CH281885A - Lampe mit einer Hochdruck-Quecksilberdampfentladungsröhre. - Google Patents
Lampe mit einer Hochdruck-Quecksilberdampfentladungsröhre.Info
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Description
Lampe mit einer Hochdruck-Quecksilberdampfentladungsröhre. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Lampe mit einer Hochdruek-Quecksilber- dampfentladungsröhre, die in einem auf der Innenseite mit. einer Lumineszenzschieht über zogenen Kolben untergebracht. ist. Eine Hochdruck - Quecksilberdampfentla- dungsröhre gibt bekanntlich besonders inten sives, blaues Licht. Zur Beleuchtung von Wohnräumen, Büros und Fabriken ist die Farbe dieses Lichtes sehr unangenehm, unter anderem, weil sie die Farbenbeobachtung be sonders erschwert. Es wurde daher bereits vorgeschlagen, eine solche Röhre mit einem Kolben zu umgeben, der auf der Innenseite mit einem Lumineszenzstoff überzogen ist, der den Mangel an rotem und orangefarbenem Licht der Quecksilberdampfentladungsrähre ergänzt. Dieser Lumineszenzstoff muss also einen Teil der von der Entladungsröhre aus gesandten Ultraviolettstrahlung in rotorange farbenes Licht umwandeln. Einer der zu diesem Zweck am meisten verwendeten Stoffe ist ein durch Kupfer aktiviertes Zinkcadmium sulfid, da dieser Stoff von der Strahlung mit einer Wellenlänge von 36150 A leicht erregt wird, die in beträchtlichem Masse von der Quecksilberdampfentladungsröhre ausgesandt wird. Ausser einer Farbenverbesserung ergibt die Verwendung eines Lumineszenzstoffes auch eine Erhöhung der Ausbeute der Lampe. Einer der der Verwendung eines Lumines- zenzstoffes in Vereinigung mit einer Hoch- dritek-Quecksilberdampfentladungsröhre an- haftenden Nachteile findet seine Ursache in der Tatsache, dass die Temperatur der Ent ladungsröhre hoch ist, und zwar gewöhnlich zwischen 400 und 600 C und dass die Licht ausbeute der meisten Lumineszenzstoffe bei solchen hohen Temperaturen wesentlich leidet. Man ist daher gezwungen, den die Entladungs röhre umgebenden Kolben so gross zu gestal ten, dass die Temperatur der Kolbenwand so niedrig wird, dass die Lichtausbeute des Lumi- neszenzstoffes gross bleibt. Daraus folgt, dass es erwünscht ist, Lumineszenzstoffe zu ver wenden, deren Temperaturbeständigkeit im vorerwähnten Sinne gross ist, denn je grösser diese ist, um so kleiner kann der Kolben ge staltet werden, was wirtschaftlich ein grosser Vorteil ist. Die vorerwähnten, üblichen Stoffe, das heisst die Sulfide, erfüllen diese Bedin gung nicht so gut. Bei der Auswahl von Lumineszenzstoffen zur Verwendung in Vereinigung mit Hoeh- druck-Queeksilberdampfentladungsröhren ist ferner zu berücksichtigen, dass diese Stoffe auch in hinreichendem Masse von der von der Entladungsröhre ausgesandten Strahlung er regt werden können. Da diese Ultraviolett strahlung im wesentlichen im langwelligen Teil des Spektrums liegt mit einem mittleren Wert von 3650 A, wurden stets Stoffe ver wendet, die von dieser Strahlung genügend angeregt werden. Die Lampe gemäss der Erfindung, mit einer Hoehdruck-Qtieeksilberdampfentladttngs- röhre, die in einem Kolben untergebracht ist, der auf der Innenseite mit einer Lumineszenz schicht überzogen ist, ist dadurch gekenn zeichnet, dass diese Schicht durch Antimon und Mangan aktiviertes Calciumfluoridchlo- ridphosphat enthält. Als Calciumfluoridchlo- ridphosphat wird zweckmässigerweise das jenige mit der Formel 3Ca3 (P04) 2-Ca (F,Cl) 2 verwendet. Aus der britischen Patentschrift Nr. 578192 ist bereits bekannt, dass durch Mangan und Antimon aktiviertes Calciumfluoridchlorid- phosphat ein guter lumineszierender Stoff ist, der orangefarbiges Licht ausstrahlen kann, wenn er von einer Strahlung von etwa 2537 A erregt wird. Es wird dabei bemerkt, dass er von einer Strahlung von 36'50 A kaum erregt wird. Anscheinend wäre ein solcher Lumines- zenzstoff also nicht verwendbar in Vereini gung mit einer Hochdruck-Quecksilberdampf- entladimgsröhre, da diese nur eine geringe Menge von .Strahlen mit einer Wellenlänge von etwa 2537 A aussendet. Versuche haben jedoch ergeben, dass die Menge der Strahlen mit einer Wellenlänge von etwa 2537 A hin- reicht, die so sehr gewünschte Farbenkorrek tur des blauen Lichtes der Quecksilberdampf entla,dungsröhre zu geben. Ein anderer, unerwarteter Vorteil liegt in der Tatsache, dass das durch Antimon und Mangan aktivierte Calciuinfluoridchloridphos- phat eine besonders gute Temperaturabhän gigkeit im vorerwähnten Sinne aufweist. Über diese Temperaturabhängigkeit findet sich in der vorstehend erwähnten Patentschrift nichts vor. Ein anderer Vorteil des durch Antimon und Mangan aktivierten Calciumfluoridchlo- ridphosphates ist die geringe Schwärzung. Die Lichtausbeute verschlechtert sich daher nicht so schnell wie bei den vorstehend er wähnten, bisher üblichen Sulfiden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCII Lampe mit einer Hochdi-tick-Qnecksilber- dampfentladungsröhre, die in einem Kolben untergebracht ist, der auf der Innenseite mit einer Lumineszenzschicht überzogen ist, da durch gekennzeichnet, da.ss diese Schicht durch Antimon und Mangan aktiviertes Cal- ciumfluoridchloridphosphat enthält.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL281885X | 1948-11-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH281885A true CH281885A (de) | 1952-03-31 |
Family
ID=19782321
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH281885D CH281885A (de) | 1948-11-20 | 1949-11-18 | Lampe mit einer Hochdruck-Quecksilberdampfentladungsröhre. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH281885A (de) |
-
1949
- 1949-11-18 CH CH281885D patent/CH281885A/de unknown
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