CH197265A - Verfahren und Vorrichtung zur Grössenbestimmung von herstellendem Schuhwerk, sowie zur Vorausbestimmung der richtigen Lage von Schuheinlagen und orthopädischen Hilfsstützen im Schuhwerk. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Grössenbestimmung von herstellendem Schuhwerk, sowie zur Vorausbestimmung der richtigen Lage von Schuheinlagen und orthopädischen Hilfsstützen im Schuhwerk.

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CH197265A
CH197265A CH197265DA CH197265A CH 197265 A CH197265 A CH 197265A CH 197265D A CH197265D A CH 197265DA CH 197265 A CH197265 A CH 197265A
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CH
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footwear
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heel
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Inventor
Erich May
Original Assignee
Erich May
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A43—FOOTWEAR
    • A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D1/00—Foot or last measuring devices; Measuring devices for shoe parts
    • A43D1/02—Foot-measuring devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zur Grössenbestimmung von herzustellendem Schuhwerk,  sowie zur Vorausbestimmung der richtigen Lage von Schuheinlagen und  orthopädischen Hilfsstützen im Schuhwerk.    Bei den gebräuchlichen Vorrichtungen  zur Grössenbestimmung von herzustellendem  Schuhwerk,     sowie    zur Vorausbestimmung  der richtigen Labe von Schuheinlagen und       orthopädischen        Hilfsstützen    im     Schuhwerk     wird der zu untersuchende Fuss auf eine  waagrechte Fläche, gestellt und in dieser  Lage beobachtet und vermessen.

   Der     Haupt-          nachteildieser    Unterauchungs- und     Verpas-          sungsmethode    besteht darin, dass der Fuss in  dieser Stellung auf einer waagrechten Unter  lage eine ganz     andere    Lage einnimmt, als  innerhalb des Schuhwerkes. Es ergeben sich  dabei ganz andere Verhältnisse sowohl hin  sichtlich der Fusslängen, und breitenmasse,  ,der Lage der Sehnen- und Muskelbänder und  insbesondere auch der Stellung des Knochen  gerüstes. Die beider Messung des auf waag  rechter Unterlage stehenden Fusses ermittel  ten Masse sind nicht ohne weiteres auf die       veränderte    Lage des Fusses im Schuhwerk,  also bei ausgehobenem Fersenteil, zu über-    tragen.

   Bei waagrechter Fussstellung be  stimmte Einlagen führen meistens, zu einer  Ü berkorrektion des Fusses und können auch  vorher in ihrer Lage zum Fuss nicht genau  festgelegt werden. Dies gilt in noch erhöh  tem Masse für orthopädische Hilfsstützen,  insbesondere Mittel- und Vorfussstützen, bei  denen es besonders schwierig ist, die gefun  dene Lage bei waagrecht aufstehendem Fuss  auf die gewölbte Brandsolle .richtig und der  veränderten Lage des Fusses entsprechend  angepasst, zu übertragen.  



  Der Erfindung liegt ein Messverfahren  zugrunde, welches sich auf die Enkenntnis  stützt, dass eine richtige Messung des Fusses  nur dann möglich ist, wenn der Fuss in eine  Lage gebracht wird, in der sein Fersenteil  durch ein Stützmittel in einer der Schuh  absatzhöhe entspreohenden, erhöhten Stel  lung     gehalten        wird.    Die Längen- und     Bmei-          tenmess:ung    :des     Fusses    wird     be2        dem.    Verfah  ren, nach der Erfindung     in    dieser Fussstel-      lung, also in der Lage, die der Fuss im Schuh  einnehmen wird, vorgenommen.  



  Je nach der vorzunehmnenden Vermessung,  kann der Fuss dabei belastet oder     unbelastet     sein; die dabei ermittelten Werte lassen sich  ohne weiteres für die Herstellung des Schuh  werkes, sowie zur Vorausbestimmung der  richtigen Lage von Einlagen und     ortlo-          pädischen    Hilfsstützen im Schulwerk an  wenden.  



  Eine ebenfalls den Gegenstand der Er  findung bildende zur Ausführung des Ver  fahrens geeignete Fussmessvorrichtung besitzt  auf einer Fussaufsetzplatte einen in verschie  dene Höhen einstellbaren Unterstützungs  körper für die Ferse, der mit einem in der  Längsachse des     Fusses    verlaufenden, sich  dem Fussgewölbe, anschmiegenden, feder  elastischen Metallmessbandmass, sowie einer  Höhenablesevorrichtung versehen ist.  



  An Stelle des in verschiedene Höhen ein  stellbaren. Fersenunterstützungskörpers kann  ein Satz nicht einstellbarer Unterstützungs  körper verschiedener Höhe zur Fussaufsetz  platte gehören, die mit einem in Längsachse  des Fusses verlaufenden, schmiegsamen, feder  elastischen Mletallmessbandes versehen sind.  



  Die Zeichnung veranschaulicht eine bei  spielsweise Ausführungsform einer     Fussmess-          vorrichtung    der ersterwähnten Art.  



  Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch die  Vorrichtung;  Fig. 2 ist der Grundriss und  Fig. 3 die Rückansicht mit Sehnett durch  die senkrechte Führung der Fersentragplatte.  In allen Figuren bezeichnet a einen ein  fachen, kastenförmigen Aufsatz mit eben  flächiger Abdeckplatte b und auf dieser vor  gesehener Messtafel zum Ablesen der     Breite-          und    Horizontallängenmasse. Er trägt eine in  ihrer Höhe ver- und einstellbare Fersentrag  platte c, die mit Hilfe eines durch die  Platte c gesteckten Bolzens d en Kopfe  eines, in einer Führungshülse e des     kasten-          förmigen    Aufsatzes gleitend geführten Zap  fens f au swechselbar befestigt ist.

   Dieser  Zapfen f steht unter der Wirkung einer ent-    sprechend starken Druckfeder g zur     Auf-          nahmne    eines Teils der Körperlast bei aufge  setzten Fuss. Die durch die Anlenkung der  Fersentragplatte c an den Zapfen f erzielte  geringe Kippmöglichkeit der ersteren in der  F usslängsachse gestattet es, den Fuss bei der  Schuhabsatzhöhe entsprechend angehobener  Ferse und bei auf der Platte b aufruhendem  Vorfuss in die richtige Stellung, die er in  nerhalb des Schuhwerkes einnimmt, einstel  len und allseitig frei beobachten zu können.

    Die Arretierung der Fersentragplatte c in  einer bestimmten Höhenlage erfolgt über eine  Schraubenspindel lt, die von aussen mittels  einer Betätigung shandhabe i eingestellt wird  und in geeigneter Weise innerhalb des     kasten-          förmigen    Aufsatzes belagert ist.

   Mit der  Fersentragplatte e, die an ihrem rückwär  tigen Ende zur genauen Einstellung des  Fusses einen Anschlag k aufweist, ist ein in  Längsrichtung des Fusses verlaufendes     Me-          tallnessband    l , z. 3. aus Stahl, verbunden,  welches infolge se einer federelastischen  Schmiegsamkeit bei aufgesetztem Fuss sich  deesen Sohlenverlauf in der Längsrichtung  eng anschmiegt und so eine genaue,     absolut     zuverlässige Messung der Fusslänge ermög  licht.  



  In der frei angehobenen Schub, tellung  des Fusses lässt sich auch ohne genaue Kennt  nis des anatomischen Skelettaufbaues jede  Deformation bezw. Fehlstellung des Fusses  richtig erkennen und beobachten. Auch die  Voraus bestimmung der richtigen Lage von  Einlagen und orthopädischen Hilfsstützen im  Schuhwerk, sowie die Ausrichtung und     An-          lrringnng    derselben im Schuhwerk     ist    leicht       vorzunehmen.     



  Die genaue     Einstellung    der     Stützkörper     wird     erleichlert,    wenn diese. wie auf der  Zeichnung für die Einlage o dargestellt. zum       Verschieben    auf dem     ltlessbaiid    l eingerichtet  sind.

   Hierdurch können sie auf diesem in  die     richtige    Lage zum Fuss     gebracht    und es       kann        ai@gele.scn     -erden. an     welcher    Stellung  der Brandsohle sie innerhalb des     Schuliwer-          ke;s    anzubringen und gegebenenfalls zu be  festigen sind.     in.        ist    ein an der Fersentrag-      platte c angebrachter und mit dieser senk  recht verschiebbarer Massstab, der die Ab  lesung der jeweiligen Höhenstellung der Fer  sentragplatte ermöglicht.

   Ein im rückwär  tigen Scheitelpunkt der Fersentragplatte     vor-          gesehener,    senkrecht zu ihr angeordneter,  aufwärts gerichteter Zeiger n ist vorge  sehen, um Abweichungen der senkrechten  Belastungslinie bei etwaigen Fehlstellungen  des Fusses sofort erkennen und bei Wahl der  richtigen Unterstützungskörper berücksich  tigen zu können. Zum gleichzeitigen Auf  setzen beider Füsse können auf dem Auf  satz a auch zwei Fersentragplatten ange  bracht sein, die von besonderen senkrecht  verschieblichen Zapfen oder geneinsam von  nur einem solchen getragen sein können.  Zur Höhenverstellung und -einstellung kann  jede dafür geeignete Einrichtung vorgesehen  sein.  



  Ir Fig. 1 ist das federnd schmiegsame  Messband in ausgezogenen Linien im     Nicht-          g    e brau ehs zustande und in gestrichelten Li  nien im Gebrauchszustande dargestellt.  



  Die beschriobene Vorrichtung ermöglicht  es, alle     Beobachtungen    und     Messungen    bei  freistehendem Fuss in derjenigen Stellung  vorzunehmen, die er später     im    Schuhwerk  einnehmen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Grössenbestimmung von herzustellendem Schuhwerk, sowie zur Vorausbestimmung der richtigen Lage von Schuheinlagen und orthopädischen Hilfsstützen im Schuhwerk, dadurch ge kennzeichnet, dass der Fuss in eine Lage gebracht wird, in der sein Fersenteil durch ein Stützmittel in einer der Schuh absatzhöhe entsprechenden, erhöhten Stellung gehalten wird, und dass die Längen- und Breitenmessung des Fusses in dieser Stellung erfolgt. Il.
    Vorrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nachdem Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass auf einer Fussaufetzplatte mindestens ein in ver schiedene Höhen einstellbarer Unter stützungskörper für die Ferse angeord net und mit einem in der Längsachse des Fusses verlaufenden, sich dem Fussge wölbe anschmtegenden, federelastischen Metallmessband, sowie, einer Höhen ablesevorrichtung versehen ist. UNTERANSPR ÜCHE: 1. Fussmessvorrichtung nach dem Patentan spruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Fersenunterstützungskörper auseiner, an einem senkrecht beweglichen, federnd unterstützten Zapfen in der Fusslängs achse kippbar gelagerten Fersentrag platte besteht. 2.
    Fussmessvorrichtung nach dem Patentan spruch II und dem Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die kippbare Fersentragplatte an ihrem Verstellzapfen mittels eines Durchsteckbolzens auswech selbar festgehalten ist. 3. Fussmessvorrichtung nach dem Patentan spruch II und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fersentragplatte mit einem rückwär tigen Anschlagrand für den Fuss, sowie im Ferienscheitelpunkt mit einem in Richtung der Längosbelastungslnie nach aufwärts gerichteten Zeiger versehen ist. 4.
    Fussmessvorrichtung nach dem Patentan spruch II und den Untexansprüchen 1 bis 3., dadurch gekennzeichnet, dass die Fussaufsietzplatte mit einer M@esstafel zum Ablesen ,dem den jeweils ermittelten Fusslängen entsprechenden Fussbreiten vorgehen ist.
CH197265D 1937-06-16 1937-06-16 Verfahren und Vorrichtung zur Grössenbestimmung von herstellendem Schuhwerk, sowie zur Vorausbestimmung der richtigen Lage von Schuheinlagen und orthopädischen Hilfsstützen im Schuhwerk. CH197265A (de)

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