CH282599A - Einrichtung zur Fadenkontrolle insbesondere an Spul- und Fachtmaschinen. - Google Patents
Einrichtung zur Fadenkontrolle insbesondere an Spul- und Fachtmaschinen.Info
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Description
Einrichtung zur Fadenkontrolle insbesondere an Spul-und Fachtmasebinen. Gegenstand des Unteranspruches 1 des Hauptpatentes ist eine Einrichtung zur Fadenkontrolle, insbesondere an Spul-und Faehtmasehinen, die ein elektrisehes Beobaeh tungsorgan besitzt, das auf gewisse Ungleich- mässigkeiten im Gebilde des an ihm vorbeizuführenden Fadens anspricht und zur Betäti- gung einer elektrisehen Obertragungsvorrieh- tung dient, die ein bewegliehes Fadentrennorgan steuert. Die Ubertragungsvorriehtung weist eine Verstärkerröhre mit einem Stenergitter zur Aufnahme von vom Beobaehtungsorgan vermittelten Impulsen auf, und ihre Anode ist mit einem Gitter einer Relaisröhre verbunden. Zusätzl. ieh zur genannten Ausbildung sind gemäss vorliegender Erfindung zum Teil. im Stromkreis des Beobachtungsorgans liegende Mittel vorgesehen, mit deren Hilfe Änderun- gen der Empfindlichkeit des Beobachtungs- organs während seiner Gebrauchszeit ausge- gliehen werden können. An Hand der beiliegenden, grösstenteils schematischen Zeichnung soll der Erfindungs- gegenstand beispielsweise näher erläutert werden. Es zeigt : Fig. 1 ein Beobaehtungsorgan im Sehnitt, Fig. 2 das Beobaehtungsorgan nach Fig. 1 von oben samt dem zugehörigen Fadentrennorgan und Fig. 3 die elektrische Übertragungsvor riehtung, die eine Verstärker-und eine Relaisröhre sowie die Ausgleichsmittel aufweist. In der Zeichnung ist mit 1 eine zum Beispiel aus Blech bestehende Platte bezeichnet, in welcher zwei zueinander parallele Schlitze 2 und 3 angebracht sind, oberhalb welchen sieh auf der Platte 1 ein an ihr befestigtes Prisma 4 befindet. Unterhalb des breiteren Schlitzes 2 ist an der Platte 1 eine elektrische Licht- quelle 5 angeordnet, die in eine Absehirmung 6 eingeschlossen ist. Die Basis des Prismas 4 weist eine Ausnehmung 7 auf, in deren Bereieh der zu kontrollierende Faden A oberhalb des Schlitzes 3 der Platte 1. (in der Pfeilrieh tung gemäss Fig. 2) durehgeführt ist. Auf der Unterseite der Platte 1 ist im Bereieh des Schlitzes 3 eine Vakuum-Photozelle 8 vorgese hen, die als Beobachtungsorgan dient. Über eine Leitung 9 ist die Kathode der Photozelle 8 gemäss Fig. 3 mit dem Steuergitter 10 einer als Verstärkerröhre dienenden Pentode 11 verbunden und über einen Regulierwiderstand 46 und eine Leitung 13 an den negativen Pol. a (Erde) einer Stromquelle angesehlossen. Die Anode der Photozelle 8 steht über eine Leitung 14, einen Widerstand 15 und eine Leitung 16 mit dem positiven Pol b der Stromquelle in Verbindung. Zwischen der Anode der Verstärkerröhre 11 und dem Punkt 17 der Leitung 13 ist ein Spannungsteiler mit den Widerständen 48 und 49 vorgesehen. Zwischen diesen Widerständen ist der mit der Leitung 9 verbundene Regulierwiderstand 46 angeschlossen, der anderseits mittels eines Einstell- kontaktes 50 über einen Kondensator 47 und die Leitung 13 mit dem negativen Pol a ver bunden ist. Zufolge der Anordnung des Spannungsteilers 48, 49 und des Widerstandes 46, welche beiden Teile zusammen die Ausgleichs- mittel bilden, wird erreicht, dass Änderungen der Empfindlichkeit der Photozelle während der Gebrauchszeit (z. B. wegen Alterung) aus geglichen werden können und so ohne Einfluss auf die Apparatur bleiben. Ein zwischen den Punkten 17 und 18 angeordneter Kondensator 19 dient zur Stabili sierlmg der Spannung der Photozelle 8. Mit dem Regulierwiderstand kann die Empfind lichkeit der Photozelle 8 eingestellt werden, was zum Beispiel bei Verwendung mehrerer Kontrolleinrichtwgen an ein und derselben Textilmaschine gestattet, die Empfindlichkei- ten der verschiedenen Photozellen, das heisst ihr Ansprechen auf verschiedene Fadendicken bzw. Farbabweiehungen des Fadens aufeinan- der abzustimmen. Die Kathode der Verstär- kerröhre 11 ist über einen Widerstand 38 und die Leitung 13 geerdet. Eine Leitung 21, ein Verstärkerwiderstand 22 und eine Leitung 23 verbinden die Anode der Pentode 11 mit dem positiven Pol c der Stromquelle ; die Anode ist ferner über einen Schutzwiderstand 24 mit dem Gitter 25 einer Relaisröhre in Gestalt einer Gastriode 26 verbunden. Die Kathode dieser Gastriode 26 ist über die Leitungen 27 und 16 mit dem Pol b und die Anode über die Leitungen 28, 29 und 30 sowie einen Auflade- widerstand 31 mit dem Pol c der Stromquelle verbunden. Als Fadentrennorgan dient gemäss Fig. 2 der Anker eines Elektrodenmagneten 32, dessen Wicklung gemäss Fig. 3 einerseits über eine Leitung 33, einen Entladekondensator 34 und die Leitung 16 mit dem Pol b und anderseits über die Leitungen 35, 29 und 30 und den Widerstand 31 mit dem Pol c der Stromquelle verbunden ist. Über die Leitungen 16 und 36 ist das Schirmgitter 37 der Verstär- kerröhre 11 mit dem Pol c verbunden. Die Wirkungsweise der in der Zeichnung dargestellten Einrichtung ist im übrigen folgende : Je nach der Struktur des zu kontrollierenden Fadens wird die von der LichtquelLe 5 (Fig. 1) über das Prisma 4 (in Richtung des eingezeichneten Pfeils) auf die Photozelle 8 fallende Liehtmenge vergrössert bzw. verkleinert, was in dieser eine entsprechende Änderung des von der Anode zur Kathode fliessen- den Stromes zur Folge hat. Eine Verdickung des Fadens und demgemäss geringerer Licht- einfall auf die Photozelle 8 bewirkt am Regu lierwiderstand 46 einen Spannungsabfall, durch den eine entsprechende Spannungsände- rung am Steuergitter 10 der Pentode 11 und damit zwischen dem Steuergitter 10 und der Kathode eine Spannungsdifferenz herbeige- führt wird. Dieser durch die Wirkung der Pentode 11 verstärkte Steuerimpuls gelangt über die Leitung 21 und den Schutzwider- stand 24 auf das Gitter der Gastriode 26, in welcher beim Erreichen einer bestimmten Spannung gegenüber der Kathode der Relaisröhre 26 der Anodenstrom über die Leitungen 33, 35, 28, 27 und 16 zu fliessen beginnt. Dadurch wird der Entladekondensator 34 über die Leitungen 16 und 27 sowie die Gastriode 26, die Leitungen 28, 35, den Unterbrecher 32 und die Leitung 33 entladen, was eine Erregung der Spule des Elektromagne- ten 32 und damit ein Anziehen von dessen Anker zur Folge hat, wodurch ein an diesem vorgesehener Arbeitsteil (Sehneide oder dergleichen) die Trennung des Fadens bewirkt. Das Aufladen des Kondensators 34 erfolgt über die Leitungen 30, 29, 35 und 33. Ein zwi- sehen der Leitung 13 und der Kathode der Pentode 11 eingebauter Regulierwiderstand 38 dient zur Einstellung der Vorspannung des Steuergitters 10. Es ist zu bemerken, dass nicht nur Verdik kungen des Fadens die Betätigung des Fadentrennorgans veranlassen können, sondern es erfolgt dies durch jede Verunstaltung im oder am Faden, die den Liehtdurehlass zur Photozelle vermindert ; so kann zum Beispiel durch Schmutz verursachte Dunkelfärbung des Fadens ebenfalls zur Trennung desselben führen. Die Empfindlichkeit der Photozelle 8 kann mittels des Regulierwiderstandes 46 derart eingestellt werden, dass die Fadentrennung auf das praktisch erwünsehte Mass besehränkt wird, so dass die Betriebsunterbrüehe entspre chend vermindert werden, was zu einer entsprechenden Steigerun, g der Leistung der Spul-oder Faehtmasehine führt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Einrichtung zur Fadenkontrolle, insbesondere an Spul-und Fachtmasehinen, die ein elektrisehes Beobaehtungsorgan besitzt, das auf gewisse Ungleichmässigkeiten im Gebilde des an ihm vorbeizuführenden Fadens anspricht und zur Betätigung einer elektrischen Übertragungsvorrichtung dient, die ein bewegliches Fadentrennorgan steuert, und die eine Verstärkerröhre mit einem Steuergitter aufweist zur Aufnahme von vom Beobachtungs- organ vermittelten Impulsen und deren Anode mit einem Gitter einer Relaisröhre verbunden ist, dadureh gekennzeichnet, dass zum Teil im Stromkreis des Beobaehtungsorgans liegende Mittel vorgesehen sind,mit deren Hilfe Änderungen der Empfindlichkeit des Beobaehtungsorgans während einer Ge hrauehszeit ausgegliehen werden können.UNTERANSPRÜCHE : 1. Einrichtung nach Patentansprueh, da dureh gekennzeichnet, dass die Ausgleiehsmittel einen Spannungsteiler aufweisen, der zwisehen Anode und Kathode der Verstärker- röhre angeordnet ist und aus zwei hintereinandergeschalteten Widerständen gebildet ist.2. Einrichtung nach Patentansprueh und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Relaisröhre eine Gastriode ist, deren Stromkreis mit dem einen Entladekondensator aufweisenden Stromkreis des Fadentrennorgans verbunden ist, dass im Stromkreis des Beobachtungsorgans ein zu den Ausgleichs- mitteln gehörender Regulierwiderstand zur Einstellung der Empfindlichkeit des Beobachtungsorgans vorgesehen ist, dass als Beobachtungsorgan eine Vakuum-Photozelle dient und dass mit der Photozelle eine Lichtquelle über ein Prisma zusammenwirkt, wobei der zu kontrollierende Faden zwischen dem Prisma und der Photozelle durchgeführt wird.3. Einrichtung naeh Patentansprueh und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Regulierwiderstand mit seinem einen Ende im Verbindungspunkt der Widerstände des Spannungsteilers angeschlossen und mit seinem andern Ende mit der Kathode der Photozelle verbunden ist und sein Abgriff über einen Kondensator mit der Kathode der Verstärkerröhre verbunden ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH276689T | 1950-05-24 | ||
| CH282599T | 1950-05-24 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| CH282599A true CH282599A (de) | 1952-04-30 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH282599D CH282599A (de) | 1950-05-24 | 1950-05-24 | Einrichtung zur Fadenkontrolle insbesondere an Spul- und Fachtmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH282599A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1108480B (de) * | 1954-02-24 | 1961-06-08 | West Point Mfg Company | Verfahren und Vorrichtung zum Feststellen von Fehlern an laufenden Garnen |
| DE1120764B (de) * | 1958-05-01 | 1961-12-28 | J F Scholten & Zonen Curacao N | Vorrichtung zur Verbesserung bzw. Pruefung der Gleichmaessigkeit von Textilgarn |
-
1950
- 1950-05-24 CH CH282599D patent/CH282599A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1108480B (de) * | 1954-02-24 | 1961-06-08 | West Point Mfg Company | Verfahren und Vorrichtung zum Feststellen von Fehlern an laufenden Garnen |
| DE1120764B (de) * | 1958-05-01 | 1961-12-28 | J F Scholten & Zonen Curacao N | Vorrichtung zur Verbesserung bzw. Pruefung der Gleichmaessigkeit von Textilgarn |
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