CH283573A - Zündgerät für Leuchtröhren. - Google Patents
Zündgerät für Leuchtröhren.Info
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- H05B41/14—Circuit arrangements
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Description
<B>Zündgerät für Leuchtröhren.</B> Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Zündgerät für Leuchtröhren mit einem Serieschwingkreis. Zündgeräte auf dem Prin zip der Serieresonanz sind bekannt und be ruhen darauf, dass die hohe Resonanzspan nung die Zündung ermöglicht.
Das vorliegende Zündgerät für Leucht röhren ist dadurch gekennzeichnet, dass die zum Schwingkreis gehörende Spule aus zwei über einen Kondensator in Serie geschalteten Teilspulen besteht, wobei vor erfolgter Zün dung eine Teilspule die Primärwicklung eines die aus dem Schwingkreis resultierende Span nung auf die Zündspannung transformieren den Transformators bildet, dessen Sekundär wicklung als dritte Spule am Abgriff zwi schen dieser Teilspule und dem Kondensator angeschlossen ist, und dass die Anschlüsse für die Leuchtröhre derart angeordnet sind, dass nach erfolgter Zündung das Zündgerät elektrisch einen Vierpol in T-Schaltung bildet.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfin dungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 das elektrische Schema und Fig. 2 schematisch den konstruktiven Auf bau eines Zündgerätes für Leuchtröhren.
In Fig. 1 sind mit 1 und 2 die Anschluss klemmen zum Netz und mit 3 und 4 die Röhrenanschlussklemmen bezeichnet. An die Klemme 1 sind zwei in Serie geschaltete und auf einen gemeinsamen Kern 5 gewickelte Spulen 6 und 7 angeschlossen. Am Verbin dungspunkt dieser beiden Spulen 6 und 7 ist ein Kondensator 8 angeschlossen, der über eine dritte Spule 9 mit der Netzanschluss klemme 2 verbunden ist. Die dritte Spule 9 ist auf einen Kern 10 gewickelt und ist mit dem an der Netzanschlussklemme angesehlos- senen Ende gleichzeitig mit der Röhren- a.nschlussklemme 4 verbunden.
Das freie Ende der Spule 7 ist mit der Klemme 3 für die Leuchtröhre verbunden.
Aus dem Schema gemäss Fig.1 ist er sichtlich, dass die Spule 6, der Kondensator 8 und die Spule 9 einen Seriesehwingkreis bil den, der beim Anschluss des Gerätes an das Netz angestossen wird. Die Eigenfrequenz dieses Kreises ist etwas höher als die Netz frequenz und beträgt bei einer solchen von 50 Hz z. B. 80 Hz. Die Spulen 6 und 9 sind im gleichen Sinne auf die Kerne 5 bzw. 10 gewickelt, während die Spule 7 im umgekehr ten Sinne gewickelt ist.
Fig. 2 zeigt den konstruktiven Aufbau des Zündgerätes gemäss Fig.1. Mit 11 ist eine Grundplatte aus Leichtmetall bezeichnet, auf welcher der Kondensator 8 sowie die Spulen 6, 7 und 9 angeordnet sind. Die Spulen 6 und 7 sind auf dem mittleren Schenkel 5 des E-förmigen Magnetkernes 13 angeordnet. Die Spule 9 ist auf dem mittleren Schenkel 10 des E-förmigen Kernes 14 aufgewickelt, wel cher gleichzeitig das Joch des Kernes 13 bil det. Die beiden Kerne 13 und 14 sind mit ihren Polen einander gegenüberliegend mit- tels Schrauben 12 auf der Grundplatte 11 derart befestigt, dass zwischen beiden ein Luftspalt 15 vorhanden ist.
Dieser Luftspalt bewegt sich in der Grössenordnung von 0,7 bis 1,2 mm und wird jeweils durch Versuch genau eingestellt. Die Einstellung erfolgt bei eingetretener Zündung der Leuchtröhre. Die Anschlussklemmen für das Netz sind mit 1 und 2, diejenigen für die Leuchtröhre mit 3 und 4 bezeichnet. Das Gerät weist keinerlei Teile auf, die einer starken Abnutzung unter worfen sind oder einer periodischen Kontrolle bedürfen. Die Anschlussklemmen 1, 2, 3 und 4 können sowohl als Klemmleisten, wie beispiels weise in der Zeichnung dargestellt, als auch als einfache Ösen ausgeführt werden. Das ganze Gerät wird mit einem nicht gezeich neten Deckel, der beispielsweise aus Leicht metall bestehen kann, zugedeckt, so dass es gegen Beschädigung von aussen geschützt ist.
Unmittelbar vor der Zündung der Leueht- röhre herrscht, elektrisch gesehen, der fol gende Zustand: Die beiden induktiven Span nungskomponenten der Spulen 6 und 9 sind kleiner als die kapazitive Spannungskompo nente und der letzteren entgegengerichtet. Die Amperewindungszahlen beider Induktivi- täten addieren sich vektoriell und erzeugen im Spulenteil 7 durch Transformation eine hohe Induktionsspannung.
Diese addiert sich wegen des umgekehrten Wieklungssinnes der Spule 7 zur Spannungskomponente über dem Kondensator 8, und die um die induktive Spannungskomponente über der Spule 9 ver minderte Summenspannung erscheint zwi schen den Anschlussklemmen 3 und 4 für die Leuchtröhre. Die Totalspannung an den Klemmen der Leuchtröhre kann durch die Wahl der Grösse des Luftspaltes 15 zwischen den Kernen 5 und 1.0 derart eingestellt wer den, dass die Zündung eintritt. Diese Einstel lung erfolgt einmalig, wobei es möglich ist, Kapazität und Induktivität derart zu wählen, dass mit. einem einzigen Zündgerät praktiseh für jede Leuchtstoffröhre die ihr zugehörige Zündspannung erzeugt werden kann.
Zwi schen der resultierenden Spannungskompo nente des Kreises 6, 8 und 9 und des Stromes tritt ein Phasenwinkel auf, dessen cos kleiner als eins ist.
Nach erfolgter Zündung wird die dritte Spule 7 in den Verbraueherstromkreis ge schaltet, so da.ss das Zündgerät elektrisch einen Vierpol in T-Sehaltung darstellt. Die Spule 7 ist. dabei derart. dimensioniert, dass der Wellenwiderstand des Vierpols wenigstens annähernd gleich dem Belastungswiderstand ist. Da die Leuchtröhren infolge geringfügiger Unterschiede in ihrer Fabrikation vonein ander leicht, abweichende Belastungswider- stände aufweisen, können diese Unterschiede durch Verstellen des Luftspaltes 15 aus geglichen werden.
Bei an den Belastungs widerstand angepasstem Wellenwiderstand tritt beim beschriebenen Gerät der Fall ein, dass am Eingang Spannung und Strom mit einander in Phase sind, so dass das Zündgerät praktisch mit cos (p = 1 arbeitet.
Nach erfolgter Zündung ergibt sieh das Vektordiagramm gemäss Fig.3. Die Spannung an der Leuchtröhre sei mit t'3, ebenso der in Phase mit dieser Spannung angenommene Strom J3 bezeichnet.
An diese Spannungs komponente fügt sich in Phase J3 der Ohmsche Spannungsabfall t"7 der Spule 7 und senk recht hiezu die induktive Spannungskompo- nente tT"7. Die Klemmenspannung zwischen den Klemmen 1 und 2 sei mit (Ti und der mit dieser Spannung in Phase befindliche Strom mit Ji bezeichnet.
Die Spannung 1r:3, die induktiven Spannungsabfälle t'"7 und TT"a der Spulen 7 und 6 und ihre Ohmsehen Span nungsabfälle LT'7 und L''r bilden zusammen mit der Klemmenspannung t'i einen geschlos senen Vektorzug. Die aus der Spule 9 und der Kapazität 8 resultierende Spannungskompo nente ist mit Z'2 bezeichnet und setzt sich aus der Spannungskomponente 1's des (hier ver lustlos angenommenen)
Kondensators 8 sowie der Ohmsehen Spannunrskoniponente L"q und der induktiven Spannungskomponente ('"q der Spule 9 zusammen. Der durch den Kon densator 8 und die Spule 9 fliessende Strom ist mit J2 bezeichnet. Durch Verstellen des Luftspaltes 15 kann der induktive Spannungs vektor ZT"7, d. h. der Einfluss der Spule 7 auf die resultierende Amperewindungszahl, ge ändert werden.
Die resultierende Ampere- windurigs7ahl setzt sich zusammen aus der Amperewindungszahl der Spule 9 und der Spule 6 plus der negativ gerichteten Ampere windungs7ahl der Spule 7. Es wird damit erreicht, dass Strom und Spannung am Ein gang des Zündgerätes in Phase sind und das Gerät mit cos cp <I>= 1</I> arbeitet. Die Span nung TJ'a am Verbraucherstromkreis wird der art gedämpft, dass keine unzulässig hohen Spitzen auftreten und die Kurvenform prak tisch sinusförmig ist.
Perner ergibt sich aus dieser Schaltung, dass das Gerät eine hohe Eingangsimpedanz aufweist. Es eignet sieh aus diesem Grunde besonders gut für tonfrequenzgesteuerte Netze, da es ohne jede zusätzliche Verdrosse- lung der Phasenkompensationskondensatoren verwendet werden kann.
Das oben beschriebene Gerät weist gegen über bekannten Geräten den Vorteil auf, dass ein hohes Dauerpotential an den Elektroden der Röhre liegt und dass das Gerät praktisch mit dem Leistungsfaktor 1 arbeitet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zündgerät für Leuchtröhren mit einem Seriesehwingkreis, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Sehwingkreis gehörende Spule aus zwei über einen Kondensator in Serie geschalteten Teilspulen besteht, wobei vor erfolgter Zündung eine Teilspule die Primär wicklung eines die aus dem Schwingkreis resultierende Spannung auf die Zündspan- nung transformierenden Transformators bil det, dessen Sekundärwieklung als dritte Spule am Abgriff zwischen der genannten Teilspule und dem Kondensator angeschlossen ist, und dass die Anschlüsse für die Leuchtröhre derart angeordnet sind,dass nach erfolgter Zündung das Zündgerät elektrisch einen Vierpol in T-Sehaltung bildet. UNTERANSPRÜCFIE 1. Zündgerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die die Primär wicklung und die Sekundärwicklung bilden den Teilspulen auf dem mittleren Schenkel eines E-förmigen Kernes angeordnet sind, dessen Joch durch einen zweiten E-förmigen Kern gebildet ist, welcher die zweite im Sehwingkreis enthaltene Teilspule trägt.\?. Zündgerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem als Joch dienenden Kern und dem die beiden vor der Zündung als Transformator wirkenden Spulen tragenden Kern ein Luftspalt vorhanden ist. 3. Zündgerät nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Grösse des Luftspaltes einstellbar ist, zum Zwecke, nach erfolgter Zündung den Wellenwiderstand des Vierpols dem Belastungswiderstand anzupassen.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH283573D CH283573A (de) | 1950-03-02 | 1950-03-02 | Zündgerät für Leuchtröhren. |
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| CH (1) | CH283573A (de) |
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