CH281991A - Elektrische Gasentladungslampe und Verfahren zur Herstellung derselben. - Google Patents

Elektrische Gasentladungslampe und Verfahren zur Herstellung derselben.

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CH281991A
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CH
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Inc International Gene Company
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Gen Electric
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/02Details
    • H01J61/54Igniting arrangements, e.g. promoting ionisation for starting
    • H01J61/545Igniting arrangements, e.g. promoting ionisation for starting using an auxiliary electrode inside the vessel

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  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description


  Zusatzpatent zum. Hauptpatent Nr. 258132.    Elektrische     Gasentladungslampe    und Verfahren zur Herstellung derselben.    Die vorliegende Erfindung bezieht sieh  auf eine elektrische     Gasentladungslampe    mit  einer rohrförmigen Glashülle, welche ein     ioni-          sierbares    Gas sowie Elektroden enthält, und  die mit einem streifenförmigen, leitenden  Überzug versehen ist, welcher einen den Be  ginn der Entladung in der Lampe erleich  ternden     Anlassstreifen    bildet, sowie auf ein  Verfahren zur Herstellung einer solchen  Lampe.  



  Diese Erfindung stellt eine Verbesserung  der im Patentanspruch I des Hauptpatentes       gekennzeichneten    Lampe und des im Patent  anspruch     II    des Hauptpatentes gekennzeich  neten Verfahrens dar.  



  Die erfindungsgemässe Lampe, welche ge  mäss dem Patentanspruch I des Hauptpaten  tes ausgebildet ist, ist dadurch gekennzeich  net, dass der     Anlassstreifen    aus einer ein  Bindemittel und ein Trägermittel enthalten  den Masse besteht, wobei die Schmelztempera  tur des Bindemittels unter der Herstellungs  temperatur der     Gasentladungslampe    liegt,  und wobei das Trägermittel gleichmässig  verteilte Metallpartikel aufweist und eine  Schmelztemperatur besitzt, die so hoch über  derjenigen des Bindemittels liegt, dass es  nicht während der Herstellung der     Gasent-          ladungslampe    schmilzt.  



  Ein Ausführungsbeispiel der erfindungs  gemässen Lampe ist in der beiliegenden Zeich  nung dargestellt, welche einen seitlichen Auf  riss der Lampe, teilweise im Schnitt     zeigt.       1 ist eine elektrische Lampe, welche eine  längliche, zylindrische Hülle 2 aufweist, in  deren Enden die     Stromzuführungsdrähte    3,  4 und 5, 6 eingeschmolzen sind, welche je mit  den Elektroden, z. B. Glühelektroden, 7 und 8  elektrisch verbunden sind. Die Lampensockel  9 und 10 weisen je ein Paar Kontaktklemmen  11, 12 bzw. 13, 14 auf, mit welchen die Strom  zuführungsdrähte 3, 4 und 5, 6 verbunden  sind.

   Die Glühelektroden 7 und 8 bestehen  je aus einer Spirale, vorzugsweise aus mit  dem üblichen Gemisch aus Barium- und       Strontiumoxyd    aktiviertem     Wolframdraht.     Die Hülle 2 enthält ein     ionisierbares    Medium.  Dieses     ionisierbare    Medium kann ein Edel  gas, wie z. B. Krypton, Neon, Argon oder  ein Gemisch derselben, unter einem Druck  von wenigen Millimetern     Hg    sein und eine  kleine Menge Quecksilber aufweisen, welch  letzteres während des Betriebes der Lampe  einen niedrigen Druck, z.

   B. 10     Mikron,    be  sitzt.* Eine     Überschussmenge    an     Quecksilber,     welche während des Betriebes der Lampe ver  dampft, ist durch den Tropfen 15 innerhalb  der Hülle dargestellt. Die Lampe 1 ist eine       Niederdruck-Fluoreszenzlampe.    Die Innenflä  che ihrer Hülle ist mit einem geeigneten       Fluoreszenzmaterial    versehen, welches     unter     der Einwirkung der elektrischen Entladung  in der Hülle zur Fluoreszenz angeregt wird.  



  Auf der Aussenfläche der Hülle 2 ist in  direkter Verbindung mit der Elektrode 7  und endigend in nächster Nachbarschaft des  gegenüberliegenden Endes dieser Hülle ein           Anlassstreifen    16 aus einem elektrisch leiten  den Material angeordnet, welches Bestand  teile aufweist, die auf dem Glas haften und  bei Temperaturen     ober-    und unterhalb des  Schmelzpunktes des Glases porös bleiben.  Dieses Material stellt nach einer     Hitzebehand-          hing    bei einer Temperatur oberhalb des Glas  schmelzpunktes einen auf der Hülle haften  den, porösen Film dar, welcher metallische,  gleichmässig verteilte Partikeln aufweist.

    Dieses Material besteht aus einem elektrisch  leitenden Zusatz, einem Bindemittel, welches  unterhalb der Temperatur, welcher die Gas  entladungslampe während ihrer Herstellung  unterworfen wird, schmilzt, und einer Trä  gersubstanz, deren Schmelztemperatur ober  halb derjenigen des Bindemittels liegt und  welche die gewünschte     Porosität    des Mate  rials nach dem Aufbringen auf die Lampen  hülle gewährleistet.

   Der     Anlassstreifen    kann  sowohl     inner-    als auch ausserhalb des Glas  kolbens angeordnet sein, wobei Mittel vorge  sehen sein können, um diesen     Anlassstreifen     mit beiden Elektroden zu verbinden.     Ge-          wünschtenfalls        kann    der     Anlassstreifen    sich  auch über die Länge der Lampe erstrecken  und in nächster Nachbarschaft der Enden  derselben endigen, ohne dass er mit einer der  Elektroden verbunden ist.  



  Der beschriebene     Anlassstreifen    weist in  folge seiner Zusammensetzung bessere elek  trische Leiteigenschaften sowie eine bessere  Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Ab  nutzung auf als der im Hauptpatent beschrie  bene. Der endgültige Zustand des Materials  nach dem Aufbringen auf die Hülle Wird  durch das     Trägermittel,    wie z. B.     Beryllium-          oxy    d, Ton, Aluminiumoxyd oder ähnliche  Substanzen, bestimmt, welches die gewünschte       Porosität    erzeugt und die gewünschte elek  trische Leitfähigkeit gewährleistet.  



  Die gewünschten Resultate werden mittels  einem Material erhalten, welches Zutaten auf  weist, die, sobald sie im richtigen Verhältnis  gemischt und auf die Glashülle aufgetragen  werden, auf dem Glas haften und bei Tempe  raturen Ober- und unterhalb des Glasschmelz  punktes porös bleiben. Beispielsweise kann    die elektrisch leitende Masse eine aus 1050 g  Silberoxyd, 600     cm3    Methylalkohol als Ver  dünnungsmittel, 840     em3    Glyzerin als Re  duktionsmittel, 450 g     Bleiborat    und einem  Zusatz von 15 Gewichtsprozent Beryllium  oxyd bestehende Paste sein.

   Das     Bery        llium-          oxyd    wird als     nichtschmelzendes,    nichtreak  tionsfähiges Material verwendet. Es behält  seine poröse Struktur bei Temperaturen     ober-          und    unterhalb des Glasschmelzpunktes. Das       Bleiborat    jedoch wird, sobald der Anlass  streifen bei einer Temperatur unterhalb des  Glasschmelzpunktes hitzebehandelt wird, auf  die Glashülle aufgeschmolzen und bildet zu  sammen mit dem     Berylliumoxyd    einen porö  sen Körper, in welchem das reduzierte Metall  oxyd (Silberoxyd)     dispergiert    ist.

   Sobald die  Temperatur über den Glasschmelzpunkt ge  steigert wird, schmilzt: das     Bleiborat    und bil  det eine glasige, nichtporöse Masse, wonach  das Silber     und,das        Bleiborat    sich gleichmässig  im     Berylliumoxyd        dispergieren,    welches seine  poröse Struktur bei dieser erhöhten Tempe  ratur beibehält.

   So wird durch Vermischen  eines nichtschmelzenden, nichtreaktionsfähi  gen     =Materials    mit einer elektrisch leitenden       Substanz    eine elektrisch leitende Paste er  halten, welche Temperaturen oberhalb des  Glasschmelzpunktes unterworfen werden  kann, ohne dass die Kontinuität des     Anlass-          streifens    gestört wird. Der     Ohinsche    Wider  stand dieses     Anlassstreifens    beträgt üblicher  weise 25 bis<B>100</B> Ohm.  



  Das Auftragen dieses Materials auf die  Glashülle 2 kann sowohl vor als auch nach  dem Überziehen der Hülle mit der     Fluores-          zenzschicht    erfolgen. Es kann z. B. durch  Aufstreichen, Aufspritzen mittels einer Düse  oder mit Hilfe einer Gummiwalze aufgetra  gen werden. Die Viskosität, Dicke und Kleb  fähigkeit des Materials kann für die verschie  denen Arten des     Auftragens    durch die Zu  gabe eines geeigneten Verdünnungsmittels,  wie z. B. Methylalkohol, variiert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANTSPRUCH I: Elektrische Gasentladungslampe gemäss dem Patentanspruch I des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass der Anlassstrei- fen aus einer ein Bindemittel und ein Träger mittel enthaltenden Masse besteht, wobei die Schmelztemperatur des Bindemittels unter der Herstellungstemperatur der Gasent- ladungslampe liegt, und wobei das Träger mittel gleichmässig verteilte Metallpartikeln aufweist und eine Schmelztemperatur besitzt, die so hoch über derjenigen des Bindemittels liegt,
    dass es nicht während der Herstellung der Gasentladungslampe schmilzt. UNTERANSPRÜCHE l.. Gasentladungslampe nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallpartikel Silberpartikel sind. \L. Gasentladungslampe nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägermittel aus Ton besteht. 3. Gasentladungslampe nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägermittel aus Berylliumoxyd besteht.
    4. Gasentladungslampe nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägermittel aus Aluminiumoxyd besteht. Gasentladungslampe nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Bindemittel Bleiborat ist.
    PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung einer elektri schen Gasentladungslampe nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bleiborat als Bindemittel, ein Trägermittel, ein Reduktionsmittel und eine zu Metall redu zierbare Verbindung enthaltende Paste gebil det wird, wobei die Schmelztemperatur des Bleiborates unter der Herstellungstemperatur der Gasentladungslampe und die Schmelztempe ratur des Trägermittels so hoch über derjeni gen des Bleibörates liegt, dass es während der Herstellung der Gasentladungslampe nicht schmilzt, welche Paste auf die Hülle aufge tragen wird,
    wonach die Hülle mit der Paste einer Temperatur unterworfen wird, welche genügend hoch ist, um die Reduktion der zu Metall reduzierbaren Verbindung zu bewirken und um das Bleiborat infolge eines Frittvor- ganges auf der Hülle festzukleben, so dass eine festhaftende Schicht desselben entsteht, die Metallteilchen der genannten Verbindung ent hält. UNTERANSPRUCH: 6. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass als Trägermittel Berylliumoxyd und als zu Metall reduzierbare Verbindung Silberoxyd verwendet wird.
CH281991D 1946-06-05 1947-06-04 Elektrische Gasentladungslampe und Verfahren zur Herstellung derselben. CH281991A (de)

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