CH282689A - Einlage für Flaschenverschlusskapseln und Verfahren zu ihrer Herstellung. - Google Patents

Einlage für Flaschenverschlusskapseln und Verfahren zu ihrer Herstellung.

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CH282689A
CH282689A CH282689DA CH282689A CH 282689 A CH282689 A CH 282689A CH 282689D A CH282689D A CH 282689DA CH 282689 A CH282689 A CH 282689A
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CH
Switzerland
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strip
insert
aluminum foil
protective coating
bottle closure
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Application number
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English (en)
Inventor
Gustaf Wastenson Erik
Original Assignee
Gustaf Wastenson Erik
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D53/00Sealing or packing elements; Sealings formed by liquid or plastics material
    • B65D53/04Discs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Cartons (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description


  



  Einlage für Flaschenverschlufikapseln und Verfahren zu ihrer Herstellung.



   Zum Verschliessen von Flaschen für Bier, Mineralwasser und ähnliche Getränke bedient man sich gewöhnlich aus Blech hergestellter Kapseln, die mit einer Dichtungseinlage aus natürlichem oder künstlichem Kork versehen über die Mündung des Flaschenhalses fest angepresst werden. Es hat sich erwiesen, dass derartige Einlagen einen zuverlässigen Verschluss nicht unter allen Verhältnissen gewährleisten ; ausserdem erteilen sie häufig dem Inhalt der Flasche einen gewissen Geschmack, auch wenn die Einlage mit einem dünnen Überzug aus plastischem Material versehen ist.



   Die Erfindung hat zum Zwecke, die oben angegebenen Nachteile zu beseitigen. Die Einlage für   Flaschenverschlusskapseln    gemäss der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer kreisrunden Scheibe aus porösem bzw. faserigem Material besteht, die auf einer ihrer Seiten mit einer Schicht aus elastischem Material belegt ist, welche ihrerseits auf ihrer von der Scheibe abgekehrten Seite mit einer auf der äussern Seite einen   Schutzüberzug    aufweisenden Aluminiumfolie verbunden ist.



   Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung solcher Einlagen, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass auf der einen Seite eines Streifens aus porösem bzw. faserigem Material, auf beiden Seiten eines Streifens aus elastischem Stoff und auf der einen Seite eines Streifens aus Aluminiumfolie je für sich ein unter Einwirkung von Hitze und Druck eine innige Verbindung ergebender Klebstoff und auf der andern Seite des Aluminiumstreifens ausserdem ein   Schutzüberzug    aufgebracht wird und dass die Streifen übereinander durch ein Paar geheizter Walzen hindurchgeführt werden, wodurch sie zu einem Band vereinigt werden, aus dem alsdann kreisrunde Scheiben ausgestanzt werden.



   Als   Grundscheibe    wird zweckmässig eine Pappscheibe gewählt ; diese erteilt der Einlage die erforderliche Festigkeit. Für die Schicht aus einem elastischen Stoff kommt insbesondere Gummituch in Betracht. Infolge dieser Schicht aus Gummi lässt sich die Pappscheibe biegen oder sonst   formändern,    ohne zu brechen oder anderweitig beschädigt zu werden. Ausserdem schmiegt sich die Einlage wegen der Elastizi  tät    der Gummischicht beim Aufpressen der Kapsel auf den Flaschenhals dicht an die Mün  dung    des Halses an und gewährleistet ein vollkommen dichtes   Zuschliessen    der Flasche, wobei gleichzeitig die Pappscheibe infolge des Gummituches mit dem Inhalt der Flasche nicht in direkte Berührung kommt.

   Die Pappscheibe kann deshalb dem Getränk keinen Geschmack erteilen und ist ihrerseits gegen Auflockern durch die Flüssigkeit vollkommen geschützt.



  Hingegen könnte das Gummituch auf den Ge  schmack    des Getränkes einwirken. Dies zu verhindern, ist der Zweck der Aluminiumfolie.



  Der Schutzüberzug der Aluminiumfolie dient zur Vermeidung der Oxydierung des Aluminiums. Zweckmässig wird ein Schutzüberzug gewählt, der in Berührung mit Flüssigkeit quillt und so einen noch dichteren Abschluss gewährleistet. 



   Eine solche Einlage kann wesentliche Vorteile bieten, wie z. B. ein vollkommenes Ablichten auch in bezug auf Getränke mit einem hohen Gehalt an Kohlensäure, ferner eine vollkommene Freiheit von Geschmack und Geruch und eine hohe Widerstandsfähigkeit bei einer allfälligen Erwärmung während einer praktisch unbegrenzten Zeitdauer.



   In der beiliegenden Zeichnung ist
Fig.   1    eine perspektivische Darstellung eines Teils eines Bandes, aus dem Einlagen der in Frage stehenden Art ausgestanzt werden sollen.



   Fig. 2 zeigt schematisch, wie ein solches Band zweckmässig hergestellt wird.



   In Fig.   1    ist die Stärke und Breite des Bandes der Deutlichkeit wegen in übermässigem Massstab dargestellt.   1    bezeichnet das poröse oder faserige Grundmaterial, wie z. B. einen Pappstreifen, 2 ein Gummituch, 3 eine Aluminiumfolie und 4 den Schutzüberzug der Aluminiumfolie.



   Es ist mit grossen Schwierigkeiten ver  knüpft,    ein Gummituch fest an einen Pappstreifen zu kleben, und die Befestigung des Gummituches an die Aluminiumfolie bietet sogar noch grössere Schwierigkeiten. Die in Fig. 2 schematisch dargestellte Arbeitsweise ermöglicht   jedoeh,    diesen Schwierigkeiten zu begegnen.



   Jedes einzelne Band wird für sich mitKlebstoff und die Aluminiumfolie ausserdem auf der einen Seite mit einem Überzugslack bestrichen und getrocknet. Hierzu wählt man Klebstoffe bzw. Lacke, die sich unter Einwirkung von Wärme und Druck mit dem betreffenden Band fest verbinden, beispielsweise ein Vinylharz als Klebstoff und ein künstliches, gegen Oxydation schützendes Wachs hohen   Schmelzpunk-    tes, welches auch beim Pasteurisieren von   Fliissigkeiten    unverändert bleibt,   für den Über-      zugslack.   



   Die einzelnen Streifen, und zwar der Pappstreifen   1,    der Gummistreifen 2 und der Streifen aus Aluminiumfolie 3, werden von je einer Rolle 5,6,7   abgewunden    und laufen gegen ein Paar geheizte Walzen 8,9 zusammen.



  Unterwegs wird der Pappstreifen   1    auf seiner dem Streifen 2 zugekehrten Seite mit einer   Elebstoffschicht Iss    versehen ; der   Gurnmistrei-    fen 2 erhält eine Klebstoffschicht   2a    bzw.   2b    auf jeder Seite, während   die die Aluminium-      folie-3 eine Klebstoffschicht 3a    auf ihrer dem Streifen   2    zugekehrten Seite und einen   Schutz-    belag 3b auf ihrer andern Seite erhält.



   Durch das Pressen zwischen den heissen Walzen 8,9 vereinigen sich   die lÇlebstoffschieh-    ten innig mit den sie tragenden Streifen sowie mit den ihnen gegenüberstehenden   Klebstoff-    schichten der benachbarten Streifen. Nach dem Walzdurchgang ist deshalb das Erzeugnis ein fest zusammenhängendes Band 10.



   Aus diesem Band werden die Einlagen als kreisrunde Scheiben ausgestanzt, wie strichpunktiert in Fig.   1    angedeutet ist.



   Das zwischen der Pappscheibe   1    und der Aluminiumfolie 3 befindliche Gummituch 2 weist   zweekmässig    eine Stärke von mindestens 0,10 und höchstens 0,25 mm auf. Die Stärke des Gummituches sollte im speziellen so gewählt werden, dass Unebenheiten, wie sie an Flaschenmündungen vorkommen können, gut ausgefüllt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : I. Einlage für Flaschenverschlusskapseln, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer kreisrunden Scheibe aus porösem bzw. faserigem Material besteht, die auf einer ihrer Seiten mit einer Schicht aus elastischem Material belegt ist, welche ihrerseits auf ihrer von der Scheibe abgekehrten Seite mit einer auf der äussern Seite einen Schutzüberzug aufweisenden Aluminiumfolie verbunden ist.
    II. Verfahren zur Herstellung von Einlagen für Flaschenverschlusskapseln nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass auf der einen Seite eines Streifens aus porösem bzw. faserigem Material, auf beiden Seiten eines Streifens aus elastisehem Stoff und auf der einen Seite eines Streifens aus Aluminiumfolie je für sich ein unter Einwirkung von Hitze und Druck eine innige Verbindung ergebender Klebstoff und auf der andern Seite des Aluminiumstreifens ausserdem ein Schutzüberzug aufgebracht wird und dass die Streifen übereinander durch ein Paar geheizter Walzen hindurohgeführt werden, wodurch sie zu einem Band vereinigt werden, aus dem alsdann kreisrunde Scheiben ausgestanzt werden.
    UNTEBANSPRÜCHE : l. Einlage nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutziiberzug (4) der Aluminiumfolie (3) derart besehaffen ist, dass er bei Berührung mit einer Flüssigkeit quillt.
    2. Einlage nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht aus dem ela- stischen Stoff (2) eine Stärke von 0,10-0, 25 mm aufweist.
CH282689D 1949-11-21 1949-11-21 Einlage für Flaschenverschlusskapseln und Verfahren zu ihrer Herstellung. CH282689A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USRE33886E (en) * 1987-08-20 1992-04-14 Method of forming a tamper evident sealing liner
US5226281A (en) * 1989-02-27 1993-07-13 Minnesota Mining And Manufacturing Company Z-tab innerseal for a container and method of application
CN114103137A (zh) * 2021-07-30 2022-03-01 世冠包装科技(烟台)有限公司 一种瓶盖内垫及其制备方法

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