CH667295A5 - Maschine zur herstellung von wirkwebwaren. - Google Patents
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Description
BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung von Wirkwebwaren, die eine Weblade mit Webblatt, eine Einrichtung zum Steuern der Bewegung der Weblade zwischen einer Vorderlage und einer Hinterlage, ein Webgeschirr für Kettfäden, eine Einrichtung zum Betätigen des Webgeschirrs und einen Wirkmechanismus zum Bilden einer Kettenwirkbindung umfasst, welcher aus einem System von Legeelementen mit eingezogenen, von einem ausserhalb des Webfachs befindlichen Vorrat abgewickelten Schussfäden, einer Einrichtung zum Bewegen der Legeelemente, einem System von in einem Nadelbett gelagerten Wirknadeln mit abschliessbaren Haken und aus einer Einrichtung zum Bewegen des Wirlcnadelbettes zwischen einer Vorderlage, in der sich die Wirknadelhaken vor der Anschlagskante der Ware parallel mit den Kettfäden befinden, und einer Hinterlage im Offenfach, in Synchronisierung mit der Bewegung der Legeelemente, besteht.
Die vorbeschriebene Maschine ist Gegenstand der DE-PS 22 19 571.
Die in einem quer angeordneten, vor dem Webgeschirr befindlichen Bett schwenkbar gelagerten Legeelemente bestehen aus einem Schaft, der in seinem mittleren Abschnitt mit einem zungenförmigen durch eine Führungsöse zum Einfädeln von Schussfaden beendeten Legearm versehen ist. Die einzelnen Nadelschäfte sind mit einem Zahn beendet,
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der mit der Verzahnung einer Zahnstange in Eingriff steht, deren Hin- und Herbewegung von einem Nockenmechanismus abgeleitet ist. Die Legearme, die in ihrer mittleren Ausgangslage mit Kettfäden parallel sind, liegen bei geschlossenem Webfach zwischen diesen und schwenken im Offenfach aus. Bei der Bewegung der Weblade gehen die Legearme durch Lücken im Webblatt hindurch.
In jedem Offenfach bewegen sich die Legeelemente übereinstimmend aus ihrer mittleren Ausgangslage in eine der Endlagen und wieder zurück, wobei sie in geöffnete Haken der in ihrer vorderen Arbeitslage befindlichen Wirknadeln Schussfäden legen. Infolge der oben erwähnten Hin- und Herbewegung der Legeelemente bilden sich aus Schussfäden Teilschüsse in Form einer von der Warenanschlagskante herausgehenden und mit ihrem Endbogen an der Wirknadel aufgefangenen Schlinge. Diese Teilschüsse werden bei Webfachwechsel von den in ihre Ausgangslage zurückkehrenden Wirknadeln der Anschlagskante der Ware zugeführt und gegen diese vom Webblatt angeschlagen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Bau dieser fortschrittlichen Herstellungsmaschine zu vereinfachen, die Betriebszuverlässigkeit des Wirkmechanismus sowie die Maschinenleistung und Güte von hergestellten Waren zu steigern und gleichzeitig die Beanspruchung des zu verarbeitenden Schussmaterials herabzusetzen, was die Verarbeitung von gesponnenen Garnen ermöglicht.
Die vorangehenden Bedingungen sind im wesentlichen durch die erfindungsgemässe Maschine zur Herstellung von Wirkwebwaren indem erfüllt, dass die eine Bewegung zwischen einer Oberlage und einer Unterlage ausübenden Legeelemente mit den einerseits im Nadelbett in einer mit der Anschlagskante der Ware parallelen Ebene drehbar, andererseits zwischen Zinken eines parallel mit der Anschlagskante der Ware laufenden Führungskammes verschiebbargelagerten Wirknadeln zusammenwirken, wobei der Einrichtung zum Bewegen des Wirknadelbettes eine Einrichtung zum Erzeugen einer seitlichen Hin- und Herbewegung immer eines Glieds des Paares von Nadelbett - Führungskamm zwecks Steuerung einer mehrphasigen Bewegung der Wirknadeln in nacheinander folgenden Webfächern zugeordnet ist, bei welcher Bewegung in ungeraden Webfächern die Bahnen der Haken der Wirknadeln aus der Vorderlage in die linke Legelage und wieder zurück in die Vorderlage, und in geraden Webfächern aus der Vorderlage in die rechte Legelage und wieder zurück in die Vorderlage verlaufen, wobei die Bahnen der Haken der Wirknadeln symmetrisch zur Längsachse der Wirknadeln in ihrer Vorderlage sind.
Ferner besteht die Erfindung darin, dass die mehrphasige Bewegung der Wirknadeln in ungeraden Webfächern und in der ersten Phase die Bewegung der Haken der Wirknadeln entlang einer Kurvenbahn aus der Vorderlage, in der die Wirknadeln mit den Kettfäden parallel sind, in die linksseitige Legelage, in der sie sich schräg unter den linksseitigen, an der linken Seite der Gruppen der Kettfäden stehenden Schussfäden befinden, in der zweiten Phase die Rückbewe-gung der Haken der Wirknadeln mit aufgefangenen linksseitigen Schussfäden entlang einer kürzeren Kurvenbahn in eine Ausgleichlage, in der die Wirknadeln wieder parallel mit den Kettfäden sind, in der dritten Phase die geradlinige Bewegung der Haken der Wirknadeln in die Abschlag-Vorderlage beim Webfachwechsel, in geraden Webfächern und in der vierten Phase die Bewegung der Haken der Wirknadeln entlang einer Kurvenbahn aus der Vorderlage in die rechtsseitige Legelage, in der sich die Wirknadeln schräg unter den rechtsseitigen, an der rechten Seite der Gruppen der Kettfäden stehenden Schussfäden befinden, in der fünften Phase die Rückbewegung in die Ausgleichlage und in
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der sechsten Phase die geradlinige Bewegung in die Abschlag-Vorderlage umfasst, wobei die zwischen dem Webgeschirr und dem Webblatt befindlichen Legeelemente eine gesteuerte Bewegung aus einer Ausgangslage oberhalb der Kettfäden beim geschlossenen Webfach in eine Oberlage beim sich öffnenden Webfach, in eine Sicherungslage vor der Beendigung der zweiten Bewegungsphase, in eine Unterlage, und wieder in die Ausgangslage beim sich schliessenden Webfach ausüben.
Die Bewegungen des Wirknadelbettes und der Weblade sind zwecks Bildung einer konstanten Lücke zwischen dem Webblatt und den Haken der Wirknadeln bei ihrer Arbeitsbewegung synchronisiert.
Die Legeelemente sind vorzugsweise durch Augen der Litzen eines mittels Hebelübersetzung mit einem an einer Kurbelwelle vorgesehenen Nocken verkoppelten Hilfsweb-schafts gebildet.
Nach einer bevorzugten Variante der Einrichtung zum Steuern der mehrphasigen Bewegung der Wirknadeln ist der Führungskamm ortsfest, wobei das Wirknadelbett beiderseitig in Axialrichtung mit einem in einem Bett eines drehbar gelagerten Dreharmes verschiebbaren und gegen einen drehbar gelagerten Arm abstützenden Zapfen versehen ist, wobei die Rolle des letztgenannten Armes in der Nut eines drehbaren mit einem Zahnrad verbundenen Axialnockens geführt ist, welches im Verhältnis von 2:1 mit einem anderen an der Kurbelwelle vorgesehenen Zahnrad in Eingriff steht, und wobei die Dreharme mittels Zugstangen mit der Weblade verkoppelt sind.
Nach einer anderen Ausführungsform ist der Führungskamm mit einer zwischen an drehbaren Vertikalwellen vorgesehenen Radialnocken verschiebbar gelagerten Stützleiste fest verbunden, welche Vertikalwellen mittels Schraubenradgetriebes mit der Kurbelwelle der Maschine im Übersetzungsverhältnis von 2:1 verkoppelt sind, wobei das Wirknadelbett an beiden Seiten in Axialrichtung mit dem im Bett der drehbar gelagerten und mittels Zugstangen mit der Weblade verkoppelten Dreharme drehbar gelagerten Zapfen versehen ist.
Die erfindungsgemässe Maschine ermöglicht es, den Abstand zwischen der Anschlagskante und dem Webgeschirr gegenüber der orthodoxen Webtechnik im wesentlichen zu verkürzen, was die Webfachgeometrie günstig beeinflusst.
Bei den Webmaschinen mit dem Schusseinschlag mittels Greifer oder Druckluftstroms ist der Abstand der Anschlagskante vom Webgeschirr beträchtlich grösser, da er von der Anordnung des Webblattes und von den Schussführungsmit-teln abhängt; diese sind an der Weblade so angeordnet, dass sie in der Anschlagslage des Webblattes ins Webfach nicht einragen.
Demgegenüber ist der Abstand der Anschlagskante der Ware von dem Webgeschirr bei der erfindungsgemässen Maschine lediglich durch die Dimensionen der im Offenfach Schüsse auffangenden Wirknadeln bestimmt, was diesen Abstand auf weniger als eine Hälfte im Vergleich mit der konventionellen Webtechnik zu verkürzen erlaubt.
Die Verkürzung dieses Abstandes ermöglicht es weiter -gegenüber der klassischen Webtechnik - den Hub der Webgeschäfte bei demselben oder auch kleineren Webfachwinkel zu verkürzen und somit die Beanspruchung der Kette während des Arbeitsprozesses herabzusetzen.
Im Vergleich mit den bisher bekannten Wirkwebmaschinen ist die Erfindung darin vorteilhaft, dass die Legung der Teilschüsse auf die Brust der Wirknadeln durch den Hilfswebschaft mit Litzen vorgenommen wird, deren Augen den Durchgang von Schussfäden in Form von Filamentgarn, gesponnenem Garn, Effektgarn, als auch Knoten im Schussfaden erlauben. Die Anordnung mehrerer Hilfswebschäfte
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nacheinander zum Legen von Schussfäden auf die Brust der Wirknadeln, und deren programmgemässe Steuerung durch bekannte Mittel erlaubt Färb- oder Effektmusterungen von Wirkwebwaren.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemässen Maschine liegt darin, dass das Webblatt einem herkömmlichen Webblatt formgemäss entspricht, so dass der Ketteinzug ins Webgeschirr sowie Webblatt auf die bei der klassischen Webtechnik übliche Art ausserhalb der Maschine durchgeführt werden kann.
Im Vergleich mit den bekannten Wirkwebmaschinen ermöglicht es das bei der erfindungsgemässen Maschine angewandte Prinzip der Schwenkung der Wirknadeln in der Anschlagsebene und der Legung von Schussfäden auf die Brust der Wirknadeln mittels des Hilfswebblattes, die Teilschüsse durch die Haken der Wirknadeln zuverlässiger aufzufangen und infolgedessen Wirkwebwaren besserer Qualität herzustellen. Die Produktionsgeschwindigkeit der erfindungsgemässen Maschine hängt nicht von der Breite von herzustellenden Waren wie bei herkömmlichen Webstühlen ab, wobei die Maschine es ermöglicht, eine oder mehrere Warenbahnen nebeneinander ohne zusätzliche Kantenbildeeinrichtungen herzustellen. Die Maschine eignet sich insbesondere zum Herstellen von Brandwaren von üblichen Breiten bei optimaler Ausnutzung der Maschinenbreite.
Einige bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemässen Wirkwebmaschine sollen weiterhin anhand der beigefügten schematischen Zeichnungen näher erläutert werden.
Es zeigen :
Fig. 1 eine Seitenansicht der Wirk Webmaschine ohne Seitenwände;
Fig. 2 eine teilweise Seitenansicht der Wirkwebmaschine samt Seitenwänden;
Fig. 3 eine teilweise Draufsicht der Wirkwebmaschine gemäss Fig. 2 ohne Textilware;
Fig. 4 und 5 eine Draufsicht des Wirkmechanismus in einzelnen Phasen der Wirknadelbewegung;
Fig. 6 eine teilweise Seitenansicht des Wirkmechanismus in eigenen Phasen der Wirknadelbewegung;
Fig. 7 eine Draufsicht der Wirkwebware;
Fig. 8 eine teilweise Seitenansicht einer alternativen Ausführungsform der Einrichtung für die mehrphasige Wirknadelbewegung; und
Fig. 9 eine teilweise Draufsicht der Maschine gemäss Fig. 8, ohne Textilware.
Die Wirkwebmaschine (Fig. 1,2,3) besteht aus einem Kettbaum 1 mit Kettfäden 2, einem Schussbaum 3 mit Schussfäden 4, einem Streichbaum 5, einem Webgeschirr 6 mit Webschäften 6a, 6b, einer um eine unbewegliche Webladenachse 8 drehbar gelagerten Weblade 7 und einem Wirkmechanismus 9. Eine sich bildende Ware 10 wird von einer Abzugsvorrichtung 11 abgezogen. Die ein Webblatt 12 tragende Weblade 7 ist mittels Pleuels 13 mit der Kurbel 14 einer Kurbelwelle 15 verkoppelt und ist zwischen einer teilweise gestrichelt veranschaulichten Vorderlage I und einer Hinterlage II hin- und herbeweglich angeordnet.
Das Webgeschirr 6 ist durch bekannte und deshalb nicht dargestellte Mittel wie beispielsweise durch ein nicht dargestelltes von einem System der an einer Nockenwelle angeordneten Nocken gesteuertes Gestänge betätigbar, wobei die Nockenwelle mittels eines Zahnradgetriebes von der Kurbelwelle 15 angetrieben ist.
Der Wirkmechanismus umfasst ein System von Legeelementen 16 und ein gleichzähliges System von Wirknadeln mit abschliessbaren Haken wie z.B. Haken-, Zungen- oder
Schiebernadeln. Nach dem Ausführungsbeispiel verwendet man in der Regel Zungennadeln - weiterhin nur Wirknadeln 17 - die einen Schaft 18, eine Brust 19, einen Haken 20 und eine Zunge 21 aufweisen.
In der in Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungsform sind die Legeelemente 16 durch Litzenaugen 22 eines Hilfs-webschaftes 23 gebildet, der mittels einer Zugstange 24 mit einem auf einem Federzugregister 26 aufgehängten und an einer in Seitenwänden 28,28' der Maschine festgehaltenen Querstange 27 drehbar gelagerten Tritthebel 25 verkoppelt ist. Die Rolle 29 des Tritthebels 25 steht mit einem auf der Kurbelwelle 15 aufgekeilten Nocken 30 in Eingriff.
Die Webschäfte 6a, 6b und der Hilfwebschaft 23 sind in nicht dargestellten am Maschinerahmen vorgesehenen Seitenführungen verschiebbar gelagert.
Die Wirknadeln der Wirkwebmaschine gemäss der DE-PS 22 19 571 bewegen sich parallel mit den Kettfäden bei ihrer Bewegung aus der Vorderlage, in der sich ihre Haken vor der Warenanschlagskante befinden, in die Legelage im Offenfach und wieder zurück.
Demgegenüber schwenken die Wirknadeln an der erfindungsgemässen Maschine in nacheinander folgenden Webfächern abwechseln in die rechtsseitige und linksseitige Legelage aus, wobei ihre Haken eine mehrphasige Bewegung ausüben, die durch Interaktion der Einrichtung zum Bewegen der Wirknadeln aus der Vorder- in die Hinterlage und der Einrichtung zur Seitenbewegung der Wirknadeln in nacheinander folgenden Webfächern erzeugt wird.
Mit ihren Schäften 18 sind die Wirknadeln in Zinkenlücken eines Führungskamms 31 verschiebbar gelagert; dieser ist unmittelbar vor einer ortsfesten in den Seitenwänden 28,28' (Fig. 3) festgehaltenen Stützleiste 32 angeordnet, deren Kante 33 an der sich bildenden Ware 10 die Anschlagskante bestimmt. Der Führungskamm 31 ist durch nicht dargestellte Mittel zur einer ortsfesten Führungsleiste 34 befestigt, über welche die sich bildende und über die Kante 33 der Stützleiste 32 gekröpfte Ware 10 abgezogen wird.
Mit den am entgegengesetzten Ende ihrer Schäfte 18 - in bezug auf die Haken 20 - vorgesehenen Zapfen 35 sind die Wirknadeln 17 in entsprechenden, in einem Nadelbett 36 nebeneinander angeordneten Löchern schwenkbar gelagert; dieses ist mit seinen Zapfen 37,37' (Fig. 3) in Betten 38,38' an einer Tragstange 40 drehbar gelagerter Tragarme 39,39' dreh- und verschiebbar gelagert. Die Zapfen 37,37' sind mit Tragarmen 41,41' in Berührung, die um vertikale, an den Seitenwänden 28,28' vorgesehene Zapfen 42,42' drehbar gelagert sind. An einem Vorsprung 43,43' der Tragarme 41, 41 ' ist eine Rolle 44,44' drehbar gelagert, die in die Nut eines um einen an der äusseren Seite der Seiten wände 28,28' vorgesehenen Zapfen 46 (Fig. 2) drehbar gelagerten Axialnokkens 45,45' ragt. Der Zapfen des Axialnockens 45' ist nicht dargestellt. Der Axialnocken 45,45' ist mit einem Zahnrad 47,47' verbunden, das im Übersetzungsverhältnis von 2:1 mit einem ausserhalb der Seitenwände 28,28' am Ende der Kurbelwelle 15 angeordneten Zahnrad 48,48' in Eingriff steht. Die Dreharme 39,39' sind mittels Zugstangen 49,49' (Fig. 1,3) mit der Weblade 7 verkoppelt, so dass mit ihr übereinstimmend ausschwenken können.
Axialnocken 45,45 ', Tragarme 41,41', Nadelbett 36, Dreharme 39,39' und Zugstangen 49,49' sind Bestandteile einer Einrichtung zu einer gesteuerten sechsphasigen Bewegung der Wirknadeln 17 in zwei nacheinander folgenden Webfächern bzw. während einer einzigen Umdrehung des Axialnockens 45,45' und zwei Umdrehungen der Kurbelwelle 15.
Das Nadelbett 36 (Fig. 1) übt einerseits die Bewegung aus der gestrichelt angedeuteten Vorderlage III in Pfeilrichtung 50 in die Hinterlage IV und die von der Bewegung der
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Weblade 7 abgeleitete Rückbewegung in Pfeilrichtung 51, andererseits die Seitenbewegung in Pfeilrichtung 52 (Fig. 3) in die rechtsseitige Endlage V und in Pfeilrichtung 53 in die nicht dargestellte linksseitige, von der Charakteristik der Axialnocken 45,45' abgeleitete Endlage VI aus.
Der Axialnocken 45,45' (Fig. 2,3) weist zwei gegenüberliegende Abschnitte 54, 55 und 54', 55' auf. Beim Drehen des Axialnockens 45,45' in Pfeilrichtung 56 (Fig. 2) sichert der Abschnitt 55, 55' die Bewegung des Wirknadelbettes 36 in Pfeilrichtung 52, und der Abschnitt 54, 54' dessen Bewegung in Pfeilrichtung 53.
Webladeachse 8, Kurbelwelle 15, Stützleiste 32, querliegende Führungsleiste 34 und Tragstange 40 sind mit Hilfe läufiger, nicht dargestellter Mittel in den Seitenwänden 28, 28' (Fig. 1,2) gelagert.
Die Abzugsvorrichtung 11 (Fig. 1) besteht aus einem üblichen Abziehbaum 57, einer Druckwalze 58 und einem Warenbaum 58, die Bestandteile eines bekannten Waren-baumreglers sind.
Die in den Webschäften 6a, 6b eingezogenen Kettfäden 2 und die in den Litzenaugen 22 des Hilfswebschaftes 23 eingezogenen Schussfäden 4 gehen im Glatteinzug durch das Webblatt 12 hindurch.
Während einer einzigen Umdrehung der Kurbelwelle 15 bewegt sich die Weblade 7 aus der Vorderlage I in die Hinterlage II und wieder zurück, und gleichzeitig bewegen sich mit ihr die Dreharme 39,39' (Fig. 3). Dem Nocken 30 liegt die Aufgabe zugrunde, zuverlässliches Legen der Schussfäden 4 in die Haken 20 der Wirknadeln 17 sicherzustellen, und zwar mittels der Litzenaugen 22, die im Verlauf der sechsphasigen Bewegung der Wirknadeln entsprechende, weiter beschriebene Lagen einnehmen.
Figuren 4 und 5 zeigen in Draufsicht die Hauptlagen a, b, c, a', d, e, f, d' und die Zwischenlagen ai, bi, di, ei der Wirknadel 17 während ihrer sechsphasigen Bewegung; Fig. 6 zeigt die Wirknadel 7 in den entsprechenden Hauptlagen a, b, c, a' und in den Zwischenlagen ai, bi.
Figuren 4 und 5 zeigen die Lagen des Nadelbettes 36, der Wirknadel 17, des Führungskammes 31 und des Webblattes 12, und Fig. 6 zeigt die Lagen des Nadelbettes 36, der Wirknadel 17, des Führungskammes 31, des Webblattes 12, des Litzenauges 22 des Hilfswebschafts 23 und der Litzenaugen der Webschäfte 6a, 6b. Jede Wirknadel 17 arbeitet mit zwei, von dieser Nadel in ihrer vorderen Ausgangslage links bzw. rechts befindlichen Schussfäden 4 zusammen. Anschaulichkeitshalber ist der rechte Schussfaden mit 4a und der linke mit 4b, und die zwischen diesen Schussfäden 4a, 4b befindliche Kettfadengruppe mit 2a bezeichnet (Figuren 4,5).
Beim sechsphasigen Bewegungszyklus von Wirknadeln arbeiten die einzelnen Arbeitselemente folgendermassen:
Phase 1
Der Haken 20 der Wirknadel 17 verfolgt eine Kurvenbahn aus der Vorderlage A (Fig. 4,6 - Hauptlage a) in die linke Legelage B (Fig. 4,6 - Hauptlage b). In der Vorderlage A liegt die Wirknadel 17 parallel mit den Kettfäden 2 (Fig. 4) und ihr Haken 20 ragt geringfügig aus dem Führungskamm 31 ; die Webschäfte 6a, 6b sind im Geschlossenfach (Fig. 6, Hauptlage a), das Litzenauge 22 mit Schussfaden 4a ist in der Ausgangslage VII über den Kettfäden 2 beim geschlossenen Webfach, das Webblatt 12 in der Vorderlage I und das Wirknadelbett 36 in der Vorderlage III. Im Verlauf der ersten Phase (Fig. 4,6 - Zwischenlage ai) bildet sich aus den Kettfäden 2 ein Webfach durch den Hub des Webschafts 6a (Pfeilrichtung 61) und den Niederzug des Webschafts 6b (Pfeilrichtung 60); das Webblatt 12 bewegt sich in die Hinterlage II und die Wirknadel 17 schwenkt im Führungskamm 31 in die
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der Bewegung des Nadelbettes 36 (Pfeilrichtungen 50,52) (Fig. 4,6 - Zwischenlage ai) entsprechenden Lage aus. Gleichzeitig mit der Bewegung der Webschäfte 6a, 6b ist das Litzenauge 22 in die Oberlage VIII gestiegen (siehe Pfeil 62). Durch diese Bewegung des Litzenauges wird gesichert, dass der Haken 20 der Wirknadel 17 in das sich öffnende Webfach unter dem durch das Litzenauge 22 und die Anschlagskante der Ware abgegrenzten Abschnitt des Schussfadens 4a eintritt.
Zum Schluss der ersten Phase (Figuren 4,6 - Hauptlage b) befindet sich das Webblatt 12 in der Hinterlage II, das Nadelbett 36 in der rechten Endlage V und der Hinterlage IV beim vollgeöffneten Webfach, und der Haken 20 der Wirknadel 17 in der linken Legelage B, in der der Normalriss des Schussfadens 4a über die Brust 19 der Wirknadel 17 läuft. Bevor die Wirknadel 17 die linke Legelage B erreicht hat, sank das Litzenauge 22 aus der Oberlage VIII in Pfeilrichtung 63 in die Legelage IX (Fig. 6 - Hauptlage b), die das Anliegen des Schussfadens 4a an die Brust 19 der Wirknadel 17 sichert.
Phase 2
Der Haken 20 der Wirknadel 17 kehrt entlang der Kurvenbahn aus der linken Legelage B in die Ausgleichslage C (Fig. 4,6 - Hauptlage c) zurück, in welcher die Wirknadel 17 wieder mit den Kettfäden 2 parallel läuft.
Die Zwischenlage bi (Fig. 6) zeigt den Niederzug des Webschafts 6a in Pfeilrichtung 60 und den Hub des Webschafts 6b in Pfeilrichtung 61 in das Geschlossenfach, die Rückbewegung des Nadelbettes 36 in Pfeilrichtung 51, 53 (Fig. 4 - Zwischenlage bl) und gleichzeitig die Bewegung des Litzenauges 22 in Pfeilrichtung 63 in seine Unterlage X (Fig. 6 - Hauptlage c); dadurch wird es gesichert, dass der Schussfaden 4a von der Brust 19 in den offenen Haken 20 der sich zurück bewegenden Wirknadel 17 zuverlässlich herabrutscht. In der Unterlage X befindet sich das Litzenauge 22 in der Nähe der unteren Ebene der Kettfäden 2. Die Lage des Nadelbettes 36 entspricht zum Schluss der zweiten Phase (Fig. 4,6 - Hauptlage c) seiner Zwischenlage ai (Figuren 4,6).
Phase 3
Diese Phase umfasst die geradlinige Rückbewegung des Hakens 20 der Wirknadel 17 in die Vorderlage A, die von der Bewegung des Nadelbettes 36 in Pfeilrichtung 51 in seine Vorderlage III, wobei die Webschäfte 6a, 6b ihre Bewegungen im Geschlossenfach beenden; das Litzenauge 22 kehrt in seine Ausgangslage VII zurück und das Webblatt 12 schlägt in seiner Vorderlage I die aus dem Schussfaden 4a gebildete Verbindungsschiingen 64 in der Anschlagskante an die Ware (Figuren 4,6 - Hauptlage a') an.
Bei der Rückkehr der Wirknadel 17 in ihre Vorderlage wird der Schussfaden 4a in den offenen Haken 20 aufgefangen, wobei die alte, in der vorangehenden Wirkphase gebildete und am Schaft 18 der Wirknadel 17 befindliche Masche den Haken 20 mittels Zunge 21 abschliesst (Figuren 4,6 - Hauptlage a') und überzieht sich über die neue im Haken 20 eingeschlossene Masche. Während der nachfolgenden Bewegung der Wirknadel 17 aus ihrer Vorderlage in die entsprechende Legelage klappt die neue Masche die Zunge 21 um, so dass die Wirknadel 17 in das sich öffnende Webfach mit ihrem geöffneten Haken 20 eintritt.
Um das spontane Abschliessen des Hakens 20 durch die Zunge 21 bei der Bewegung der Wirknadel 17 in das sich öffnende Webfach zu vermeiden, ist es notwendig, dass die Wirknadel die Kurvenbahn bereits von allem Anfang an verfolgt. Während dieser Bewegung erlauben die windschief zur Längsachse der Wirknadel verlaufenden Kettfäden 2 des Oberfachs der Zunge 21 nicht den Haken 20 abzuschliessen.
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An die Phasen 1 bis 3 schliessen sich die Phasen 4 bis 6 (Fig. 5 - Hauptlagen d bis f, d') an, bei denen sich der Haken 20 der Wirknadel 17 nach dem Fachwechsel aus der Vorderlage A in die gegenüberliegende rechte Legelage D (Fig. 5 -Hauptlage e) bewegt. In dieser Lage wird der rechte, an der entgegengesetzten Seite der Gruppe 2a der Kettfäden 2 befindliche Schussfaden 4b auf bereits beschriebene Art durch die Bewegung des Litzenauges 22 in den geöffneten Haken 20 gelegt, worauf die Wirknadel 17 in ihre Vorderlage A zurückkehrt.
Während der Phasen 4 bis 6 (Fig. 5 - Hauptlagen d bis f, d') stimmen die Bahnen des Webblattes 12 und des Litzenauges 22 wie bei den Phasen 1 bis 3 überein. Lediglich das Nadelbett 36 bewegt sich aus der Vorderlage III in Pfeilrichtungen 50, 53 in die linke Endlage V und in die Hinterlage IV, und wieder zurück in Pfeilrichtungen 53, 50 in die Vorderlage III (Fig. 5 - Hauptlage d').
Beim Maschinengang bewegen sich die Wirknadeln 17 (Fig. 4) aus der Ausgangslage über die Kettfadengruppe 2a in die linke Legelage B und fangen die links von dieser Kettfadengruppe 2a befindlichen Schussfäden 4a, und bei ihrer Rückbewegung in die Ausgangslage bilden aus diesen Schussfäden neue Maschen, wobei die Verbindungsschiingen 64 von Maschen durch das Webblatt 12 an die Ware 10 angeschlagen werden. Nach dem Anschlag treten die Wirknadeln 17 - beim gleichzeitigen Überziehen der alten über die neuen Maschen - in das neue sich öffnende Webfach ein und bewegen sich in die rechte Legelage D (Fig. 5), in der sie die rechts von der Kettfadengruppe 2a befindlichen Schussfäden 4b auffangen. Derart wird eine Kettenwirkbindung (Fig. 7), die abwechselnd aus der Maschen von Schussfäden 4a, 4b gebildete Maschenstäbchen 65 aufweist, gebildet, wobei die Verbindungsschiingen 64 mit den Kettfadengruppen 2a in einer Webbindung binden. Die Kettenwirkbindung gemäss Figur 7 ist Gegenstand der DE-PS 23 05 674.
In der veranschaulichten Ausführungsform der Wirkwebmaschine sind die Legeelemente durch Litzenaugen des Hilfswebschafts gebildet. Dieser wird von einer Kurvenscheibe betätigt, deren Verlauf die Arbeitsbewegungen der Schussfäden beim sechsphasigen Wirknadelbewegungszy-klus sichert. Nach einer Alternative kann der Hilfswebschaft selbständig von einer zum Betätigen von Webschäften üblichen Schaftmaschine betätigt werden.
Alternativ können die Legeelemente durch andere Mittel als Litzenaugen des Hilfswebblattes gebildet werden, unter Voraussetzung dass solche Mittel die programmgemässen Hub und Niederzug der Schussfäden beim Wirkwebzyklus sichern.
Der Zeit verlauf der einzelnen Wirknadelbewegungs-phasen wird durch die Form der Nut des Radialnockens mit dem Ziel eingestellt, die optimale Zusammenarbeit des Wirkmechanismus, des Fachbildemechanismus und der Weblade zum Herstellen einer Wirkwebware von erforderten Sorte und Güte zu erzielen. Der Mechanismus zum Erzeugen der Arbeitsbewegungen der Wirknadeln bei den einzelnen Phasen des Wirkwebprozesses kann auch nach einem anderen Prinzip als dem vorbeschriebenen arbeiten.
So ist beispielsweise vom Gesichtspunkt der konstruktio-nellen Einfachheit eine Ausführungsvariante geeignet, (Fig. 8,9), die in der kinematischen Umkehrung der Bewegungen des Wirknadelbettes 36 und des Führungskamms 31 besteht. In diesem Fall übt der Führungskamm 31 die seitliche Hin- und Herbewegung und das Nadelbett 36 lediglich die Bewegung aus der Vorder- in die Hinterlage und zurück aus.
Diese Ausführungsform ist in Figuren 8 und 9 schematisch gezeigt. Das Wirknadelbett 36 ist beiderseitig in Axialrichtung mit kurzen Zapfen 37a, 37a' (Fig. 9) versehen; diese sind in Betten 38,38' der an einer Tragstange 40 drehbar gelagerten und mittels Zugstangen 49,49' mit der Weblade 7 verkoppelten Dreharme 39,39' drehbar gelagert. In diesem Fall entfällt der Mechanismus zur seitlichen Hin- und Herbewegung des Wirknadelbettes 36 nach der Ausführungsform in Fig. 3.
Die den Führungskamm 31 tragende Führungsleiste 34 ist mittels Verbindungselemente mit einer Stützleiste 32a fest verbunden, deren Unterteil in den in den Seitenwänden 28, 28' vorgesehenen Axiallagern 66,66' axial verschiebbar gelagert ist. Die Seitenflächen der Stützleiste 32a stehen mit ausserhalb der Seitenwänden 28,28' auf Vertikalwellen 68,68' angeordneten Radialnocken 67,67' in Eingriff ; diese in den an den Seitenwänden 28,28' vorgesehenen Lagern drehbar gelagerten Vertikalwellen 68,68' tragen Schraubenbänder 70,70', die mit auf der Kurbelwelle 15 befestigten Schraubenrädern 71, 71 ' im Übersetzungsverhältnis von 2:1 in Eingriff stehen.
Bei Drehung der Kurbelwelle 15 werden von den Schraubenrädern 71,71' die Radialnocken 67,67' angetrieben. Diese bringen dabei - während des sich bildenden Webfaches - den Führungskamm 31 in Bewegung aus seiner nicht dargestellten Ausgangslage (Pfeilrichtung 72) in die linke Enlage XI (Fig. 9), und in Pfeilrichtung 73 wieder zurück in die Ausgangslage, und beim nächsten Webfach wieder aus der Ausgangslage in Pfeilrichtung 73 in die nicht dargestellte rechte Endlage, und in Pfeilrichtung 72 wieder in die Ausgangslage.
Infolge der Interaktion zwischen der Bewegung des Nadelbettes 36 in Pfeilrichtungen 50,51 und der Bewegung des Führungskammes 31 in Pfeilrichtungen 72,73 entstehen beim Maschinengang die vorbeschriebenen durch die Wirknadeln 17 in den Phasen 1 bis 6 (Fig. 4,5,6) ausgeübten Arbeitsbewegungen.
6
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IS
20
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B
4 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Maschine zur Hersteilung von Wirkwebwaren, die eine Weblade mit Webblatt, eine Einrichtung zum Steuern der Bewegung der Weblade zwischen einer Vorderlage und einer Hinterlage, ein Webgeschirr für Kettfäden, eine Einrichtung zum Betätigen des Webgeschirrs und einen Wirkmechanismus zum Bilden einer Kettenwirkbindung umfasst, welcher aus einem System von Legeelementen mit eingezogenen, von einem ausserhalb des Webfachs befindlichen Vorrat abgewickelten Schussfäden, einer Einrichtung zum Bewegen der Legeelemente, einem System von in einem Nadelbett gelagerten Wirknadeln mit abschliessbaren Haken und aus einer Einrichtung zum Bewegen des Wirknadelbettes zwischen einer Vorderlage, in der sich die Wirknadelhaken vor der Anschlagskante der Ware parallel mit den Kettfäden befinden, und einer Hinterlage im Offenfach, in Synchronisierung mit der Bewegung der Legeelemente, besteht,
dadurch gekennzeichnet, dass die eine Bewegung zwischen einer Oberlage (VIII) und einer Unterlage (X) ausübenden Legeelemente ( 16) mit den einerseits im Nadelbett (36) in einer mit der Anschlagskante der Ware (10) parallelen Ebene drehbar, andererseits zwischen Zinken eines parallel mit der Anschlagskante der Ware (10) laufenden Führungskammes (31 ) verschiebbar gelagerten Wirknadeln (17) zusammenwirken, wobei der Einrichtung zum Bewegen des Wirknadelbettes (36) eine Einrichtung zum Erzeugen einer seitlichen Hin- und Herbewegung immer eines Glieds des Paares von Nadelbett (36) - Führungskamm (31) zwecks Steuerung einer mehrphasigen Bewegung der Wirknadeln (17) in nacheinander folgenden Webfächern zugeordnet ist, bei welcher Bewegung in ungeraden Webfächern die Bahnen der Haken (20) der Wirknadeln (17) aus der Vorderlage (A) in die linke Legelage (B) und wieder zurück in die Vorderlage (A), und in geraden Webfächern aus der Vorderlage (A) in die rechte Legelage (D) und wieder zurück in die Vorderlage (A) verlaufen, wobei die Bahnen der Haken (20) der Wirknadeln i 17) symmetrisch zur Längsachse der Wirknadeln (17) in ihrer Vorderlage (A) sind.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mehrphasige Bewegung der Wirknadeln (17) in ungeraden Webfächern und in der ersten Phase die Bewegung der Haken (20) der Wirknadeln ( 17) entlang einer Kurvenbahn aus der Vorderlage (A), in der die Wirknadeln (17) mit den Kettfäden (2) parallel sind, in die linksseitige Legelage (B), in der sie sich schräg unter den linksseitigen, an der linken Seite der Gruppen (2a) der Kettfäden (2) stehenden Schussfäden (4a) befinden, in der zweiten Phase die Rückbe-wegung der Haken (20) der Wirknadeln (17) mit aufgefangenen linksseitigen Schussfäden (4a) entlang einer kürzeren Kurvenbahn in eine Ausgleichslage (C), in der die Wirknadeln ( 17) wieder parallel mit den Kettfäden (2) sind, in der dritten Phase die geradlinige Bewegung der Haken (20) der Wirknadeln ( 17) in die Abschlag-Vorderlage (A) beim Webfachwechsel, in geraden Webfächern und in der vierten Phase die Bewegung der Haken (20) der Wirknadeln (17) entlang einer Kurvenbahn aus der Vorderlage (A) in die rechtsseitige Legelage (D), in der sich die Wirknadeln (17) schräg unter den rechtsseitigen, an der rechten Seite der Gruppen (2a) der Kettfäden (2) stehenden Schussfäden (4b) befinden, in der fünften Phase die Rückbewegung in die Ausgleichslage (C) und in der sechsten Phase die geradlinige Bewegung in die Abschlag-Vorderlage (A) umfasst, wobei die zwischen dem Webgeschirr (6) und dem Webblatt (12) befindlichen Legeelemente (16) eine gesteuerte Bewegung aus einer Ausgangslage (VII) oberhalb der Kettfäden (2) beim geschlossenen Webfach in eine Oberlage (VIII) beim sich öffnenden Webfach, in eine Legelage (IX) vor der Beendigung der zweiten Bewegungsphase, in eine Unterlage (X), und wieder in die Ausgangslage (VII) beim sich schliessenden Webfach ausüben.
3. Maschine nach Anspruch, 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungen des Wirknadelbettes (36) und der Weblade (7) zwecks Bildung einer konstanten Lücke zwischen dem Webblatt (12) und den Haken (20) der Wirknadeln (17) bei ihrer Arbeitsbewegung synchronisiert sind.
4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Legeelemente (16) durch Augen (22) der Litzen eines mittels Hebelübersetzung mit einem an einer Kurbelwelle (15) vorgesehenen Nocken (30) verkoppelten Hilfsweb-schafts (23) gebildet sind.
5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskamm (31) ortsfest ist, wobei das Wirknadelbett (36) beiderseitig in Axialrichtung mit einem in einem Bett (38,38') eines drehbar gelagerten Tragarmes (39,39') verschiebbaren und gegen einen drehbar gelagerten Arm (41, 41') abstützenden Zapfen (37,37') versehen ist, wobei die Rolle (44,44') des letztgenannten Armes (41,41 ') in der Nut eines drehbaren mit einem Zahnrad (47,47') verbundenen Axialnockens (45,45') geführt ist, welches im Verhältnis von 2:1 mit einem anderen an der Kurbelwelle (15) vorgesehenen Zahnrad (48,48') in Eingriff steht, und wobei die Tragarme (39,39') mittels Zugstangen (49,49') mit der Weblade (7) verkoppelt sind.
6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskamm (31) mit einer zwischen an drehbaren Vertikalwellen (68,68') vorgesehenen Radialnocken (67,67') verschiebbar gelagerten Stützleiste (32a) fest verbunden ist, welche Vertikalwellen (68,68') mittels Schraubenradgetriebes (70,70' ; 71,71') mit der Kurbelwelle (15) der Maschine im Übersetzungsverhältnis von 2:1 verkoppelt sind, wobei das Wirknadelbett (36) an beiden Seiten in Axialrichtung mit dem im Bett (38,38') der drehbar gelagerten und mittels Zugstangen (49,49') mit der Weblade (7) verkoppelten Dreharme (39,39') drehbar gelagerten Zapfen (37, 37') versehen ist.
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