CH283799A - Skiwachspatrone. - Google Patents
Skiwachspatrone.Info
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- A—HUMAN NECESSITIES
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Description
Skiwachspatrone. Das Auftragen von Gleit- oder Steigwachs auf Skier erfolgt auf kaltem oder warmem Wege. Einen zusammenhängenden, dauerhaf teren Belag erhält man am besten und schnell sten bei warmer Auftragung durch Aufbügeln mit einem elektrisch oder durch feste Brenn stoffe erhitzten Streicheisen. Das Mitführen von besonderen Streicheisen auf Skitouren wird als unbequem und platzsperrend empfun den, ferner wird das Auftragen von erwärm tem und verflüssigtem Wachs im Freien mit den bisherigen Behelfsmitteln bei weniger gün stigem Wetter erschwert.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine Skiwachspatrone, welche ein Auftragen des Skiwachses in erwärmtem und verflüssigtem Zustand ohne besondere Be helfsmittel, wie Streicheisen usw., ermöglicht. Erfindungsgemäss zeichnet sich dieselbe da durch aus, dass in einem verbrennbaren Ski wachskörper ein bandartiger Docht. angeord net ist. Das (Tanze ist derart, dass bei bren nendem Skiwachskörper mittels des Dochtes das Auftragen von verflüssigtem Skiwachs vorgenommen werden kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und es zeigen: Fig.1 eine Seitenansicht, Fig.2 eine Ansicht. in Gebrauchsdarstel lung und Fig. 3 einen Querschnitt. im Sinne der Linie 111-III der Fig. 1 einer Variante in grösserem Massstab. Nach Fig. 1 und 2 bezeichnet 1 den Ski wachskörper, welcher in üblicher Weise stan genartig ausgebildet und in der aus Papier karton oder anderem geeignetem Material be stehenden Hülle 2 ausschiebbar angeordnet ist.
In dem Skiwachskörper ist ein in dessen Längsrichtung verlaufender, sich zweckmässig über dessen ganze Breite erstreckender, aus Wollwatte oder dergleichen bestehender band förmiger Docht 3 eingebettet. Der Docht 3 liegt im Mittelteil des Querschnittes des Ski wachskörpers und ist, bandförmig, so dass er ebenfalls als Verstreicher brauchbar ist. Der Skiwachskörper verjüngt sich an der anzu zünden bestimmten Endseite, wo auch der Docht aus der Stirnseite vorsteht, so dass beim Anzünden rasch eine grössere Flamme ent steht. Nach erfolgtem Anzünden nimmt dieser verjüngte Endteil eine Struktur an, wie in der Fig. 1 angedeutet ist.
Bei der Herstellung wird der bandförmige Docht in die Giessform gelegt und das durch Erwärmen verflüssigte Skiwachs eingegossen, so dass der Docht mit. Skiwachs getränkt wird und relativ gut brennt.
Bei der Variante gemäss Fig.3 liegt der bandförmige Docht 3 am Umfang des Ski wachskörpers 1 oder könnte auch in diesen versenkt sein. Im Querschnitt gesehen, ver läuft der Docht kreisbogenförmig und nimmt. nahezu die Hälfte des Umfanges ein. Bei der Herstellung der Skiwachspatrone gemäss Fig. 3 durch Eingiessen von verflüssigtem Skiwachs in eine Form, die mit dem Docht belegt ist., nimmt der letztere Wachs auf, resp. es bildet sich an der Aussenseite ein feiner Skiwachs überzug.
Der Skiwaehskörper kann von beliebiger Zusammensetzung sein, wesentlich ist, jedoch, dass derselbe zumindest einen Teil aus leicht sclimelz- resp. verbrennbarem Material, wie Paraffin, Talg, Stearin, Bienenwachs oder dergleichen, enthält. Dem Paraffin können weiter für die Gleit- oder Steigfähigkeit zweck dienliche Zusätze, wie Graphit-, Aluminium pulver usw., beigegeben sein.
Die Zusätze, wie zum Beispiel Graphit- oder Aluminiumpulver, werden mit den leicht verbrennbaren Bestandteilen innig vermischt. Um den bandförmigen Docht herum könnte aber zum Beispiel auch lediglich eine aus leicht schmelzbarem Wachs bestehende Schicht an gebracht sein, während der restliche Teil des Skiwachskörpers aus andern, die Skigleitfähig- keit beeinflussenden Materialien, wie Teer, Baumwachs usw., besteht.
Die beschriebene Skiwachspatrone kann in jeder beliebigen Form in Handel gebracht werden, zweckmässig ist jedoch ein stangen- förmiges Gebilde.
Zum Wachsen von Skiern zündet man ein fach den einerseits vorstehenden Docht 3 an und die entstehende Flamme bringt die diesem zugekehrten schmelzbaren Teile des Skiwachs körpers zum Schmelzen, welche alsdann auf die zu bearbeitende Skifläche fliessen, Durch Verstreichen auf der Skifläche ergibt sieh ein filmartiger Aufstrich, welcher rasch trocknet. und erhärtet. Der Aufstrich ist relativ dünn Lind gleichmässig. Die zur Verflüssigung kom menden Bestandteile nähren die Flamme am Docht weiter.
Die relativ grosse Breite des Dochtes bringt mehr Skiwachs zur Verflüssi- o gung, als zum Verbrennungsprozess notwen dig ist, und der abfliessende Teil ist ausrei chend, um Skiwachsbeläge auf den Skiflächen zlt bilden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Skiwachspatrone, gekennzeichnet durch einen verbrennbaren Skiwachskörper, in wel chem ein bandartiger Docht angeordnet ist, das Ganze derart, dass bei brennendem Ski wachskörper mittels des Dochtes das Auftra gen von verflüssigtem Skiwachs vorgenommen werden kann. UNTERANSPRÜCHE 1. Skiwachspatrone nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Docht an dem einen Endteil des Skiwachskörpers vor steht, und letzterer sich an dieser Seite ver jüngt.?. Skiwachspatrone nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Docht aus Watte besteht. 3. Skiwachspatrone nach Patentansprueh und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Skiwachskörper zumin dest Paraffin enthält. Skiwachspatrone nach Patentanspruch Lind Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der Skiwachskörper neben Paraffin Graphit enthält.5. Skiwachspatrone nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Skiwachskörper neben Paraffin und Graphit mindestens einen wei teren Zusatz enthält. 6. Skiwachspatrone nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der bandartige Doeht im Querschnitt gesehen kreisbogenförmig in den Skiwachskörper eingebettet ist..7. Skiwachspatrone nach Patentanspruch und Unteransprüehen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der Docht im Querschnitt gesehen im Mittelteil des Skiwachskörpers ein gebettet ist. B. Skiwachspatrone nach Patentanspruch Lind Unteransprüchen 1. bis 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Docht sich über die ganze Breite des Skiwachskörpers erstreckt.
Applications Claiming Priority (1)
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1950
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