Skiwachspatrone. Das Auftragen von Gleit- oder Steigwachs auf Skier erfolgt auf kaltem oder warmem Wege. Einen zusammenhängenden, dauerhaf teren Belag erhält man am besten und schnell sten bei warmer Auftragung durch Aufbügeln mit einem elektrisch oder durch feste Brenn stoffe erhitzten Streicheisen. Das Mitführen von besonderen Streicheisen auf Skitouren wird als unbequem und platzsperrend empfun den, ferner wird das Auftragen von erwärm tem und verflüssigtem Wachs im Freien mit den bisherigen Behelfsmitteln bei weniger gün stigem Wetter erschwert.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine Skiwachspatrone, welche ein Auftragen des Skiwachses in erwärmtem und verflüssigtem Zustand ohne besondere Be helfsmittel, wie Streicheisen usw., ermöglicht. Erfindungsgemäss zeichnet sich dieselbe da durch aus, dass in einem verbrennbaren Ski wachskörper ein bandartiger Docht. angeord net ist. Das (Tanze ist derart, dass bei bren nendem Skiwachskörper mittels des Dochtes das Auftragen von verflüssigtem Skiwachs vorgenommen werden kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und es zeigen: Fig.1 eine Seitenansicht, Fig.2 eine Ansicht. in Gebrauchsdarstel lung und Fig. 3 einen Querschnitt. im Sinne der Linie 111-III der Fig. 1 einer Variante in grösserem Massstab. Nach Fig. 1 und 2 bezeichnet 1 den Ski wachskörper, welcher in üblicher Weise stan genartig ausgebildet und in der aus Papier karton oder anderem geeignetem Material be stehenden Hülle 2 ausschiebbar angeordnet ist.
In dem Skiwachskörper ist ein in dessen Längsrichtung verlaufender, sich zweckmässig über dessen ganze Breite erstreckender, aus Wollwatte oder dergleichen bestehender band förmiger Docht 3 eingebettet. Der Docht 3 liegt im Mittelteil des Querschnittes des Ski wachskörpers und ist, bandförmig, so dass er ebenfalls als Verstreicher brauchbar ist. Der Skiwachskörper verjüngt sich an der anzu zünden bestimmten Endseite, wo auch der Docht aus der Stirnseite vorsteht, so dass beim Anzünden rasch eine grössere Flamme ent steht. Nach erfolgtem Anzünden nimmt dieser verjüngte Endteil eine Struktur an, wie in der Fig. 1 angedeutet ist.
Bei der Herstellung wird der bandförmige Docht in die Giessform gelegt und das durch Erwärmen verflüssigte Skiwachs eingegossen, so dass der Docht mit. Skiwachs getränkt wird und relativ gut brennt.
Bei der Variante gemäss Fig.3 liegt der bandförmige Docht 3 am Umfang des Ski wachskörpers 1 oder könnte auch in diesen versenkt sein. Im Querschnitt gesehen, ver läuft der Docht kreisbogenförmig und nimmt. nahezu die Hälfte des Umfanges ein. Bei der Herstellung der Skiwachspatrone gemäss Fig. 3 durch Eingiessen von verflüssigtem Skiwachs in eine Form, die mit dem Docht belegt ist., nimmt der letztere Wachs auf, resp. es bildet sich an der Aussenseite ein feiner Skiwachs überzug.
Der Skiwaehskörper kann von beliebiger Zusammensetzung sein, wesentlich ist, jedoch, dass derselbe zumindest einen Teil aus leicht sclimelz- resp. verbrennbarem Material, wie Paraffin, Talg, Stearin, Bienenwachs oder dergleichen, enthält. Dem Paraffin können weiter für die Gleit- oder Steigfähigkeit zweck dienliche Zusätze, wie Graphit-, Aluminium pulver usw., beigegeben sein.
Die Zusätze, wie zum Beispiel Graphit- oder Aluminiumpulver, werden mit den leicht verbrennbaren Bestandteilen innig vermischt. Um den bandförmigen Docht herum könnte aber zum Beispiel auch lediglich eine aus leicht schmelzbarem Wachs bestehende Schicht an gebracht sein, während der restliche Teil des Skiwachskörpers aus andern, die Skigleitfähig- keit beeinflussenden Materialien, wie Teer, Baumwachs usw., besteht.
Die beschriebene Skiwachspatrone kann in jeder beliebigen Form in Handel gebracht werden, zweckmässig ist jedoch ein stangen- förmiges Gebilde.
Zum Wachsen von Skiern zündet man ein fach den einerseits vorstehenden Docht 3 an und die entstehende Flamme bringt die diesem zugekehrten schmelzbaren Teile des Skiwachs körpers zum Schmelzen, welche alsdann auf die zu bearbeitende Skifläche fliessen, Durch Verstreichen auf der Skifläche ergibt sieh ein filmartiger Aufstrich, welcher rasch trocknet. und erhärtet. Der Aufstrich ist relativ dünn Lind gleichmässig. Die zur Verflüssigung kom menden Bestandteile nähren die Flamme am Docht weiter.
Die relativ grosse Breite des Dochtes bringt mehr Skiwachs zur Verflüssi- o gung, als zum Verbrennungsprozess notwen dig ist, und der abfliessende Teil ist ausrei chend, um Skiwachsbeläge auf den Skiflächen zlt bilden.
Ski wax cartridge. The application of glide or climbing wax to skis takes place in a cold or warm way. A cohesive, permanent covering is best and quickly obtained with a warm application by ironing on with an electrically heated or solid fuel heated brush. Carrying special strokes on ski tours is felt to be uncomfortable and space-blocking, and the application of heated and liquefied wax outdoors is made more difficult with the previous auxiliary means in less favorable weather.
The subject of the present invention is a ski wax cartridge which enables the ski wax to be applied in a heated and liquefied state without any special tools, such as a brush, etc. According to the invention, the same is characterized by the fact that in a combustible ski wax body a ribbon-like wick. is arranged. The (dance is such that when the ski wax body is burning, the wick can be used to apply liquefied ski wax.
In the accompanying drawing, the subject matter of the invention is shown in an exemplary embodiment, and they show: FIG. 1 a side view, FIG. 2 a view. in Nutzsdarstel development and Fig. 3 is a cross section. in the sense of line III-III in FIG. 1, a variant on a larger scale. According to Fig. 1 and 2, 1 denotes the ski wax body, which is stan gene-like in the usual manner and in the cardboard made of paper or other suitable material be standing shell 2 is arranged extendable.
In the ski wax body, a ribbon-shaped wick 3, which runs in its longitudinal direction and expediently extends over its entire width and consists of wool or the like, is embedded. The wick 3 lies in the middle part of the cross-section of the ski wax body and is band-shaped, so that it can also be used as a dispenser. The ski wax body tapers on the end side intended to be ignited, where the wick also protrudes from the front side, so that a larger flame quickly arises when ignited. After the lighting has taken place, this tapered end part assumes a structure as indicated in FIG. 1.
During production, the ribbon-shaped wick is placed in the casting mold and the ski wax liquefied by heating is poured in, so that the wick with. Ski wax is soaked and burns relatively well.
In the variant according to FIG. 3, the band-shaped wick 3 lies on the circumference of the ski wax body 1 or could also be sunk into it. Seen in cross section, the wick runs in a circular arc and takes. almost half the size. In the manufacture of the ski wax cartridge according to FIG. 3 by pouring liquefied ski wax into a mold that is covered with the wick. The latter absorbs wax, respectively. a fine ski wax coating forms on the outside.
The ski body can be of any composition, it is essential, however, that the same at least a part of slightly sclimelz- respectively. combustible material such as paraffin, sebum, stearin, beeswax or the like. The paraffin can also be used with additives such as graphite powder, aluminum powder, etc., for the ability to slide or climb.
The additives, such as graphite or aluminum powder, are intimately mixed with the easily combustible components. However, only a layer consisting of easily meltable wax could, for example, also be attached around the band-shaped wick, while the remaining part of the ski wax body consists of other materials that influence ski gliding, such as tar, tree wax, etc.
The described ski wax cartridge can be marketed in any form, but a rod-shaped structure is expedient.
To wax skis, one simply ignites the wick 3 protruding on the one hand and the resulting flame causes the meltable parts of the ski wax body facing this to melt, which then flow onto the ski surface to be processed. By spreading on the ski surface, a film-like spread results, which dries quickly. and hardened. The spread is relatively thin and even. The constituents that liquefy continue to nourish the flame on the wick.
The relatively large width of the wick liquefies more ski wax than is necessary for the combustion process, and the part that drains off is sufficient to form ski wax coatings on the ski surfaces.