CH282066A - Fussmessvorrichtung. - Google Patents

Fussmessvorrichtung.

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CH282066A
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May Erich
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A43—FOOTWEAR
    • A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D1/00—Foot or last measuring devices; Measuring devices for shoe parts
    • A43D1/06—Measuring devices for the inside measure of shoes, for the height of heels, or for the arrangement of heels

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Fussmessvorrichtung.    Da der menschliche Fuss auf einer waag  rechten Unterlage eine ganz andere Lage ein  nimmt als innerhalb des Schuhwerkes, dem  nach auf waagrechter Fläche vorgenommene  Fussmessungen für die Lage des gleichen  Fusses im Schuhwerk unrichtige Ergebnisse  bedingen, ist bereits vorgeschlagen worden,  zur Grössenbestimmung von herzustellendem  Schuhwerk sowie zur Vorausbestimmung der  richtigen Lage von Schuheinlagen und ortho  pädischen Hilfsstützen im Schuhwerk, den  Fuss auf eine Fersenstütze in einer der  Schuhabsatzhöhe entsprechenden erhöhten  Stellung aufzusetzen und sodann die     Längen-          und    Breitennmessungen des Fusses durchzu  führen.  



  Der zu diesem Zweck entwickelte Apparat  besteht aus einem kastenförmigen Körper  und einem in diesem in einer Führungshülse  verschieblich geführten Zapfen, an welchem  am freien Ende mit einem Gelenk der Fer  senunterstützungskörper angeordnet ist, der  ein federelastisches Mletallmessband trägt. Der  zu messende Fuss wird auf den in entspre  chender Höhe eingestellten Fersenunterstüt  zungskörper aufgestellt und so das feder  elastische Metallmessband unter den Fuss ge  drückt.

   Dabei ist es nachteilig, dass der     Fer-          senunterstützttngskörper    nicht nur in Rich  tung der Fussmittellinie, sondern auch quer  dazu schwenkbar ist, so dass es mit einer  solchen Vorrichtung nicht möglich ist, das  passende Sehuhwerk bzw. die richtige Lage  für Schuheinlagen für solche Füsse zu fixie-    ren, welche anomale Stellungen und Ausbil  dungen zeigen, wTeil der     Fersenunterstüzungs-          körper    nachgibt. Auch erschwert das unter  der Fusssohle liegende     Metallmessband    die  Beobachtungen erheblich, was wiederum zu  nicht. einwandfreien     Messergebnissen    führt.

    Ausserdem ist der gesamte Apparat sehr kom  pliziert im Aufbau und daher teuer in der  Beschaffung, wobei noch eine Fixierung für  den     Fersenrücken    fehlt. und ausserdem keine  Möglichkeit besteht, den zu messenden Fuss  auf die Fussmittellinie hin auszurichten.  



  Die vorliegende Erfindung ermöglicht die  geschilderten Nachteile zu vermeiden. Die  erfindungsgemässe     -llessvorrichtung        besitzt     eine gerade Bodenplatte mit einer aufwärts  gerichteten Rückwand, welche mit Rasten zur  Höheneinstellung und starren Festlegung  eines     Fersenstützkörpers    versehen ist, wobei  die Bodenplatte ein auswechselbares     Messblatt     trägt.  



  Zweckmässig sind auf dem     Messblatt    alle  Masse zugleich in Zentimeter-, englischen  Zoll- und     Pariser-Stich-Einheiten    eingetragen.  Ein so mit den betreffenden Fussmassen     ver-          sehenes    und unter Umständen noch die Fuss  umrisslinie aufzeigendes     Messblatt    kann zu  gleich als     Kartothekblatt    des betreffenden  Kunden dienen und so später bei erneutem  Schuheinkauf gute Dienste leisten.     Arsch    bei  Vergleich des alten     Messblattes    mit einer  neuen Messung lassen sich die bei dem Betref  fenden mit korrekt passendem Schuhwerk      bzw.

   die mit den jeweils neuangepassten Schu  hen erreichten Fusskorrekturen gut erkennen.  



  Da die Fussgewölbe, insbesondere hinsicht  lich des Gewölbebogens von Natur ans     unter-          sehiedlieh    ausgebildet sind, ergeben sieh auch  unterschiedliche Absatzhöhen. Mit der     Mess-          einrichtung    lässt sich die dem jeweiligen Fuss  zuzuordnende Absatzhöhe erkennen und fest  legen, so dass das Anbieten von nicht passen  dem Schuhwerk von vornherein vermieden  werden kann.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel der Erfindung dargestellt.    Es zeigen    Fig. 1 den Längsschnitt und  Fig. 2 die Draufsicht der Messeinrichtung.    Der zu messende Fuss ist gestrichelt ange  deutet. Die Messeinrichtung besteht aus der Bo  denplatte 1 und dler Rückwand 2. Im Gegensatz  zur Dgezeichneten Ausführung können beide  Teile leicht lösbar miteinander verbunden  sein, was neben andern Vorteilen heim Ver  sand und beim Mitführen angenehm ist.  



  Die Rückwand 2 ist bei 3 bogenförmig  ausgenommen und dient unmittelbar als Füh  rungsleiste für den Fersenrücken, der also  dort zum Messen anliegen muss. Die Rück  wand 2 ist ferner mit einer Anzahl Rasten 4  versehen, deren Lage den gebräuchlichen Ab  satzhöhen angepasst ist. In eine dieser Rasten  wird der Fersenstützkörper 5 mit einem  entsprechend breiten Steg 6 in der jeweils  erforderlichen und der Fussstruktur     entspre-          ehenden    Höhenlage eingesetzt und liegt nun  vollkommen starr fest, so dass also beim Auf  stellen des zu messenden Fusses eine     Verlage-          gerung    des Fersenstützkörpers ausgeschlossen  ist.

   Das Ausmessen der Schuhmasse und erfor  derlichenfalls weiterer Stützmittel erfolgt mit  Hilfe des auswechselbar auf der Bodenplatte  1 liegenden Messblattes 7. Dessen Besonder  heit ist die Mittellinie 8, von der aus nach  beiden Seiten die Breitenmasse und senkrecht  dazu die Längenmasse, jeweils gleichzeitig in  Zentimeter-, englischen Zoll- und  Stich-Massen aufgetragen sind. Das Ausrieh-         ten    des Fusses zum liessen erfolgt nach dieser  Messblattmittellinie B.  



  Der in Fig. 2 in gestrichelter Linie einge  zeichnete Fuss ist noch nicht ausgerichtet.  Seine ideelle Fussmittellinie deckt sich im  wesentlichen mit der Messblattmittellinie 8  dann, wenn entsprechende Breitenmarken den  Fuss beiderseits tangieren. Im Beispiel nach  Fig. 2 wäre also der Fuss noch im Uhrzeiger  sinn einzurichten.  



  Besondere Bedeutung kommt. der Einrich  tung durch die Einfachheit ihres Aufbaues  und der Handhabung zu. Jeder     einzelne    Ver  käufer bzw. jede Verkäuferin eines     Sehuhge-          schäftes    kann mit einem solchen billigen und  einfachen Gerät ausgerüstet werden, so dass  eine Fussmessung jedes einzelnen Käufers ohne  weiteres möglich ist.  



  Mit diesem Gerät ist auch das Anpassen  von Einlagen für Schuhe wesentlich erleich  tert. Diese Einlagen werden ebenfalls auf  den     Fersenstützkörper    einerseits und die  Bodenplatte anderseits aufgelegt und darauf  der Fuss gestellt, und zwar     unter    Last. Es  lässt sieh dann in einfacher Weise erkennen,  inwieweit diese Einlage passt und     geändert     werden muss.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fussmessvorrichtung, dadurch gekennzeich net, dass sie eine gerade Bodenplatte mit. einer aufwärts gerichteten Rückwand besitzt, welche mit Rasten zur Höheneinstellung und starren Festlegung eines Fersenstützkörpers versehen ist, wobei die Bodenplatte ein aus wechselbares Alessblatt trägt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das auf der Boden platte angeordnete auswechselbare Messblatt eine Mittellinie zum Ausrichten des züz mes senden Fusses auf dieselbe enthält, wobei bei derseits dieser -Mittellinie Breitenmasse und senkrecht dazu Längenmasse eingetragen sind. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Messblatt alle Masse zugleich in Zentimeter-, englischen Zoll- und Pariser- Stich-Einheiten eingetragen sind. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass Bodenplatte und Rückwand aus getrennten Teilen bestehen und lösbar mitein ander verbunden sind.
CH282066D 1950-03-13 1950-03-13 Fussmessvorrichtung. CH282066A (de)

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