CH284399A - Maschine zum Mischen und Kneten von Materialien. - Google Patents

Maschine zum Mischen und Kneten von Materialien.

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CH284399A
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Meili Fritz
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Meili Fritz
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Description


  



  Maschine zum Mischen und Kneten von Materialien.



   Die Erfindung betrifft eine Machine mit einer   schwenkbaren Mulde mit wegnehmbarer    Seitenwand und mit Organen zum Mischen und Kneten von Materialien.   



   Die Maschine zeichnet sich erfindungs-    gemäss   dadureh    aus, dass sowohl die feste als auch die der letzteren gegenüberliegende losbare Seitenwand der Mulde Lagerbüehsen aufweisen, wobei diejenigen an der festen Muldenseitenwand von Diehtungsorganen um  schlossene,    in Lagern drehbare Antriebswellen und diejenigen an der lösbaren   Muldenseiten-    wand von   Diehtungsorganen    umschlossene, in   Lagern drehbare Hilfswellen umsehliessen.    Sie ist ferner gekennzeichnet durch Mittel zur Herstellung der Wirkungsverbindung zwi  schen    den Antriebswellen und den Organen einerseits sowie den letzteren und den   Hiles-    wellen anderseits,

   wobei sich die lösbare   Nlul-      denseitenwand mit    den Lagerbüchsen einschliesslich der in den letzteren untergebrachten Hilfswellen, Lagern und Dichtungsorganen entfernen lässt, worauf die Organe aus den in den Lagerbüchsen der festen   Muldenseiten-    wand   befindlichen Antriebswellen herausge-      zogen    werden   kinnen.   



   In der Zeichnung ist ein   Ausführungsbei-    spiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Es zeigt :    Fig. 1 einen Aufri# der Maschine,   
Fig. 2 einen Grundriss, zum Teil im Schnitt,
Fig. 3 einen Sehnitt nach der Linie III-III in Fig.   2,   
Fig.   4    eine Einzelheit, zum Teil in Ansicht, zum Teil im Schnitt, in grösserem Massstabe und
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie   V-V    in Fig.   4.   



   Die Machine weist als Unterteil einen Ständer auf, auf dem der   Maschinenoberteil    drehbar angeordnet ist. Dieser Maschinenoberteil besitzt eine Mulde 3, deren eines Ende offen ist und einen Flansch 4 hat, mit dem eine Seitenwand 5 mittels Schrauben 6 lösbar verbunden ist. Die Seitenwand 5 trägt zwei einerends durch je einen Deckel 8 abgesehlossene Lagerbüchsen 7 und   7a.    Zwei weitere Lagerbiichsen 9 und 9a befinden sich an der der lösbaren Seitenwand 5   gegenüberlie-    genden festen Seitenwand der Mulde 3. Diese Lagerbüehsen 9 und 9a sind in nicht gezeichneter Weise mit dem einen Gehäuseteil eines dreiteiligen Getriebegehäuses 10 lösba verbunden, an welch letzteres das Gehäuse 11 eines Elektromotors angesehlossen ist.

   Das vom dreiteiligen Getriebegehäuse 10   umschlos-    sene Getriebe ist derart ausgebildet, dass die Axe der Hauptantriebswelle 13, die beim gezeichneten Ausführungsbeispiel identisch ist mit der Motorwelle, und die Axe der einen Lagerbiiehse 9a koaxial liegen. Es sind ferner die Axen der Lagerbiichsen 7 und 9 sowie die  jenigen    der Lagerbüchsen 7a und 9a je koaxial und unter sich parallel.



   Die Lagerbüchsen 9 und 9a umschliessen je eine Antriebswelle   12a,    während die Lagerbüchsen 7 und 7a Hilfswellen 12 enthalten. 



  Die Antriebswellen 12a und die Hilfswellen 12 sind je von einem Lagerring 14a bzw. 14   umsehlossen    und werden an den der Mulde 3 zugekehrten Enden von   Dichtungsringen 15    umgeben   (Fig.      4),    die durch einen Pressring 16 in der abdiehtenden Stellung gehalten sind.



  Die Antriebswellen   12a    und die Hilfswellen   12    besitzen eine Ausbohrung 17 und am freien Ende einen nutenformigen Mitnehmer 18   (Fig.    4 und 5).



   Vorhanden sind zwei Mischorgane 19, die beiderends je einen Mitnehmer   20    mit zwei unter sieh parallelen Seitenfläehen mit anschliessendem Zapfen 21 als   Verlängerung be-    sitzen. Die Teile 20 und 21 sind so dimensioniert,   da#    die Mitnehmer 20 ohne Spiel in die nutenförmigen Mitnehmer 18 der An  triebswellen] 2a und    Hilfswellen 12 und die Zapfen   21    in die Ausbohrungen 17 passen.



  Die Form der Mitnehmer 20 und diejenige der nutenförmigen Mitnehmer 18 in den freien Enden der Wellen 12a bzw.   12    konnte auch eine andere als beim gezeiehneten Ausführungsbeispiel sein. Diese Form ist an sieh unwesentlich ; wesentlich dabei ist nur die Herstellung einer Wirkungsverbindung zwi  schen    dem Organ zum Misehen usw. und den beiden zur Lagerung dienenden Wellen 12a und 12, derart, dass die auf der   Antriebs-    bzw. Getriebeseite befindlichen Antriebswellen 12a die Organe in Drehung versetzen und dass auch die in der   losbaren Muldenseiten-    wand befindliehen Hilfswellen   12 mitdrehen.   



   Die Lagerbüchse   9a    liegt auf einem seha  lenförmigen    Teil   22    des Ständers 1 und ist   von einem schalenformigen Deckel    23 überdeckt. Das Lager 22, 23 konnte aueh anders als dargestellt ausgebildet sein. Die Lagerbüchse 9 hingegen wird von einem weiteren sehalenförmigen Teil 2 des Ständers 1 abgestützt, wenn sich die Mulde 3 in der in Fig. 1 und 2 befindlichen Lage befindet, in   weleher    das zu   mischende    Gut eingebracht werden kann. Diese Anordnung ermöglieht eine Verschwenkung der Mulde 3 zum Zwecke der Entleerung im Sinne der Pfeilrichtung naeli Fig. 3, wobei die Schwenkaehse gebildet ist durch die koaxialen Axen der Lagerbüchsen 7a und 9a und der Motorwelle.



   Bei der   Inbetriebsetzung des Antriebs-    motors dreht das Getriebe die beiden An  triebswellen    12a, mit denen es in Arbeitsverbindung steht. Die   Wirkungsverbindung    zwischen den Wellen 12 und den Organen 19 ist dadurch hergestellt,   da#    deren Mitnehmer 20 in den   nutenformigen      llitnehmern 7 8 der    Wellen   12a    liegen.   Anlasslieh    der Drehung der Organe 19 drehen auch die beiden in den an der Seitenwand 5   der lIulde befindliehen    Lagerbüchsen 7 und 7a drehbar angeordneten Hilfswellen 12 mit.



   Wird   die WIisehmasehine zur Herstellung    von Mischungen aus verschiedenen Materialien verwendet, dann müssen sowohl die Mulde als auch die das Mischen   besorgenden    Organe jeweils   gründlich gereinigt werden, sobald    naeh dem   Gebraueh    andere Materialien zu misehen sind. Diese Reinigung lässt sich nun   dadureh    in kürzester Zeit und leicht durchführen, indem sich die Seitenwand 5 nach   Loden    der   Haltesehraubeu    6   entfernen lä#t.   



  Mit der Seitenwand werden gleichzeitig auch die in die Lagerbüchsen 7, 7a eingesetzten Hilfswellen 12, die Lagerringe   14,    die Dich  tungsringe 15 und Pressringe 1. 6 entfernt,    so dass die Organe 19   erfassbar sind. Die Misch-    organe   If)    können nun ebenfalls aus den An  triebswellen      12n herausgezogen werden,    wobei letztere und die Lagerringe 14a nebst den    Dichtungsringen und Pre#ringen in den La-      gerbüchsen      9,      9a    verbleiben.

   Die   Wieder-    montage der genannten   Teile nach voll-      zogener    Reinigung erfordert ebenfalls nur einige wenige Handgriffe, nämlich das Einführen der Zapfen 21 und der Mitnehmer 20 an den einen Enden der Organe 19 in die Antriebswellen   12a und anschlie#end das An-    bringen der   Seitenwand 5 an die Mulde    3 und deren   Befestigung mittels    der   Schrauben    6, wobei sich die   Hilfswellen 12 auf die nächst-    liegenden Zapfen 21   und Mitnehmer 20 der    Organe   19      zweeks    Herstellung der Wir  kungsverbindung aufschieben.   



   Die bequeme Montage und Demontage der Teile des Rührwerkers wird durch die be schriehene Ausbildung und Lagerung der Mischorgane in Antriebswellen und Hilfswellen erreicht, wobei die die Wellen   um-      schliessenden Dichtungsringe den Übertritt    von Materialien aus der Mulde zu den Lagerrin  en      14    und 1   und von Schmiermitteln aus    den Lagern in die Mulde verhindern.

   Ein Auseinandernehmen der Lager für die drehbaren Teile   19    mit 12 und 13 bzw. 19 mit 12a ist deshalb und weil nicht   gezeichnete be-      kannte Mittel    zur Schmierung der   Lagerstel-      len vorgesehen    sind,   nur in grö#eren    Zeitabschnitten   erforderlieh.   



   Vorzugsweise sind noch am Lager 22, 23 des schwenkbaren Teils nieht gezeichnete Mittel zur Begrenzung der Schwenkbewegung sowie zur Feststellung in den beiden Endstel  lungen    der Mulde vorgesehen.   



   Die Maschine lä#t sich sowohl als Mischund Knetmaschine gebrauchen, wobei gege-      benenfalls    die Organe 19 gegen andere Organe ähnlicher oder anderer Ausführungsformen    ausgetauscht werden können. Es können auch    Organe 19 zur Verwendung vorgesehen sein,    die gleiehzeitig eine Misch-und Knetwirkung    hervorrufen.



   Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel ist das Motorgehäuse ohne weitere Abstützmittel mit   dem (tetriebegehäuse verbunden,    so dass es die Schwenkbewegungen der Mulde bei stillstehender Motorwelle mitmacht. Wird auf die   Verhindung zwiselien    dem Getriebegehäuse und dem Motorgehäuse verzichtet,dann kann letzteres auch am Ständer abgestiitzt werden.



   Die beschriebene Maschine kann auch mit einem andern Antriebsmittel als einem An  triebsmotor betätigt werden, indem    die Hauptantriebswelle 13 mit einen Riemenscheibe oder   dergleichen, oder einer Antriebskurbel    versehen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Machine mit einer schwenkbaren Mulde mit wegnehmbarer Seitenwand und mit Organen zum Mischen und Kneten von Materialien, dadureh gekennzeiehnet, da# sowohl die feste als auch die der letzteren gegenüberlie- gendre losbare Seitenwand der Mulde Lagerbüchsen aufweisen, wobei diejenigen an der festen Muldenseitenwand von Diehtungs organen umsehlossene, in Lagern drehbare Antriebswellen und diejenigen an der lösbaren Muldenseitenwand von Dichtungs- organen umschlossene, in Lagern drehbare Hilfswellen umsehliessen,
    ferner gekennzeieh- net durch Mittel zur Herstellung der Wir kungsverbindung zwischen den Antriebswellen und den Organen einerseits sowie den letzteren und den Hilfswellen anderseits, wobei sieh die lösbare Muldenseitenwand mit den Lagerbüchsen einschliesslich der in den letzteren untergebrachten Hilfswellen, Lagern und Dichtungsorganen entfernen lässt, worauf die Organe aus den in den Lagerbüchsen der festen Muldenseitenwand bessndlichen Antriebswellen herausgezogen werden können.
    UNTEBANSPRÜCHE : 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Organ (19) beiderends je einen Mitnehmer (20) mit anschliessendem zylindrischem Zapfen (21) aufweist und dass jede Welle (12, 12a) eine zur Aufnahme eines Zapfens (21) dienende Vertiefung (17) besitzt, während das freiliegende Ende der Welle (12, 12a) einen zur Auf nahme des Mitnehmers (20) bestimmten Mitnehmer (18) hat, so dass jeweils Welle (12, 12a) und Organ (19). zwangläufig drehen.
    2. Maschine naeh Patentanspruch und Unteranspruch 1, cladureh gekennzeichnet, dass eine (9a) der an der festen Seitenwand der Mulde (3) angeordneten Lagerbüchsen in einem an einem Ständer (1) angebrachten Lager (22, 23) schwenkbar und feststellbar untergebraeht ist.
    3. Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeiehnet, dass die Axe der drehbar am Ständer (l) angeordneten Lagerbüchse (9a) koaxial zur Axe der Hauptantriebswelle (13) liegt, so dass bei der Versehwenkung der Mulde (3) bei stillstehender Hauptantriebswelle (13) das Motorgehäuse eine Schwenkbewegung ausführt.
CH284399D 1950-04-15 1950-09-16 Maschine zum Mischen und Kneten von Materialien. CH284399A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN109650687A (zh) * 2019-01-24 2019-04-19 北京净界新宇环保科技有限公司 一种含油污泥调质系统
CN109761477A (zh) * 2017-11-06 2019-05-17 北京恒净新宇环境科技有限公司 一种含油污泥调质系统
WO2023218418A1 (de) * 2022-05-12 2023-11-16 Packaging- & Cuttingsystems Von Der Weiden Gmbh Mischvorrichtung für lebensmittelprodukte

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