroleums zu dem Vergaser zu     verhin-          derii.        Dadurch    wird sowohl die Sicherheit er-    höht als auch die Erwärmungszeit herabge  setzt.  



  Bei einer zweckmässigen Ausführungsform  kann die Einmündung der beiden erwähnten  Rohre mit einer von der Aussenseite des Be  hälters     bedienbaren    Absperrvorrichtung ver  bunden sein, welche die beiden Rohre gleich  zeitig zu sperren und zu     öffnen    gestattet.  



  Dies ermöglicht, dass der Apparat mit  einem einzigen     Bedienungsgriff    versehen wer  den kann, mittels welchem die Umstellung vom       Zerstäubungs-    oder     Vorwärmungszustand    zum  normalen Betriebszustand vorgenommen wer  den kann.  



  Beispiele des Gegenstandes der Erfindung  werden im folgenden in Verbindung mit der  Zeichnung erläutert, in welcher       Fig.    1. einen vertikalen Schnitt durch einen  Petroleumkocher,       Fig.    2 einen Schnitt durch den Brenner des  in     Fig.    1 gezeigten Kochers, senkrecht zu der  Schnittebene der     Fig.    1,       Fig.    3 den zentralen Teil des Apparates in  etwas grösserem Massstab,       Fig.    4 einen Schnitt nach der Linie       IV-IV    der     Fig.    3,       Fig.    5 einen Schnitt nach der Linie     V-V     der     Fig.    3,

         Fig.    6 einen Schnitt nach der Linie       VI-VI    der     Fig.    3,       Fig.    7 einen teilweisen Schnitt, ähnlich  dem in     Fig.1    gezeigten, durch einen     Bel.euch-          tungsa.pparat,              Fig.    8 in grösserem Massstab einen Teil  dieses Apparates,       Fig.    9 einen Schnitt nach der Linie       IX-IX    der     Fig.    8,       Fig.    10 einen Schnitt nach der Linie     X-X     der     Fig.    8,

         Fig.    11 eine perspektivische Abbildung der  untern Teile des     Flüssigkeitssteigrohres    und  endlich       Fig.    12 einen Teil der in     Fig.    7 darge  stellten     Ausführungsform    in grösserem     Mass-          stabe    zeigt.  



  In     Fig.    1 ist ein     Petroleumkocher    darge  stellt, welcher einen Behälter 10, der auf einer  Anzahl Füsse angebracht ist, von denen in  der     Fig.    1 nur ein einziger (12) gezeigt ist,  und eine Anzahl Träger zur Unterstützung  des Kochtopfes aufweist. In der     Fig.1    ist  nur ein einziger Träger 14 gezeigt. Der Be  hälter 10 hat oben einen     Einfüllstutzen    16,  der aussen ein Gewinde aufweist, auf welches  eine     Versehlusskappe    18 festgeschraubt ist.

    In dieser ist eine Bohrung vorgesehen, in wel  che eine     Verschlussschraube    20 eingeschraubt  ist, die mittels eines gerillten Kopfes 22 mit  den Fingern gegen einen kegelförmigen Sitz  24 gepresst werden und dadurch einen engen  Luftkanal 26 durch die Kappe 18 absperren  kann.

   Der Behälter wird in bekannter Weise  mit Petroleum gefüllt, dessen höchster Flüs  sigkeitsstand einigermassen dem in der Zeich  nung dargestellten entspricht, so dass über der  Flüssigkeit     zwischen    deren Oberfläche und  einem gewölbten Teil 28 des Behälters ein luft  gefüllter Raum     freibleibt.    In diesem luftge  füllten Raum kann man auf bekannte Weise  mittels einer im Behälter eingebauten Luft  pumpe 30 einen Überdruck herstellen, der das  Petroleum aus dem Behälter zur Verbren  nungsstelle fördert. Der Bau der Luftpumpe  ist nicht näher gezeigt. Sie hat eine Pumpen  stange 32, die mit Hilfe eines ebenfalls nicht       gezeigten    Handgriffes betätigt. werden kann.  



  Im übrigen leuchtet es ein, dass, wenn auch  der Apparat. als ein Petroleumkocher vom  stehenden Typ dargestellt ist, die nachstehend  beschriebenen konstruktiven     Merkmale    ebenso  gut bei Apparaten von anderer Gestalt, wie    z. B. bei     Petroleumkoehern    vom liegenden  Typ, Anwendung finden können.  



  Von einer Stelle in der Nähe des Bodens  des Behälters 10 geht ein     Flüssigkeitssteirrolir     34 aus, das in einen über dem Behälter     1@0    an  gebrachten röhrenförmigen Flüssigkeitsbehäl  ter 36 einmündet, von wo zwei emporsteigende  Kanäle 38, 40     (Fig.    2) eines Vergasers aus  gehen, deren obere Enden durch einen hori  zontalen Kanal 42 miteinander     verbunden     sind. Der Kanal 42 ist in einer unten gewölb  ten Scheibe 52 ausgebohrt und kreuzt, einen in  dieser Scheibe gebohrten andern Kanal 43,  der durch zwei     abwärtsgeriehtete    Kanäle 44,  46 mit einer Düse 48 in     Verbindung    steht.

   Das  durch die während des Betriebes stark erhitz  ten Vergaserkanäle 38, 40, 42, 43, 44 und 46  strömende Petroleum wird in diesen vergast  und durch die Düse ausgestossen und ver  brennt mit einer     ringförnii-en,    aussen vom  Leitorgan 54     geführten    Flamme     um    die wäh  rend des Betriebes gleichfalls stark     erhitzte     Scheibe herum.  



  Während Petroleumkocher der     besehriebe-          nen    Art normalerweise dadurch in den Be  triebszustand gebracht werden, dass die Ver  gaserkanäle entweder - was am meisten vor  kommt - mittels einer     Spritflamme,        welehe     von Sprit herrührt, der in eine unter den)  Vergaser angebrachte Schale gegossen und  dort angezündet wird, oder von einem beson  deren     Vorwärmer    erhitzt     werden,        durch    wel  chen Petroleum, das eventuell dem Behälter  des Kochers entnommen ist, in so fein zer  stäubtem Zustand ausgespritzt wird, dass es  angezündet.

   werden und verbrennen kann, ist  der Kocher der Zeichnung dazu eingerichtet,  in dein Betriebszustand mittels eines mit der  Vergaserdüse 48 kombinierten     Vorwärmers     gebracht zu werden. Der Übergang zu diesem  Zustand wird leichter, einfacher und wirk  samer als es früher möglich war, aus dem  Grunde, weil es nur eine     Ausströmungsöffnung     gibt, die für den     Vorwärmungszerstäuber    und  den Vergaserbrenner gemeinsam ist.  



  Zu diesem Zweck     \münden    die Vergaser  kanäle 44, 46 nicht direkt in die Düse 48, die  -- wie in     Fig.        ')    näher gezeigt - aus einem      Körper besteht., der ein Gewinde hat und in  einem     zvlindrisehen    Teil 58 festgeschraubt  ist, der den obern Teil eines Rohres 64 bildet,  sondern sie münden in einen Raum 60     zwi-          schen    der Unterseite des Körpers 48 und der  Oberseite eines zweiten Körpers 62, welcher  - was später näher erläutert wird - in dem  Rohr 64 verschiebbar ist, das oben in eine  durchgehende Bohrung an der     Begegnun,-s-          stelle    der Kanäle 44 und 46 fest eingesetzt  ist.

   Der Körper 48 hat eine zentrale Bohrung  66, deren oberes Ende 68 eingeengt und deren  Durchmesser nur wenige     Hundertstelmilli-          meter    grösser ist als eine Nadel 70, die sieh  - was unten beschrieben wird - auf und ab  durch die Düse 48 bewegen und teils als Reini  gungsnadel, teils zum Regulieren der Flamme  im Betrieb dienen kann. Einige parallele Bob  rungen 72 im untern Teil des Körpers 48  dienen zum     Einschrauben    desselben mittels  eines     Spezialschlüssels    mit zugehörigen     Zali-          fen.    Die Länge des eingeengten Teils 68 der  Bohrung 66 ist relativ klein, zweckmässig nur  1 bis 2     mni.     



  Die     Bohrun-    66 setzt sich     durch    den Kör  per 62 in     Forni\einer    Bohrung 73 in demselben  fort, der sieh vom obern Teil aus über einen  eingeengten mittleren Teil 74 durch das Rohr  64 hinab erstreckt und unten mittels eines mit  Gewinde versehenen Teils 76 in das obere       Ende    eines Rohres 78     eingeschraubt    ist. Der  untere Teil     des    Körpers 62 hat eine erweiterte  Bohrung 80 zur Aufnahme einer Spindel 82,  die sieh ganz     dureli    das Rohr 78 herab er  streckt und     welelie    oben die Nadel 70 trägt.  



  Der Körper 62 hat. oberhalb des eingeeng  ten Teils 74 zwei oder mehr durchgehende  Bohrungen 84     (vgl.    auch     Fig.    5), welche in  einen ringförmigen Kanal 86 oben in dem  Körper 62 münden. Während der obere Teil  des Körpers 62 mit den Kanälen 84 einen  Durchmesser hat, der sehr nahe dem     Innen-          durehmesser    des Rohres 64 entspricht, ist der  Durchmesser des untern Teils des Körpers 62  und der äussere Durchmesser des obern Teils  des Rohres 78 etwas kleiner als der     Innen-          durehmesser    des Rohres 64, so dass sieh zwi  schen den beiden Rohren ein ringförmiger    Kanal 88 bildet, der nach oben über die Ka  näle 84 an der Begegnungsstelle der Vergaser  kanäle 44,

   46 und der Düsenbohrung 66 mün  det.  



  Das Rohr 64 erstreckt sich durch den röh  renförmigen Behälter 36 hindurch, der oben  von einem     Schraubstück    89 abgeschlossen  wird, das mit Innengewinde an den Mantel  des Behälters 36 eingeschraubt ist und durch  dessen zentrale Bohrung das Rohr 64 geführt  ist. Das Rohr ist an dem Teil 89 dicht befe  stigt, z. B. vorwiegend durch Verlöten,  Schweissen oder auf andere zweckmässige  Weise.  



  Der Mantel des Flüssigkeitsbehälters 36  besteht aus einem Rohr, das an einem nach  oben ragenden Teil 90 des Behälterbodens an  geschraubt und angelötet ist. Dieser Boden ist.  mit dem Rand einer     öffnung    im Teil 28 des  Behälters 1.0 verbunden und hat einen     ab-          wä.rtsgerichteten    Teil 92, der sieh in einen  nach oben ragenden     Innenteil    94     fortsetzt.    und  schliesslich in einem     einwärtsgerichteten     Flansch 96 endet, durch den das Rohr 64 hin  durchgeht.

   Der Teil 94 hat ein Innengewinde,  in welches eine Büchse 98     emporgeschraubt     ist, und zwischen dieser und dem Flansch 96  ist eine Dichtung 100 - vorzugsweise aus       sv        nthetisehem    Kautschuk - angebracht. Das  Rohr 64 endigt etwas unter der Büchse 98,  doch unter allen Umständen so hoch über dem  höchsten Flüssigkeitsstand im Behälter 10,       da.ss    die Flüssigkeit niemals bis an das untere  Ende des Rohres 64     empordringen    kann. Seine  Lage in vertikaler Richtung ist durch seinen       Ansehluss    an das     Schraubstüek    89 festgelegt,  der - wie erwähnt - zweckmässig durch       Lötung    ausgeführt ist.  



  Die Rohre 64 und 78 sind     dadurch    dreh  bar miteinander verbunden,     da.ss    das Rohr 78  einen erweiterten Teil 102 hat., der aussen ein  Gewinde besitzt,     d'as    in ein Innengewinde des  Rohres 64 passt (vgl.     aneh        Fig.    6). In diesem  erweiterten Teil sind durch Fräsen oder even  tuell durch Bohrung Kanäle 1.04 in solcher  Weise hergestellt (vgl.     Fig.    7), dass auf der  ganzen Strecke ein Durchgang über den ring  förmigen Raum 88 von der Einmündung des      Rohres 64 in den obern Teil des Behälters 7 0  nach dem Raum 60 zu     freibleibt.     



  Das Rohr 78 setzt sich mit einem erwei  terten Teil 77 die ganze Strecke hinab     dureh     den Behälter 10 fort und hat etwas über dem  Behälterboden einen Flansch 106, von dessen  unterer, senkrecht zur Rohrachse stehender  Fläche ein Kanal<B>1.08</B> ausgeht, der zum Innern  des Rohres führt. Das Rohr 78 setzt sieh durch  den Boden des Behälters 10 fort, der eine  Büchse 111 hat, worin ein Bodenstöpsel 110  mit einer Innenbohrung mit. Gewinde einge  schraubt ist, in welches Gewinde eine Stopf  büchse 112 geschraubt ist, die eine Dichtung  126 gegen den Stöpsel 11.0 auf solche Weise       festspannt,    dass diese Stelle gegen die Flüssig  keit fest gedichtet ist. Die Dichtung 126 kann       aus        synthetischem    Gummi oder dergleichen  bestehen.

   An dem untern Ende des Rohres  78, mit demselben fest verbunden, ist ein  Ring 116 angebracht, welcher von einem zwei  ten Ring 118 umschlossen wird, der mit dem  Ring 116 z. B. mittels einer Schraube 120       verbinden    ist.. Die Spindel 82 erstreckt sich  ganz durch das Rohr 78 herab und hat an  dem untern Ende desselben ein Auge 122. An  dem untern Ende der Spindel 82 ist in glei  cher Weise wie an dem untern Ende des  Rohres 78 mittels einer Stopfbüchse 124 und  einer Dichtung 114 ein flüssigkeitsdichter     Ver-          schluss    vorgesehen. Um den Flansch 106 unten  an dem erweiterten Teil 77 des Rohres 78 ist  eine     Überwurfmutter    128 mit einem einwärts  gerichteten Flansch 130 angebracht.

   Oben auf  diesem Flansch liegt eine Dichtung 132, und  in ein Innengewinde der Mutter 128 ist ein  Rohrstück bzw. eine Hülse 134 eingeschraubt,  die nicht gegen Flüssigkeit abgedichtet     zu    sein  braucht und welche an einer Stelle in der  Nähe des obern Endes einen     einwärtsgerich-          teten    Flansch 136 und zuoberst einen aus  wärtsgerichteten Flansch 138 hat..

   Mittels Ge  winde     ist    oben in die Hülse 134 ein     Rohrstüel.:     140 eingeschraubt, das oben einen     einwärts-          gerichteten    Flanschen 142 hat, dessen Öffnung  so gross ist, dass sie freien Durchgang für das  untere Ende des Rohres 64     gestattet.    Unter  dem Flansch 142 liegt eine Dichtung 144, vor-    wiegend aus     synthetischem        Kautsehuk    beste  hend, die imstande sein soll, luftdicht gegen  das untere Ende des Rohres 64 zu schliessen.

    Die Dichtung 132, deren Aufgabe dagegen  ist, den Kanal 108     flüssigkeitsdicht        zu    ver  schliessen, kann aus     Fiberstoff    oder derglei  chen bestehen. Die     Diehtung        14.1    ist in einer  Muffe 146 mit einem     einwärtsgerichteten     Flansch 148 angebracht. Die     Höhe\derMuffe     146     ist    so bemessen, dass sie nicht, gegen den       Flansch    142 stösst, selbst wenn die Kautschuk  dichtung in der     Höhenriehtung        zusammenge-          presst    ist.  



  Zwischen dem     Innenflanseh    136 im Rohr  stück 134 und     dein    Flansch 148 der Muffe  146 ist eine relativ schwache Feder 150 ange  bracht, und zwischen der Unterseite des     Flan-          sehes    136 und der Oberseite des Flansches 106  an dem erweiterten Teil 77 des Rohres 78 ist  eine Feder 152     angebraeht,    die etwas kräfti  ger als die Feder 150 ist..

   Daraus ist. zu er  sehen, dass die Feder 152 die     Dielitung    132  gegen die Unterseite des Flansches 106     ein-          porpressen    und dadurch den Kanal 108 ab  sperren wird, während die Feder 150 die       Dichtung    144 gegen das untere Ende des  Rohres 64     emporpresst    und dieses Rohr da  durch unten sperrt.  



  An einem Halter 154, der sieh im Behälter  10 von dessen oberem Teil nach unten erstreckt  und z. B. am Teil 92 befestigt ist,     ist    unten  in einem     Locli    das eine Ende einer     Welle        1.56     gelagert, die sich horizontal durch eine am       Behälter    10 angebrachte Muffe 158 hinaus er  streckt, in welcher auf ähnliche Weise wie  unten am Rohr 78     mittel;    einer     eingresehraub-          ten    Stopfbüchse 160 und einer Dichtung 162  eine flüssigkeitsdichte     1)urehführung    herge  stellt ist.

   Das innere Ende 164 der Welle 156  ist-     abgekröpft    und     liegt    über dem Flansch  138, und aussen am andern Ende der Welle  ist z. B. mittels einer Schraube 166 ein Be  dienungshandgriff 168 angebracht. Es ist  klar, dass eine entsprechende Drehung der       Welle    156 mit Hilfe des Handgriffes 158 be  wirken wird, dass das gekröpfte Ende 164  beim Zusammenwirken mit dem Flansch 138  die beiden     zusammenhängenden        R.ohrstüeke         134 und 140 abwärts verschiebt, so dass prak  tisch gleichzeitig der Kanal 108 zum Innern       des    Rohres 78 und das     untere    Ende des Roh  res 64 geöffnet werden.

   An Stelle des ge  kröpften Endes 164 könnte auch ein Nocken  an der Welle 156 angebracht sein.  



  Auf dem Ring 118 ist ein Rohr 170 ange  bracht, das sich unter dem Boden des Behäl  ters 10     nach    aussen erstreckt. und bei dessen  äusserem Ende ein drehbarer     Handgriff    1.72  vorhanden ist., der mit, einer biegsamen Welle       17-1    verbunden ist, die an ihrem innern Ende,  das im Innern des Ringes 118 liegt, eine kur  belähnliche     Abkröpfung    176 hat, die mit dem  Auge 122 am untern Ende der Spindel 82  in Eingriff ist. Die     Abkröpfung    ist so gross,  dass eine Drehung des Handgriffes 172 um  180  die Nadel 70 ganz unter den eingeengten  Teil 68 der Bohrung 66 in der Düse 48 her  unterziehen kann.  



  Wie oben erwähnt, sind das Rohr 78 und  (las Rohr 64 mittels eines Gewindes an der  Erweiterung 102 des Rohres 78 drehbar mit  einander verbunden, woraus ersichtlich ist,  dass der am obern Ende des Rohres 78 ange  brachte Körper 62 mit den Bohrungen 84  durch Drehung des Rohres 78 entweder dem  festen     Düsenkörper    48 näher gebracht oder  von ihm entfernt, werden kann, was eine  grössere oder kleinere Höhe des Raumes 60  ergibt. Diese Drehung wird am untern Ende       des    Rohres 78 mittels des am Rohr angebrach  ten Ringes 1.16 und des um denselben ange  brachten Ringes 118 mit dem daran ange  brachten Rohr 170 hervorgerufen, da     letzteres     in einer Ebene winkelrecht zur Achse des  Rohres 78 gedreht werden kann.

   Zur Begren  zung der Drehung sind an der Unterseite des  Bodens des Behälters 10 zwei Anschläge 178  vorgesehen, von denen auf der Zeichnung nur  ein einziger     dargestellt    ist. Wenn z. B. das  t     tewinde    am Teil 102 ein Rechtsgewinde ist,  bewirkt eine Drehung des Rohres 170 gegen  die Uhrzeigerrichtung von oben gesehen eine       Reduktion    der Höhe des Raumes 60.

   Der ge  zeigte Anschlag 178 ist so angebracht, dass er  die Drehung des Rohres 170 und dadurch  auch die Höhe des Raumes 60 bei einer sol-         chen        Einschraubung    des Rohres 78 in Rich  tung nach oben im Rohr 64 begrenzt, so dass  dauernd ein Durchgang durch die Kanäle 84  des Körpers 62 und den Raum 60 nach den  Vergasungskanälen 44, 46 gesichert ist. Eine  Drehung des Rohres 170 in Uhrzeigerrichtung  - auch von oben gesehen - bewirkt eine ent  sprechende Vergrösserung der Höhe des  Raumes 60, indem das Rohr 78 aus dem Rohr  64     ausgeschraubt    wird.

   Zweckmässig ist die  Steigung des Gewindes des Teils 102 so gross,       da.ss    eine Drehung des Rohres 78 von etwa  120 , das heisst eine Verschiebung des Hand  griffes 172 zwischen zwei Füssen     des    Behäl  ters 10, eine Änderung der Höhe des Raumes  60 innerhalb der zur Regulierung des Appa  rates erforderlichen Grenzen ermöglicht.. Die  nähere Erläuterung folgt.  



  Schliesslich sei bemerkt, dass unmittelbar  unter den Vergasungskanälen 44, 46 und der  Düse 48 eine Schale<B>180</B> angebracht ist.  



  Diese Schale darf mit der gewöhnlich an  Petroleumkochern unter den Vergasungskanä  len angebrachten Schale nicht     verwechselt     werden, die der Erwärmung des Vergasers       mittels    einer     Spritflamme    dient, die von Sprit  herrührt, der in die Sehale     gegossen    und an  gezündet wird, indem sowohl der Ort der     An-          bringling    als auch die Wirkung der Schale  180 grundsätzlich von dem bereits Bekannten  abweicht.

   Bei dem vorliegenden Apparat darf  nämlich die Schale nicht so weit unten wie  bisher unter dein Vergaser liegen, sondern sie  muss oben in demselben möglichst. nahe der  Düse 48 angebracht sein, was nachstehend in  Verbindung mit der Wirkungsweise des Ap  parates noch näher erläutert werden wird.  



  Der oben beschriebene Apparat funk  tioniert auf folgende Weise:  Der Handgriff 168 wird so     gestellt,    dass  das     abgekröpfte    Ende 164 der Welle 156 die  Rohrstücke 134 und 140 abwärts gegen die  Wirkung der Feder 152 verschiebt, wobei     idie          Abkröpfung    164 mit dem Flansch 138 zu  sammenwirkt. Die Feder 150 schiebt hier  durch die     Flanschmuffe    146, 148 mit der  darin liegenden Dichtung 144 relativ auf-           wärts    im Rohrstück 140 zum Anschlag gegen  den Flansch 142.

   Die     Abkröpfrmg    164 ist so  ausgebildet und bezüglich der Stellung des  Handgriffes 168 so angeordnet, dass man  durch die von ihr bewirkte     Abwärtsverschie-          bung    der Rohrstücke 134, 140 sowohl den  Kanal 108 zum Innern des Rohres 178 als  auch das untere Ende des Rohres 64 zum  Behälter 10 öffnet. Der Handgriff 172, auf  welchem zweckmässig ein     Indikationszeichen,     z.

   B. ein Pfeil, angebracht ist, befindet     :sieh    in       der    in     Fig.1        gezeigten    Stellung, wo die Spin  del 82 mit der Nadel 70 die in     Fig.    3 angege  bene Lage einnimmt und die Nadel 70 die  äussere enge Bohrung 68 der Düse 48 sperrt.  



  Bei dieser Stellung der verschiedenen  Teile wird mittels der Pumpe 30 Luft. in den  Behälter 10 eingepumpt, so dass über der  Oberfläche der Flüssigkeit im gewölbten Teil  28 ein Überdruck entsteht. Derselbe bewirkt,  dass Druckluft in den ringförmigen Kanal 88  und von     dort    weiter durch die Bohrungen 84  zum Raum 60 in die Vergasungskanäle 46,  44, 43, 42, 40 und 38 und in den Flüssigkeits  behälter 36 strömt. Anderseits wird die Flüs  sigkeit durch den Kanal. 108 in das Innere  des Rohres 78 gepresst.  



  Nach genügendem Aufpumpen     des    Appa  rates, das heisst in der Praxis bis zu einem  Luftüberdruck von     r/3    bis     i/2        Atm.,        wird    der  Handgriff 172 so weit gedreht, bis der     Indi-          katorpfeil    zeigt, dass die kurbelähnliche Ab  kröpfung 176 auf der biegsamen Welle 174  die Spindel 82 mit. der Nadel 70 zum Öffnen  der äussern engen Bohrung 68 der Düse 48       abwärtsgezogen    hat., und gleichzeitig wird der  Apparat angezündet.

   Beim Öffnen der engen  Bohrung 68 unter dem oben beschriebenen  Luft- und Flüssigkeitsdruck     steigt    die Flüs  sigkeit durch das Innere des Rohres 78 hinaus  zur Düse 48, und gleichzeitig tritt. die Luft  mit hoher Geschwindigkeit. durch, den ring  förmigen Raum 88, die Kanäle 84 und den  Raum 60     hindurch    und begegnet am obern  Ende des Körpers 62 der Flüssigkeit., mit wel  cher sie zusammen durch den     Ausströmungs-          kanal    66, 68 der Düse 48 strömt, wodurch die       Flüssigkeit    fein zerstäubt wird.

   Die Dimen-         sionen        des    Raumes 60 und der     Durchmesser     und. die Länge der     Ausströrnun@gaöffnung    68  in Verbindung mit dem     eingeengten    Teil 73  des Flüssigkeitskanals sind so bemessen,     dal     während des     Zerstäubungsvor,#-an#",es        auf    der  Seitenwand des     Kanals    66 und auf .der Ober  fläche der Nadel 70 ein Häutchen aus Petro  leum sich bilden kann, wobei die durchströ  mende Luft von der Oberfläche des     Flüssig-          keitshäutchens    in mikroskopisch feinen Par  tikelchen Flüssigkeit, losreisst,

   die wie ein  Dampf - mit der Luft     vermischt    - mit.  hoher Geschwindigkeit durch die Düse ausge  spritzt wird und mit einer stark heizenden  Flamme verbrennt. Die Flamme trifft die  oberhalb der Düse     liegenden        Wandungsteile     der Vergasungskanäle und erhitzt diese Teile  mit Hinblick auf den kommenden Betriebs  zustand stark. Da die V     ergasungshanäle    im  Moment der Zündung der     Zerstäubungs-          flamme    kalt sind, ist es unvermeidlich, dass  zu Anfang ein wenig Petroleumdampf     aussen     an den Vergasungsrohren kondensiert und an  denselben herunterläuft..

   Zum Auffangen des  so kondensierten Petroleums dient. aber die  Schale 180, die nur zur Aufnahme von 1 bis  2     cma    dimensioniert zu sein     braucht.    Nach  kurzer Zeit - z. B. nach nicht. mehr als 15       bis    20     Sekunden    - hört diese Kondensation  auf, weil die oberhalb der Düse 48 liegenden  Teile des Vergasers genügend warm geworden  sind. Die Saugwirkung der Düse bewirkt, dass  längs der Oberfläche de in der Schale 180  aufgefangenen Petroleums eine     Luftströmung          erzeugt    und     letzteres    von der     Zerstä1-zbrings-          flamme    her angezündet. wird.

   Die entspre  chende Flamme trägt noch zur     Verkürzum:     der Zeit bei, welche die     Erwärmung    des Ver  gasers in     Ansprtreh    nimmt. Zur Erzielung der  hierfür     erforderlichen    Saugwirkung ist es not  wendig, dass der Abstand von der Düse bis  zur Sehale möglichst, klein ist..

   Das Petroleum  in der Schale brennt. mit einer nicht     leuelr-          tenden    Flamme, die zur     wirksamen    Erwär  mung desjenigen     Wandungsteils    der Ver  gaserkanäle     beiträgt.,    der nicht     unter        der     direkten Einwirkung der     Zerstänberflamme     liegt.

   Es hat sich in der Praxis an     einem         Beispiel erwiesen, dass die Temperatur des  Vergasers den zum normalen Betriebszustand  erforderlichen Wert erreicht hat, wenn die  beim     Kondensieren    gebildete, in der Schale  180     :iuf < ,efeingene    Petroleummenge fast, aus  gebrannt ist, und eine Beobachtung der  Schale kann daher als     Merkmal    dafür dienen,  wann der Apparat, auf den normalen     Be-          triebszustand    umgestellt werden kann, was in.  der Praxis z. B. nach 40 bis 50 Sekunden  geschehen kann - im Gegensatz zu den bis  her     bekannten    Apparaten, wo eine genügende  Erwärmung \? bis 3 Minuten in Anspruch  nimmt.  



  Die     Umstellun,-    von dem, beschriebenen       Vorwärnumgszustand    zum Betriebszustand       gescliielit    durch Drehung des Handgriffes  168, so dass die Welle 156 mit     dein        abgekröpf-          teii    Teil 161 den Flansch 138 freigibt, wo  durch die Rohrstücke 131 und     1.10    unter  Einwirkung der Feder<B>152</B> nach oben verscho  ben     werden.    Die Dichtung     13?    sperrt den  Kanal 108     und    dadurch die Flüssigkeitszu  fuhr zum Innern des Rohres 78,

   während       gleielizeitig    die etwas schwächere Feder 150  die     31uffe    116,     14\8'    mit der Dichtung 141  gegen das untere Ende des Rohres 64 presst  und dieses     abgeschlossen.    wird. Nun wirkt die  Druckluft im gewölbten Teil<B>28</B> des Behälters  10 lediglich in     dein    Sinne auf das Petroleum,  dass dieses durch das Steigrohr 31, den Be  hälter 36 und die     Vergasungskanäle,    die nun  mehr genügend erwärmt worden sind, gepresst  wird, um zu bewirken, dass der Apparat wie  ein gewöhnlicher     Petroleumkoelier    arbeiten  kann.  



  Es hat sich erwiesen, dass eine Umstellung  des Handgriffes 168 unmittelbar vor dem       Ausbrennen    des restlichen     Petroleums    in der       Schale    180     einen    völlig gleichmässigen     C'ber-          gang    zum normalen Betriebszustand ergibt,  indem der restliche Teil der Flamme von der  Sehale 1.80 als Zündflamme des nunmehr in  den     Vergaserkanälen    erzeugten, aus der       Düsenöffnum;

  ,    68     austretenden        Petroleum-          dampfes        wirkt,        inid        Prüflingen    haben     grzeirt,          class    der bei     der        VOpwäi-nl.llilg    und der     Zer-.          stüubnn@,        allgewandte        1,nftiibei#di#uel>    sich so    stark durch die Vergaserkanäle in den     te-          h.ä.lter    36 herab fortpflanzt, dass die Flüssig  keit.

   während der     Vorwärmung    nicht höher als  ungefähr zur Mitte desselben kommt. Ander  seits bewirkt die Umstellung zum Betriebs  zustand mit der plötzlichen Sperrung des  Rohres 61 und des Rohres 78, dass das Petro  leum tatsächlich     ;sofort    in die Vergaserkanäle  gelangt und dort in Dampfform übergeführt  wird.  



  Mit Bezug auf die Stellung des Handgrif  fes<B>172</B> und somit. die Stellung des Rohres  170, das heisst die Höhe des Raumes 60 unter  den oben beschriebenen Umständen, sei be  merkt, dass der Handgriff 172 im Moment  der     Zündung    der     Vorwärmerflamme    vorzugs  weise möglichst weit gegen die Uhrzeigerrich  tung, das heisst     his    zum gezeigten Anschlag  178, gedreht werden soll, was der kleinsten  Höhe des Raumes 60 entspricht,

   das heisst  der kleinsten Luftmenge im Verhältnis zu der  durch das Innere des Rohres 78 ausströmen  den     Flüssigkeitsmenge.    Hierdurch wird näm  lich das Gemisch für die     Vorwärmerflamme          iin    Zündungsmoment am flüssigkeitsreichsten  und somit am leichtesten zündbar. Sobald die  Flamme angezündet ist und wenige Sekunden  gebrannt hat, kann man durch Drehung des  Handgriffes 172 in Uhrzeigerrichtung und  somit durch Vergrösserung der Höhe des  Raumes 60 und     also    auch der Luftzufuhr ein  etwas weniger     flüssigkeitsreiches    Gemisch  und eine Flamme von höherer Temperatur  erzeugen.  



  Nach der Umstellung zum Betriebszustand  bewirkt. eine Bewegung des     Handgriffes    172  in horizontaler Richtung eine grössere oder  kleinere Öffnung des Raumes 60     zwischen     den     Ver-aserkanälen    44     tuend    46 und der Düse  48, so dass man während des Betriebszustan  des mit derselben Bewegung des Handgriffes  17?, die während der V     orwärmung    zum Regu  lieren des Verhältnisses zwischen zugeleiteter  Flüssigkeit und Luft und dadurch der Tem  peratur der Flamme dient, ein einfaches und       wirksames    Mittel zum     Regulieren    der Grösse  der     Flamme    hat,

   Glas heisst man kann den Ap  parat     irider    Praxis sehr fein     regulieren,    fast.      in gleicher Weise wie einen gewöhnlichen  Gaskocher.  



  Diejenige Dimension, innerhalb welcher  der Austrittsquerschnitt     aus    dem Raum 60  reguliert werden soll, soll von dem Durch  strömungsquerschnitt des ringförmigen Rau  mes 88 herab bis zu Bruchteilen desselben  liegen. Dabei soll fortwährend eine so grosse       Luftdurchströmung    im Verhältnis zu der bei  dem angewandten Überdruck hergestellten       Flüssigkeitsausströmung    durch die Düsenöff  nung 68 ermöglicht sein, dass eine für die  Zündung hinreichende     Zerstäubung    erzielt  werden kann.  



  Die Grösse der Flamme während des Be  triebszustandes kann ausser durch eine hori  zontale     Bewegung    des Handgriffes 172, also  durch eine Variierung der Höhe des Raumes  60, auch zugleich durch eine Drehung des       Handgriffes    172 innerhalb enger Grenzen  reguliert werden, wobei das obere Ende der  Nadel 70 in der Nähe derjenigen Stellung  ist, in welcher sie in den engen     Ausströmungs-          kanal    68     empordringt    und diesen absperrt.

    Die normale Aufgabe der Nadel 70 im Kocher  ist,     auf    an sich bekannter Weise als Reini  gungsnadel zu wirken; aber in der beschrie  benen Konstruktion kann die Nadel zugleich  als     Regulator    der Flammengrösse während  des Betriebszustandes und ferner als     Ver-          schluss    wirken,     teils    während     des        Aufpumpens     des Kochers vor der Zündung - wie es oben  beschrieben     wurde    - teils zur Verhinderung  des Ausstosses von Petroleumdämpfen vom  Vergaser während des Löschens.

   Das Löschen  geht in der     Weise    vor sich, dass der Hand  griff 172 zunächst so gedreht wird, dass die  Nadel 70 in die Düsenöffnung 68 eindringt  und dieselbe verschliesst, wonach der Bedie  nungshandgriff 168 zur     Startstellung    umge  stellt wird, so dass das Flüssigkeitsrohr 78  und das Luftrohr 64 geöffnet werden.  Hierdurch dringt die Luft durch das Luft  rohr 64 empor und in die Vergaser  kanäle 46, 44, 43, 42, 40 und 38 hinein und  drängt das Petroleum     dhzrch    den Behäl  ter 36 in den Behälter 10 zurück. Damit  wird auch etwaiges in den Vergaserkanälen    vorhandenes vergastes Petroleum kondensiert..

    Etwaige in den Vergaserkanälen     übrigblei-    s       bende    Tröpfchen werden, wenn die Luft nach  der Ausführung der vorher geschilderten Ope  rationen durch Lockern der     Schraube        ??    aus  gelassen wird, durch das Flüssigkeitsrohr 78  in den Behälter 10 herablaufen. Hierdurch ;  wird erstens vermieden, dass der Kocher nach  dem Löschen russt, und zweitens befinden sich  die verschiedenen     Bedienungshandgriffe    nach  diesen Operationen in der zum Start des  Kochers     richtigen        Stellung.     



  Eine abgeänderte Ausführungsform ist  in     Fig.    7     bis    12 in Form einer Petroleumlampe  gezeigt. Dieselbe hat wie der Kocher einen Be  hälter 10 mit, einem     Einfüllstutzen    1.6 für das  Petroleum sowie eine am     Einfüllstutzen    ange  brachte     Verschlusskappe    18 mit zugehörender       Verschlussschraube    20, ?? sowie eine Pumpe,  deren Handgriff hier     gezeigt    und durch 182  bezeichnet ist. Statt Träger zur Unterstützung  eines Kochtopfes hat der Behälter 10 der  Lampe oben einen Zylinder     18.1,    der zuoberst  einen Flansch 186 aufweist.

   Am Umfangsteil  des Flansches sind an diametral gegenüber  liegenden Stellen vertikale Stangen 188 und       1.90    angebracht, welche oben an einem ring  förmigen Teil 192 befestigt sind, auf welchem  eine Haube     1.94    angebracht ist. Die obern  Teile der Stangen 188 und 190 haben unmit  telbar unter den     Anschlusspunkten    mit dem  Ring 192 auswärtsgerichtete     Ausbiegungell     196 und 198, worin Augen 200 und 202 eines  bügelförmigen     Handgmiffes   <B>205</B> eingreifen, an  dem man die ganze Lampe tragen kann.  



       Während    das     Flüssigkeitssteigrohr    34 in       Fig.    1 in einen Behälter 36, der um das Rohr  64 herum liegt,     einmündet,    ist dies bei der  Lampe nicht der Fall, indem das Flüssigkeits  steigrohr hier nach oben in ein Rohr 206 ver  längert ist, das parallel zum Rohr 64 ausser  halb demselben liegt.

   Etwas unterhalb dem       obern    Ende des Rohres 64, wo dasselbe die  Düse 48 trägt, geht das     Rohr    206 in ein       schraubengangförmigesVergaserrohr    208 über,  das im obern Teil der Lampe liegt und dessen  von dem Rohr 206 entfernter liegendes Ende  oben in das Rohr 64 mündet - entsprechend           (-lein        einen    der Vergaserkanäle 44 oder 46 der       Fig.    1.

   Etwas über der Düse ist ein     [J-föriniges     Rohr     2l_0    angebracht, dessen einer offener  Zweig koaxial zum Rohr 64 angeordnet ist  und dessen zweiter     abwärtsgekehrter    Zweig in  der vertikalen     Mittelachse    der Lampe liegt       und    unten den Lampenteil. 212 mit     zugehöri-          geni        Glühnetz    214 trägt.

   Diese Teile sind im  Innern des vom Vergaserrohr 208 gebildeten  Ringes     angebracht,    so     dass    letzteres während  des     Betriebszustandes    genügend warm gehal  tert wird, um zu bewirken, dass das durch das       Rolir    206 emporsteigende Petroleum in dem       Rohr    208 verdampfen kann.     Zum    Schutz  gegen Berühren der während des Betriebes  der Lampe glühenden Teile sowie zur Erzie  lung einer genügend hohen Temperatur im  Innern der Lampe während des Betriebes ist  zwischen dem Flansch 1.86 und dem Ring 192  ein Glasrohr 216 vorgesehen.  



  Das obere Ende der Düsenanordnung in  der in     Fi-.    7 bis 12 gezeigten Ausführungs  form weicht von der in     Fig.    1 bis 6 gezeigten  Ausführungsform ab, indem die Düse 48   statt Bohrungen 72 zu haben, welche Spezial  werkzeuge zum Einschrauben in das obere  Ende 58 des Rohres 64 erfordern - an. dem       nielit    mit Gewinde versehenen Teil     seeliseclhig     ist     (Fig.    9) und einen so viel kleineren Durch  messer als die     innere    Lichtung des Rohres 64  hat,     dass    die Düse 48 mittels eines gewöhn  liehen Steckschlüssels     emporgesehraubt    wer  den kann.

   Auch der ganz oben am Rohr 78  angebrachte Körper 218 unterscheidet sich  von     (ler    Anordnung der     Fig.    1. Nach     Fig.    8  ist in den obern Teil des Rohres 78 ein Kör  per 218     eingeseliraubt,    welcher zur Ermög  lichung einer konzentrischen Lage des Rohres  78 im Rohr 64 oben einen erweiterten Teil  220 hat., worin Kanäle 222 zum Durchgang der  Luft vom ringförmigen Raum 88 zum Raum  60 zwischen dein obern Ende des Körpers     \?18     und dem untern Ende des Körpers 48 einge  fräst sind.  



  In     gleicher    Weise wie in     Fig.    1 bis 5 endet  das Rohr 64 unten im Behälter 10 über dem       höelistein        Flüssigkeitsstand    in demselben.  



       Gemäss        Fig.    7 ist das Rohr 64 durch ein         Muffenstück    224 geführt, in welchem es gegen  Längsverschiebung gesichert ist und an dem  es gleichzeitig auf dieselbe Weise wie das       Schraubstück    89 der     Fig.    1 luftdicht befestigt  ist, vorwiegend mittels     Verlötung.    Die Muffe  224 hat unten einen äussern Flansch 226, der  etwas innerhalb seines Umfanges einen zylin  drischen,     abwärtsgerichteten    Teil 228 trägt.

    Dieser Teil bildet die Führung einer Feder  230, die mit ihrem obern Ende gegen die an  den     zv        lindrischen    Teil 128 anschliessende  Brust am Flansch 226 anliegt.  



  Zum Verschliessen des untern Endes des  Rohres 64 ist wie in     Fig.    3 eine Dichtung 144  an einer verschiebbaren Muffe 146, 148 ange  bracht. Diese Muffe ist in einem Rohrstück  232 angeordnet, das unten einen Flansch 234  bildet., welcher an der einen Seite eine Ver  längerung 236 aufweist, worin eine Bohrung  238 vorgesehen ist, durch welche das Steig  rohr 34 verläuft. Eine im Innern des Rohr  stückes 232 angebrachte Feder 240 presst die  Dichtung     l.44    gegen einen am obern Ende des  Rohrstückes angebrachten Flansch 244, der  wie der Flansch 142 in     Fig.    1 eine Bohrung  hat, deren Durchmesser ein wenig grösser ist  als der Aussendurchmesser des Rohres 64.  



  Unter dem Flansch 234 ist ein Rohrstück  246 um das Rohr 78 angebracht. An dem  untern Ende hat das Rohrstück 246, das  koaxial mit dem Rohr 78 angebracht, gegen  über diesem drehbar und durch den Flansch  236, dessen Bohrung 238 das Steigrohr 34 um  schliesst, gegen Drehung gesichert ist, an der  einen Seite eine Aussparung 248     (Fig.    11).  Die Seitenwände 250 dieser Aussparung ver  laufen schräg. Unter dem Rohrstück 246 ist  auf dem Rohr 78 ein Ring 254 fest angebracht,  der an seiner obern Stirnseite eine empor  stehende Partie 256     trägt,von    deren Oberseite  eine Bohrung 258 zum Innern des Rohres 78  führt.

   Die Höhe der Partie 256 ist um so viel  geringer als die Tiefe der Aussparung 248,  dass - wenn die Teile die Stellung der     Fig.    7  und 11 einnehmen, wo die erhöhte Partie 256  maximal in der Aussparung liegt - ein freier  Zugang zum Innern des Rohres 78 durch den  Kanal 258 gegeben ist.

        Analog wie nach der     Fig.    1 am untern  Ende des Rohres 78 ein Ring angebracht ist,  mittels dessen das Rohr 78 im Innern des  Rohres 64 durch eine horizontale Bewegung  des Handgriffes 172 gedreht werden kann, ist  auch gemäss     Fig.    7 an dem unter dem Be  hälter 10 liegenden Ende des Rohres 78 ein  Ring 260 angebracht, der das Rohr 170 mit  der in seinem Innern befindlichen, mit dem  Handgriff 172 verbundenen drehbaren Welle  trägt, deren innerer gekröpfter Teil gleich  wie in     Fig.    1 mit dem Auge 122 am untern  Ende der Spindel 82 verbunden ist.  



  Zwischen dem Rohrstück 246 und dem  Ring 254 ist unten an demjenigen Teil des  Rohrstückes 246, der nicht ausgespart ist,  eine Dichtung 262 angebracht.  



  Während bei der Anordnung nach     Fig.    1  bis 6 ein besonderer     Umstellungshandgriff    168  zum Umstellen des Apparates vom     Vorwär-          mungszustand    zum Betriebszustand erforder  lich war, wird in der Anordnung gemäss       Fig.    7 bis 11 diese Umstellung allein mittels  des Handgriffes<B>172</B> ermöglicht, indem die  Lampe auf folgende Weise wirkt:  Vor dem Anzünden der Lampe wird der  Handgriff 172 mit dem daran angebrachten       Indikationszeichen    so um seine eigene Achse  gedreht, dass die Nadel 70 die Düse 48 ab  sperrt.

   Ferner wird der Handgriff 172 in  horizontaler Richtung so verschoben, dass die  Erhöhung 256 am Ring 254 maximal in der  Aussparung 248 am untern Ende des Rohr  stückes 246 liegt. Damit ist sowohl der Zugang  für die Flüssigkeit durch den Kanal 258 zum  Innern des Rohres 78 als auch der Zugang  für die Luft in das untere Ende des Rohres  64 frei, indem die Feder 230, die mit ihrem  untern Ende gegen den Flansch 234 anliegt,  die Rohrstücke 232 und 246 nach unten presst.  



  Bei dieser Stellung der Teile im Verhältnis  zueinander wird der Apparat aufgepumpt,  und wenn der Luftdruck einen angemessenen  Wert erreicht hat, wird der Handgriff 172  tun seine Achse gedreht, bis der     Indikatorpfeil     zeigt, dass die Nadel 70 herabgezogen ist, und  gleichzeitig wird der Apparat an der Düse  48 angezündet, durch welche - wie in Ver-         bindung    mit     Fig.    1 beschrieben - feinzer  stäubtes Petroleum ausgespritzt wird, das mit  einer stark heizenden     Vorwärmungsflamme          verbrennt.    Diese Flamme steigt durch das       U-Rohr    210 empor und durch den Lampen  teil 212, 214 herunter und erwärmt dadurch  das Glühnetz 21.4 der Lampe,

   von welchem  ans sich die Hitze in dem innern geschlossenen  Raum innerhalb des Glaszylinders 216 nach  dem Vergaserrohr 208 fortpflanzt. Indem die  Rohre 78 und 64 in gleicher Weise wie in       Fig.    3 miteinander mittels Gewinde an dem  erweiterten Teil 102 miteinander verbunden  sind, kann man auch bei der in     Fig.    7 be  schriebenen Ausführungsform eine Regulie  rung der Luftzufuhr während des     Zerstäu-          bungsvorganges    vornehmen. Die Aussparung  248 am untern Ende des Rohrstückes 246 ist.

    so angeordnet, dass der erhöhte Teil 256 am  Ring 254 maximal in der Aussparung liegt,  wenn der Handgriff 172 soweit. wie möglich  gegen die Uhrzeigerrichtung von oben gesehen  gedreht ist, entsprechend der kleinsten zu  lässigen Höhe des Raumes 60, wodurch die  zerstäubte Mischung im Zündmoment - wie  bei dem Kocher - am fettesten geworden ist.

    Die schrägen Flächen 250, die die Aussparung  248 begrenzen, sind zusammen mit der Form  des erhöhten Teils 256 so bemessen, dass eine  Drehung des Ringes 254 und damit auch des  Rohres 78 gegenüber dem Rohrstück 246 im  Freigang gestattet wird, ohne dass dieses zum  Verschliessen des untern Endes des Rohres 64  gehoben wird, wodurch in entsprechender  Weise wie in     Fig.    1 bis 6 mittels einer hori  zontalen     Bewegung    des Handgriffes 172 eine       Regulierung    der Luftzufuhr während der     Zer-          stäubung    zur Erzeugung eines magereren Ge  misches und einer Flamme von höherer Tem  peratur vorgenommen werden kann.  



  Nachdem die Lampe eine kleine Weile,  z. B.     3/.4    bis 1 Minute, mit der Zerstäuber  flamme gebrannt hat, wird sie zum Betriebs  zustand umgestellt, was dadurch geschieht,  dass der Handgriff 172 in der Uhrzeigerrich  tung weitergedreht wird. Hierdurch hebt der  erhöhte Teil 256 das Rohrstück 246, wodurch  die Dichtung 144 unter der Einwirkung der      Feder 240 gegen das untere Ende des Rohres  64 gepresst wird und dasselbe sperrt. Gleich  zeitig wird der Kanal 258 gesperrt, weil sein  oberes Ende unter der ganz unten am Rohr  stück 246 angebrachten Dichtung 262 zu liegen  kommt. Hierdurch wird der Apparat plötzlich  umgestellt, und der einzige Zugang der Flüs  sigkeit ist nunmehr     dureh    das Steigrohr 34  und das Rohr 206 zum Vergaser 208 und von  dort hinaus durch die Düse 48 gegeben.

   Da  die Umstellung zu einem Zeitpunkt erfolgt,  wo der Vergaser auf eine so hohe Temperatur  erwärmt worden ist, dass das Petroleum in  Dampf (Gas) verwandelt wird, vollzieht sich  der weitere Betrieb ganz wie bei einer übli  chen Petroleumlampe.  



  Zum Regulieren der Stärke der Flamme  kann man eine Drehung des Handgriffes 172  um seine eigene Achse innerhalb der engen  Grenzen vornehmen, die mittels der Nadel 70  eine grössere oder kleinere Sperrung des  untern Endes des engen     Ausströmungskanals     68 ergeben.  



  Während der Kocher nach     Fig.    1 bis 6  mit Füssen versehen ist, ruht die Lampe nach  der     Fig.    7 auf einem unter dem Behälter 10  angebrachten Ring 270, durch welchen das  Rohr 170 sieh hinaus erstreckt, wobei die Be  wegung des Rohres von einem waagerechten  Spalt 272 in dem Ring 270 begrenzt wird.  



  Bei der oben beschriebenen Ausführungs  form ist die Drehung des Rohres 170     zwischen     den beiden Stellungen begrenzt, in denen die  untern Enden der Rohrstücke 64 und 78 ganz  offen     oder    ganz     gesperrt    sind, und die Regu  lierung während des Betriebszustandes erfolgt  nur mittels der Nadel 70.  



  Wie aus der vorstehenden Beschreibung  zu ersehen, enthalten die beschriebenen Appa  rate folgende Merkmale: Der mit     Flüssigkeits-          zerstäubung    arbeitende     Vorwärmer    ist so mit  der     Brennerdüse    kombiniert, dass die zum Zer  stäuben erforderliche Luft zugleich Gelegen  heit hat, durch die Vergaserkanäle, die sonst  durch das     Flüssigkeitssteigrohr    strömende  Flüssigkeit zurückzuhalten bis zu dem Zeit  punkt, wo die     Zerstäuberflamme    die Vergaser  kanäIe erwärmt hat und der Apparat umge-    stellt wird.

   Für den Betrieb der Apparate     mit     einem Zerstäuber, der zum Aussenden einer  Flamme von einer zerstäubten brennbaren  Flüssigkeit dient, entscheidend ist es ferner,  das Verhältnis zwischen Flüssigkeit und Luft  zur Erzielung eines fetten Gemisches für die  Zündflamme und späterer Regulierung eines  Gemisches, das magerer ist und eine höhere  Flammentemperatur ergibt, einstellen zu kön  nen.  



  Dieses Problem ist auf einfache und wirk  same Weise in den beschriebenen Konstruk  tionen durch die Möglichkeit einer Änderung  der Höhe des Raumes 60 gelöst. Dieser Um  stand ist von sehr grosser Bedeutung, weil eine  Bewerkstelligung des     Zerstäubungsvorganges     in der beschriebenen Weise durch das Gleich  gewichthalten der Luft und der Flüssigkeit  im Verhältnis zueinander, wobei die mit hoher  Geschwindigkeit durchströmende Luft feine       Flüssigkeitspartikelchen    von der Oberfläche  der als ein Häutchen im Innern des Kanals  66 liegenden Flüssigkeit losreisst,

   ein ganz  spezielles     Verhältnis        zwischen    den Dimensionen  der     Flüssigkeits-    und der Luftkanäle zur Er  zielung der theoretisch möglichst feinen     Zer-          stäubung    erfordert.

   Bei den bisher bekannten  derartigen     Zerstäubungsanordnungen    musste  man im voraus theoretisch die Dimensionen  der Kanäle berechnen und die Düse mit grosser  Präzision ausführen, um ein bestimmtes Quan  tum zerstäubter Flüssigkeit je Leiteinheit zur  Erzielung einer stabilen, nicht     russendien    Flam  me     zu    erhalten, weil selbst. kleinere Abweichun  gen in den Dimensionen der Kanäle eine in  der     Praxis    unbrauchbare     Zerstäubung    er  geben.

   Wenn man aber in der beschriebenen  Weise eine Variation der Höhe des Luft  raumes 60 ermöglicht, wird die     Kanaldimen-          sionierung    weit weniger     kritisch,    da man  durch eine Änderung der Höhe des Luftrau  mes 60 denselben immer in ein derartiges Ver  hältnis zur Dimension des     Flüssigkeitskanals     einstellen kann, dass die bestmögliche     Vorwär-          mungsflamme    erzeugt wird.  



  Es mag in diesem Zusammenhang erwähnt  werden,     da.ss    die Begrenzungen der     Bewegung     der äussern Reguliermittel, und zwar die hori-           zontale    Drehung des Handgriffes 172, so ein  gerichtet sind, dass der Luftraum 60 nicht       ganz    gesperrt werden kann, das heisst, dass  die Körper 62 und 48     hzw.    220 und 48 nicht  ganz zusammengeschraubt werden können,  was besonders vorteilhaft ist, weil hierdurch  keine Möglichkeit einer mechanischen Beschä  digung der relativ kleinen Teile im Innern  des Apparates gegeben wird.

   In diesem Zu  sammenhang sei weiterhin bemerkt, dass viele  Teile der beschriebenen Apparate sehr ein  fache Teile sind, die     als    gedrehte Teile in       Massenherstellung    erzeugt werden können,  wie auch die     Ausbildung    der fraglichen Teile  derart     ist,    dass dieselben ohne weiteres     inein-          andergeschraubt    werden können. Diese Teile  werden selbstredend mit einer passenden       Toleranz    hergestellt, In     diesem    Zusammen  hang ist das ganze konzentrische Arrange  ment des obern Teils des Zerstäubers beson  ders bedeutungsvoll.  



  Es ist     zrr    verstehen,     da.ss    die konstruktiven  Einzelheiten des beschriebenen Kochers und  der beschriebenen Lampe in bezug auf die bei  derartigen Apparaten gewöhnlich angewand  ten     Konstruktionen    verschiedentlich inner  halb des Rahmens der Erfindung abgeändert  werden können     und    dass sie nicht auf die       Ausführungsformen    der Zeichnung beschränkt  sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Petroleum-Verbrennungsapparat für Heiz-, Koch- oder Beleuchtungszwecke, mit einem Behälter für unter den Druck von Druckluft zu setzendes Petroleum und mit einem Ver gaserbrenner mit einer Brenndüse, welcher das Petroleum von dem Behälter aus durch den Vergaser zugeführt. wird, wobei der Ap parat mit einem Vorwärmer für den Vergaser versehen ist,
    welcher Vorwärmer mit Petro- leumzerstäubung unter Verwendung besagter Druckluft und der Brennerdüse arbeitet, da durch gekennzeichnet, dass der Vorwärmer ein Flüssigkeitssteigrohr aufweist, durch wel ches jeweils Petroleum unter Umgehung des Vergasers in die Düse gelangt,
    und dass ein Luftzuführungsrohr des Vorwärmers und der Vergaser miteinander verbunden sind und ge- meinsam in die Düse einmünden, so, dass wäh rend des Zerstäubungsprozesses der Luft-; druck sich durch den Vergaser fortpflanzen kann und dadurch ein Aufsteigen des Petro leums im Behälter zu dem Vergaser verhin dert.
    UNTER.ANSPRrCHE : , 1. Petroleum-Verbrennungsapparat nach Patentanspruch, bei welchem das Luftrohr oberhalb des höchst und das Flüssigkeitsrobe des Vorwärmers unterhalb des niedrigst vor gesehenen Flüssigkeitsspiegels in den Behäl-, ter münden, dadurch gekennzeichnet., dass die Mündungen der beiden erwähnten Rohre (64, 78) mit einer von der Aussenseite des Behälters (10)
    bedienbaren Absehlussvorrieh- tung verbunden sind, welche die beiden Rohre gleichzeitig zu sperren und zu öffnen gestattet. 2. Petroleum-Verbrennungsapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Abschlussvor- richtung zwei miteinander gekuppelte Dich tungen (132, 144 bzw. 262, 14.1) aufweist, die mittels einer mit einem Bedienungshand- griff (168, Fig.1, bzw.
    172, Fig.8) verbun denen Vorrichtung gleichzeitig in eine die Einströmungsöffnungen der Rohre (64,<B>78)</B> absperrende Lage gebracht werden können. 3. Petroleum-Verbrennungsapparat nach Patentansprneh, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftrohr (64) axial um das Flüssigkeits rohr (78) herum ausmündet. 4. Petroleum-Verbrennungsapparat, nach Patenta.nsprrach, dadurch gekennzeichnet, dass in das Flüssigkeitsrohr (78) ein Einström- kanal (108, Fig. 3, bzw.
    258, Fim. 12) ausmün det, dessen Eintrittsöffnung in einer senk recht. zur Achse des Flüssigkeitsrohres stehen den Fläche eines ringförmigen Aussenteils (106, Fig.6, bzw. 254, Fig-.8) dieses Rohres vorgesehen ist.
    5. Petroleum-Verbrennungsapparat nach Patentanspruch und Unteranspraeh 1, ge kennzeichnet durch eine in Verbindung mit der Abschlussvorrichtung vorgesehene Feder (152 bzw. 230), welche bestrebt ist., die Ab- sehlussvorrichtung gegenüber dem Luftrohr (64) und dem Flüssigkeitsrohr ('i8) in einer Richtung axial zu verschieben.
    6. Petroleum-Verbrennungsapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder <B>(</B>152) so angeordnet ist, dass sie bestrebt ist, die beiden Dichtungen (132, 144) in der Sperrstellung des Luft- und des Flüssigkeits rohres zu halten. 7. Petroleum-Verbrennungsapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Sper rung des Luftrohres (64) bestimmte Dich tung (144) relativ zu der zum Schliessen des Flüssigkeitsrohres (78) bestimmten Dichtung gegen die Wirkung einer Feder (150) ver- schiebba.r angeordnet ist.
    B. Petroleum-Verbrennungsapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet., dass die Dichtung (144) zum Absperren des Luftrohres in einer Führung (140) angeordnet ist, welche mit der zur Sperrung des Flüssigkeitsrohres (78) bestimmten Dichtung fest verbunden ist und oben einen einwärtsgerichteten Flansch (142) aufweist, dessen Öffnung etwas grösser als das Einströmende des Luftrohres (64) ist und gegen welchen die zur .Sperrung des Luft rohres bestimmte Dichtung (144) von der zu- letztgenannten Feder (150) in Anschlag ge halten wird, wenn diese Dichtung von der Einmündung des Luftrohres zurückgezogen ist.
    9. Petroleum-Verbrennungsapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Einström- kanal des Flüssigkeitsrohres (78) an der Unterseite eines an letzterem vorgesehenen Flansches (l06) beginnt, wobei die zur Sper rung des Einströmkanals bestimmte Dichtung zwischen diesem Flansch und einem Flansch (130) eines um das Flüs sigkeitsrohr verlaufenden rohrförmigen Teils (134, 140)
    eingesetzt ist., welcher oben die er wähnte Führung (140) bildet, wobei die Feder (152), die zur Verschiebung der beiden Dichtungen in die Sperrstellung dient, mit ihrem einen Ende gegen die Oberseite des erstgenannten Flansches (106) und mit ihrem andern Ende gegen einen innern Flansch (136) des rohrförmigen Teils (134, 140) an liegt.
    10. Petroleum-Verbrennungsapparat- nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, gekennzeichnet durch einen an der Aussen leite des Behälters angeordneten Umschalter (168), der mit einer Welle (156) verbunden ist, die ein Organ (164) trägt, das durch Drehung der erwähnten Welle die Dichtun gen (144 und 132) gegen die Wirkung der zuletztgenannten Feder (152) verschieben kann.
    11. Petroleum-Verbrennungsapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass an dem rohr- förmigen Teil (134, 140) ein Vorsprung (138) vorgesehen ist, der mit dem vorgenannten, am einen Ende der Welle (156) vorgesehenen Organ (164) zusammenwirkt. 12.
    Petroleum-Verbrennungsapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Ende des Flüssigkeitsrohres (78) durch den Behälter (10) hinausgeführt und mit einem zur Drehung des Flüssigkeitsrohres relativ zum Luftrohr bestimmten Arm (170) verbun den ist, dessen Bewegungen durch Anschläge (178) begrenzt werden.
    13. Petroleum-Verbrennungsapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ,der Einström- kanal (258, Fig. 12) an der Oberseite einer Nocke (256) an einem Ring (254) des Flüs- sigkeitsrohres beginnt, wobei über diesem Ring ein in axialer Richtung verschiebbares Sperrorgan (246) vorgesehen ist, das oben mit den Teilen in Verbindung steht, in welchen die zur Sperrung des Luftrohres bestimmte Dichtung (144) angeordnet ist, und welches an der untern Stirnseite die zur Sperrung des Flüssigkeitsrohres (78) dienende,
    in Um fangsrichtung über einen Teil der Stirnseite sich erstreckende Dichtung (262) und eine Aussparung (248) für die Nocke (256) auf weist. 14. Petroleum-Verbrennungsapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung des Sperrorgans (246) schräge Seitenflächen (250) besitzt, so dass die Nocke (256) durch Drehung des Flüssigkeitsrohres (78) das Sperrorgan zur gleichzeitigen Sper rung des Luftrohres (64) und des Flüssig keitsrohres (78) heben kann. 15.
    Petroleum Verbrennungsapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass .das Flüssig keitsrohr (78) mit dem Luftrohr (64) mittels eines Gewindes verbunden ist, so, dass der Ab stand zwischen dem obern Ende des Flüssig keitsrohres und der Düse durch gegenseitige Drehung der beiden Rohre zwecks Verände- rung des Querschnittes eines Raumes des Zer- stäuberluftkanals variiert werden kann.
    16. Petroleum-Verbrennungsapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5 und 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung (248) und die Nocke (256) relativ zueinander derart angeordnet sind, dass die Sperrung des Luft- und des Flüssigkeitsrohres durch Drehung des Flüs sigkeitsrohres (78) im Sinne,der Einstellung der grösstmöglichen Höhe des vorgenannten Raumes (60) erfolgt, während eine Drehung des Rohres (78) im Sinne der Einstellung der kleinsten Höhe des Raumes (60) die gleich zeitige Öffnung der beiden Rohre bewirkt..
    17. Petroleum-Verbrennungsapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5 und 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Nocke (256) und der Ausspa rung (248) ein Freigang besteht, so dass das Flüssigkeitsrohr (78) mit Bezug auf das Luft rohr (64) zwecks Regulierung der Zerstäu- bung in einem Bereich gedreht werden kann, in welchem die Höhe des erwähnten Raumes (60) die kleinsten Werte hat.
    18. Petroleum-Verbrennungsapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, mit einer von aussen her beweglichen Reini gungsnadel für die Düse, deren Spindel an ihrem untern Ende flüssigkeitsdicht durch den Behälterboden geführt ist., dadurch ge kennzeichnet, dass die Spindel (82) an ihrem untern Ende ein Auge hat, das mit einer kur belähnlichen Abkröpfung (176) einer Welle (174) in Eingriff steht., die mittels eines Handgriffes (172) drehbar ist.
    19. Petroleum-Verbrennungsapparat, nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 11, 15 und 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Petroleumsteigkanal, durch welchen das Petroleum während des Betriebes zu dein Vergaser hochströmt, über einen Teil seiner Länge einen ringförmigen Raum oberhalb des Behälters bildet, der um das Luft- und das Flüssigkeitsrohr des Zerstäubers herumführt.
    20. Petroleum-Verbrennungsapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 11, 15, 18 und 19, gekennzeichnet durch ein unterhalb der Düse angebrachtes Sammel organ für das Petroleum, das zu Beginn der Zerstäubung an der Aussenseite des Vergasers kondensiert, welches Organ so nahe bei der Düse angebracht ist, dass die Saugwirkung der letzteren bei der Zerstäubunr eine Luft strömung längs der Oberfläche des Petroleums im Sammelorgan bewirkt.
CH280663D 1947-06-09 1948-05-31 Petroleum-Verbrennungsapparat mit Zerstäubungsvorwärmer. CH280663A (de)

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