CH284486A - Sprech- oder Hörkopf an einem Magnettongerät für plattenförmige Tonträger. - Google Patents

Sprech- oder Hörkopf an einem Magnettongerät für plattenförmige Tonträger.

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CH284486A
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CH
Switzerland
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English (en)
Inventor
Gmbh Blaupunkt-Werke
Original Assignee
Blaupunkt Werke Gmbh
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Classifications

    • G—PHYSICS
    • G11—INFORMATION STORAGE
    • G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00—Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/48—Disposition or mounting of heads or head supports relative to record carriers ; arrangements of heads, e.g. for scanning the record carrier to increase the relative speed

Landscapes

  • Feeding And Guiding Record Carriers (AREA)

Description


      Sprech-    oder Hörkopf an einem Magnettongerät für plattenförmige Tonträger.    Bei der Aufzeichnung oder der     Abtastung     von Tonschwingungen nach dem Magnetton  verfahren werden Magnetköpfe verwendet,  die einen Eisenkern enthalten, in dessen Luft  spalt sich das Magnetfeld ausbildet, welches  zur Beeinflussung des Tonträgers dient bzw.  bei der     Abtastung    der Tonaufzeichnung ent  steht. Die     polschulartigen,    den Spalt enthal  tenden Schenkel des Eisenkerns werden dabei  möglichst dicht an dem Tonträger vorbeige  führt, um einen guten Wirkungsgrad zu er  reichen.  



  Wird nun an Stelle der bisher üblichen  bandförmigen Tonträger von einer Schall  platte aus     magnetisierbarem    Werkstoff Ge  brauch gemacht, tritt die Schwierigkeit auf,  dass die Schallplatte beim Umlauf auf dem  Plattenteller Schwankungen ausgesetzt ist, die  bei starrer Lagerung oder Halterung des  Magnetsystems dazu führen, dass sich der  Abstand zwischen Platte und Spalt verändert.  Hierdurch würden unerwünschte Schwankun  gen und Störungen in die Tonwiedergabe hin  einkommen, die unbedingt vermieden werden  müssen.  



  Um daher eine einwandfreie Tonwieder  gabe zu gewährleisten, ist es notwendig, dafür  zu sorgen, dass der Abstand zwischen dem  Magnetsystem und dem Tonträger stets un  verändert bleibt. Gemäss der Erfindung ist  das Magnetsystem im Halter des Kopfes min  destens um eine zum Tonträger parallel lie  gende Achse schwenkbar gelagert. Die Lage-         rung    ist zweckmässig derart ausgebildet, dass  das Magnetsystem in zwei zueinander senk  rechten, parallel zum Tonträger liegenden  Achsen     kardanisch    gelagert ist, wobei es auf  zwei zu beiden Seiten des Spaltes angeord  neten Gleitstiften auf dem Tonträger geführt  wird.  



  Es ist wichtig, dass die beiden Achsen des  Kardangelenkes möglichst nahe der Platten  ebene liegen, damit die Lagerung nicht in  stabil wird. Bei einer bevorzugten Ausfüh  rungsform wird die Bewegung senkrecht zum  Plattenteller durch die Lagerung des Ton  armes erzielt, während für die Schwenkbewe  gung Lagerstifte mit entsprechenden     Pfannen     bzw. auf dem Plattenteller aufliegenden Fühl  stiften vorgesehen sind.  



  Verschiedene Ausführungsbeispiele des Er  findungsgegenstandes sind an Hand der  Zeichnung im .folgenden näher erläutert.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    1 ist  der Eisenkern 1 des Magnetsystems, der die  Spule 2 trägt, auf einem kleinen Träger 3  befestigt. Dieser trägt zwei     Fühlstifte    4 und  5, die zu beiden Seiten des Spaltes in der  gedachten Verlängerung desselben so ange  ordnet sind, dass zwischen dem Spalt und der       Tonträgerschallplatte    6 ein Abstand von weni  gen     @,c    verbleibt. Der Träger 3 hat in Lauf  richtung vor und hinter dem Magnetsystem  zwei Pfannen zur Aufnahme der Spitzen  zweier Gewindestifte 7 und 8, die am Tonarm  9 befestigt sind. Die in die Pfannen eingrei-      f enden Spitzen bilden eine Spitzenlagerung  für den Teil 3.

   Der Tonarm selbst ist bei 10  in der üblichen Weise     verdrehbar    und  schwenkbar gelagert, so dass der     Spreeh-    oder  Hörkopf in der Pfeilrichtung 11 von dem  Tonträger abgehoben werden kann. Ausserdem  kann er in der Pfeilrichtung 12 über die  Platte     hinweggeschwenkt    werden, um die  spiralförmige Tonaufzeichnung auf der Platte  abzutasten.

      Da die Platte Unebenheiten aufweist, unter       Umständen        @    auch nicht plan, sondern     ver-          -zogen    ist, und auch infolge     schlechter    Auflage  auf dem Plattenteller verkantet     sein    kann,       würde    bei fester     Anbringung    des Magnetsy  stems am Tonarm zwar der Tonarm in senk  rechter Richtung nachgeben, aber eine wech  selnde Schräglage des Magnetsystems gegen  über der Plattenoberfläche wäre trotzdem  nicht zu vermeiden. Dies gibt erfahrungs  gemäss Anlass zu     Störungen,    die meist als  Wimmern oder Heulen bezeichnet werden.  



  Bei der vorliegenden Anordnung jedoch       wird    durch die Stifte 4     und    5; zum Beispiel  aus Saphir oder einem andern gleich harten       unmagnetischen    Material bestehend, der Ab  stand genau festgelegt.  



  Das Magnetsystem kann ausserdem infolge  der Lagerung durch die Stifte 7     und    8 um  die Achse, welche durch die Verbindungs  linien der Spitzen gegeben ist, eine Schwenk  bewegung     ausführen.    Diese Achse liegt un  mittelbar über dem Plattenteller. Das Magnet  system kann ferner als Ganzes in     Richtung     des Pfeils 11 angehoben werden, da es durch  ein Plättchen 15, welches am Träger 3 be  festigt ist, am Tonarm gehalten wird. In  folge dieser verschiedenen Bewegungsmöglich  keiten kann sich der Magnetkopf beliebigen       9nderungen    des Tonträgers beim Abspielen  anpassen.

      Der Magnetkopf selbst hat Polschuhe, die  in der Nähe des Spaltes in eine kleine recht  eckige Fläche auslaufen, deren Abmessungen  in der Grössenordnung von 1     mm2    liegen. Die  Abstände des Magnetsystems von der Platte  und die Lage der Drehachsen sind so gewählt,    dass das Magnetsystem sich der jeweiligen  Oberflächenlage der Platte anpasst,     und    dass  diese Fläche stets angenähert parallel zur  Plattenoberfläche bleibt und sich daher auch  nicht durch Berührung der Plattenfläche ab  schleifen kann.  



       Fig.2    zeigt eine Ausführungsform, bei  der das Magnetsystem     kardanisch    im Tonarm  gelagert ist. Das Magnetsystem 1 mit der  Spule 2 ist auf einem Halter 16 befestigt.  



  Dieser Halter ist in Spitzen 17 und 18  schwenkbar gelagert. Die Spitzen 17 und 18  sind in einem rechteckigen Rahmen 19 be  festigt, der seinerseits wieder in Spitzen 20  und 21     schwenkbar    gelagert ist. Die Achsen,  die sich durch die Verbindung der Spitzen  17     und    18 bzw. 20 und 21 ergeben, liegen par  allel zur Ebene des Tonträgers und senkrecht  zueinander. Die Spitzen 20 und 21 sind im  Tonarm befestigt. Dieser Tonarm hat zwei  eine Gabel bildende Enden, von denen das  eine Ende 22 dargestellt ist, während das an  dere in der Zeichnung nicht sichtbar ist, um  die übrigen Teile nicht zu verdecken.  



  Die Anordnung kann auch so getroffen  werden, dass die     Saphirstifte    4 und 5 vor  und hinter dem Spalt und die Lagerstifte 7  und 8 zu beiden Seiten des Spaltes angeordnet  sind.  



  Es kann auch eine     Dreipunktlagerung    ver  wendet     werden,    bei der das Magnetsystem 1  auf einem Träger befestigt ist, der auf drei       Saphirstiften    auf der Platte läuft. Der Träger  selbst ist dann     kardanisch    am Tonarm be  festigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sprech- oder Hörkopf an einem Magnet tongerät für plattenförmige Tonträger, der relativ zum Tonträger abhebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Magnetsystem im Halter des Kopfes mindestens um eine zum Tonträger parallel liegende Achse schwenk bar gelagert ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Sprech- oder Hörkopf nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Magnetsystem in zwei zueinander senkrech ten, parallel ztun Tonträger liegenden Achsen kardanisch gelagert ist.
    2. Sprech_ oder Hörkopf nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Magnetsystem auf zwei zu beiden Seiten des Spaltes angeordneten Gleitstiften auf dem Tonträger läuft. 3. Sprech- oder Hörkopf nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Magnetsystem auf einem Träger befestigt ist, der die Gleitstifte trägt und der seinerseits auf zwei Stiften des Tonarmes gelagert ist. 4. Sprech- oder Hörkopf nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitstifte aus Saphir bestehen.
CH284486D 1948-10-01 1949-09-19 Sprech- oder Hörkopf an einem Magnettongerät für plattenförmige Tonträger. CH284486A (de)

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DE284486X 1948-10-01

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CH284486D CH284486A (de) 1948-10-01 1949-09-19 Sprech- oder Hörkopf an einem Magnettongerät für plattenförmige Tonträger.

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