CH283931A - Fernschreiber. - Google Patents
Fernschreiber.Info
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L13/00—Details of the apparatus or circuits covered by groups H04L15/00 or H04L17/00
- H04L13/16—Details of the apparatus or circuits covered by groups H04L15/00 or H04L17/00 of transmitters, e.g. code-bars, code-discs
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Description
Fernschreiber. Die vorliegende Erfindung betrifft einen. Fernschreiber, zum Beispiel einen solchen, der die einzelnen Buchstaben der ausgesendeten Depesche in eine Kombination von aufein anderfolgenden positiven und/oder negativen Stromstössen umwandelt.
Zu diesem Zwecke verwenden bekannte Maschinen sehr häufig eine in Fig.l dar gestellte Vorrichtung, die eine Reihe von 'rasten Z, wie bei einer gewöhnlichen Schreib maschine, aufweist.. Zwecks besserer Übersicht wird in der Figur bloss eine Taste gezeigt. Wird die Taste Z herabgedrückt, greift. der mit ihr verbundene Hebel 10 in Einkerbungen von fünf Schienen 11, 12, 13, 14, 15 ein. Je nach der Form der Einkerbungen werden dann einige dieser Schienen nach rechts ver schoben.
Durch einen in der Figur nicht ge- zeigten Mechanismus schliessen die verschobe nen Schienen Kontaktsätze, deren Zustand dann durch eine besondere Vorrichtung an den Bestimmungsort mittels zeitlich hinter einandergereihter Stromstösse gemeldet wird. Da im gegebenen Falle durch die in der Figur dargestellte Taste die Schienen 11, 13 und 15 nach rechts verschoben werden, werden in den für dieses Zeichen reservierten fünf aufein anderfolgenden Zeitintervallen, die Zeitinter valle 1, 3 und 5 zum Beispiel durch Strom i Stösse besetzt sein, während die Intervalle 2 und 4 dann ohne Stromstösse bleiben.
In ähn licher Weise werden andere Zeichen, die durch andere Tasten bedient werden, eine an- fiere Kombination der Schienen und eine an dere Kombination von Stromstössen zur Folge haben.
Das beschriebene Verfahren, in welchem elektrische Kontaktsätze durch Verschieben von Schienen gesteuert werden, besitzt einige Nachteile, die darin bestehen, dass 1. jede der fünf Schienen mit einer an dern Anordnung von Zähnen versehen ist, die gewöhnlich einzeln gefräst werden, da die genaue Einhaltung der vorgeschriebenen Form der Zähne äusserst wichtig ist.. Jede Schiene besitzt so viel Zähne, als Zeichen ge sendet werden sollen, 31, und falls nun beim Fräsen ein Zahn verdorben wird, ist. die ge samte vorhergehende Fräsarbeit an einer Schiene zunichte; 2. das Verschieben der Schienen wird einerseits durch ihre Nasse, anderseits durch Reibung in der Führungsrille gebremst.
Die vorliegende Erfindung löst die Steue rung der Chiffrierkontakte mittels Schienen auf eine neue Weise, die mittels der beiliegen den Abbildungen 2 bis 5, die Ausführungsbei spiele des Erfindungsgegenstandes darstellen, beschrieben wird. Wie beispielsweise in Fig. 2 angedeutet ist, sind hier die Schienen 11, 12, 13, 14 und 15 in Wiegen 6 gelagert, in deren Auskerbungen sie um ihre untere Längskante schwingen können.
Es ist für den Fachmann klar, dass die Schienen auch um eine andere zur Längsachse parallel laufende Linie schwingen könnten. Im vorliegenden Falle verschiebt der Hebel 10 der Taste die Schienen nicht, son dern kippt sie nur um einen kleinen Winkel. Dadurch wird einerseits die Reibung auf ein geringes Mass herabgesetzt, anderseits wird die Trägheitswirkung durch die geringe Bewe- g-ung beschränkt. Ausserdem sind hier nur wenige Zähne, und zwar nicht an den Schie nen 11 bis 15, sondern an den Hebeln 10 an gebracht, was eine grosse Ersparnis gegenüber dem oben beschriebenen bekannten System be deutet.
Fig. 3 zeigt, auf welche Weise die Schienen 11 bis 15 die Chiffrierkontakte 21 bis 25 steuern. Die den Kontaktsätzen zugewendeten Enden der Schienen sind durch Nasen 16 ver stärkt, wie in Fig.3 und 4 dargestellt ist. Diese Nasen bewirken mittels Kugeln 17 beim -Umkippen der Schienen den erwünschten Kontakt zwischen den Federn der elektrischen Kontaktsätze. Die Nasen 16 sind zweckmässig mit Anlauf-Abschiefungen 18, welche das Verschieben der Kugeln erleichtern und mit entgegengesetzten Abschiefungen 19 versehen, mittels derer der Druck der Kontaktfedern die Schienen in der gekippten Lage hält.
Die Ver- riegelungsvorrichtung gemäss Fig.5 bewirkt, dass beim Herabdrücken einer bestimmten Taste die eingestellte Lage der Schienen so lange aufrechterhalten bleibt, bis der Fern schreibsender alle Schienen abgetastet hat.
Beim Herabdrücken einer jeden Zeichentaste werden nämlich nicht nur die Schienen ent sprechend gekippt, sondern gleichzeitig wird durch einen in der Zeichnung nicht dargestell ten Mechanismus der Fernschreibsender auch an einen ständig rotierenden Antriebmotor angeschlossen. Dadurch wird auch die Nocke 26, welche den Fixierungshebel 27 steuert, in, eine rotierende Bewegung versetzt. In der Ruhelage greift der Daumen 28 des Fixie- rungshebels 27 in die Vertiefung 29 der Nocke ein.
Falls jedoch die Nocke durch Herab- drüekung irgendeiner Taste in Bewegung ge setzt wird, wird der Fixierungshebel 27 durch den Daumen 28 herabgedrückt, und die Zah- nung 30 des Hebels hält die Schienen 11 bis 15 während einer Umdrehung der Nocke in der eingestellten Lage.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Fernschreiber mit: Chiffriersehienen, die beim Herabdrücken einer Zeichentaste ihre Lage ändern und mittels elektrischer Kontakt sätze eine dem Tastenzeichen entsprechende Kontaktkombination bewirken, dadurch ge kennzeichnet, dass die genannten Schienen (11 bis 15) beim Betätigen einer Zeichentaste eine schwingende Bewegring um eine zu ihrer Längsachse parallel laufende Linie ausführen. UNTERANSPRL CHE 1. Fernschreiber gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schienen (1.1 bis 15) um ihre untere Längskante schwingen. 2.Fernschreiber gemäss Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss die schwingende Bewegung der Schienen (11 bis 15) durch an den Tastenhebeln (10) angebrachte Zähne be- vArkt wird. 3. Fernschreiber gemäss Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass elektrische Kon taktsätze (21 bis 25) durch die Stirnkanten der Schienen (11 bis 15) gesteuert werden. 4. Fernschreiber gemäss Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrischen Kontaktsätze (21 bis 2:3) durch die Stirnkanten der Schienen (11 bis 15) mittels Druckkugeln (17) gesteuert werden. 5.Fernschreiber gemäss Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnkanten der Schienen (11 bis 15) mit einer Ab- schiefung (18) zwecks leichteren Verschiebens der Druckkugeln (17) versehen sind. 6. Fernschreiber gemäss Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schienen (11 bis 15) während der Zeit der Sendung des ein gestellten Zeichens mittels der Zahnung (30) eines Fixierungshebels 27 festgehalten werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS283931X | 1949-08-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH283931A true CH283931A (de) | 1952-06-30 |
Family
ID=5451988
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH283931D CH283931A (de) | 1949-08-17 | 1950-07-24 | Fernschreiber. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH283931A (de) |
| NL (2) | NL75555C (de) |
-
0
- NL NL727217769B patent/NL155032B/xx unknown
- NL NL75555D patent/NL75555C/xx active
-
1950
- 1950-07-24 CH CH283931D patent/CH283931A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL155032B (nl) | |
| NL75555C (de) |
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