CH281373A - Verfahren zur Verbesserung des in Feuerungseinrichtungen sich abspielenden Verbrennungsprozesses und des Wärmeüberganges an den Heizflächen. - Google Patents
Verfahren zur Verbesserung des in Feuerungseinrichtungen sich abspielenden Verbrennungsprozesses und des Wärmeüberganges an den Heizflächen.Info
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- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
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-
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Description
Verfahren zur Verbesserung des in Feuerungseinrichtungen sich abspielenden Verbrennungsprozesses und des Wärmeüberganges an den Heizflächen. Ein Verbrennungsprozess ist um so voll kommener und wirtschaftlicher, mit je weniger Sauerstoff- resp. Luftüberschuss sieh dieser abspielt. Eine weitere Bedingung der vollkomme nen und wirtschaftlichen Verbrennung ist die möglichst gleichmässige Vermischung der Kohlenstoff- und Sauerstoffmoleküle. Bei den heutigen Feuerungseinrichtungen - sowohl bei Rast- wie bei Schwebefeuerun gen (Kohlenstaub) - sind diese genannten Bedingungen mehr oder weniger mangelhaft verwirklicht. Infolgedessen muss in den mei sten Fällen ein grosser Luftübersehuss ange wendet werden, und die Vermisehung der Moleküle ist unvollkommen. Es sind auch Verbrennungskessel bekannt, in denen grosse Ratiehgasgesehwindigkeiten angewendet. werden, um mit dieser beträchtli chen Geschwindigkeitsenergie die wärmeisolie renden Grenzschiehten zu entfernen und so eine Verbesserung der Feuerungseinrichtung zu erzielen. Die Folgen dieses Verfahrens sind allgemein bekannt: Es konnte ein mehr als zehnfacher Wärmeübergang erzielt werden, gegenüber den mit normalen Gasgeschwin digkeiten arbeitenden Kesseln, woraus natür lich auch fast zehnfach verminderte Kessel dimensionen resultieren. Die zu diesem Sy stem gehörenden Einrichtungen (CTasturbine, Kompressor usw.) bedeuten aber grosse Inve- st.itions- und Betriebsspesen. Diese Spesen können vermieden werden durch Anwendung des in diesem Patent beschriebenen Ver fahrens. Zur theoretisch vollkommenen Verbren nung ist es notwendig, dass 1 Gramm-Molekül Kohlenstoff (12 Gramm) sich mit 1 Gramm- Molekül Sauerstoff (32 Gramm). vollkommen vermischt und vereinigt. Das heisst: etwa 10 en-13 = 0,01 dm3 Kohlenstoff soll sich mit 24,4 dm3 (15 C) Sauerstoff resp. mit 122 dm3 Luft innigst und ohne Luftüber- sehuss vermischen. Das bedeutet so viel, dass eine Raum einheit Kohlenstoff sieh mit 12200 Raum einheiten Luft vollkommen vereinigen muss. Es ist daraus leicht. zu verstehen, welch schwere technische Aufgabe allein die An näherung der Bedingung der vollkommenen Verbrennung stellt. Die Vereinigung der beiden Stoffe geschieht. an der Oberfläche des Kohlenstoffes. Je grö sser die spezifische Oberfläche der Kohlen körperchen, bezogen auf die Masseneinheit (z. B. 1 kg) ist, desto vorteilhafter sind die Bedingungen der raschen Vereinigung mit den Sauerstoffteilchen. Diese Bedingungen sind bei der Verwendung von Kohlenstaub am besten gegeben, da die Gesamtoberfläche von 1 kg mehlartigen Kohlenstaubkörnchen weitaus am .grössten ist. Die Theorie und auch die Praxis beweisen aber, dass die Feinheit. der Kohlenkörperehen begrenzt ist, da von einem bestimmten Grenz- korndurchmesser an abwärts der Luftstrom die Kohlenteilchen schon mitreisst, statt diese schwebend zu halten; dadurch wird die Ge schwindigkeitsdifferenz zwischen Kohle und Luft fast Null, welcher Umstand die Möglich keit, die Kohlenkörnehen immer wieder mit frischer Luft zu umspülen und durchzuwir- beln, ausschliesst. Es ist, auch schon bekannt, die Wirbelung und die vollkommene Vermischung durch Einblasen von sekundärer Luft grosser Ge schwindigkeit zu verbessern. Das erfindungsgemässe Verfahren zur Verbesserung des in Feuerungseinriehtungen sich abspielenden Verbrennungsprozesses und des Wärmeüberganges an den Heizflächen ist dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teil der den Feuerraum und den 11.eizflä- ehenzwischenraum ausfüllenden Rauchgase und wenigstens ein Teil der den Feuerraum begrenzenden Konstruktionselemente in Vi- bration gebracht werden. Dadurch kann eine Vergrösserung der chemischen Reaktions geschwindigkeit im Feuerraum und eine we sentlich bessere Vermischung der Kohlen körnchen mit Luftteilchen hervorgerufen werden. Die Vibrationen -können durch ultra- sonische, schallfrequente oder infrasonische Luftwellen vermittelt werden. Die Herstellung dieser Energieform kann auf mechanischem Wege (z. B. in einer Gal- ton-Pfeife) oder im Falle von Hoehfrequenz mit elektrischen Wellen durchgeführt werden, indem z. B. auf piezoelektrischem Wege na türliche oder künstliehe Kristalle zum Sehwin- gen gebracht werden, oder indem auf Metall stäbe die hTagnetostriktion angewendet wird. Durch das erfindungsgemässe Verfahren kann im weiteren eine wesentliche Verminde rung des Luftüberschusses und damit eine Erhöhung der Feiterraumtemperatur und der chemischen Reaktionsgeschwindigkeit erreicht werden. Dies erlaubt weiter, die Feuerraum- und Kesseldimensionen zu verkleinern und damit. die ganze Kesselanlage wesentlich zu verbilligen. Durch die Einführung von sch Tingender Energie in den Feuerraum kann schliesslich noch ein weiteres, noch viel bedeutungsvolle res Resultat. erzielt werden. Die Wärmeauf- nahmefähigkeit des Siederohrsystems kann dadurch wesentlich erhöht werden. Die Siederohre sind nämlich mit einer dünnen Rauchgasschiclrt, mit der sogenannten inaktiven Gasgrenzschieht, umgeben, welche Schicht den Wärmeübergang vom Gas zur Rohrwand sehr stark vermindert und so di rekt wärmeisolierend wirkt, da sieh hier der Wärmeübergang nur nach den Cxesetzen der Diffusion abspielen kann. Um guten Wärme übergang zu erzielen, muss diese isolierende Schicht vermindert oder entfernt werden. Das kann durch genügend grosse, in den Feuerraum eingeführte oder direkt den Siederohren vermittelte vibrierende Luft energie, z. B. mit ultrasoniseher oder infra- sonischer Energie, oder mit normaler Schall energie, erzielt werden. Die praktischen Ver suche in dieser Richtung haben sich gut be währt und führten zur Entwicklung des erfindungsgemässen Verfahrens.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Verbesserung des in Feue- rungseinrichtungen sieh abspielenden Ver brennungsprozesses und des Wärmeüberganges an den Heizflächen, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teil der den Feuerraum und den Heizflächenzwischenraum ausfül lenden Rauchgase und wenigstens ein Teil der den Feuerraum begrenzenden Konstruktions- elemente in Vibration gebracht werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Frequenz der Vibration in den Bereich der hörbaren Schallwellen fällt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Frequenz der Vibration grösser ist als die der hörbaren Schallwellen. 3.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Frequenz der Vibration kleiner ist als die der hörbaren Schallwellen. 4. Verfahren naeh dem Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet, dass die Vibrationen auf mechanischem Wege erregt. werden. 5. Verfahren nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vibrationen durch von elektrisehen Wellen in Vibration gebrachte Kristalle hervorgerufen werden 6. Verfahren nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vibrationen durch von elektromagnetisehen Wellen in Vi- bration gebrachte Metallstäbe hervorgerufen werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH281373T | 1949-08-12 |
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| CH281373A true CH281373A (de) | 1952-03-15 |
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ID=4483131
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| CH281373D CH281373A (de) | 1949-08-12 | 1949-08-12 | Verfahren zur Verbesserung des in Feuerungseinrichtungen sich abspielenden Verbrennungsprozesses und des Wärmeüberganges an den Heizflächen. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH281373A (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| DE1189222B (de) * | 1954-01-25 | 1965-03-18 | Herbert Heitland Dipl Ing Dr I | Verfahren zur Verbesserung der Verbrennung von festen, fluessigen oder gasfoermigen Brennstoffen durch Schallfelder |
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-
1949
- 1949-08-12 CH CH281373D patent/CH281373A/de unknown
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