CH282057A - Druckwasser-Wäschepresse. - Google Patents
Druckwasser-Wäschepresse.Info
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- D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
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Description
Druckwasser-Wäschepresse. Es ist eine zum Auspressen nasser Wäsche bestimmte ,Druckwasser-Kolbenpresse bekannt, die einen metallenen Pressenkolben aufweist, an dessen unterem Rand eine abdichtende Manschette aus Gummi, Leder oder einem Kunststoff angeordnet ist, welche Manschette ausserdem bei der Auf- und Abwärtsbewe gung des Kolbens im Zylinder als Führungs organ dient. Es hat sich nun gezeigt, dass der nur am untern Rand abgedichtete und an der Zylinderwand geführte Kolben bei ungleichmässigem; Einlegen der nassen Wäsehe in den Zylinder sich bei der unter Wasser druck erfolgenden Aufwärtsbewegung häufig verkantet.
Dadurch wird die Auf- und Ab wärtsbewegung des Kolbens gehemmt, die nasse Wäsche zwischen Kolben und Zylinder wand eingeklemmt und sehr oft sogar be schädigt.
Die Erfindung betrifft nun eine Druck- wasser-Wäsehepresse mit einem wenigstens einen metallenen Körper und ein Dichtungs mittel aufweisenden Kolben, die sich zwecks Vermeidung der genannten Nachteile dadurch auszeichnet, dass der Kolben ausser dem Dichtungsmittel mindestens ein elastisches Führungsmittel aufweist, derart, dass eine ein Verkanten des Kolbens verhindernde Gerad- führung im Zylinder erzielt wird.
In der Zeichnung sind Ausführungsbei spiele des Erfindungsgegenstandes darge stellt.
Fig. 1 zeigt eine Wäschepresse zum Teil in Ansicht, zum Teil im Längsschnitt. Fig. 2 bis 4 zeigen je einen Schnitt durch andere Ausführungsformen des Kolbens.
Fig. 5 zeigt. eine bevorzugte Form des untern Dichtungsringes in grösserem Mass stabe und F'ig. 6 eine bevorzugte Form des obern Führungsringes in grösserem -.NTassstabe. Fig. 7 zeigt eine Wäschepresse, zum Teil in Ansicht, zum Teil im Längsschnitt, mit einem Kolben nach einer fünften Ausfüh rungsform.
Fig. 8 und 9 zeigen zwei weitere Ausfüh rungsbeispiele des Kolbens.
Nach Fig. 1 und 7 weist die Wäschepresse einen Zylinder 1 mit Aufsatz 2 und Ablauf 3 für das aus der Wäsche ausgepresste Wasser, sowie einen Anschluss 4 zur Druckwasserlei tung auf. Ferner ist ein fixierbarer und ab nehmbarer Zylinderdeckel 5 mit Handgriff 6 und ein im Zylinder 1 auf- und abwärts verschiebbarer Kolben vorgesehen.
Der Kolben besitzt gemäss den Ausfüh rungsformen nach Fig. 1 bis 4, 7 und 8 ausser dem an seinem untern Rand 7 vor gesehenen ringförmigen Dichtungsmittel 8 noch mindestens ein ringförmiges elastisches Führungsmittel zum Ausgleich des zwischen dem metallenen Kolbenmantel 13 und der Zylinderwand befindlichen Spiels Lund damit zur Verhinderung eines Verkantens des Kol bens bei der Auf- und Abwärtsbewegung.
Nach Fig. 1 ist auf dem Kolbenboden 14 ein über den Kolbenmantel 13 nach aussen vorstehendes elastisches ringförmiges Füh- rungsmittel 15, z. B. aus Gummi, aufgelegt und mittels einer dem Kolbenboden 14 in der Form angepassten Blechscheibe 16 durch Einklemmen befestigt. Hierbei dient eine zum Anziehen eines Spanntellers 9 und damit ziun Festklemmen des untern Dichtungsmit tels 8 vorgesehene zentrale Klemmschraube 10, 11 zugleich auch zum Anziehen der Blech scheibe 16 und damit zum Festklemmen des obern elastischen Führungsmittels 15, indem der Schraubenbolzen 10 an der Blechscheibe 16 befestigt ist.
Das obere elastische ringför mige Führungsmittel 15 könnte auch für sich, z. B. mittels eines am Kolbenboden 14 angeschraubten Blechringes, befestigt sein.
Während nach Fig. 1 der Kolben ausser dem untern Dichtungsmittel 8 nur ein ein ziges weiteres elastisches Führungsmittel 15 am Rand des Kolbenbodens 14 aufweist, sind nach Fig. 2 zwei zusätzliche elastische Füh rungsmittel 1.8 nach Art von Kolbenringen in Sicken 17 des Kolbenmantels 13 vorgesehen.
Die Ausführungsform des Kolbens nach Fig. 3 unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. 2 darin, dass nur ein zusätzliches elasti sches Führungsmittel 18 nach Art eines Kol benringes im obern Teil des Kolbenmantels 13 angeordnet ist, das zudem eine etwas andere Form als die Führungsmittel 17 in Fig. 2 hat, und dass das Dichtungsmittel 8 am untern Kolbenrand statt durch einen Teller durch einen Blechring 12 festgehalten ist.
Nach Fig. 4 besteht der metallene Kolben körper aus einem äussern, den Kolbenmantel bildenden Blechring 13 mit zwei Sicken 17, einem untern Spannteller 9 für das untere Dichtungsmittel 8, einem gleichzeitig den Kolbenboden bildenden obern Spannteller 19 für ein ringförmiges Führungsmittel 20 am obern Kolbenrand und der zentralen Spann schraube 10, 11, deren Bolzen 10 am obern Spannteller 19 befestigt ist.
Bei den Ausführungsformen nach Fig. 1 bis 4 steht das Dichtungsmittel 8 mit einem breiten, sich konisch erweiternden Rand nach -unten über den untern Rand 7 des Kolben körpers vor, so dass das Dichtungsmittel 8 auch ohne "V#7asserdruek mit der untern Kante am Zylinder 1 anliegt, während bei eintretendem Wasserdruck das Dichtungsmit tel 8 auf dem grössten Teil seiner überstehen den Breite an den Zylinder 1 abdichtend angedrückt wird. Das untere Abdichtungs mittel 8 ist dabei zweckmässig gemäss Fig. 5 mit konischer Einspannzone ausgebildet.
Nach Fig. 4 besitzt das obere Führungsmittel 20 einen zylindrischen, nach Fig. 6 jedoch einen konischen Einspannteil, auch besitzt es einen gegenüber dem untern Dichtungs mittel 8 kürzeren überstehenden Teil mit stumpferer Ansehrägung. In jedem Falle ist der vorstehende Teil des obern Führungs mittels 20 so zu bemessen bzw. auszubilden, dass einerseits die gewünschte Führung des Kolbens auch am obern Rand erzielt, ander seits aber verhindert wird, dass sich bei der Aufwärtsbewegung des Kolbens unter Was serdruck die Aussenkante des Führungsmit tels 20 etwa umlegt und sich zwischen Blech mantel 13 und Zylinder 1 zwängt.
Der in Fig. 7 dargestellte Kolben ent spricht im wesentlichen demjenigen der Fig. 4, jedoch ist, im Blechmantel 13 nur eine Sicke 17 vorgesehen, die als Widerlager sowohl des untern Dichtungsmittels 8 als auch des obern Führungsmittels 20 dient.
Bei dem Kolben nach Fig. 8 sind der äussere Blechmantel 13 und der den Kolben boden bildende obere Spannteller 19 aus einem Stück hergestellt, und im Kolbenman tel ist nahe dem obern Rand eine verhältnis mässig tiefe Einsehnürung 21 zur Aufnahme eines elastischen obern Führungsmittels 20 vorgesehen. Das zweckmässig aus Gummi be stehende obere Führungsmittel 20 hat am untern Rand eine lilstartige Verdickung 22 und wird durch Aufstreifen und Einschnap pen in die Einschnüring 21 am metallenen Kolbenkörper 13, 19 befestigt.
Der in Fig. 9 dargestellte Kolben weist keinen Blechring zur Bildung des Kolben mantels auf. Es ist vielmehr der Kolbenman tel von einem über die ganze Kolbenhöhe reichenden elastischen Teil 23 gebildet, der aber nicht auf der ganzen Höhe, sondern lediglich an der untern Randzone 2:1 und an der obern Randzone 25 am Pressenzylin- der 1 anliegt. Der gleichzeitig den Kolben mantel, das untere Dichtungsmittel 24 und das obere Führungsmittel 25 bildende Kol benteil 23 weist eine nach innen gerichtete, verhältnismässig breite Rippe 26 auf, mit welcher er zwischen dem untern und obern, aus Metall bestehenden Spannteller 9, 19 lösbar befestigt ist.
Der obere Spannteller 19 bildet den Kolbenboden und hat zur Bildung einer grösseren Anlagefläche eine Einbie gung 27.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Druckwasser - ZVäscliepresse mit einem wenigstens einen metallenen Körper und ein Dichtungsmittel aufweisenden Kolben, da durch gekennzeichnet, dass der Kolben ausser dem Dichtungsmittel mindestens ein elasti sches Führungsmittel aufweist, derart, dass eine ein Verkanten des Kolbens verhindernde Geradführung im Zylinder erzielt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Di-uckwasser-\Väschepresse nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben auf seinem Mantel mindestens ein elastisches Führungsmittel (18) besitzt.2. Druckwasser-Wäschepresse nach Patent; ansprueh, dadurch gekennzeichnet, da.ss als Führungsmittel auf dem Kolbenboden ein über den Kolbenmantel nach aussen vorste hender elastischer, ringförmiger Teil (15) befestigt ist. 3. Druekwasser-Wäschepresse nach Patent anspruch und Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der elastische, ringförmige Teil (15) zwischen dem Kolbenboden und einer am metallenen Kolbenkörper befestigten Blechplatte (16) eingeklemmt ist.4. Druckwasser-Wäschepresse nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2 und 3, da durch gekennzeichnet, dass zur Befestigung des Dichtungsmittels (8) am untern Kolben rand ein Spannteller mit zentraler Klemm schraube vorgesehen ist, die zugleich auch das Befestigungsmittel für die den elastischen Führungsteil am Rand des Kolbenbodens ein klemmende Blechplatte (16) bildet. 5. Druckwasser-Wäsehepresse nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben einen Blechkörper mit mindestens einer im Mantelteil ringsum verlaufenden Rinne (17), einen untern Spannteller<B>(9)</B> für ein unteres Dichtungsmittel (8) und einen den Kolbenboden bildenden zweiten Spannteller (19) für ein oberes Führungs mittel besitzt.6. Druckwasser-Wäschepresse nach Patent anspruch und Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass der untere und obere Spannteller durch eine zentrale 'Spannvor richtung (10, 1.1) gemeinsam anziehbar sind. 7. Druckwasser-Wäschepresse nach Patent anspruch und Unteransprüchen 5 und 6, da durch gekennzeichnet, dass die Spannvorrich tung zum gemeinsamen Anziehen der beiden Spannteller aus einem an dem obern Spann teller befestigten, über den untern Spann teller vorstehenden Schraubenbolzen (10) mit Mutter (11) besteht.B. Drixckwasser-Wäschepresse nach Patent anspruch und Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass das obere Führungsmittel (20) schmäler als das untere Dichtungsmittel (8) ausgebildet ist und nur mit einem koni schen Rand über den metallenen Kolbenteil nach oben und aussen vorsteht. 9. Druckwasser-Wäschepresse nach Patent anspruch und Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass der den Kolbenmantel bildende Blechkörper und der Kolbenboden aus einem 'Stück bestehen, und dass am Rand des Kolbenbodens in einer Rinne das mit einem Wulst versehene elastische Führungs mittel aufgespannt ist (Fig. 8).10. Di-Lickwasser-Wäschepresse nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben aus einem untern und einem obern Spannteller, die durch eine Spannschraube miteinander verbunden sind, und einem zwi schen den beiden Spanntellern lösbar befe stigten, elastischen Teil (23) besteht, der Gleichzeitig das untere Dichtungs- und das obere Führungsmittel bildet. 11. Druckwasser-Wäschepresse nach Patent anspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der über die ganze Kol benhöhe reichende elastische Teil (23) nur in den über den untern und obern Spann teller vorragenden Zonen am Pressenzylin- der anliegt. 12.Druckwasser-\ äsehepresse nach Patent- ansprueh und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Teil (23) mit einer nach innen gerichteten Rippe zwi- sehen den Spanntellern lösbar eingespannt ist.
Applications Claiming Priority (1)
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Also Published As
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