CH284648A - Behälter mit mehreckigem Querschnitt. - Google Patents

Behälter mit mehreckigem Querschnitt.

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CH284648A
CH284648A CH284648DA CH284648A CH 284648 A CH284648 A CH 284648A CH 284648D A CH284648D A CH 284648DA CH 284648 A CH284648 A CH 284648A
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CH
Switzerland
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container
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Application number
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English (en)
Inventor
Industrie-Gesel Schweizerische
Original Assignee
Sig Schweiz Industrieges
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/02Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper by folding or erecting a single blank to form a tubular body with or without subsequent folding operations, or the addition of separate elements, to close the ends of the body
    • B65D5/0245Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper by folding or erecting a single blank to form a tubular body with or without subsequent folding operations, or the addition of separate elements, to close the ends of the body with end closures formed by inward folding of flaps, to form a sunken or hollow end wall, e.g. for the packaging of books

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description


  
 



  Behälter mit mehreckigem Querschnitt.



   Die Erfindung betrifft einen Behälter von mehreekigem Querschnitt, z. B. aus Papier oder Karton, mit einem Mantel, in den ein Boden und ein Deckel eingelassen sind, deren aufgestellte Ränder zur Erzielung eines dichten Abschlusses mit Flächen des Mantels verbunden sind.



   Es sind Behälter ähnlicher Art bekannt, bei welchen dieser aus drei separaten Teilen (Mantel, Boden   und      Deckel)    zusammengesetzt wird. Dies ist mit versehiedenen Nachteilen verbunden, die sich insbesondere bei der maschinellen Herstellung solcher Behälter ungünstig auswirken. Für jeden einzelnen der drei Bestandteile des Behälters sind besondere Zuführvorrichtungen vorzusehen. Demzufolge wird die entsprechende Maschine   reeht    kompliziert und teuer; anderseits sind jeweils drei Zuführbehälter naehzufüllen, was die Bedienung der Maschine umständlicher gestaltet.



  Um eine einwandfreie Zentrierung von Boden und Deckel gegenüber dem Behältermantel zu gewährleisten, was   unbedingt    erforderlich ist, wenn ein befriedigender, möglichst   störungs-    freier Betrieb der Maschine erreicht werden soll, sind besondere Vorkehrungen notwendig.



  Auch die zu diesem Zweck einzubauenden Vor  richtungen    verteuern die Maschine ganz er  heblich.   



   Beim   erfindungsgemässen Behälter,    der aus einem einzigen gefalteten Zuschnitt besteht, fallen alle erwähnten Nachteile dahin.   



   Dank der einteiligen Ausbildung des : Be-    hälters kann bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel auf eine U-förmige Überlappung der Boden- und Deckelränder gegenüber dem Mantel verzichtet werden. Diese Überlappung war bei bekannten, aus mehreren Teilen zusammengesetzten Behältern notwendig. Der Wegfall dieser   ijberlappung    bringt eine wesentliche Vereinfachung des Schliessteils der Maschine mit sich. Gleichzeitig wird eine gewisse Einsparung an Material erzielt. In besonderen Fällen, wo aus irgendeinem Grunde cine solche Überlappung erwünscht sein sollte, kann sie aber ohne weiteres bei einem andern Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Behälters vorgesehen werden.



   In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des   erfindimgsgemässen    Behälters sowie der zur Herstellung des Behälters dienenden Zuschnitte schematisch   veransehaulieht.   



   Fig. 1 zeigt den fertigen Behälter in einer ersten Variante.



   Fig. 2 zeigt den flachen Zuschnitt, aus dem durch Faltung der Behälter entsprechend Fig. 1 gebildet wird.



   Fig. 3 und 4 zeigen verschiedene   Zwischen-    stadien während der Bildung des Behälters entsprechend Fig. 1.



   Fig. 5 zeigt eine zweite Variante des   erfin-      dungsgemässen    Behälters.



   Fig. 6 zeigt den flachen Zuschnitt, aus dem durch Faltung der Behälter entsprechend Fig. 5 gebildet wird.



   Fig. 7 zeigt ein   Zwischenstadium.    während der Bildung des Behälters entsprechend Fig. 5.  



   Fig. 8 und 9 veranschaulichen die Verhält   nisse, wie sie bei i, iberlappung an den Ver-      sehlussstellen    auftreten, und zwar zeigt Fig. 8 einen Schnitt durch den obern Teil des Behälters vor der Überlappung, und Fig. 9 denselben Schnitt nach   Fertigstellimg    des Behälters.



   Der für die Bildung des Behälters 1 bestimmte Zuschnitt 2 aus Papier,   Karton    oder dergleichen besteht aus einem einzigen Stück.



  Er umfasst den Mantelteil 3 sowie die Bodenund Deckelpartien 4 bzw. 5 des Behälters. In Fig. 2 sind alle Faltlinien   punktiert    angedeu  tet. Diese    Faltlinien werden mit Vorteil zum   voraus    gerillt oder geritzt. Durch Falten des Mantelteils um die Faltlinien 6 wird zunächst der Mantel des Behälters gebildet. An der   überlappungsstelle    wird der   Sehlusslappen    7 mit der   Manteifläche    8 auf bekannte Weise durch   Verlciinung    oder   dureh    Verheizung verbunden.

   Im zweiten Fall müssen die zu verbindenden Teile mit einer geeigneten thermoplastischen Substanz versehen sein.   Anschlie-    ssend werden die äussern Lappen 9 bzw. 10 sowie die Lappen 11 bzw. 12, welche die Verbin  dung    mit dem Mantelteil herstellen, um die Faltlinien 13 bzw. 14 gegenüber den eigentlichen Boden- bzw.   Deekelfläehen    15 bzw. 16 nach aussen aufgestellt. Hierauf werden die Lappen 11 bzw. 12 um die Kanten 17 bzw. 18 so umgefaltet, dass sie gegen die Innenseite der zugehörenden Mantelfläche 19 bzw. 20 zu liegen kommen. Durch Einschieben der Deckel bzw. Bodenpartien in den Mantelteil des Behälters werden dann die Lappen 9 bzw. 10 mit den übrigen zugehörenden   Mantelfläehen    in Verbindung gebracht.

   Die Lappen 9, 10, 11 und 12 sowie die mit diesen den   Absehluss    bildenden Streifen der Mantelflächen sind mit einer geeigneten   thcrmoplastischen    Substanz versehen. Durch   Druck- und    Wärmeeinwirkung auf die fraglichen Teile wird ein dichter   Abschluss    erzielt. Die Verbindung könnte selbstverständlich auch durch Verleimung erfolgen.



   Um auch in den Ecken eine ganz hochwertige Abdichtung zu erzielen, wird am Zuschnitt zwischen den kleinen   Deckellappen    9 und 11 und den kleinen Bodenlappen 10 und 12 in den Ecken nicht alles Material ausgestanzt. Die verbleibenden Werkstoffspickel 21 bzw. 22 ergeben im gefalteten Zustand des Behälters eine Verbindung zwischen den einzelnen   zusammenstossenden    Lappen und damit auch in den Ecken eine zuverlässige Abdichtnng.



   Die Fig. 5, 6 und 7 beziehen sich auf eine zweite Variante des erfindungsgemässen Behälters, bei welcher die Deckel bzw. die Bodenpartien des fertigen Behälters durch zwei kreuzweise übereinanderliegende Lappen gebildet werden. An jedem dieser   Ilauptlappen    sind je zwei   Schlusslappen - wovon    einer die Verbindung mit dem zugehörenden Mantelteil herstellt - vorgesehen. Diese Schlusslappen werden wie bei der ersten Variante mit den Enden der zugehörenden   Mantelfläche      zusam-    mengebracht   irnd    mit diesen auf gleiche Weise verbunden. Dabei entsteht der Behälter 23 entsprechend Fig. 5.



   Der für die Bildung dieser Behältervariante bestimmte Zuschnitt 24 aus Papier, Karton oder dergleichen besteht ebenfalls aus einem einzigen Stück. Er umfasst wiederum den eigentlichen Mantelteil 25 sowie die Bo  den und    Deckelpartien, die hier je aus zwei   Xauptlappen    26 und 27 bzw.   28    und 29 bestehen. Die Lappen 26 und 27 bzw. 28 und 29 stehen je mit zwei nebeneinanderliegenden Flächen des Mantelteils in Verbindung.



   Auch hier wird zunächst durch Falten des Mantelteils um die Faltlinien 30 der Mantel des Behälters gebildet, genau wie bei der ersten Variante. Dann werden die kleinen   Aussen- und    Innenlappen 31, 32 bzw. 33, 34 des Deckelteils und 35, 36 bzw. 37, 38 des Bodenteils um die Faltlinien 39, 40, 41 und 42 gegenüber den zugehörenden   Hauptlappen    26, 27, 28 und 29 gefaltet und nach aussen aufgestellt. Anschliessend erfolgt nacheinander das Umlegen der Lappen 33 und 34 auf der Deckelseite und 37 und 38 auf der Bodenseite um die Faltlinien 43 und 44 bzw. 45   irnd    46, und zwar so, dass die erwähnten Lappen gegen die Enden der zugehörenden Mantelfläche zu liegen kommen.

   Durch   aufeinanderfolgendes    Einschieben der zugeordneten   llauptlappen    26  und 27 auf der Deekelseite bzw. 28 und 29 auf der Bodenseite werden die äussern   Sehlusslap-    pen 31 und 32 bzw. 35 und 36 mit den zugehörenden Mantelflächen in Verbindung gebracht. Wie bei der Variante 1 sind auch hier die miteinander in Berührung stehenden Flä  chen    mit einer thermoplastischen Substanz versehen, so dass durch Druck- und Wärmeeinwirkung ein dichter Abschluss erzielt wird.



   In den meisten Fällen dürften die beschriebenen Behälter den Anforderungen in bezug auf Dichtheit vollständig genügen. In ganz extremen Fällen oder dort, wo der Verschluss durch Verleimung geschehen soll, kann eine   Überlappung    der Enden der Mantelfläche durch die Randteile der Boden- und Deckel partien vorgesehen werden. In solchen Fällen kann sich der Mehrbedarf an Karton oder dergleichen und die umständlichere   Herstellung    des Behälters unter Umständen rechtfertigen.



  Die   Fig.    8 und 9 veranschaulichen diese besondere Art des Verschlusses. Hier werden die   Aussenlappen    47 der Deckel- und Bodenpartien so lange gehalten, dass sie nach Einschieben des Deckels bzw. des Bodens in den Mantel über die entsprechende   Mantelfläehe    hinausragen. Der vorstehende Teil der Lappen wird dann um die Aussenkante der betreffenden   Manteliläehe    umgefaltet und an die Aussenseite dieser Fläche angelegt. Die Verbindung zwischen den   aufeinanderliegeladen    Fläehen erfolgt hier durch Verleimung oder aber auch durch Heizung.



   In der Zeichnung wurde davon abgesehen, die   Zwischenstadien    bei der Bildung der Bodenfläche darzustellen, nachdem dies auf genau gleiche Weise erfolgt, wie für den Behälteroberteil veranschaulicht worden ist.



   Aus der Zeichnung und aus der Beschrei  bung    geht eindeutig hervor, dass das Einschieben der   Deckel- und    Bodenpartien in den Mantel des Behälters mit keinerlei Schwierigkeiten verbunden ist. Dies ist dem Umstand zuzuschreiben, dass Boden- und Deekelpartien mit dem Mantel unmittelbar verbunden sind, so dass beim Umlegen der beiden erwähnten Teile selbsttätig eine richtige Zentrierung erfolgt.



   Die dargestellten Behälter weisen einen rechteckigen Querschnitt auf. Es braucht kaum besonders betont   zii    werden, dass ohne weiteres irgendwelcher anderer mehreckiger Querschnitt vorgesehen werden könnte.



   Bei den zwei dargestellten Zuschnitten sind die Deckel- und   Bodenpartien    gegeneinander versetzt. Dies erlaubt bei der Herstellung der Zuschnitte, Material einzusparen.   Selbstver-      ständlich    könnte für die Deckel und Bodenteile ebenso gut irgendwelche beliebige Anordnung gegenüber dem Mantelteil vorgesehen werden.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Mehreckiger Behälter mit einem Mantel, in den ein Boden und ein Deckel eingelassen sind, deren aufgestellte Ränder zur Erzielung eines dichten Abschlusses mit Flächen des Mantels verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass der ganze Behälter aus einem einzigen gefalteten Zuschnitt besteht.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Behälter nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel und der Boden je aus einem einzigen Lappen des Zuschnittes gebildet sind.
    2. Behälter nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel und der Boden je aus zwei Lappen des Zuschnittes gebildet sind, die am ungefalteten Zuschnitt nicht unmittelbar miteinander verbunden sind.
    3. Behälter nach Patentansprueh und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Lappen eines Lappenpaares für die Bildung des Deckels und des Bodens am ungefalteten Zuschnitt jeder mit einem von zwei nebeneinanderliegenden Mantelflächen zusammenhängen.
    4. Behälter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeich- net, dass die Lappen für den Deckel und den Boden am ungefalteten Zuschnitt oben und unten gegeneinander versetzt sind.
CH284648D 1950-09-04 1950-09-04 Behälter mit mehreckigem Querschnitt. CH284648A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2781159A (en) * 1953-05-27 1957-02-12 Gerlach Elizabeth Jane Moisture impervious container
US3647133A (en) * 1970-08-20 1972-03-07 Christenssons Maskiner Package, preferably for dry and frozen material, and an arrangement for the production of such a package

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2781159A (en) * 1953-05-27 1957-02-12 Gerlach Elizabeth Jane Moisture impervious container
US3647133A (en) * 1970-08-20 1972-03-07 Christenssons Maskiner Package, preferably for dry and frozen material, and an arrangement for the production of such a package

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