CH282103A - Verfahren und Maschine zum Binden von Buchblöcken. - Google Patents

Verfahren und Maschine zum Binden von Buchblöcken.

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CH282103A
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Gmbh Prakma Maschinenfabrik
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Gmbh Prakma Maschinenfabrik
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    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42CBOOKBINDING
    • B42C19/00Multi-step processes for making books
    • B42C19/02Multi-step processes for making books starting with single sheets

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  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description


  Verfahren und Maschine zum Binden von Buchblöcken.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren und eine Maschine zum Binden von  Buchblöcken, bei dem die Bogen in mehre  ren Brüchen gefalzt, in dem Falzbruch ver  bunden, die Lagen zum Buchblock vereinigt  und im Rücken verklebt werden.  



  Das Falzen der Druckbogen bezweckt, die  auf dem bedruckten Bogen befindliche An  zahl der Blätter - je nach demn Format: 2,  4, 8, 16 - so zu ordnen, dass ihre Kolumnen  (Seiten) sich genau decken und die Seiten  zahlen richtig aufeinanderfolgen.  



  Im Grossbetrieb findet die Herstellung  von Buchblöeken ausschliesslich auf     masehi-          nellem    Wege statt. Die Falzmaschine bewirkt  das hassende Zusammenfalten der 'Druck  bogen, die von Hand oder selbsttätig zuge  führt werden. Die vom Greifer erfassten Bo  gen gelangen unter das erste, über dem Tisch  sehwebende Falzschwert und werden von die  sem zwischen die Falzwalzen gedrückt. Der  Bogen wird dann auf Bändern einem zweiten  Walzenpaar zugeführt, wo ein weiteres Falz  schwert den zweiten Bruch bewirkt; das wie  derholt sieh so oft, als Brüche notwendig  sind. Man kennt auch schwertlose Falz  maschinen. Beide Maschinen lassen aber das  Falzen der Bogen in engen Toleranzen nicht    zu.

    Die Heftung erfolgt auf     Buclhdraht-Heft-          mnaschinen    oder für Einbände wertvollerer  Bücher auf Buchfaden-Heftmaschinen. Diese  scharf im Rüekenbruch jedes Bogens liegen-    den Stoffteile bewirken ein bei der Weiter  verarbeitung störendes Dickerwerden an die  ser Stelle. Man hat auch bereits versucht,  die Heftung durch Klebung zu ersetzen. Zu  diesem Zweck hat man die gefalzten Bogen  vor der Hefteng in den Rückenbrüchen     auf-          (eselinitten    und erhielt so lose Blätter, die,  weil sie nicht geheftet waren, durch beson  dere Vorrichtungen     zusammengeklemmt.    wer  den mussten.

   Sodann hat man die Blätter im  aufgeschnittenen Rückenbruch gefächert und  hierbei beiderseitig     finit    Leim bestrichen und       zusammengepr        esst.     



  Der Nachteil dieses     Klebeverfahrens    ist  der, dass die Falzbrüche im Rücken aufge  schnitten werden müssen,     uni    sie zu     beleinien.     Die     aufgeschnittenen    Blätter können sich vor       d.em        Beleimen    verschieben, wenn sie nicht  richtig festgeklemmt sind.     Ausserdem    erfolgt  die     Beleimung    ungleichmässig.

   Im übrigen ist  dieses Verfahren infolge der notwendigen  Einschaltung von an sich     bezüglieh    des     Hef-          tens    verfahrenswidrigen Massnahmen - das  Aufschneiden der     Rüekenbrüche    - zeitrau  bend und unzulänglich.  



  Nach dem erfindungsgemässen Verfahren  wird gleichsam die Falzmaschine mit der  Heftmaschine kombiniert.  



  Nach der Erfindung werden die Bogen vor  dem Falzen des jeweiligen     Falzes    auf der zu  falzenden Seite in den in den     Buchrücken     zu liegen kommenden Falzbrüchen je nach  der Anzahl der Brüche mit nach dem     Falzen         in den Rückenbrüehen zur Deckung kommen  den Klebstoffstreifen versehen, sodann ge  falzt und dabei durch Kleben verbunden, der  art, dass alle in den Klebstoffstreifen gefalz  ten Falzbrüche im Rücken der Lage und alle  nicht mit einem Klebstoffstreifen versehenen  Falzbrüche an den Blatträndern liegen.  



  Die ebenfalls Gegenstand der Erfindung  bildende Maschine zum Binden von Buch  blöcken zur Ausübung des erfindungsge  mässen Verfahrens besitzt in Richtung des  durch Fördervorrichtungen     bewirkten    Durch  laufes der Bogen liegende Leimwalzen, und  zwischen den in Durchlaufrichtung aufein  anderfolgenden Leimwalzen liegende Falz  walzen, die je nach der Lage der herzustel  lenden Falzbrüche zur Durchlaufrichtung an  geordnet sind.  



  Das den Gegenstand der Erfindung bil  dende Verfahren ist in der Zeichnung in  mehreren Ausführungen beispielsweise darge  stellt, und zwar zeigen  Fig. 1 bis 4 die Falzung und Anbringung  der Klebstoffstreifen bei einer Lage von acht  Blatt,  Fig. 5 bis 9 die Falzung und Anbringung  der Klebstoffstreifen bei einer Lage von sech  zehn Blatt,  Fig. 10 eine andere Ausführungsform der  Anbringung der Klebstoffstreifen, die in  einem Abstand von den Falzbrüchen     und     Blatträndern enden,  Fig. 11 eine weitere Ausführungsform der  Anbringung der Klebstoffstreifen, die in       zwei    Streifen beiderseitig der Rückenbruch  linie in einem Abstand voneinander angeord  net sind,  Fig.

   12 die schematische Darstellung der  aufeinanderfolgenden Stationen einer     Ma-          schine    zur     Falzung    einer Lage von acht Blatt,  Fig. 13 und 14 zwei schematische     Darstel-          hungen    der aufeinanderfolgenden Stationen  einer Maschine zur Falzung einer Lage von  sechzehn Blatt,  Fig. 15 und 16 zwei Falzwalzenpaare und  Falzschwert in zwei verschiedenen Stellun  gen des Falzschwertes in     Ansicht,       Fig. 17 eine Aufsicht auf die Falzwalzen  paare und Kerbsehienen nach den Fig. 15  und 16.  



  An Hand der Zeiehnung soll zunächst in  den Fig.l bis 4 die Falzung und Anbrin  gung der Klebstoffstreifen bei einer Lage von  acht Blatt beschrieben werden.  



  Bei dem ganzen Bogen in Fing. 1 sind die  Ecken mit 1, 1' und 2, 2' bezeichnet. Der  Bogen wird in der Falzbruchlinie 3, 3' ge  falzt und besitzt zwei parallele Klebstoffstrei  fen 4, 4' und 5, 5', die in der Linie des spä  teren dritten Falzbruehes, welcher der     Rük-          kenbruch    ist, verlaufen, und beim Falzen auf  einanderzuliegen kommen.  



  Der auf die Hälfte     zusammengefaltete     Bogen ist in der Fig. 2 dargestellt, wobei die  Falzbruchlinie 3, 3' der Fie. 1 nunmehr die  Kante mit den Ecken 3, 3' bildet. Die Ecken 1  und 2 liegen aufeinander. Dieser zusammen  gefaltete Bogen besitzt auf der zu falzenden  Seite, die oben liegt, den Klebstoffstreifen 6,  6' und wird in der senkrecht dazu liegenden  zweiten Falzbruehlinie 7, 7' gefalzt, wobei die  Teile des Klebstoffstreifens 6, 6' aufeinander  zuliegen kommen, wie es in der Fig. 3 dar  gestellt ist.  



  Der in der Fig.3 dargestellte Bogen ist  auf einen Viertel seines     ursprünglichen    For  mats zusammengefalzt. Die     Falzbruchlinie    7,  7' der     Fig.    2 bildet die Kante mit den Ecken  7 und 7' der     Fig.    3. Die Ecken 3 und     3'    und  die Ecken 1' und 2' und 1 und 2 liegen auf  einander. Die dritte     Falzbruelilinie    ist mit 8,  8' bezeichnet.

   In dieser dritten     Falzbruehlinie     liegen alle     Klebstoffstreifen    des auf einen  Achtel seines     ursprünglichen    Formats zu  sammengefalteten     Bogens.    Die     Falzbruchlinie     8, 8' wird zur Kante mit den Ecken 8, 8',  die den Rückenbruch bildet. Es kommen dann  die Ecken 1, 1', 2,     '2'    und 3, 3' zur     Deckung,     und ausserdem liegen die Ecken 7, 7' aufein  ander.  



  In den     Fig.4    bis 9 ist die     Falzung    eines  Bogens zu einer Lage von sechzehn Blatt  dargestellt.  



  Der     ungefalzte    Bogen hat die Ecken 10,  10' und 11, 11'. Die Linien des ersten Falz-      Bruches sind mit 12, 12' bezeichnet. In der  späteren Linie des vierten Falzbruches sind  die beiden zueinander parallelen Klebstoff  streifen 13, 13' und 14, 14' aufgetragen. Der  auf die Hälfte seines ursprünglichen Formats  zusammengefaltete Bogen ist in der Fig. 6  dargestellt. Die Falzbruchlinie 12, 12' der  Fig. 5 wird zur Kante mit den Ecken 12, 12'  in Fig.6. Die Ecken 10 und 11 sowie die  Ecken 10' und 11' kommen zur Deckung,  ebenso wie die beiden Hälften der Klebstoff  streifen 13, 13' und 14, 14'. Die Linie des  zweiten Falzbruches ist mit 15, 15' bezeich  net.

   In der Linie des späteren vierten Falz  bruches sind auf der zu falzenden Oberseite  dieses gefalteten Bogens zwei weitere, zuein  ander parallele Klebstoffstreifen 16, 16' und  17, 17' aufgetragen, die beim Zusammenfalten  ndes Bogens um die zweite Falzbruchlinie 15,  15' aufeinanderzuliegen kommen.  



  Dieser auf einen Viertel seines ursprüng  lichen Formats zusammengefaltete Bogen ist  in Fig.7 dargestellt. Der zweite Falzbruch  15, 15' wird demgemäss zur Kante mit den  Ecken 15, 15'. Die Ecken 12, 12' kommen zur  Deckung, und die Ecken 10 und 11 fallen mit  den Ecken 10' und 11' zusammen. Die Linie  des dritten Falzbruches ist mit 18, 18' bezeich  net. Senkrecht dazu verläuft in der Linie des  vierten Falzbruehes auf der zu falzenden  Seite des     Viertelbogens    ein weiterer Kleb  stoffstreifen 19, 19', dessen beide Hälften  beim Zusammenfalten um die dritte Falz  bruchlinie 18, 18' zur Deckung kommen.  



  Dieser nunmehr auf einen Achtel seines  ursprünglichen Formats zusammengefaltete  Bogen ist in der Fig. 8 dargestellt. Der dritte  Falzbruch 18, 18' wird zur Kante mit den  Ecken 18, 18' in Fig.8. Die Ecken 10, 11,  10', 11' fallen mit den Ecken 12, 12' zusam  men, ebenso fallen die Ecken 15, 15' aufein  ander. Die Linie des vierten Falzbruches ist  mit 20, 20' bezeichnet. In ihr liegen sämtliche  Klebstoffstreifen 13, 13' und 14, 14' und 16,  16' und 17, 17' und 19, 19' des zusammen  gefalteten Bogens.  



  Wird der auf einen Achtel seines For  mats gemäss Fig.8 gefaltete Bogen in der    Linie des vierten Falzbruches 20, 20' auf einen  Sechzehntel seines ursprünglichen Formats  zusammengefaltet, wie es in Fig. 9 dargestellt  ist, so bildet der vierte Falzbrueh 20, 20' nun  mehr den Rückenbruch mit den Ecken 20, 20'  in Fig. 9. Die Ecken 10, 11, 12, 15, 10', 11',  12', 15' fallen zusammen ebenso wie die Ecken  1S und 18'.  



  Die zu einer Lage von acht Blatt gemäss  Fig.4 oder zu sechzehn Blatt gemäss Fig. 9  gefalzten Bogen können nach dem Falzen und  Kleben im Rückenbruch 8, 8' bzw. im Rücken  bruch 20, 20' aufgeschnitten werden, ohne  dass die Blätter der Lage sich verschieben  oder auseinanderfallen. Auf diese Weise lässt  sich verhindern,     da.ss    sich Leimfäden bilden,  die ein     Dickeiwerden    des Rückenbruches be  wirken.  



  In den     Fig.    10 und 11 sind Einzelheiten  einer andern     Ausbildung    der     Klebstoffstrei-          fen    dargestellt, die zweckmässig sind und  dem gleichen Zweck dienen, nämlich die Bil  dung von Leimanhäufungen in der Falzbruch  linie zu verhindern.  



  Zu diesem Zweck werden die Klebstoff  streifen derart auf den Bogen aufgetragen,  dass sie im Abstand von den rechtwinklig ver  laufenden Falzbrüchen und den Blatträndern  enden. Gemäss     Fig.10    sind die Klebstoff  streifen 4, 4' und 5, 5' in der     Falzbruchlinie     7, 7' auf die Distanz b unterbrochen und  enden ausserdem in einem Abstand     a    von  den Blatträndern, um ein Austreten des Kleb  stoffstreifens an den Blatträndern zu ver  meiden. Zu dem gleichen Zweck können die       Klebstoffstreifen    ausserdem in zwei Steifen  beiderseitig des Rückenbruches aufgetragen  werden, so dass die     Rückenbruchlinie        kleb-          stoffrei    bleibt.  



  Gemäss     Fig.    11 ist der     Klebstoffstreifen     in zwei schmale, zueinander parallele Strei  fen 22 und 23 unterteilt, die beiderseitig des       Riickenbruches    21 verlaufen.  



  In der     Fig.    12 ist -die Aufeinanderfolge  der Stationen einer Maschine zum Falzen  einer Lage von acht. Blatt gemäss     Fig.1        bis    4  schematisch dargestellt. Die Bogen liegen     in     einem Stapel 24. Die Transportvorrichtungen,      die aus Greifern bestehen können, sind mit  25 bezeichnet. In der ersten Station der Ma  schine befinden sich zwei Leimwalzen 26 und  <B><U>27,</U></B> in der zweiten Station die Falzwalzen 28  und 29, in der dritten Station die Leimwalze  30, in der vierten Station die Falzwalzen 31  und 32, in der fünften Station die Falzwal  zen 33 und 34. Der Stapel der Lage ist mit  35 bezeichnet.  



  Die Wirkungsweise ist folgende:  Will man Bogen zu einer Lage von acht  Blatt falzen, so bildet der dritte Falzbruch  den Rückenbruch, und demzufolge erhalten  die Bogen auf der zu falzenden Seite zuerst  zwei Klebstoffstreifen in den Linien des drit  ten Falzbruches und werden im ersten     Falz-          bnuch    gefalzt, so dass dabei die soeben auf  getragenen Klebstoffstreifen zur Deckung  kommen;

   sodann erhält der nunmehr auf hal  bes Format zusammengelegte Bogen auf der       zu        falzenden    Seite auf der Linie des dritten  Falzbruches einen weiteren Klebstoffstreifen  und wird danach in dem rechtwinklig zu die  sem Klebstoffstreifen verlaufenden zweiten  F alzbruch gefalzt, so dass der     Klebstoffstrei-          fen    beider Bogenseiten zur Deckung kommt,  wobei der Bogen auf einen Viertel seines ur  sprünglichen Formats     zusammengelegt    ist,  wonach der Bogen nunmehr im dritten Falz  bruch     gefalzt    wird, in welchem also alle  Klebstoffstreifen liegen.

   Danach kann die  durch mehrfaches Falzen des Bogens ent  standene, mit allen     Falzbrüchen    versehene  Lage sogar im Rückenbruch aufgeschnitten  werden, da die einzelnen Blätter der Lage  im Rückenbruch miteinander verklebt sind.  Man schneidet dadurch die Leimfäden fort,  die sich gegebenenfalls im Falzbruch gebildet  haben.  



  Zu diesem     Zweck    werden die Bogen vom  Stapel 24 durch Greifer 25, oder auch von  Hand abgenommen und den Leimwalzen 26  und 27 zugeführt, welche die Klebstoffstreifen  L, 4' und 5, 5' auf die Oberseite des Bogens  auftragen. Die Greifer bringen den Bogen  sodann in die zweite Station zwischen die  in Durchlaufrichtung des Bogens liegenden  Falzwalzen 28 und 29, die den Bogen in der    Falzbruchlinie 3, 3' falzen. Die Greifer 25  bringen den auf halbes Format zusammen  gefalteten Bogen sodann unter die Leim  walze 30, die auf der zu falzenden Oberseite  den Klebstoffstreifen 6, 6' aufträgt.

   Danach  gelangt der Bogen durch die Greifer 25     zwi-          schen    die reehtwinklig zur Durehlaufrichtung  angeordneten Falzwalzen 31 und 32, welche  den Bogen in der Linie des zweiten     Falz-          bruehes    7, 7' falzen. Die Greifer 25 bringen  den Bogen sodann in die fünfte Station     zwi-          sehen    die in der Durchlaufriehtung des Bo  gens liegenden     Falzwalzen    33 und 34, die den  Bogen in der Linie des dritten Falzbruches  8, 8' falzen und die den nunmehr zu einer  Lage von acht Blatt gefalteten Bogen auf  den Stapel 35 ablegen.  



  In der Fig.13 ist die Aufeinanderfolge  von Stationen einer     llasehine        nun        Falzen     einer Lage von sechzehn Blatt gemäss den       Fig.    5 bis 9 schematisch dargestellt. Die Bo  gen liegen in einem Stapel 36. Die Transport  vorrichtung, die aus Greifern bestehen kann,  ist mit 37 bezeichnet.

   In der ersten Station  der Maschine befinden sieh zwei Leimwalzen  38 und 39, in der zweiten Station zwei recht  winklig zur     Durchlaufriehtung    liegende Falz  walzen 40 und 41, in der dritten Station zwei  Leimwalzen 42 und 43, in der vierten Sta  tion eine mit Greifern ausgestattete     Schwenk-          vorriehtung    44, die den Bogen um 90   schwenkt, in der fünften Station zwei recht  winklig zur     Durehlaufrielitung        lie-ende    Falz  walzen 45 und 46, in der sechsten Station eine  Schwenkvorrichtung 47, die wie die Schwenk  vorrichtung 44 arbeitet, in der siebenten Sta  tion eine Leimwalze -48, in der achten Sta  tion.

   zwei rechtwinklig zur     Durchlaufriehtung     liegende Falzwalzen 49 und 50, in der neun  ten Station zwei in der     Durehlaufrichtung     liegende Falzwalzen 51 und 52. Die von die  sen Walzen abgegebene Lage gelangt auf den  Stapel 53.

      Die     Wirkungsweise    ist. folgende    Wenn man Bogen zu einer Lage von     seeh-          zehn    Blatt     falzen        will,    bildet der vierte Falz  bruch den     Rückenbi-Lieh.    Die Bogen erhalten      demzufolge zuerst zwei     Klebstoffstreifen    in  den Linien des vierten Falzbruches und wer  den im ersten Falzbruch gefalzt, sodann in       den    beiden     Linien    des vierten Falzbruches  auf der zu falzenden Seite mit zwei weiteren  Klebstoffstreifen versehen,

   hierauf im zwei  ten Falzbruch gefalzt und erhalten danach  in der Linie des vierten Falzbruches der     nun-          mnehr    zu falzenden Seite einen weiteren Kleb  stoffstreifen und werden im dritten     Falz-          brttclh    und danach im vierten Falzbruch ge  falzt.  



  Zu diesem Zweck werden die Bogen vom  Stapel 36 durch Greifer 37 oder auch von  Hand abgenommen und den Leimwalzen 38  und 39 zugeführt, welche die Klebstoffstrei  fen 13, 13' und 14, 14' auftragen. Sodann  gelangt der Bogen durch die Greifer 37 zwi  schen die Falzwalzen 40 und 41, die den  Bogen in der Linie des     ersten    Falzbruches  72, 12' (Fig.5) falzen. Der nunmehr auf  halbes Format zusammengefaltete Bogen ge  langt durch Greifer 37 unter die Leimwalzen  42 und 43, die auf der zu falzenden Seite  die Klebstoffstreifen 16, 16' und 17, 17' auf  tragen. Nunmehr wird der auf halbes Format,  zusan mmnengefaltete Bogen durch die Greifer  37 an die Wendevorrichtung 44 abgegeben,  die ihn unm 90  wendet.

   Darauf gelangt der  Bogen durch Greifer 37 zwischen zwei Falz  walzen 45 und 46, die den Bogen in der  zweiten Falzbruchlinie 15, 15' (Fig.6) fal  zen. Der nunmehr auf einen Viertel seines  ursprünglichen Formats zusammengefaltete  Bogen gelangt durch die Greifer 37 in die  Wendevorrichtung 47 und wird nochmals um  90  gewendet, damit der in der nächsten  Station aufzutragende Klebstoffstreifen 19,  19' wieder in der Durehlaufrichtung des Bo  gens liegt. Die Greifer 37 geben den Bogen  nunmelhr an die Leinwalze 48 ab, die den  Klebstoffstreifen 19, 19' auf der zu falzenden  Oberseite des Bogens auftragen. Nunmehr  gelangt der auf ein Viertelformat zusammen  gefaltete Bogen durch Greifer 37 zwischen  die Falzwalzen 49 und 50, die den Bogen in  der Linie des dritten Falzbruches 18, 18' auf  einen Achtel seines ursprünglichen Formats    falzen.

   Nunmehr wird dieser Bogen durch  Greifer 37 an die Falzwalzen 51 und 52 ab  gegeben, die den vierten Falzbruch 20, 20'  (Fig. 8) bewirken, der den Rückenbrueh dar  stellt. Der nunmehr auf einen Sechzehntel  seiner ursprünglichen Grösse zusammenge  legte Bogen gelangt als Lage von sechzehn  Blatt sodann auf den Stapel 53.  



  Man kann die Maschine zur Herstellung  einer Lage von sechzehn Blatt auch mit nur  sieben Stationen ausführen, wie es in Fig. 14       schematisch    dargestellt ist, in der keine  Schwenkvorrichtungen Verwendung finden.  In der ersten Station befinden sich die Leim  walzen 38 und 39, in der zweiten Station die  senkrecht zur Durchlaufrichtung angeord  neten Falzwalzen 40 und 41, in der dritten  Station die     Leimwalzen    42 und 43, in der  vierten Station die in der Durchlaufrichtung  liegenden Falzwalzen 45 und 46, in der fünf  ten Station die Leimwalze 48, in der sechsten  Station die rechtwinklig zur     Durchlaufrich-          tung    angeordneten Falzwalzen 49 und 50,

   in  der siebenten Station die in der     Durchlauf-          riehttung    liegenden Falzwalzen 51 und 52.    Die Wirkungsweise ist dann folgende:    Die Bogen gelangen durch Greifer 37 vom  Stapel 36 unter die Leimwalzen 38 und 39,  welche die Klebstoffstreifen 13, 13' und 14,  14' auftragen. Die Falzwalzen 40 und 41  stellen den     ersten    Falzbruch 12, 12' her. Die  Leimwalzen 42 und 43 tragen die Klebstoff  streifen 16, 16' und 17, 17' auf. Von dieser  dritten Station gelangt der auf halbes Format       zusammengefaltete    Bogen durch die Greifer  :37 zwischen die in     Durehlaufriehtung    liegen  den Falzwalzen 45 und 46 und wird in     dei     Linie des zweiten Falzbruches 15, 15' gefalzt.

    Der aus diesen Falzwalzen. kommende Bogen  wird von     (sreifern    37 erfasst und in seiner  bisherigen.     Durchlaufriehtung    unter die Leim  walze 48 befördert, die den     Klebstoffstreifen     7.9, 19' aufträgt. Die Falzwalzen 49 und 50  stellen sodann den senkrecht zur Durchlauf  richtung liegenden dritten Falzbruch 18, 18'  her, und die     Falzwalzen    51 und 52 falzen  den Bogen im Rückenbruch 20, 20'.      Abgesehen von den Greifern 37 können als  Fördervorrichtungen an sich bekannte Trans  portbänder oder -walzen Verwendung finden.  



  In den Fig. 15 bis 17 sind Falzwalzen mit  einer durch ein nicht dargestelltes Gestänge  zwangläufig gesteuerten Kerbschiene zur Er  zielung eines Vorbruches dargestellt. Es ist  wünschenswert, dass die Falzbrüche in enge  ren Toleranzen liegen, damit der Falzbruch,  der den Rückenbiach bildet, genau parallel  und mutig in den vorher aufgetragenen Kleb  stoffstreifen liegt. Zu diesem Zweck wird der  Bogen durch ein Falzschwert in eine Falz  kerbe einer gesteuerten Kerbschiene gedrückt  und gelangt hiernach zwischen die Falzwalzen  und wird von diesen gefalzt. Zur Anbrin  gung des Falzes genügt es, wenn die     Falz-          walzen    in mehrere, axial zueinander liegende  Falzwalzenpaare geringerer Breite unterteilt  sind, die mit     Zwischenräumen    zueinander an  geordnet sind.

   In diesen Zwischenräumen sind  in Abhängigkeit vom Bogenvorschub ge  steuerte, einen Aufwärts- und Niedergang  ausführende Kerbschienen, die eine     Falzkerbe     oberhalb der Berührungslinie der Falzwalzen  enthalten, und über den Kerbschienen ein       Falzschwert    angeordnet, welches den zuge  führten Bogen in die     Falzkerbe    drückt,     und     beim Niedergang der Kerbschienen den mit  Vorbruch versehenen Bogen zwischen die       Falzwalzen    bringt.  



  Die Falzwalzen sind mit 54 und 55 be  zeichnet, die aus einzelnen     Walzen    geringerer  Breite bestehen, wie es aus Fig. 17 zu ersehen  ist. Diese Walzen sind mit 54', 54" und 54"'  bezeichnet und sind in einem Abstand vonein  ander auf der     gleichen    Drehachse 56 ange  ordnet. Analog besteht die Falzwalze 55 aus  den drei Falzwalzen 55', 55", 55"', welche auf  der Drehachse 57 angeordnet sind.

   Zwischen  den Falzwalzenpaaren 54', 55' und 54", 55",  bzw. zwischen den Walzenpaaren 54", 55"  und 54"', 55"' befinden sich die durch ein  nicht dargestelltes Gestänge senkrecht     auf-          und    niederbewegten Kerbschienen 58 und 59,  die so angeordnet sind, dass ihre Falzkerben  60 und 61 genau senkrecht über der Berüh  rungslinie 62 der Falzwalzen 54 und 55 lie-    gen. Das auf- und niedergehende Falzschwert  ist mit 63 und der zu falzende Bogen mit  64 bezeichnet.  



  In der Fig.15 ist mit 63' das auf die  Kerbschienen niedergehende     Falzschwert    in  einer Stellung dargestellt, in der es den Bogen  in die Falzkerben 60 und 61 der Kerbschienen  58 und 59 drückt. Der Bogen 64 erhält auf  diese Weise den Vorbruch, wie es gestrichelt  dargestellt ist. Durch die Anbringung eines  Vorbruches und darauffolgendes Falzen mit  tels     Falzwalzen    lassen sich sehr enge Toleran  zen für den     Falzbruch    einhalten, so dass die  im Rücken zu liegen kommenden     Falzbrüche,     die Rückenbrüche, genau axial und     mittig     in den aufgetragenen Klebstoffstreifen lie  gen.

   Ausserdem     wird    der Vorteil erzielt, dass  die     Kohimnen    genauer als vorher     zueinander     ausgerichtet sind.  



  Bei dem weiteren Niedergang des Falz  schwertes 63 werden die     Kerbsehienen    58 und  59 abwärts bewegt und nehmen den mit Vor  bruch versehenen Bogen 64 mit, bis er zwi  schen die Falzwalzen     5.1    und 5.5 gelangt. Diese  Stellung von     Falzschwert    und     Falzschienen.     ist in der     Fig.    16 dargestellt.  



  Gegebenenfalls können ausser in den Zwi  schenräumen der     Falzwalzen    auch an den  beiden Enden weitere     Kerbschienen    65 und  66     anLyeordnet    sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Binden von Buch blöcken, bei dem die Bogen in mehreren Brü chen gefalzt, in jedem Falzbruch verbinden, die Lagen zum Buchblock vereinigt und im Rücken verklebt werden, dadurch gekenn- zeiehnet, dass die Bogen vor dem Falzen des jeweiligen Falzes auf der zu falzenden Seite in den in den Buchrücken zu liegen kommen den Falzbrüchen je nach der Anzahl der Brüche mit nach dem Falzen in den Rücken brüchen zur Deckung kommenden Klebstoff streifen versehen,
    sodann gefalzt und dabei durch Kleben verbinden werden, derart, da.ss alle in den Klebstoffstreifen gefalzten Falz brüche im Rücken der Lage und alle nicht. mit einem Klebstoffstreifen versehenen Falz brüche an den Blatträndern liegen. II.
    Maschine zum Binden von Buch blöcken, zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch in Richtung des durch Fördervorrichtungen bewirkten Durchlaufes der Bogen liegende Lehnwalzen, und zwischen den in Durchlauf richtung aufeinanderfolgenden Leimwalzen liegende Falzwalzen, die je nach der Lage der herzustellenden Falzbrüche zur Durchlauf rielhtung angeordnet sind. UN TERANSPRÜCRE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Klebstoffstrei fen derart auf den Bogen aufgetragen wer den, dass sie im Abstand von den rechtwink lig dazu verlaufenden Falzbrüchen und Blatt rändern enden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Klebstoffstrei fen derart auf die Bogen aufgetragen wer den, dass sie in zwei Streifen im Abstand beidseitig des Rückenbruches verlaufen, so dass die Rückenbruchlinie klebstoffrei bleibt. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die mit allen Falz brüchen versehene Lage im Rückenbrueh auf geschnitten wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Falzung der Bogen nach dem Anbringen eines Vorbruches erfolgt, derart, dass der Bogen durch ein Falzschwert in eine Falzkerbe (60, 61) einer gesteuerten Kerbschiene gedrückt wird und hiernach zwischen die Falzwalzen (54, 55) gelangt und von diesen gefalzt wird. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüehen 1 bis 4, für Lagen von acht Blatt, dadurch gekennzeichnet, dass die Bogen zuerst zwei Klebstoffstreifen (4, 4' und 5, 5') in den beiden Linien des dritten Falz- Bruches erhalten und im ersten Falzbruch (3, 3') gefalzt und sodann in der Linie des dritten Falzbruches auf der zu falzenden Seite mit einem weiteren Klebstoffstreifen (6, 6') versehen und im zweiten (7, 7') und danach im dritten (8, 8') Falzbruch gefalzt werden. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 4, für Lagen von sechzehn Blatt, dadurch gekennzeichnet, dass die Bogen zuerst zwei Klebstoffstreifen (13, 13' und 14, 14') in den Linien des vierten Falzbruches erhalten und im ersten Falzbruch (12, 12') gefalzt, sodann in den beiden Linien des vierten Falzbruches auf der zu falzenden Seite mit zwei weiteren Klebstoffstreifen (16, 16' und 17, 17') versehen und im zweiten Falzbruch (15, 15') gefalzt und danach in der Linie des vierten Falzbruches auf der zu fal zenden Seite mit einem weiteren Klebstoff streifen (19, 19') versehen und im dritten Falzbruch (20, 20') gefalzt werden. 7.
    Maschine zum Binden von Buchblöcken nach Patentanspruch II, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen den Leim- und Falz walzen Vorrichtungen zum Schwenken des Bogens um 90 angeordnet sind. B. Maschine zum Binden von Buchblöcken nach Patentanspruch II und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den axial im Abstand zueinander angeordneten Fälzwalzenpaaren (54' 55' und 54", 55";
    54", 55" und 54"', 55 "') in Abhängigkeit vom Bogenvorschub gesteuerte, einen Aufwärts und Niedergang ausführende Kerbschienen (58 und 59), die eine Falzkerbe (60 bzw. 61) oberhalb der Berührungslinie (62) der Falz walzen (54 und 55) aufweisen und über den Kerbschienen ein Falzsehwert (63) angeord net ist, welches den zugeführten Bogen (64) in die Falzkerbe (60 bzw. 61) drückt und beim Niedergang der Kerbschienen (58 und 59) den mit Vorbruch versehenen Bogen zwi schen die Falzwalzen (54 und 55) bringt.
CH282103D 1949-07-18 1949-12-31 Verfahren und Maschine zum Binden von Buchblöcken. CH282103A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1460014A1 (de) * 2003-03-18 2004-09-22 Maschinenbau Oppenweiler Binder GmbH & Co. KG Verfahren zum Falzen eines Bogens zu einem Falzbogen mit wenigstens 16 Seiten

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EP1460014A1 (de) * 2003-03-18 2004-09-22 Maschinenbau Oppenweiler Binder GmbH & Co. KG Verfahren zum Falzen eines Bogens zu einem Falzbogen mit wenigstens 16 Seiten

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