CH284208A - Verfahren zum Brennen keramischer Massen, insbesondere zahnkeramischer Massen. - Google Patents

Verfahren zum Brennen keramischer Massen, insbesondere zahnkeramischer Massen.

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CH284208A
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CH
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ceramic masses
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masses
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Zahnfabrik Wienand Soehne Gmbh
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Wienand Zahnfab
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    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B33/00Clay-wares
    • C04B33/32Burning methods
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K6/00Preparations for dentistry
    • A61K6/80Preparations for artificial teeth, for filling teeth or for capping teeth
    • A61K6/802Preparations for artificial teeth, for filling teeth or for capping teeth comprising ceramics

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Description


  
 



  Verfahren zum Brennen keramischer Massen, insbesondere   zahnkeramiscber    Massen.



     ( > egenstanl    der   TSrfindung    bildet ein neuartiges und besonders vorteilhaftes Verfahren   zum    Brennen keramiseher Massen, insbesondere   zahnkeramischer    Massen.



   Keramische Körper, insbesondere Zähne, werden im   a] lgemeinen    in der Weise   berge-    stellt, dass man   keramisebe    Massen auf Feld  spathasis    oder ähnliche Materialien mit Wasser und organischen   Plastizierungsmftteln    zu einem Teig anmacht, diesen Teig in Quetsehformen   presst    und durch einen Baekprozess das Wasser austreibt, wodurch man zunächst den sogenannten Rohling oder Biskuitzahn erhält, der dann dem Brennprozess   unterworfen    wird. In diesem   Brennprozess    brennen   zn-    nächst die organischen Bestandteile heraus, wonach ein poröser Körper zurückbleibt.

   Bei weiterer Temperatursteigerung sintert die Masse dann zusammen, und es entsteht ein verglaster Körper, der von zahlreiehen Luftbläschen durchsetzt ist, jedoch eine verhältnismässig glatte Oberfläche besitzt.



   Es ist auch bekannt, diesen Brennprozess unter weitgehend vermindertem atmosphärischem Druck hzw. unter Vakuum vor sich gehen zu   lassen.    Hierbei wird die in dem porösen   halhgaren      Brennt    eingeschlossene   Luft    entfernt und schliessen sieh infolgedessen die in   dem    Brenngut vorhandenen Hohlräume unter der Wirkung der Oberflächenspannung mehr oder minder weitgehend. Das Mass des   Verschwindens    der Hohlräume   hnv.    eingeschlossenen Blasen hängt dabei, abgesehen von der Höhe des angewandten Unterdruckes, vor allem von der Viskosität der   Masse    und diese wiederum von der Höhe der angewandten Brenntemperatur ab.

   Da man anderseits bestimmte äussere Formen des   Brenngutes    aufrechterhalten muss, sind aber der Steigerung der Temperatur Grenzen gesetzt, indem bei darüber hinausgehender Temperatursteigerung ein Zerfliessen der Konturen eintreten würde.



   Den obigen bekannten Verfahren haften verschiedene, teilweise recht empfindliche Mängel an. Im Rahmen des üblichen Vorgehens lässt es sieh nicht vermeiden, dass beim Einschichten der Massen grössere Luftmengen miteingesehlossen werden und dass die organischen Bindemittel eine nicht völlig gleichmässige Verteilung erfahren bzw.

   an einzelnen Stellen in grösseren Partikelchen   zn-      rückbleiben.    Da ferner beim Austreiben des Wassers während des Backprozesses, insbesondere an den Rändern des Backgutes, häufig ein Brodeln der Masse stattfindet, zeigen sich auf Grund aller dieser Umstände in den Rohlingen   hz,v.    im Biskuitzahn vereinzelte Hohlräume solchen Ausmasses, dass sich diese bei   dem    übliehen   Brennprozess    und auch beim Brennen unter Vakuum nicht oder zumindest nicht völlig schliessen können.

   Im Gegenteil werden bei einem Brennen unter Vakuum die sich erst bei höheren Temperaturen lösen  den Gasreste oder auch die durch ehemisehe   Umsetzung    der Massen gegebenenfalls frei werdenden Gase aus dem inzwischen zähflüssig und dicht gewordenen   Brennkörper    herausgezogen, wobei sie an der Oberfläche aufplatzende Bläschen und hierdurch bedingte   Wra-    terbildungen hinterlassen. Die Folgen aller dieser Erscheinungen sind entsprechende Beeinträchtigungen der Oberflächenglätte und entsprechende Strukturfehler im Innern der Brennkörper.



   Mit Hilfe des erfindungsgemässen Verfahrens gelingt es nun, alle diese Mängel   weftest-    gehend, wenn nicht sogar vollständig auszuschalten, und zwar dadurch, dass das Brennen der keramischen Massen, insbesondere von zahnkeramischen Massen, zwar ebenfalls unter weitgehend vermindertem atmosphärisehem Druck vorgenommen, die   Druekmindcrung    aber mit Beginn der Glattbrandperiode aufgehoben wird. Im Sinne des erfindungsgemässen Verfahrens wird also nur die sogenannte Sinterungsperiode unter weitgehend vermindertem atmosphärisehem Druck bzw. im Vakuum durchgeführt. Ist dann eine dichte   Oberflächenhaut    entstanden, die ein Rückströmen von Luft in die noch im Innern vorhandenen Hohlräume verhindert, so hebt man die Druckminderung auf.

   Man kann dann die Glattbrandperiode bei atmosphärisehem Druck oder auch bei einem höheren als atmosphäri  schen      Druek    durchführen.



   Durch ein solches Vorgehen werden die zunächst nur unter   Wirkung    der   Oberflächen-    spannung stehenden Hohlräume nun auch noch unter atmosphärischen oder noch höheren Druck gesetzt und dadurch zu einem schnellen Schliessen veranlasst. Ausserdem können die bei höherer Temperatur oder bei chemischer Umsetzung der keramischen   Masse    frei werdenden Gase nicht mehr an die Oberfläche der   Brennkörper      gezogen werden.    und es liefert so das erfindungsgemässe Verfahren Produkte mit wesentlich besserer Oberfläche und mit wesentlich geringeren oder gar keinen Strukturfehlern im Innern.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Brennen keramischer Mas- sen, insbesondere zahnkera.mischer Massen, unter weitgehend vermindertem atmosphäri schein Druck, dadurch gekennzeiehnet, dass die Druekminderung mit Beginn der Glattbrandperiode aufgehoben wird.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass das Brenngut nach Aufhebung der Druekminderung unter einen höheren als atmosphärischen Druck gesetzt wird.
CH284208D 1950-08-31 1950-10-09 Verfahren zum Brennen keramischer Massen, insbesondere zahnkeramischer Massen. CH284208A (de)

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