CH284379A - Verfahren zur maschinellen Herstellung von elastischen Randabschlüssen an Unterwäsche oder dergleichen. - Google Patents

Verfahren zur maschinellen Herstellung von elastischen Randabschlüssen an Unterwäsche oder dergleichen.

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CH284379A
CH284379A CH284379DA CH284379A CH 284379 A CH284379 A CH 284379A CH 284379D A CH284379D A CH 284379DA CH 284379 A CH284379 A CH 284379A
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Scheitlin Alexander
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Scheitlin Alexander
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41FGARMENT FASTENINGS; SUSPENDERS
    • A41F9/00Belts, girdles, or waistbands for trousers or skirts
    • A41F9/02Expansible or adjustable belts or girdles ; Adjustable fasteners comprising a track and a slide member

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description


  Verfahren zur maschinellen Herstellung von elastischen Randabschlüssen  an Unterwäsche oder dergleichen.    Es ist bekannt, an     Wäschestüeken    und  dergleichen für sieh gewobene elastische Bän  der als     Randabsehluss    anzunähen.  



  Nach dein     erfindungsgemässen    Verfahren  zur maschinellen Herstellung von elastischen  Randabschlüssen an Unterwäsche oder der  gleichen werden an einer Nähmaschine Grup  pen der Elemente einer     Gummiwebkette    im  Raum zwischen zwei Führungsstellen durch  Schäfte abwechselnd auf und ab bewegt,       zwecks    Fachbildung, und es wird in das je  weils gebildete Fach ein von einer Liefer  rolle kommender     Sehussfaden    mittels eines  hin- und hergehenden Fadenführers eingetra  gen, welcher mit einer Nähnadel derart.

   im  Takt     arbeitet,    dass unter selbsttätiger Fort  bewegung des Arbeitsstückes und an diesem  schrittweise sieh vollziehender Verschlingung  des Obernähfadens mit dem Unternähfaden  am einen Hubende des Fadenführers der       Schussfaden    den einen Nähfaden und am an  dern Hubende das betreffende äussere Ele  ment der     Gummiwebkette    umschlingt..  



  Es wird somit aus Gummikette und Schuss  faden eine Gewebebindung erzeugt und zu  gleich das -so     entstehende    Band vorweg mit  dem betreffenden Arbeitsstück vernäht; die       Gummiwebkette    kann aus     Cxummistreifen    oder  Gummifäden gebildet sein. Das erfindungs  gemässe Verfahren bedeutet eine wesentliche  Vereinfachung im Fabrikationsvorgang gegen  über der bisherigen Art mit Herstellung eines  elastischen Bandes auf einem Webstuhl in der    Gummibandweberei und     nachherigem,    in der  Näherei erfolgendem Annähen des fertigen  elastischen Bandes am Arbeitsstück.

   Weiter  hin ergibt sieh der Vorteil, dass der Hersteller  der Wäschestücke oder dergleichen sich nicht  im voraus auf gewisse Arten von     Gummibäfi-          dern    als     Randabschluss    festzulegen braucht,  sondern, es kann anlässlich des     Ausrüstens    des  betreffenden Arbeitsstückes mit. dem elasti  schen     Randabschluss    die Art des     ge-v#Yiznschten     Bandes bestimmt werden; dabei kann z. B. die  Farbe des     Schussfadens    auf diejenige des Ar  beitsstückes abgetönt werden, so     da.ss    sich die  Lagerhaltung von Arbeitsmaterial entspre  chend vermindert.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren soll bei  spielsweise an Hand der Zeichnung näher er  klärt werden. Dieselbe zeigt. als Ausführungs  beispiel eine zur Durchführung des Verfah  rens besonders geeignete Einrichtung, welche  ebenfalls Gegenstand vorliegender Erfindung  bildet.         Fig.    1 ist eine schaubildliche Darstellung  der Einrichtung zur Erklärung der Erzeu  gung der Gewebebindung aus der     Gummiweb-          kette    und dem     Schussfaden    sowie des     Annähens     des so entstehenden Bandes am Arbeitsstück;

         Fig.    2 zeigt die Verbindung des Webe  schussfadens mit dem Obernähfaden, während       Fig.    3 zur Erklärung einer     Ausführungs-          v        ariante    unter Verwendung einer     Näh-          inasehine    mit drei Nähnadeln dient.

        In der zum Teil schematischen Zeichnung,  welche auf die zur Erklärung der Erfindung  erforderlichen Teile beschränkt ist, bezeich  net. 1 in     Fig.    1 eine     Webkette,    bestehend aus  sieben dicht nebeneinander liegenden     0ummi-          streifen,    die umsponnen, gegebenenfalls aber  auch nackt sein können.

   Die so gebildete       Grrmmiwebkette    1 geht zwischen einem     vor-          dern    und einem hintern Walzenpaar 2, 3     bzw.     4, 5 hindurch; den Walzenpaaren 2, 3     bzw.     4, 5 zugeordnete     Zugfedern    6, 6' sind be  strebt, die Oberwalzen 3, 5 elastisch gegen die       Unterwalzen    2, 4 zu halten.

   Im Raum zwi  schen den beiden     Führungs-Spann-    und -För  dermittel bildenden Walzenpaaren 2, 3 und     .1,     5 wird die Näh- und Bindungsarbeit vollzogen,  wozu sich in diesem Raum die den Obernäh  faden 7 führende Nähnadel 8 der Nadelstange  8' befindet, samt, dem     Drückerfuss    9 mit der  Stange 9' und dem Transporteur 10, sowie  ferner zwei Schäfte 11. und 12, die auf einer  flachen Tragschiene vier bzw. drei Stehdorne  13 besitzen, welche am obern     Ende    einen  Kopf 14 haben.

   Die Stehdorne 13 der beiden  Schäfte 11 und 12 sind in bezug aufeinander  um die Teilung der Gummikette 1     versetzt    an  geordnet; auf den am einzelnen Schaft     11     bzw. 12 vorhandenen Köpfen 14 liegt je ein.  Gummistreifen der Kette 1 auf, die demzu  folge in zwei Gruppen von Streifen unterteilt  ist, wovon die eine Gruppe vom Schaft 11, die  andere vom Schaft 12 beeinflussbar ist; die  Stehdorne 13 können an den Tragschienen  versetzbar sein, um-gegebenenfalls die Schäfte  einer andern Teilung oder auch Unterteilung  der     Gummiwebkette    anpassen zu können.

   Die  Schäfte 11. und 12 sind mit einer     Steuerv        or-          riehtung    verbunden, die eine Welle 15 mit  einem     zweiarmigen    Hebel 16 aufweist. An  jedem Arm dieses Hebels 16 greift eine durch  eine Führung hindurchgehende Stange 17  bzw. 18 an, welche die Verbindung mit dem  Schaft 11 bzw. 12 herstellt. 19 ist der Führer  für den     Schussfaden    20, der aus Textil  material besteht und von einer nicht gekenn  zeichneten Lieferspule kommt. Der Faden  führer 19 stellt einen Schwinghebel dar, wel  cher bei 21 an einem Winkelarm 22     sehiv    enk-    bar gelagert ist. und mit einer Antriebsstange  \33 verbunden ist.

   Der     mehrfach        abgewinkelte          Fadenführer    19 besitzt. eine Öffnung     2-1    als       Zuleitstelle    für den     Sehussfaclen    und am  freien     Endteil    eines Arbeitsarmes     2.5    zwei  einander benachbarte     Öffnun-en    26     und    27 als       Umlenkstellen    für     den        Selrussfaden    20.

   Die  beschriebenen mechanischen     -Mittel    sind Be  standteile einer nicht näher dargestellten     Niih-          rnasehine.    Eine Spule liefert in     bekannter     Weise durch ein     Sehiffehen    oder einen Grei  fer den Unternähfaden     28_        -Mit    A ist.

   eilt  aus     Textilgewebe    bestehendes     Arbeitsstück     (Wäschestück oder     derg,leiehen)    bezeichnet,  welches am dargestellten, in die     Crummiweb-          kette    1 hineinreichenden Rand durch     Erzeugen     und Annähen eines Gewebebindung     auf-wei-          senden    elastischen Haltebandes vervollständigt  wird.  



  Beim Betrieb der     Nälrrnasehine        werden    die  Walzenpaare 2, 3     und        .1,    5 in dem Sinne  angetrieben, dass die     zwischen        ihnen        gespamrt     gehaltene     Gummiwebkette    1. in der     Pfeilrich-          tung    bewegt wird; im entsprechenden     Bewe-          gringssinne    arbeitet der am     Arbeitsstück    .1  wirksame Transporteur 10;

   die     Bewe@,-uri"en     des     Transporteurs    10     und    der Walzenpaare 2,  3 und 4, 5 sind aufeinander abgestimmt.     Arn     Arbeitsstück _4 vollzieht, sieh in     üblicher    Art  schrittweise die     Verschlin,-rrng    des     Oberfaderes     7 mit dem Unterfaden 28 infolge     Zusammen-          arbeitens    der durch die Nadel 8 und das  Schiffchen oder den Greifer gebildeten     Mli-          werkzetrge,    so dass auf dem Arbeitsstück :1  eine     INTaht    entsteht.

   Der     Drüekerfuss    9 arbei  tet mit der Nähnadel 8     über        eire    Hebel  gestänge 29, 30 im Takt. Der Hebel 29, wel  cher bei 29' an einem festen     Arm    29" ge  lagert ist, erhält seine Bewegung über die  Stange 30 vom     Maschinenantrieb    ans und be  wirkt das periodische Auf- und     Abbewegen     des     Drückerfusses    9 nach     -Massgabe    des Näh  vorganges     bzw.    des     Einlegens'    des     Schuss-          fadens    20.

   Die Schäfte 11 und 12      -erdei     nach Erfordernis von     der    Welle 15     aus-    ab  wechselnd auf und ab bewegt, so     class    dement  sprechend durch die beiden     Streifengruppen     der     Gummiwebkette    1. die Fachbildung er-      folgt.

   In (las offene Fach wird der     Schuss-          faden    20     dareh    den     mit    der Nähnadel S und       folnlieh    auch mit dem Transporteur 10 im  Takt arbeitenden, hin- und     herschwingenden          Führer    19     eingetragen,    und zwar derart, dass  er     aiu    einen     Sel)wingungsende    (Hubende) des       Fadenführers    7.9 den Oberfaden 7 und am  andern Schwingungsende den betreffenden       :itiliei-n        llumniistreifen        der    Kette 1 um  schlingt..

    



       1a    entsteht so, wie sieh aus diesen     Erklä-          nuigcti        ergibt,    am Arbeitsstück _l ein mit ihm       @-ernälites    elastisches Band, welches über den       entslireelietiden    Rand des Arbeitsstückes       liinausragt.        Gegebenenfalls    kann der     Sehuss-          fadeii    20 statt um (leg Obernähfaden 7     nun     den Unternähfaden 28     herumgeselilungen     werden.  



       @leinäl3        Fig.    3 ist     angenommen,    die     Näh-          niasehine    besitze drei nebeneinander angeord  nete Nähnadeln, so dass beim Nähen am Ar  beitsstück drei Obernähfäden 7 mit     dem        LTn-          ternälifaclen    28     versehlunnen    werden; der       5ehulifaden    20     wird    dann im Sinne dieser       Darstellung    um die drei Obernähfäden 7     her-          uinnesehlungen.     



  (     leäebenenfalls        können    in analoger W eise  durch den     Sehussfaden    statt mehrere     Ober-          iiälif:i(len    zwei oder mehr Unternähfäden um  werden. Wie ohne weiteres     ver-          ständlieli    ist, können die zur Durchführung  des beschriebenen Verfahrens benötigten, zur  normalen Nähmaschine zusätzlichen Mittel  im einzelnen verschiedenartig ausgeführt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRL CHE I. Verfahren zur inasehinellen Herstel lung von elastiselien Randabschlüssen an Un terwäsche oder dergleichen, dadurch @gekenn- zeiehnet, (la.ss an einer Nähmaschine Gruppen der Elemente einer Gummiwebkette im Raum zwischen zwei Führungsstellen durch Schäfte abwechselnd auf und ab Bewegt werden zwecks Fachbildung,
    und dass in das jeweils gebildete Fach ein von einer Lieferrolle kom- tuender Sehussfaden mittels eines hin- und hernehend.en Fadenführers eingetragen wird, welcher Fadenführer mit einer Nähnadel der art im Takt arbeitet., dass unter selbsttätiger Fortbewegung des Arbeitsstückes und an.
    die sem schrittweise sieh vollziehender Versehlin-. gung des Obernähfadens mit dem Unterfaden am einen Hubende des Fadenführers der Sehussfaden den einen Nähfaden und am an dern Hubende das betreffende äussere Ele ment der Gummiw ebkett.e umselilingt. 1I. Einrichtung- zur Durehführuno des Verfahrens nach Patentanspruch I, ;ekenn- zeiehnet durch eine Nähmaschine, an welcher zusätzlich angeordnet sind:
    zwei der Gummi- webkette als Führunb:s-Spann- und -Förder- mittel dienende Walzenpaare, ferner abwech selnd auf sind ab bewegbare Schäfte zwecks Fachbildung mittels der in Gruppen unter teilten Elemente der Gummiwebkette und ein hin- und hergehender Fadenführer für den Schussfaden. III. Unterwäsche oder dergleichen mit durch das Verfahren gemäss Patentanspruch I hergestelltem.
    elastiseliem Randabsehluss. UNTERAI\TSPRLCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da dureh gekennzeichnet, dass der Sehussfaden jeweils um die Obernähfäden einer -Mehrzahl von nebeneinander arbeitenden Nähnadeln herumgeschlungen wird. 2. Verfahren nach Patentailsprueh I, da durch gekennzeichnet, dass der Sehussfaden jeweils um eine Mehrzahl von 'Unternähfäden herumgeschlungen wird.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass der Führer des Schussfadens für diesen ausser einer Zuleit- stelle noch zwei einander benaelibarte Um lenkstellen besitzt. Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass als Führer des Sehussfadens ein Schwinghebel dient.
CH284379D 1950-07-17 1950-07-17 Verfahren zur maschinellen Herstellung von elastischen Randabschlüssen an Unterwäsche oder dergleichen. CH284379A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1610434B1 (de) * 1965-03-29 1971-01-07 Scovill Manufacturing Co Verfahren zur Herstellung eines Reissverschlusses und hiernach hergestellter Reissverschluss

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1610434B1 (de) * 1965-03-29 1971-01-07 Scovill Manufacturing Co Verfahren zur Herstellung eines Reissverschlusses und hiernach hergestellter Reissverschluss

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