CH281585A - Verfahren und Einrichtung zum Ein- und Ausschalten elektrischer Ströme mittels mechanisch bewegter Kontakte, insbesondere zum Umformen hoher Spannungen und grosser Stromstärken. - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum Ein- und Ausschalten elektrischer Ströme mittels mechanisch bewegter Kontakte, insbesondere zum Umformen hoher Spannungen und grosser Stromstärken.Info
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Description
Verfahren und Einrichtung zum Ein- und Ausschalten elektrischer Ströme mittels mechanisch bewegter Kontakte, insbesondere zum Umformen hoher Spannungen und grosser Stromstärken. Es ist bereits versucht worden, elektrische Spannungen mit Hilfe mechanisch bewegter Kontakteinrichtungen zu schalten. Derartige Vorschläge haben bisher nur bei sehr niedri gen Spannungen oder bei sehr kleinen Strom stärken zum Erfolg geführt.
Bei keiner der bekannten Einrichtungen ist es gelungen, während der Stromdurchlasszeit eine Verbin dung der Kontakte mit kleinem Widerstand herzustellen, einen den praktischen Betrieb ausschliessenden Verschleiss der Kontakte zu vermeiden und die insbesondere bei hohen Spannungen und bei grossen Stromstärken vor sowie nach der Kontaktberührung auftreten den Lichtbögen unschädlich zu machen.
Es sind insbesondere mechanisch bewegte Kontaktanordnungen bekannt geworden, bei denen hin und her gehende Bewegungen von Kontakten zu Umformungszwecken angewandt werden. Nachteile dieser Umformung sind die notwendigen grossen Beschleunigungen, die hohen Lagerdrücke, die geringen erzielbaren Kontaktabstände und die Tatsache, dass die auftretenden Lichtbögen die Kontakte an be triebswichtigen Stellen zerstören.
Es sind ferner umlaufende Gleichrichter, z. B. Nadelgleichrichter, bekannt, bei denen der Stromübergang über Funken oder über bürstenähnliche Teile erfolgt. Bei dieser Art Gleichrichter sind nur sehr kleine Stromstär ken anwendbar, da sonst Rundfetter , das heisst nicht mehr verlöschende Lichtbögen, auf treten.
Schliesslich ist versucht worden, bei Kollek toren, wie sie bei elektrischen Maschinen be nutzt werden, die Bürsten durch umlaufende Kontakteinrichtungen, wie Rollen oder Tau melscheiben, zu ersetzen. Derartige Einrich tungen sind ebenfalls nur für niedrige Span nungen brauchbar, weil erfahrungsgemäss zwischen zwei benachbarten Kommutatorteilen im Höchstfalle eine Spannungsdifferenz von etwa zehn Volt bis maximal fünfzehn Volt auf treten darf.
Durch die hierbei nötige Über brückung zweier aufeinanderfolgender Kom- mutatorteile entstehen ausserdem kurzschluss- artige Vorgänge, die bei hohen Stromstärken zu Zerstörung der Kommutatorteile und der Rollen führen würden.
Vorliegende Erfindung beruht auf der Er kenntnis, dass diese Erscheinungen und Nach teile zu vermeiden sind, wenn bei einem Ver fahren zum Ein- und Ausschalten elektrischer Ströme mittels mechanisch bewegter Kontakte, insbesondere zum Umformen hoher Spannun gen und grosser Stromstärken, mindestens eine in gleichbleibender Richtung zum Umlauf ge brachte Elektrode mit ihrer Kontaktfläche an wenigstens einer Gegenkontaktfläche abgerollt wird, wobei durch zeitweise Unterbrechung des Rollvorganges ein intermittierender Strom durchgang bewirkt wird.
Dieses Verfahren hat gegenüber allen bis her bekannten Verfahren den entscheidenden Vorteil, dass infolge der Möglichkeit, die Un terbrechung des Rollvorganges in einfachster Weise durch Gassperrstrecken bewirken zu können, in der Durchlasszeit mit hohen Span nungen bzw.
mit grossen Stromstärken oder mit beiden gearbeitet werden kann, dass wei ter die sich am Ende der Berührungsdauer im allgemeinen bildenden Lichtbögen die Kon taktflächen nicht beschädigen, dass darüber hinaus grosse Kontaktflächenabstände wäh rend der Sperrzeit benutzt werden können, dass auch Isolierstoffansammlungen in der Nähe der Sperrstrecke und insbesondere in den Gebieten, in denen Lichtbögen auftreten, vermeidbar werden und dass sich schliesslich an den Kontaktflächenenden umlaufende Löschmittelströmungen erzeugen lassen.
Die Durchführung von Verfahren mit in termittierend rollender Berührung von Kon taktflächen ist mit bekannten Mitteln nicht ohne weiteres möglich, weil einerseits die Kon taktflächen mit einem gewissen Druck gegen einandergepresst werden müssen und ander seits eine Annäherung der Umlaufachsen der die Kontakte tragenden Elektroden während der Sperrzeit, also während jener Zeitspanne, in welcher keine Kontaktberührung stattfin det, zu vermeiden ist.
Sämtliche bisher bekann ten Einrichtungen mit aufeinander abrollen den Kontaktflächen, beispielsweise Rollen stromabnehmer für Bahnen oder Stromzufüh rungen n i beweglichen Kontakten in Schalt geräten, sind für die Ausführung des erfin dungsgemässen Verfahrens unverwendbar, weil bei den bekannten Anordnungen der me chanische Rollvorgang nicht unterbrochen wird und beim zeitlich unterbrochenen Roll- vorgang die den Kontaktdruck erzeugenden Kräfte infolge sowie während dieser Unter brechungen des Rollvorganges zu erheblichen Abstandsänderungen der Rollelektrodenachsen führen würden.
Periodisch auftretende Kon- taktdruckänderungen sind aber bei Unterbre- ehung des Rollvorganges, das heisst bei inter- mittierendem Betrieb, unvermeidbar. Ander seits bedeuten im intermittierenden Betrieb abrollende Kontaktfläehen einen ganz beson deren Vorteil. Sowohl beim Zündvorgang wie bei einer Lichtbogenbildung bei der Kontakt flächentrennung sind nämlich an den Kontak ten im Dauerbetrieb gewisse Zerstörungs erscheinungen nicht zu vermeiden.
Bei Schleif kontakten führen Unebenheiten auf einem der Kontakte aber sehr bald zu einer nachteiligen Beeinflussung der gesamten Kontaktfläche, während dieser Übelstand durch Rollkontakt flä.chen völlig vermieden wird.
Die Zeichnung gibt Ausführungsbeispiele der Einrichtung zur Ausführung des Verfah rens gemäss der Erfindung wieder. Im einzel nen zeigt Fig.1 die aufeinander abrollenden Elek troden, etwa eines Stromrichters, im Längs schnitt senkrecht.
zu den Umlaufachsen der Elektroden, Fig.2 eine teilweise Draufsicht auf und einen teilweisen Querschnitt durch die Elek troden in Achsenhöhe, Fig.3 einen Schnitt, durch eine Rollelek trode und ihre Gegenelektrode an der Berüh rungsstelle, Fig.4 in der gleichen Schnittdarstellung eine abweichende Ausführungsmöglichkeit, Fig. 5 ein drittes Ausführungsbeispiel, Fig. 6 eine Seitenansicht.
auf eine sektoren- förmige Rollelektrode, Fig. 7 die gleiche Rollelektrode in der Draufsicht senkrecht zur Umlaufachse, Fig. 8 eine Reihenschaltung von sechs Roll- elektroden im Längsschnitt senkrecht zu den Umlaufachsen,
Fig. 9 die Draufsicht auf die Anordnung nach Fig. 8 und Fig.10 eine Seitenansicht auf zwei sek- torenförmige Rollelektroden mit umlaufenden Löschdüsen und feststehender Mittelabström- einrichtung.
Rollelektrodenanordnungen nach Fig. 1 und 2 für Stromrichter können sowohl als Gleich- als auch als Wechselrichter verwendet. werden. Mit 1 und 2 sind sektorenförmige Rollelektroden bezeichnet, die in entgegenge setztem Sinne synchron mit der -#ZTechselspan- nung angetrieben sind. Die Elektrode 1 läuft im Sinne des Uhrzeigers, die Elektrode 2 ent gegengesetzt. Wenn sich die abgerundeten Kanten 3 und 4 der Elektroden 1 und 2 be rühren, wird der Stromdurchgang eröffnet. Eine besondere Zündeinrichtung ist nicht er forderlich.
Wenn sieh später die Kanten 5 und 6 voneinander abheben, entsteht ein Licht bogen, der infolge der in diesem Zeitraum durch die schirmartigen Löschelektroden 7 und 8 verlaufenden Luftströmung in bekann ter Weise gelöscht wird. Die Einstellung der Rollelektroden zur Phasenlage der Wechsel spannung wird dabei so vorgenommen, dass der Lichtbogenstrom durch Null geht, wenn sich die Löschelektroden in einer günstigen Löschstellung befinden. Der Lichtbogen muss also so lange brennen, bis diese Löschstellring erreicht ist.
Der Lichtbogen wird dann durch Lösehmittelströmungen, die durch die zentra len Öffnungen in den Schirmelektroden 7 und 8 verlaufen, auf die Mittelelektroden 9 und 10 getrieben; er brennt dort, allseitig umgeben von der Löschmittelströmung. Im allgemeinen wird als Löschmittel Luft verwendet. Bei überkritischem Druckverhältnis erfolgt. die Strömung in den düsenartigen Schirmelektro den mit Schallgeschwindigkeit.
Die Licht bogenreste werden also sehr schnell beseitigt. Die Lichtbogenfusspunkte auf den Mittelelek troden 9, 10 sind durch die Schirmelektroden 7, 8 elektrisch abgeschirmt; die Lichtbögen brennen in grossem Abstand von dem Gebiet, in dem bei dem Auftreten der Sperrspannung die höchste Feldstärke vorliegt. Eine Defor mation der Mittelelektroden 9, 10 nach länge rem Betrieb hat auf die Sperrfähigkeit keinen Einfluss; die Abbranderzeugnisse werden lau fend aus der Sperrstrecke entfernt.
Bei der hier erstmalig in Verbindung mit intermittie- rend rollenden Elektroden angewandten Syn chronbewegung von Löschelektroden kommt zu diesen bereits bekannten Eigenschaften hinzu, dass die Lichtbögen periodisch in gro sser Nähe der Ausströmöffnungen erzeugt wer den, dass sich die Richtung der Lichtbögen bis zur Löschstellung nicht zu ändern braucht und dass die Lichtbögen auch ohne eigentliche Löschmittelströmung zu den Mittelelektroden hin wandern würden. Die Wanderung kann durch ein Magnetfeld unterstützt werden.
Auch das Magnetfeld des Lichtbogenstromes selbst wird bei günstiger Stromzuführung die Wanderung zu den Mittelelektroden fördern. Günstig ist die Stromzuführung dann, wenn ; die Ströme zu den Kanten 5 und 6 geführt werden. Günstig bei der hier beschriebenen Anordnung ist ferner, dass sich die Löschelek- troden nach der Lichtbogenlöschung weiter voneinander entfernen, so dass eine Rückzün- f dung während des Hauptteils der Sperrzeit als völlig ausgeschlossen anzusehen ist.
Die Stromdurchlasszeit von Stromrichter ventilen ändert sich mit der Belastung, da die Überlappungsdauer von der Betriebsstrom stärke abhängig ist. Um eine Anpassung der Überbrückungsdauer der Lichtbögen an die Stromdurchlasszeit zu erzielen, können noch weitere, sich intermittierend berührende oder aufeinander abrollende Elektroden zusätzlich zu dem beschriebenen mechanischen Ventil an geordnet sein. Diese zusätzlichen Rollkon- takte sind in den Fig.1 und 2 mit 11 und 12 bezeichnet worden. Sie sind hier ebenso als Sektoren ausgebildet wie die Sektoren 1 und 2.
Sie benötigen jedoch keine Löscheinrich tung. Der Sektor 11 geht in die Achshülse 13 über, die mit der Achshülse 14 zusammen um läuft, die den Sektor 1 trägt. Diese beiden Hülsen 13 und 14 können in ihrer gegenseiti gen Lage mittels einer in der Figur nicht dar gestellten Anordnung während des Betriebes verdreht werden. Das kann beispielsweise mit tels einer Sehrägschlitzführung erfolgen; die beiden Hülsen 13 und 14 erhalten je einen Schlitz, wobei beide Schlitze in einem Winkel zueinander stehen. Durch die Kreuzungsstelle der beiden Schlitze ist. ein Stift geführt, der mitumläuft und gleichzeitig in Umlaufachsen richtung verschiebbar angeordnet ist.. Sektor 12 kann gegenüber dem Sektor 2 in gleicher Weise verstellbar angeordnet sein.
Die Strom durchlasszeit ist dadurch stufenlos veränder lich, so dass Zündung und Löschung der Licht bögen zu den günstigsten Zeitpunkten statt finden. Die einander zugekehrten Mündungen der Löschelektroden 7 und 8 können um ihre Mit telachse drehbar angeordnet sein, um den Ab brand auf der Oberfläche der Schirmelektro den zu verteilen. Es ist vorteilhaft, die peri phere Begrenzung von Löschdüsen in Über einstimmung mit der peripheren Begrenzung von Rollelektroden, welche Löschdüsen aufwei sen, zu bestimmen.
Im Innern der Hohlwellen 13, 14 für den feststehenden Antrieb der Rollelektroden 1, 2, 11, 12 befindet sich die Rohrhülse 15 mit Schlitz 16. Durch diese Ausnehmung 16 tritt das Löschmittel aus dem Gehäuse 20 in das Innere der Rohrhülse 15 ein und strömt in Pfeilriehtung ab. Die Rohrhülse 15 kann wäh rend des Betriebes verdreht oder längsverscho ben werden, um die Zeitspanne, in der eine Löschmittelströmung auftreten soll, und um die Stärke dieser Strömung regeln zu können.
Die Stromzuführungen zu den Rollelektro- den und Löschelektroden erfolgen über die Bürsten 17 und 18. Der Antrieb der Umlauf einrichtungen erfolgt über Kegelrädersätze 19, durch die jede Rolleinrichtung ihren eigenen Antrieb erhält. Je nach Spannungshöhe sind Teile der Antriebseinrichtung aus Isolierstoff herzustellen. Die gesamte Einrichtung ist in dem zylindrischen Druckkessel 20 eingebaut, in den über die Zuleitung 21 Druckluft ein geführt wird.
Bei der in den Fig.1 und 2 dargestellten Anordnung sind beide Rollelektroden umlau fend ausgeführt. An die Stelle .dieser Anord nung kann aber auch eine Ausbildung des Um formers treten, bei der eine Elektrode still steht. In diesem Falle muss die andere Elek trode nicht nur um ihre eigene Achse umlau fen, sondern auch noch eine zusätzliche Bewe gung ausführen, um das Abrollen an der fest stehenden Elektrode zu ermöglichen. Beispiels weise kann die unilaufende Elektrode ähnlich wie ein Planetenrad aussen um die fest stehende Elektrode herumgeführt bzw. an letz terer abgerollt werden. Ebensogut ist es mög lich, die feststehende Elektrode als Hohlzylin der auszubilden und die umlaufende Elek trode auf der Innenfläche des Hohlzylinders abrollen zu lassen.
Bei solchen Anordnungen ist es erforderlich, eine geeignete Einrichtung, beispielsweise ein Getriebe, vorzusehen, wel ches dafür sorgt, dass die Rollbewegung rich tig ausgeführt wird, das heisst also, dass Rela tivbewegungen an der Berührungsstelle der beiden Elektroden vermieden werden. Auch bei diesen Anordnungen ist es ohne weiteres möglich, nicht nur eine, sondern mehrere Elek troden am Umfang einer Rollelektrodenscheibe anzuordnen. Es können ferner mehrere oder nur eine der Rollelektroden mit Löschelektro- den versehen werden.
Eine Kontaktbahn oder beide Kontaktbah nen aufeinanderrollender Elektroden können im allgemeinen aus leichten, beweglich an geordneten Teilen zusammengesetzt werden, damit die Kontaktberührung, die mit einem gewissen Anpressdruck erfolgen muss, ohne zu harte Stösse vor sich geht. Dabei lassen sich eine Reihe von Ausführungsmöglichkeiten für die Kontaktbahnen angeben. Einige derselben sind in den Fig.3 bis 7 beispielsweise an gegeben.
In Fig. 3 sind die Kontaktbahneinzelstücke 22 von Krallen 23 gehalten. Es stellt 24 den glatten, scheibenförmig ausgeführten Gegen kontakt dar. Durch die Fliehkräfte werden die Kontaktbahneinzelstücke 22 beim Umlauf an Gegenelektroden 24 angedrückt.
In Fig. 4 ist ein Gummipolster 25 zwischen beweglichen Kontaktbahneinzelstücken 22 und Teil 26 angeordnet.
In Fig.5 ist Gummiring auf Tragteil 28 aufgelegt; ein in einer Schraubenlinie dicht aufgewickelter Leiter 29 ist so angebracht, dass die Gegenelektrode 24 auf ihm rollt.
Fig.6 stellt einen der Rollsektoren mit schuppenförmig angeordneten Metallstücken 30 dar, die einzeln auf dem Sektor befestigt sind. Die Metallstücke sind federnd ausge führt. Es sind, wie Fig.7 zeigt, drei Reihen derartiger Kontaktbahneinzelstücke gegenein ander versetzt angebracht. Diese Kontaktbahn. einzelstücke können sowohl untereinander gleich als auch untereinander verschiedenartig ausgeführt sein. Als Kontaktbalineinzelstückekommen auch Kohlen oder kohlehaltige -.Metalle in Betracht.
Es ist nicht in allen Fällen nötig, Lösch- elektroden mit einer besonderen Lösehmittel- strömung zu verwenden. Die Kontaktenden, an denen sieh die Liehtbögen bilden, können in diesem Fall als einfache Hörner 31 (siehe Fig. 6) ausgeführt sein. Durch ein Magnetfeld oder durch eine mittels der Umlaufbewegung des Sektors zu erzeugende Luftströinting kön- ijen die Lichtbögen auf den Hörnern jedesm.al weitergetrieben werden.
Auch bei Ver\vendung der Hörner 31 können zusätzliche Luftströ mungen vorgesehen werden. Durch die Düse 32 (Fig. 6) ist eine solche zusätzliche Luftströ- inung in Pfeilrichtung bewirkbar. Sie bewegt den bei Kontakttrennung entstehenden Licht bogen schnell nach oben und verhindert da durch eine Beschädigung der Kontaktbahn und ein zu starkes Abbrennen der Kontakt bahnenden. Diese vereinfachte Ausführung der Löschelektroden in Form von Abbrand- hörnern ist insbesondere für Anlagen mit niedrigerer Spannung zweckmässig.
Der kathodische und der anodisclie Licht bogenfusspunkt wandern unter dem Einfluss einer Elektrodenbewegung, einer Gasströmung oder eines magnetisehen Feldes auf verschie denen Werkstoffen verschieden schnell. Es gibt Stoffe, auf denen der Kathodenfusspunkt leichter als der Anodenfusspunkt zu einer Wanderung gebracht werden kann; bei andern Baustoffen wandert der Anodenfusspunkt leichter.
Dieser Tatsache kann bei der Werk stoffauswahl für diejenigen Teile, auf denen die Lichtbögen wandern sollen, Rechnung ge tragen werden, wenn die Stromrichter nur in einer bestimmten Stromrichtung benutzt wei den sollen.
Bei den beschriebenen bewegten Rollkon- takten sind Reihenschaltungen und Gruppen selialtungen verschiedenster Art, wie sie an sieh bekannt sind, anwendbar, wobei auch der Antrieb von mehreren Rollelektroden und den c zugehörigen Einrichtungen, wie beispielsweise Kontaktrollen, Vorkontakte, Verstelleinrich- tungen für Vorkontakte und Löschmittel- steuervorriehtungen sowohl einzeln als auch in Gruppen oder für alle Teile gemeinsam erfol gen kann.
Als Beispiele stellen die Fig. 8 und! 9 eine Reihenschaltung von sechs Rollkontak- ten 33 bis 38 mit Löschkanälen dar. Zwei be nachbarte Rollkontakte müssen in umgekehr ter Richtung angetrieben werden. Der links dargestellte Rollkontakt läuft jeweils entgegen dein Uhrzeigersinn. In der aufgezeichneten Stellung der Rollelektroden liegt gerade die günstigste Lösehstellung vor. Sämtliche Roll elektroden sind zusammen in einem langen Isolierzy linder 39 untergebracht. Dieser Zylin der kann zur Vereinfaehung des Zusammen baues auch aus mehreren Teilen zusammen gesetzt sein.
Fig.9 zeigt die Anordnung der hier als beispielsweise herausgegriffenen Kegelrad antriebe. Zwei benachbarte, umlaufende Kon takte können während der Sperrzeit mit einer Scheitelspannung bis zu etwa 100 000 Volt be ansprucht werden, wenn ein Überdruck von einigen Atmosphären in dem Zylinder gehal ten wird. Bei der Isolation der Antriebe usw. muss hierauf natürlich Rücksicht genommen werden. Die Antriebseinrichtung der Fig.9 kann, soweit erforderlich, aus Isolierstoff, etwa. aus Hartpapier, hergestellt sein. Die Grösse des Druckkessels ist mindestens so zu bemessen, dass die für eine Lichtbogenlöschung erforderliche Löschmittelmenge in dem Kessel aufgespeichert ist.
Die Zuleitung für die Druckluft kann dann verhältnismässig dünn bemessen werden, weil der Kessel während der übrigen Sperr- und Kontaktzeit allmählich wieder gefüllt werden kann.
Derartige Reihenschaltungen mehrerer Ventilstreeken können natürlich auch mit den in Fig. 1 und 2 dargestellten, zusätzlichen Zünd- oder Vorkontakten sowie mit Absperr vorrichtungen für die Druckluft versehen sein. Dabei können die Rollkontakte, die Vor kontakte, die Verstelleinrichtungen für die Vorkontakte und die Absperreinrichtungen für das Löschmittel von gemeinsamen An triebsmaschinen aus betätigt sein.
Fig.10 zeigt eine Möglichkeit, mit zwei Rollkontakten 10 und 11 dureh zusätzliche Aufstellung einer feststehenden Abströmein- richtimg 42 eine doppelte Sperrstrecke mi er zielen. Der Lichtbogen, der sich beim Umlauf der Rollkontakte bei der Kontakttrennung bil det, wird mit seinen Fusspunkten in die Lösch- kanäle hereingezogen, die sich am Ende der Kontakte befinden. Der mittlere Teil des Lichtbogens kommt von oben her an 42 heran, und er wird durch die Kanäle 43 und 44 in die Mittelachse der Gesamtanordnung gezogen.
Die Löschmittelströmung verlässt die Abström- einrichtung 42 in der Pfeilrichtung. Das Bren nen des Lichtbogens, das bei der Kontakttren nung beginnt und in der in Fig.10 gezeich neten Stellung etwa endet, dauert länger als bei Anordnungen. ohne Mittelabströmeinrich- tung 42. Dafür kann diese Einrichtung mit einer doppelt so hohen Sperrspannung bean sprucht werden. Bei Rollkontaktanordnungen für ausserordentlich hohe Spannungen müssen die Durchmesser der Rollelektroden entspre chend gross gewählt werden.
Auf diese Weise wird Raum gewonnen, um auch zwei oder eine noch grössere Zahl der beschriebenen Zwi- schenabströmöffnLmgen zwischen je zwei Löschdüsen aufstellen zu können. Zwischen den Zwischenabströmeinriehtungen muss ein Spalt frei bleiben, damit Gas zu den Abström- düsen der Abströmeinrichtungen zuströmen kann (vgl. 32 in Fig.6). Solche Strömungen sind den Umlaufeinrichtungen der Kontakte entgegengerichtet oder annähernd entgegen gerichtet; sie verhindern dadurch das Mit gerissenwerden der bei der Kontakttrennung entstehenden Lichtbögen.
Eine solche Einrich tung kommt sowohl bei Verwendung von Liehtbogenhörnern (31, Fig.16) wie bei Ver wendung von Löschelektroden nach Fig.1 in Frage.
Rollkontakte der hier beschriebenen Art können in entsprechender Weise auch bei Schaltern Verwendung finden.
Vor allem bei hohen Spannungen kann es erforderlich sein, besondere Zündnasen oder Zündspitzen an den voranlaufenden Kanten der umlaufenden Segmente anzubringen, so dass zunächst ein Lichtboden zwischen diesen Kontaktteilen eintritt. Bei der Berührung der Rollkontakte braucht dann nur der Span- nungsabfall an diesem Zündlichtbogen über brückt zu werden. Um den Verschleiss der Rollkontakte niedrig zu halten, ist es ferner notwendig, dass an den Berührungspunkten keine Relativbewegung zwischen den beiden Kontakten stattfindet. Daher ist es nötig, bei Rollkontakten, die mit gleicher Drehzahl in entgegengesetztem Sinne umlaufen, die Be rührungsdurchmesser gleich gross zu halten.
Die aufgezeichneten Ventilstrecken sind jeweils nur für eine Phase gezeichnet worden. Für Mehrphasenanlagen wird für jede Phase eine getrennte Ventilstrecke verwendet werden können. Es entsteht dadurch der Vorteil, dass, wenn nötig, grosse Abstände zwischen den Ventilen ausführbar sind. Bei Mehrphasenein- richtungen können anderseits einzelne Rollen von je zwei Rollenpaaren zusammengefasst sein.
Es ist zweckmässig, die baulichen Verhält nisse so zu wählen, dass an jeder der Rollelek- troden, die eine Gegenelektrode intermittie- rend rollend berühren, der bei einer kreisför migen Rollelektrode herrschende periphere Abstand zwischen den Stellen, an denen eine periodische Trennung der Elektroden statt findet, und an den Stellen, an denen die nächste metallische Berührung stattfindet, in der gleichen Grössenordnung liegt wie die am Umfang gemessene, also periphere Länge einer Rollelektrode. Die gleiche Grösse des Abstan des ist mindestens in axialer Richtung einzu halten, wenn axial nebeneinander angeordnete Rollelektroden verschiedenes Potential be sitzen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Ein- und Ausschalten elek trischer Ströme mittels mechanisch bewegter Kontakte, insbesondere zum Umformen hoher Spannungen und grosser Stromstärken, da durch gekennzeichnet, da.ss mindestens eine in gleichbleibender Richtung zum Umlauf ge brachte Elektrode mit ihrer Kontaktfläche an wenigstens einer Gegenkontaktfläche abgerollt wird, wobei durch zeitweise Unterbrechung des Rollvorganges ein intermittierender Strom durchgang bewirkt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Unterbrechung des Rollvorganges während der Sperrzeiten über Gassperrstrecken bewirkt wird, die auf während der Durchlasszeiten zur rollenden Be rührung gebrachte Kontaktflächen folgen. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass mindestens eine Kontaktfläche an wenigstens einer Gegenkon- taktfläche ohne Relativbewegung an der Be rührungsstelle abgerollt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Zeitdauer der rollenden Berührung der Kontaktflächen ver ändert wird. 4.Verfahren nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Zeitdauer der rollenden Berührung der Kontaktflächen wäh rend des Betriebes verändert wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass nach Beendigung der rollenden Berührung gebildete Lichtbögen in einem Isolierstoffe nicht beschädigenden Abstand von diesen erzeugt werden. 6. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass nach Beendigung der rollenden Berührung gebildetb Lichtbögen künstlich gelöscht werden. 7. Verfahren nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass Löschmittelströ- mungen synchron zum Umlauf wenigstens einer Kontaktfläche erzeugt werden. B.Verfahren nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass eine zur Umlauf bewegung wenigstens einer Kontaktfläche kon gruente Bewegungsform der Löschmittelströ- mung erzeugt wird. 9. Verfahren nach Unteranspruch 6, ge kennzeichnet durch Herstellung der Löschmit- telstrÖniung mittels Absaugens des Löschmit- tels. <B>10.</B> Verfahrens nach Unteranspruch 6, ge kennzeichnet durch Herstellung der Löschmit- telströmung mittels Unterdrucksetzens des Löschmittels.17.. Verfahren nach Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch Erzeugung magnetischer Felder zur Förderung der Bewegung der Lichtbögen in die Löschstellung. 12. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass ausser der mittels der Umlaufbewegung erzeugten Luftströmung wenigstens eine zusätzliche Luftströmung un ter Treibung von Lichtbögen von ihrer Ent stehungsstelle weg hervorgerufen wird. 13.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass ausser der mittels der Umlaufbewegung erzeugten Luftströmung wenigstens eine zusätzliche Luftströmung un ter Beseitigung der Mitnahme bei der Kon- talittrennung entstehender Lichtbögen durch die Rollelektroden hervorgerufen wird. PATENTANSPRUCH II: Einrichtung zur Ausführung des Verfah rens gemäss Patentanspruch I, gekennzeichnet durch Anordnung von Elektroden mit anein ander abrollenden Kontaktbahnen unter Un terbrechung des Rollvorganges und unter da durch bewirkten intermittierendem Strom durchgang, wobei wenigstens eine Elektrode einen Antrieb besitzt, der ihr eine stets gleich gerichtete Umlaufbewegung erteilt. UNTERANSPRÜCHE: 14.Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Elektrode als am Umfang unterbrochene Kon taktrolle ausgebildet ist. 15. Einrichtung nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Elektrodenrolle mit kreisausschnittartiger Grundform ausgebildet ist. 16. Einrichtung nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Elektrodenrolle mit kreisabschnittartiger Grundform ausgebildet ist. 17.Einrichtung nach Unteranspruch 14, gekennzeichnet durch Anordnung wenigstens eines Elektrodenrollenpaares mit gegenläufi ger Bewegung der Rollelektroden. 18. Einrichtung nach Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Elektrode eines Elektrodenpaares eine kreis- ausschnittförmige Grundform aufweist. 19.Einrichtung nach Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass wenigsents eine Elektrode eines Elektrodenpaares eine kreis- abschnittförmige Grundform aufweist. 20. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, da.ss .die Bereiche von Elektroden, in denen Lichtbögen auftreten können, als freie Gasstrecken ausgebildet sind. 21.Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der bei kreisför miger Elektrodenberührung der peripher ge messene Abstand zwischen Stellen, an denen eine periodische Trennung der Kontakte statt findet, und Stellen, an denen die nächste me tallische Berührung auftritt, die gleiche Grö ssenordnung aufweist wie die am Umfang ge messene Länge einer Kontaktbahn der Roll- elektroden. 22.Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der axiale Ab stand zweier axial nebeneinander angeordne ter Elektroden in der gleichen Grössenordnung liegt wie die am Umfang gemessene Länge der Kontaktbahn einer Rollelektrode. 23. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Radius der kontaktgebenden Rollelektrodenteile gegen über dem Radius der übrigen Rollelektroden- begrenzung dahin bestimmt ist, dass die auf tretenden Spannungen mit einem Rollelektro- denpaar beherrschbar sind. 24.Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Ende der Kontaktbahn mindestens einer Rollelektrode eine Lichtbogenlöschvorrichtung vorgesehen ist. 25. Einrichtung nach Unteranspruch 24, gekennzeichnet durch eine Anordnung der als Löschdüsen ausgebildeten Lichtbogenlöschvor- richtung, bei der die durch die Längsachsen der Löschdüsen bestimmte Ebene senkrecht zur Umlaufachse der die Löschdüsen aufwei senden Rollelektrode steht. 26.Einrichtung nach Unteranspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die als Lösch- elektroden ausgebildeten Lichtbogenlöschvor- richtungen um ihre Längsachse verdrehbare Drehkörper mit Flächen für die Lichtbogen- fusspunkte besitzen, auf denen die Zünd-, Brenn- und Löschbedingungen für die Licht bögen unabhängig von der Betriebsdauer an nähernd die gleichen sind. 27. Einrichtung nach Unteranspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine mit Löschdüsen versehene Rollelektrode um ihre Längsachse drehbar ausgebildet ist. 28.Einrichtung nach Unteranspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die Welle einer mit Löschdüsen versehenen Roll- elektrode als Hohlwelle ausgebildet und mit Steuerungseinrichtungen für das Löschmittel ausgerüstet ist. 29. Einrichtung nach Unteranspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass eine in der Hohl welle längsverschieblich geführte Rohrhülse am Sitz der Rollelektrode einen Steuerschlitz aufweist. 30. Einrichtung nach Unteranspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass eine in der Hohl welle geführte, gegen die Hohlwelle verdreh bare Rohrhülse am Sitz der Rollelektrode einen Steuerschlitz aufweist. 31.Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass um die Rollelek- troden und den von ihnen erzeugten Licht- bogenraum ein Behälter angeordnet ist. 32. Einrichtung nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter druckfest ausgebildet ist. 33. Einrichtung nach Unteranspiuich 24, dadurch gekennzeichnet, dass .die periphere Begrenzung von Löschdüsen in Übereinstim mung mit der peripheren Begrenzung von Rollelektroden bestimmt ist, welche die Lösch- düse aufweisen. 34.Einrichtung nach Unteranspruch 28, gekennzeichnet durch Anordnung periodiscb wirksamer Eröffnungs- und Sperrvorrichtun gen für die Lösehmittelströmung in Düsen nähe. 35. Anordnung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei Lichtbogenlöscheinrichtungen wenigstens eine Luftabströmeinrichtung angeordnet ist, durch die eine Sperrstrecke in mehrere Teile unter teilt ist.36. Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere inter- inittierend arbeitende Rollelektroden in Reihe geschaltet sind. 37. Einrichtung nach Unteranspruch 36, dadurch gekennzeichnet, dass eine einzige An triebsvorrichtung für die mehreren Rollelek- troden gemeinsamen Organe, wie Kontaktrol len, Vorkontakte, Verstelleinrichtungen für Vorkontakte, Löschmittelsteuervorrichtungen, vorgesehen ist. 38.Einrichtung nach Unteranspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass mit den Elek- trodenrollen vereinigte Löschelektroden aus Schirm- und Mittelelektroden bestehen. 39. Einrichtung nach LTnteranspriich 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlaufwelle wenigstens einer Rollelektrode als Zu- oder Abführungsleitung für Löschmittel ausgebil det ist. 40.Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromzufüh rung zu Punkten, an denen Lichtbögen ent stehen, auf der Berührungsfläche der .Roll- kontakte vorgesehen ist, so dass durch das Ma gnetfeld des Lichtbogenstromes eine Auswei tung der Lichtbogensehleife erfolgt. 41. Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Rollelektrode aus mehreren in ihrer gegensei tigen Lage veränderlichen Teilen besteht. 42.Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass auf parallelen Wellen mehrere Rollelektroden angeordnet sind, die in ihrer gegenseitigen Lage veränder- lieh sind. 43. Einriehtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeiehnet, dass wenigstens eine Rolle an der mit einem Gegenkontakt zur Be rührung kommenden Kontaktbahn federnde Kontaktbahneinzelstüeke aufweist. 44.Einrichtung nach Unteranspruch 43, gekennzeichnet durch eine Ausbildung und Anordnung der Kontaktbahneinzelstücke, bei der sich diese unter Wirkung der Fliehkräfte an den Gegenkontakt andrücken. 45. Einrichtung nach Unteranspruch. 44, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakt- bahneinzel.stücke einen die Auswirkung der Fliehkräfte sicherstellenden Freiheitsgrad gegen ihre Halterung aufweisen. 46. Einrichtung nach Unteranspruch 43, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Kon- taktbahneinzelstücken und sie haltenden Tei len der Rollelektroden Gummikissen angeord net sind. 47.Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktbahn einer Rollelektrode aus einer Schraubenfeder mit geringem Windungsabstand besteht. 48. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakt bahneinzelstücke nach Art von Schuppen aus gebildet und angeordnet sind. 49. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Reihen aus Kontaktbahneinzelstücken axial nebenein ander angeordnet sind.50. Einrichtung nach Unteranspruch 49, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakt bahneinzelstücke in den einzelnen Reihen un ter Bildung eines ununterbrochenen Kontak tes versetzt zueinander angeordnet sind. 51. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakt bahneinzelstücke aus kohlehaltigen Werkstof fen bestehen. 52. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass an den Enden der Kontaktbahn Hörner angeordnet sind. 53.Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass bei unveränder ter Stromrichtung die Rollelektroden- sowie Lichtbogenlöscheinrichtungsteile, auf denen Lichtbogenfusspunkte wandern, aus verschie denen Werkstoffen bestehen. 54. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass für jede einzelne Rollelektrode eines in rollender Berührung stehenden Rollelektrodenpaares ein mit dem Einzelantrieb der andern Rollelektrode syn chron arbeitender Einzelantrieb vorgesehen ist. 55. Einrichtung nach Unteranspruch 54, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzel antriebe einen gemeinsamen Gruppenantrieb besitzen. 56.Einrichtung nach den Unteransprü chen 36 und 55, dadurch gekennzeichnet, dass bei in Serie geschalteten, intermittierend ar beitenden Rollelektroden die Gruppenantriebe der Elektrodenrollenpaar e einen für den ge samten Stromrichter gemeinsamen Gesamt antrieb aufweisen. 57. Einrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch Anordnung mindestens einer intermittierend rollenden Kontaktein richtung für jede Phase von Mehrphasen anlagen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH281585T | 1949-05-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH281585A true CH281585A (de) | 1952-03-15 |
Family
ID=4483233
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH281585D CH281585A (de) | 1949-05-27 | 1949-05-27 | Verfahren und Einrichtung zum Ein- und Ausschalten elektrischer Ströme mittels mechanisch bewegter Kontakte, insbesondere zum Umformen hoher Spannungen und grosser Stromstärken. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH281585A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1003870B (de) * | 1953-04-04 | 1957-03-07 | Emag Elek Zitaets Ges M B H | Vorrichtung zur elektrischen Verbindung eines ringfoermigen Rollstromrichter-Kontaktbahnkoerpers mit seinem Traeger |
| DE1005203B (de) * | 1953-05-22 | 1957-03-28 | Emag Elek Zitaets Ges M B H | Mechanischer Stromrichter mit Rollelektroden und Lichtbogenelektroden |
| DE1006082B (de) * | 1954-04-09 | 1957-04-11 | Emag Elek Zitaets Ges M B H | Rollelektrode fuer Kontaktumformer |
| DE1032426B (de) * | 1953-04-01 | 1958-06-19 | Emag Elek Zitaets Ges M B H | Kontaktgeraet mit umlaufenden Elektroden |
-
1949
- 1949-05-27 CH CH281585D patent/CH281585A/de unknown
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1032426B (de) * | 1953-04-01 | 1958-06-19 | Emag Elek Zitaets Ges M B H | Kontaktgeraet mit umlaufenden Elektroden |
| DE1003870B (de) * | 1953-04-04 | 1957-03-07 | Emag Elek Zitaets Ges M B H | Vorrichtung zur elektrischen Verbindung eines ringfoermigen Rollstromrichter-Kontaktbahnkoerpers mit seinem Traeger |
| DE1005203B (de) * | 1953-05-22 | 1957-03-28 | Emag Elek Zitaets Ges M B H | Mechanischer Stromrichter mit Rollelektroden und Lichtbogenelektroden |
| DE1006082B (de) * | 1954-04-09 | 1957-04-11 | Emag Elek Zitaets Ges M B H | Rollelektrode fuer Kontaktumformer |
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