CH280911A - Hydraulische Kolbenfurnierpresse. - Google Patents

Hydraulische Kolbenfurnierpresse.

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CH280911A
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CH
Switzerland
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press
hydraulic piston
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Ag Ulrich Steinemann
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Ag Ulrich Steinemann
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D3/00Veneer presses; Press plates; Plywood presses
    • B27D3/02Veneer presses; Press plates; Plywood presses with a plurality of press plates, i.e. multi- platen hot presses

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)

Description


  Hydraulische     Kolbenfurnierpresse.       Vorliegende Erfindung bezieht sieh auf  eine     Furnierpresse,    bei welcher der Presse  tisch mittels hydraulisch bewegten Kolben  angehoben wird. Sie bezweckt, die     -Maschine     derart auszubilden, dass gleichzeitig Furnier  arbeiten mit unebener     Furnierfläche    überein  ander ausgeführt werden können.

   Die Erfin  dung besteht darin, dass     zwischen    dem Presse  t.iseh und dem Pressejoch ein in der Höhe vom  Pressetisch unabhängig verstellbarer     Zwi-          sehentiseh    angeordnet. ist, der auf seiner Ober  seite flach ist und nach unten eine offene,  durch einen Rahmen seitlich begrenzte Höh  lung aufweist, und dass das Pressejoch eben  falls eine derartige Höhlung besitzt, wobei  beide Höhlungen mit einer Rohrleitung an  einen Luftkompressor angeschlossen sind, dass  ferner der Pressetisch und der Zwischentisch  am Rand ihrer Oberfläche Gummieinlagen  aufweisen, welche auf den Rahmen der dar  über befindlichen Höhlung passen und dazu  dienen,

   je ein Gummituch zwischen die Gummi  einlage und den Rahmen einzuklemmen und  die zugehörige Höhlung nach unten luftdicht  abzuschliessen, so dass nach Einlassen von     Press-          luft.    in die Höhlungen unter beiden Gummi  tüchern angeordnete, unebene Werkstücke  furniert werden können.  



  In beiliegender Zeichnung     ist.    eine bei  spielsweise     Ausführungsform    des Erfindungs  gegenstandes ohne Luftkompressor veran  schaulicht. Es zeigt.:       Fig.1    die Presse in Ansicht,         Fig.2    einen Schnitt nach Linie     1-I    in       Fig.    1.  



       Fig.    3 zeigt in grösserem Massstab die Rän  der der Rahmen sowie der     Pressentische    mit  dazwischengeklemmtem Gummituch.  



  Die Seitenständer 1 und 2 der Maschine  sind mittels Querbalken 3 miteinander ver  bunden, und zwischen diesen Balken sind     zwei     hydraulische     Presszylinder    4 angeordnet. Der  Pressetisch 6 stützt sieh auf die Kolbenstangen  5. Die Seitenständer 1 und 2 sind durch Pro  fileisenbalken 8 miteinander     verbinden.    Unter  den     Profileisenbalken    8     ist    eine Platte 10 be  festigt, an die ein Rahmen 11 vorzugsweise  angeschweisst ist. Durch Eckstützen 12 ist die  Verbindung des Rahmens 11 mit der Platte 10  verstärkt. Die durch den Rahmen 11 gebildete  Höhlung 13 ist. mit einem Gummituch 14 über  spannt.

   Zwischen dem durch die Profilbalken  8, die Platte 10 und den Rahmen 11 gebildeten  Pressekopf und dem Pressetisch 6     ist,    in der  Höhe unabhängig von der Bewegung des  Pressetisches verstellbar, der Zwischentisch 17  an vier Ketten 18, 19, 20 und 21 aufgehängt.  Zum Heben und Senken des Zwischentisches  13 ist in den Lagern 35 eine Welle 36 gelagert,  an deren Enden je ein Kettenrad 37     aufgekeilt     ist. An diesen Kettenrädern 37 sind je zwei  Ketten 18, 19 bzw. 20 und 21 derart befestigt,  dass sie sich beim Drehen ;des Rades auf dieses  aufwickeln. Wenn der Weg des Zwischen  tisches gross ist, kann auch jede Kette an einem  eigenen Kettenrad befestigt sein.

   Auf der  Welle 36 ist ein Zahnrad 40     aufgekeilt,    in      das die als Zahnstange ausgebildete Kolben  stange 41 des Kolbens 42 greift, der in dem  Zylinder 43 verschiebbar ist. Der Zylinder 43  ist mit einer     Pressluftleitung    44 verbunden,  die     mit    einem     Abschlusshahn    45 versehen     ist.     



  Der Zwischentisch 17 besteht aus einer  Platte     22a,    auf die ein Rahmen 22 vorzugs  weise     aufgesehweisst    ist. Die Verbindung ist  durch Eckstützen 23 verstärkt. Der Zwischen  tisch 17 bildet somit unten ebenfalls eine Höh  lung 24. Diese Höhlung ist durch das Gummi  tuch     14a    überspannt. Auf der Platte     22a    des  Zwischentisches 6 sitzt ein Rahmen 26, in dem  eine Gummieinlage 27 eingelassen ist; ferner  liegt auf der Platte 22a eine Heizplatte 28, die  zum Beispiel mit Heisswasser oder elektrisch  heizbar ist. Wie der Zwischentisch 17, weist  der Pressetisch 6 einen Rahmen     26a    auf, in  welchem eine Einlage     27a    sitzt.

   Die Rahmen  11 und 22 weisen Stifte 15 auf, an welchen die  Gummitücher 14 und     14a    befestigt sind. Nach  dem auf den Heizplatten 28 und     28a    Werk  stücke 30 und 31 aufgelegt sind, wird mittels  der hydraulischen Zylinder 4 der Pressetisch  6 nach oben bewegt, so dass die. Gummitücher  14 und     14a    zwischen dem Rahmen 11 und der  Gummieinlage 27     bzw,    dem Rahmen 22 und  der Gummieinlage 27a festgeklemmt werden.  



  Nun wird von einem nicht gezeichneten  Luftkompressor mit nicht dargestellter Rohr  leitung durch die Löcher 32 und 33 Pressluft  in die Höhlungen 13 und 24 eingeführt, so dass  sich die Gummitücher 14 und 14a in     Pfeilrieh-          tung    nach unten     ausblähen    und die Furniere  auf die Werkstücke 30 und 31 pressen.  



  Der Arbeitsvorgang ist folgender:  Bei Beginn der Arbeit ist der     Pressetiseh    6  in der gezeichneten untern Stellung; der Zwi  schentisch 17 ist ebenfalls in der untern Stel  lung, und auf dessen Heizplatte 28 wird ein  zu furnierendes Werkstück aufgelegt. Alsdann  wird durch Öffnen des Hahnes 45 der Zwi  schentisch angehoben, so dass das Werkstück 30  die Gummidecke 14 in die Höhlung 13 hinein  drückt, bis die Gummieinlage 27 das Gummi  tuch 14 gegen den Rahmen 11 drückt.

   Da der  Druck auf den Kolben 42 begrenzt ist, erfolgt  vorerst nur eine lose     Anpressung.    Nun wird    der Pressetisch 6 mit einem     Werkstiiek    31 be  legt und mittels den hydraulisch betätigten  Kolben 5 der Pressetisch 6 angehoben, bis das  Gummituch     14a        ni,ischen    den Rahmen 22 und  die Gummieinlage 27a eingeklemmt. wird.

   Die  ser Druck ist so stark, dass die Gummitücher  14,14a die Höhlungen 13 und 24 luftdicht ab  schliessen,     aueh    wenn in diese Hohlräume  Pressluft einströmt, welche die     Gummitüeher     gegen die     Werkstüeke        driiekt.    Nach erfolgtem       Pressvorgang        wird    der Pressetisch 6 abgesenkt  und .das Werkstück entnommen, worauf gleich  zeitig ein neues 'Werkstück eingelegt wird.  Hierauf wird der     Zwisehentiseh    17 abgesenkt,  so dass auch das Werkstück 30 ausgewechselt  werden kann. Durch diese Einrichtung wird  eine doppelte Leistung der Presse möglich.

    Wenn an Stelle des mit einem Gummituch     ver-          sehenen    Zwischentisches 17 ein unten glatter  Tisch in die Maschine eingesetzt werden kann,  können auf .der Tischplatte 6 Werkstücke mit  ebener     Furnierfläehe    und gleichzeitig auf dem  Zwischentisch 17     Furnierstücke    mit unebener  Oberfläche furniert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hydraulische Kolbenfurnierpresse, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Pressetisch und dem Pressejoch ein vom Pressetisch un abhängig in der Höhe verstellbarer Zwischen tisch angeordnet ist, der oben flach ist. und unten eine offene, durch einen Rahmen seit lieh begrenzte Höhlung aufweist, und dass das Pressejoch ebenfalls eine derartige Höhlung besitzt, wobei beide Höhlungen mit einer Rohrleitung an einen Luftkompressor ange schlossen sind, dass ferner der Pressetiseh und der Zwischentiseh am Rand ihrer Oberfläche Gummieinlagen aufweisen, selche auf den Rahmen der darüber befindlichen Höhlung passen und dazu dienen,
    je ein Gummitueh zwischen die Gummieinlage und den Rahmen einzuklemmen und die zugehörige Höhlung nach unten luftdicht abzuschliessen, so dass nach Einlassen der Pressluft in die Höhlungen unter beiden Gummitüchern angeordnete ebene oder unebene Werkstücke furniert wer den können. UN TERANSPRüCHE 1. Hydraulische Kolbenfurnierpresse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischentisch an vier Ketten hängt. 2. Hydraulische Kolbenfurnierpresse nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Enden von je zwei Ketten an einem Kettenrad befestigt sind. 3.
    Hydraulische Kolbenfurnierpresse nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da- durch gekennzeichnet, dass jede Kette an einem eigenen Kettenrad befestigt ist. 4. Hydraulische Kolbenfurnierpresse nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Kettenräder mit mindestens einem durch ein Druckmedium betätigten Kolben in Verbindung stehen und mittels dieser Kolben gedreht werden können, um den Tisch zu heben.
CH280911D 1950-04-14 1950-04-14 Hydraulische Kolbenfurnierpresse. CH280911A (de)

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