CH283799A - Skiwachspatrone. - Google Patents

Skiwachspatrone.

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CH283799A
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CH
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ski wax
ski
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Inventor
Steger Balthasar
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Steger Balthasar
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C11/00Accessories for skiing or snowboarding
    • A63C11/04Accessories for skiing or snowboarding for treating skis or snowboards
    • A63C11/08Apparatus for waxing or dewaxing

Landscapes

  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description


      Skiwachspatrone.       Das Auftragen von Gleit- oder Steigwachs  auf Skier erfolgt auf kaltem oder warmem  Wege. Einen zusammenhängenden, dauerhaf  teren Belag erhält man am besten     und    schnell  sten bei warmer     Auftragung    durch Aufbügeln  mit einem elektrisch oder durch feste Brenn  stoffe erhitzten Streicheisen. Das Mitführen  von besonderen Streicheisen auf Skitouren  wird als unbequem und platzsperrend empfun  den, ferner wird das Auftragen von erwärm  tem und verflüssigtem Wachs im Freien mit  den bisherigen Behelfsmitteln bei weniger gün  stigem Wetter erschwert.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist nun eine     Skiwachspatrone,    welche ein  Auftragen des Skiwachses in erwärmtem und  verflüssigtem Zustand ohne besondere Be  helfsmittel, wie Streicheisen usw., ermöglicht.  Erfindungsgemäss zeichnet sich dieselbe da  durch aus, dass in einem verbrennbaren Ski  wachskörper ein bandartiger Docht. angeord  net ist. Das (Tanze ist derart, dass bei bren  nendem     Skiwachskörper    mittels des Dochtes  das Auftragen von verflüssigtem Skiwachs  vorgenommen werden kann.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist der  Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen  Ausführungsform dargestellt, und es zeigen:       Fig.1    eine Seitenansicht,       Fig.2    eine Ansicht. in Gebrauchsdarstel  lung und       Fig.    3 einen Querschnitt. im Sinne der  Linie     111-III    der     Fig.    1 einer Variante in       grösserem    Massstab.    Nach     Fig.    1 und 2 bezeichnet 1 den Ski  wachskörper, welcher in üblicher Weise stan  genartig ausgebildet und in der aus Papier  karton oder anderem geeignetem Material be  stehenden Hülle 2     ausschiebbar    angeordnet ist.

    In dem     Skiwachskörper    ist ein in dessen  Längsrichtung verlaufender, sich zweckmässig  über dessen ganze Breite erstreckender, aus       Wollwatte    oder dergleichen bestehender band  förmiger Docht 3 eingebettet. Der Docht 3  liegt im Mittelteil des Querschnittes des Ski  wachskörpers und ist, bandförmig, so dass er       ebenfalls    als     Verstreicher    brauchbar ist. Der       Skiwachskörper    verjüngt sich an der anzu  zünden bestimmten Endseite, wo auch der  Docht aus der Stirnseite vorsteht, so dass beim  Anzünden rasch eine grössere Flamme ent  steht. Nach erfolgtem Anzünden nimmt dieser  verjüngte Endteil eine Struktur an, wie in  der     Fig.    1 angedeutet ist.

   Bei der Herstellung  wird der bandförmige Docht in die Giessform  gelegt und das durch Erwärmen verflüssigte  Skiwachs eingegossen, so dass der Docht mit.  Skiwachs getränkt wird und relativ gut  brennt.  



  Bei der Variante gemäss     Fig.3    liegt der  bandförmige Docht 3 am Umfang des Ski  wachskörpers 1 oder könnte auch in diesen  versenkt sein. Im Querschnitt gesehen, ver  läuft der Docht kreisbogenförmig und nimmt.  nahezu die Hälfte des Umfanges ein. Bei der  Herstellung der     Skiwachspatrone    gemäss     Fig.    3  durch Eingiessen von verflüssigtem Skiwachs  in eine Form, die mit dem Docht belegt ist.,      nimmt der letztere Wachs auf,     resp.    es bildet  sich an der Aussenseite ein feiner Skiwachs  überzug.  



  Der     Skiwaehskörper    kann von beliebiger  Zusammensetzung sein, wesentlich ist, jedoch,  dass derselbe zumindest einen Teil aus leicht       sclimelz-        resp.    verbrennbarem Material, wie  Paraffin, Talg, Stearin, Bienenwachs oder  dergleichen, enthält. Dem Paraffin können  weiter für die Gleit- oder Steigfähigkeit zweck  dienliche Zusätze, wie Graphit-, Aluminium  pulver usw., beigegeben sein.  



  Die Zusätze, wie zum Beispiel     Graphit-          oder    Aluminiumpulver, werden mit den leicht  verbrennbaren Bestandteilen innig vermischt.  Um den bandförmigen Docht herum könnte  aber zum Beispiel auch lediglich eine aus leicht  schmelzbarem Wachs bestehende Schicht an  gebracht sein, während der restliche Teil des       Skiwachskörpers    aus andern, die     Skigleitfähig-          keit    beeinflussenden     Materialien,    wie Teer,  Baumwachs usw., besteht.  



  Die beschriebene     Skiwachspatrone    kann in  jeder beliebigen Form in Handel gebracht  werden, zweckmässig ist jedoch ein     stangen-          förmiges    Gebilde.  



  Zum Wachsen von Skiern zündet man ein  fach den einerseits vorstehenden Docht 3 an  und die entstehende Flamme bringt die diesem  zugekehrten schmelzbaren Teile des Skiwachs  körpers zum Schmelzen, welche alsdann auf  die zu bearbeitende Skifläche fliessen, Durch  Verstreichen auf der Skifläche ergibt sieh ein  filmartiger Aufstrich, welcher rasch trocknet.  und erhärtet. Der Aufstrich ist relativ dünn       Lind    gleichmässig. Die zur Verflüssigung kom  menden Bestandteile nähren die Flamme am  Docht weiter.

   Die relativ grosse Breite des  Dochtes bringt mehr Skiwachs zur     Verflüssi-          o        gung,    als zum     Verbrennungsprozess    notwen  dig ist, und der abfliessende Teil ist ausrei  chend, um     Skiwachsbeläge    auf den Skiflächen       zlt    bilden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Skiwachspatrone, gekennzeichnet durch einen verbrennbaren Skiwachskörper, in wel chem ein bandartiger Docht angeordnet ist, das Ganze derart, dass bei brennendem Ski wachskörper mittels des Dochtes das Auftra gen von verflüssigtem Skiwachs vorgenommen werden kann. UNTERANSPRÜCHE 1. Skiwachspatrone nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Docht an dem einen Endteil des Skiwachskörpers vor steht, und letzterer sich an dieser Seite ver jüngt.
    ?. Skiwachspatrone nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Docht aus Watte besteht. 3. Skiwachspatrone nach Patentansprueh und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Skiwachskörper zumin dest Paraffin enthält. Skiwachspatrone nach Patentanspruch Lind Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der Skiwachskörper neben Paraffin Graphit enthält.
    5. Skiwachspatrone nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Skiwachskörper neben Paraffin und Graphit mindestens einen wei teren Zusatz enthält. 6. Skiwachspatrone nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der bandartige Doeht im Querschnitt gesehen kreisbogenförmig in den Skiwachskörper eingebettet ist..
    7. Skiwachspatrone nach Patentanspruch und Unteransprüehen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der Docht im Querschnitt gesehen im Mittelteil des Skiwachskörpers ein gebettet ist. B. Skiwachspatrone nach Patentanspruch Lind Unteransprüchen 1. bis 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Docht sich über die ganze Breite des Skiwachskörpers erstreckt.
CH283799D 1950-10-03 1950-10-03 Skiwachspatrone. CH283799A (de)

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