Fernschreiber. Die vorliegende Erfindung betrifft einen. Fernschreiber, zum Beispiel einen solchen, der die einzelnen Buchstaben der ausgesendeten Depesche in eine Kombination von aufein anderfolgenden positiven und/oder negativen Stromstössen umwandelt.
Zu diesem Zwecke verwenden bekannte Maschinen sehr häufig eine in Fig.l dar gestellte Vorrichtung, die eine Reihe von 'rasten Z, wie bei einer gewöhnlichen Schreib maschine, aufweist.. Zwecks besserer Übersicht wird in der Figur bloss eine Taste gezeigt. Wird die Taste Z herabgedrückt, greift. der mit ihr verbundene Hebel 10 in Einkerbungen von fünf Schienen 11, 12, 13, 14, 15 ein. Je nach der Form der Einkerbungen werden dann einige dieser Schienen nach rechts ver schoben.
Durch einen in der Figur nicht ge- zeigten Mechanismus schliessen die verschobe nen Schienen Kontaktsätze, deren Zustand dann durch eine besondere Vorrichtung an den Bestimmungsort mittels zeitlich hinter einandergereihter Stromstösse gemeldet wird. Da im gegebenen Falle durch die in der Figur dargestellte Taste die Schienen 11, 13 und 15 nach rechts verschoben werden, werden in den für dieses Zeichen reservierten fünf aufein anderfolgenden Zeitintervallen, die Zeitinter valle 1, 3 und 5 zum Beispiel durch Strom i Stösse besetzt sein, während die Intervalle 2 und 4 dann ohne Stromstösse bleiben.
In ähn licher Weise werden andere Zeichen, die durch andere Tasten bedient werden, eine an- fiere Kombination der Schienen und eine an dere Kombination von Stromstössen zur Folge haben.
Das beschriebene Verfahren, in welchem elektrische Kontaktsätze durch Verschieben von Schienen gesteuert werden, besitzt einige Nachteile, die darin bestehen, dass 1. jede der fünf Schienen mit einer an dern Anordnung von Zähnen versehen ist, die gewöhnlich einzeln gefräst werden, da die genaue Einhaltung der vorgeschriebenen Form der Zähne äusserst wichtig ist.. Jede Schiene besitzt so viel Zähne, als Zeichen ge sendet werden sollen, 31, und falls nun beim Fräsen ein Zahn verdorben wird, ist. die ge samte vorhergehende Fräsarbeit an einer Schiene zunichte; 2. das Verschieben der Schienen wird einerseits durch ihre Nasse, anderseits durch Reibung in der Führungsrille gebremst.
Die vorliegende Erfindung löst die Steue rung der Chiffrierkontakte mittels Schienen auf eine neue Weise, die mittels der beiliegen den Abbildungen 2 bis 5, die Ausführungsbei spiele des Erfindungsgegenstandes darstellen, beschrieben wird. Wie beispielsweise in Fig. 2 angedeutet ist, sind hier die Schienen 11, 12, 13, 14 und 15 in Wiegen 6 gelagert, in deren Auskerbungen sie um ihre untere Längskante schwingen können.
Es ist für den Fachmann klar, dass die Schienen auch um eine andere zur Längsachse parallel laufende Linie schwingen könnten. Im vorliegenden Falle verschiebt der Hebel 10 der Taste die Schienen nicht, son dern kippt sie nur um einen kleinen Winkel. Dadurch wird einerseits die Reibung auf ein geringes Mass herabgesetzt, anderseits wird die Trägheitswirkung durch die geringe Bewe- g-ung beschränkt. Ausserdem sind hier nur wenige Zähne, und zwar nicht an den Schie nen 11 bis 15, sondern an den Hebeln 10 an gebracht, was eine grosse Ersparnis gegenüber dem oben beschriebenen bekannten System be deutet.
Fig. 3 zeigt, auf welche Weise die Schienen 11 bis 15 die Chiffrierkontakte 21 bis 25 steuern. Die den Kontaktsätzen zugewendeten Enden der Schienen sind durch Nasen 16 ver stärkt, wie in Fig.3 und 4 dargestellt ist. Diese Nasen bewirken mittels Kugeln 17 beim -Umkippen der Schienen den erwünschten Kontakt zwischen den Federn der elektrischen Kontaktsätze. Die Nasen 16 sind zweckmässig mit Anlauf-Abschiefungen 18, welche das Verschieben der Kugeln erleichtern und mit entgegengesetzten Abschiefungen 19 versehen, mittels derer der Druck der Kontaktfedern die Schienen in der gekippten Lage hält.
Die Ver- riegelungsvorrichtung gemäss Fig.5 bewirkt, dass beim Herabdrücken einer bestimmten Taste die eingestellte Lage der Schienen so lange aufrechterhalten bleibt, bis der Fern schreibsender alle Schienen abgetastet hat.
Beim Herabdrücken einer jeden Zeichentaste werden nämlich nicht nur die Schienen ent sprechend gekippt, sondern gleichzeitig wird durch einen in der Zeichnung nicht dargestell ten Mechanismus der Fernschreibsender auch an einen ständig rotierenden Antriebmotor angeschlossen. Dadurch wird auch die Nocke 26, welche den Fixierungshebel 27 steuert, in, eine rotierende Bewegung versetzt. In der Ruhelage greift der Daumen 28 des Fixie- rungshebels 27 in die Vertiefung 29 der Nocke ein.
Falls jedoch die Nocke durch Herab- drüekung irgendeiner Taste in Bewegung ge setzt wird, wird der Fixierungshebel 27 durch den Daumen 28 herabgedrückt, und die Zah- nung 30 des Hebels hält die Schienen 11 bis 15 während einer Umdrehung der Nocke in der eingestellten Lage.
Teletype. The present invention relates to a. Telegraph, for example one that converts the individual letters of the dispatch sent into a combination of successive positive and / or negative current surges.
For this purpose, known machines very often use a device presented in Fig.l, which has a number of 'notch Z, as in an ordinary typewriter. For a better overview, only one key is shown in the figure. If the Z key is pressed down, it engages. the lever 10 connected to it in notches in five rails 11, 12, 13, 14, 15. Depending on the shape of the notches, some of these rails are then moved to the right.
By means of a mechanism not shown in the figure, the displaced rails close contact sets, the status of which is then reported to the destination by means of a special device by means of sequential current pulses. Since the rails 11, 13 and 15 are shifted to the right in the given case by the button shown in the figure, the time intervals 1, 3 and 5 are occupied for example by current i surges in the five consecutive time intervals reserved for this character while intervals 2 and 4 then remain without current surges.
Similarly, other characters operated by other keys will result in an initial combination of rails and a different combination of power surges.
The described method, in which electrical contact sets are controlled by sliding rails, has some disadvantages, which consist in the fact that 1. Each of the five rails is provided with a different arrangement of teeth, which are usually individually milled, because the exact compliance the prescribed shape of the teeth is extremely important. Each splint has as many teeth as signals are to be sent, 31, and if a tooth is now spoiled during milling, is. the entire previous milling work on a rail destroyed; 2. The sliding of the rails is slowed down on the one hand by their wetness and on the other hand by friction in the guide groove.
The present invention solves the control of the encryption contacts by means of rails in a new way, which is described by means of the accompanying Figures 2 to 5, which represent exemplary embodiments of the subject matter of the invention. As indicated in FIG. 2, for example, the rails 11, 12, 13, 14 and 15 are supported in cradles 6, in the notches of which they can swing around their lower longitudinal edge.
It is clear to the person skilled in the art that the rails could also swing around another line running parallel to the longitudinal axis. In the present case, the lever 10 of the button does not move the rails, but only tilts them at a small angle. As a result, on the one hand the friction is reduced to a low level, on the other hand the inertia effect is limited by the small movement. In addition, there are only a few teeth here, and not on the rails 11 to 15, but on the levers 10, which means a large saving compared to the known system described above.
Fig. 3 shows the manner in which the rails 11 to 15 control the encryption contacts 21 to 25. The ends of the rails facing the contact sets are reinforced by lugs 16, as shown in FIGS. These noses bring about the desired contact between the springs of the electrical contact sets by means of balls 17 when the rails are tipped over. The lugs 16 are expediently provided with start-up chamfers 18, which facilitate the displacement of the balls, and are provided with opposite chamfers 19, by means of which the pressure of the contact springs holds the rails in the tilted position.
The locking device according to FIG. 5 has the effect that when a certain key is pressed down, the set position of the rails is maintained until the teletype transmitter has scanned all rails.
When you press each character key namely not only the rails are tilted accordingly, but at the same time is connected to a constantly rotating drive motor through a mechanism not dargestell th in the drawing of the teletype transmitter. As a result, the cam 26, which controls the fixing lever 27, is also set in a rotating movement. In the rest position, the thumb 28 of the fixing lever 27 engages in the recess 29 of the cam.
However, if the cam is set in motion by depressing any key, the fixing lever 27 is depressed by the thumb 28 and the teeth 30 of the lever hold the rails 11 to 15 in the set position during one revolution of the cam.