CH284687A - Türschliesser. - Google Patents

Türschliesser.

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CH284687A
CH284687A CH284687DA CH284687A CH 284687 A CH284687 A CH 284687A CH 284687D A CH284687D A CH 284687DA CH 284687 A CH284687 A CH 284687A
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CH
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additional throttle
door closer
brake piston
door
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Inventor
Billeter Ernst
Original Assignee
Billeter Ernst
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F3/00Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices
    • E05F3/04Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices with liquid piston brakes
    • E05F3/12Special devices controlling the circulation of the liquid, e.g. valve arrangement

Landscapes

  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description


      Türschliesser.       Die Erfindung betrifft einen Türschliesser  gemäss dem Patentanspruch des Hauptpaten  tes, wonach der Türschliesser eine hydraulische  Bremsvorrichtung besitzt und dadurch ge  kennzeichnet ist, dass diese Vorrichtung     Mittel     aufweist, welche innerhalb eines bestimmten       Öffnungswinkelbereiches    der Türe die Schliess  bewegung der letzteren zusätzlich verzögern.  



  Die vorliegende Erfindung ist dadurch ge  kennzeichnet, dass zur zusätzlichen Verzöge  rung der Schliessbewegung der Türe minde  stens eine in einem Bremskolben befindliche       Zusatzdrosselöffnung    und mindestens ein wei  teres regulierbares     Zusatzdrosselorgan    vorge  sehen ist.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist schematisch in den     Fig.    1 bis  3 dargestellt.  



  Die Figuren zeigen den Längsschnitt. durch  den Bremszylinder in verschiedenen Brems  kolbenstellungen.     Naeh        Fig.1    besitzt. der Tür  schliesser einen     Bremszylinder    1, zu dessen  Längsachse     I-I    die Kurbelwelle 7 senkrecht  steht. Die Kurbelwelle 7 besitzt. an ihrem im  Bremszylinder 1. liegenden Teil eine Kurbel     b,     deren Kurbelzapfen     8a    in die Kurbelstange 9  eingreift, welche am     andern    Ende auf dem  Kolbenbolzen 3 drehbar ist.

   Im Bremskolben  ist in einer Bohrung 4 ein Kugelventil einge  baut, in dem eine Kugel 6 zwischen der Ventil  öffnung     4a    und einem Anschlag 5 angeordnet  ist, welcher die Kugel 6 am     Herausrollen    aus  der Bohrung 4 verhindert. Der Bremskolben 2  weist     noeh    eine     Durchbreehilng    13a, eine Zu-         satzdrosselöffnung    13 sowie einen Rücklauf  kanal 130 auf. In den Raum     1b    vor dem Kol  ben mündet das Ende 10a einer Leitung 10,  deren anderes Ende 10b in, der in     Fig.    1 ge  zeichneten Stellung in die     Durchbrechung        13a,     ausmündet.

   In der Leitung 10 ist eine Stift  schraube 11 mit Schaft     lla    eingesetzt, mittels  welcher durch Ein- oder     Ausschrauben    der  Durchgangsquerschnitt in der Leitung 10 ge  ändert werden kann.     Anderseits    ist die Lei  tung 10 zwischen der     Stiftsehraube    und dem       Leitungsende    100 mit     einer    Leitung 12b ver  bunden.

   In dieser ist als     Zusatzdrosselorgan     eine     Stiftsehraube    12 mit Schaft     12a.    einge  setzt, mittels welcher durch Ein- oder Aus  schrauben der     Durchgangsquersehnitt    in der  Leitung     12b        geändert    werden kann. Der Raum  1b ist durch einen Kanal 14 mit den Öffnun  gen 14a,     14b    und 14e mit dem Raum     la,    hinter  dem Kolben verbunden.

   Im Kanal 14 ist ein  Überdruckventil 15 mit einem Ventilteller     15r     und einer Feder 15b     eingebaut.    Der Ventil  schaft 15c ist in der     Verschlussschraube    16 des  Kanals längsverschiebbar gelagert. Der Ven  tilteller wird durch die Feder gegen die Ven  tilöffnung     14e    gepresst.  



  Die     Wirkungsweise    dieses     Tiirsehliessers     ist folgende:  Bei geöffneter Türe befindet sich der  Bremskolben des     Türsehliessers    in der in     Fig.    1  dargestellten Lage. Wird die Türe losgelassen,  so wird sie     -unter    der Einwirkung einer nicht  gezeichneten, auf der Kurbelwelle 7 sitzenden  Schliessfeder gegen die     Sehliessstellung    ge-      schwenkt., wobei der Bremskolben 2 in Pfeil  richtung A bewegt wird. Durch den im Raum       11)    entstehenden Flüssigkeitsdruck wird die  Kugel 6 gegen die Ventilöffnung     4a    gepresst.

    Die Flüssigkeit. fliesst somit vom Leitungsende       10a    durch die Leitung 10 mit dem Drossel  organ 11. Je nach der Grösse des     Durchfluss-          querschnittes    im     Zusatzdrosselorgan    12 fliesst  aus der Leitung 10 mehr oder weniger durch  das Leitungsende     10b    und durch die Durch  brechung     13a    einerseits und durch die Leitung       12b    anderseits in den Raum la. Die Schliess  geschwindigkeit ist von der Grösse der     Durch-          e,    im Drosselorgan 11 abhängig.  Der Bremskolben bewegt sich in Pfeilrichtung  A.

   Das im Kanal     1.1    eingebaute überdruck  ventil 15 bleibt unter der Wirkung der Feder  1:51)     geschlossen.    Durch     Ausübung    einer zu  sätzlichen     Schliesskraft    zu derjenigen der  Schliessfeder, zum Beispiel     durch    Zuziehen der  Türe von Hand, kann im Raum     1b    ein Flüs  sigkeitsdruck erzeugt. werden, welcher das       Überdruckventil    15 öffnet, wodurch Flüssig  keit     zusätzlich    durch die Öffnung     14a,    den  Kanal 14, die Ventilöffnung 14e und die Öff  nung     14b    in den Raum     1a    hinter dem Kolben  abfliesst.

       Durch'n        eiterbewegung    in Pfeilrich  tung A kommt der Bremskolben 2 in die Stel  lung nach     Fig.    2, in der die     Durclrbrechung     13a. geschlossen ist und sieh die     Zusatzdrossel-          öffnung    vor dem Leitungsende     10b    befindet.

    Die durch das Drosselorgan 11 gedrosselte  Flüssigkeit     wird    beim     Ausfluss    aus dem Lei  tungsende     10b    ein zweites Mal gedrosselt  durch die im Bremskolben 2 befindliche Zu  satzdrosselöffnung 13, was eine zusätzliche  Verzögerung der Bewegung des Bremskolbens  und eine     Verminderung    der Schliessgeschwin  digkeit der Türe bewirkt. Diese zusätzliche  Verzögerung hält an, bis der Bremskolben     '_'     die Stellung nach     Fig.    3 überschreitet. Bei  der Bewegung des Bremskolbens 2 von der  Stellung nach     Fig.    2 in die Stellung nach       Fig.    3 fliesst mehr Flüssigkeit durch das Zu  satzdrosselorgan 12 als vorher.

   Nach     Weiter-          bewegUng    des Bremskolbens 2 in Pfeilrichtung  A     aus    der Stellung nach     Fig.    3 fliesst Flüssig  keit auch in den     Rücklaufkanal        13b,    wodurch    durch das raschere Abfliessen von Flüssigkeit  eine     Beschleunigung    des Bremskolbens 2 und  damit, der Türe eintritt.

   Würde das     Zusatz-          drosselorgan    12 ganz geschlossen, so     würde    die  zusätzliche     Verzögerung    der Schliessbewegung  ausschliesslich durch die     Zusatzdrosselöffnung     13 bestimmt und ein     'Maximum    an Drosselung  erreicht.  



  Die zusätzliche Verzögerung kann mit  einem beliebigen     Türöffnungsbereich    zusam  menfallen. Es könnten auch mehrere     Zusatz-          drosselöffnungen    mit gleichen oder unglei  chen Querschnitten im Kolben vorgesehen  sein, wobei die Drosselwirkung durch ein ein  ziges     Zusatzdrosselorgan    12 bestimmt werden  könnte. Es ist aber auch möglich, für jede       Zusatzdrosselöffnung    13 ein besonderes Zu  satzdrosselorgan<B>121</B> vorzusehen.  



  Das     Lberdruekventil    könnte auch wegge  lassen werden.  



  Um die Wirkung der zusätzlichen Drosse  lung zu     erhöhen,    kann die Anordnung so ge  troffen werden, dass die zusätzliche Drosselung  dann erfolgt, wenn der Bremskolben, auf den  Drehwinkel der Kurbel bezogen, das grösste  Volumen verdrängt.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Türschliesser nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass zur zusätzlichen Verzögerung der Schliessbewe gung der Türe mindestens eine in einem Bremskolben befindliche Zusatzdrosselöffnung und mindestens ein weiteres regulierbares Zu satzdrosselorgan vorgesehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Türschliesser nach Patentanspruch, da durch gekeinizeichnet, dass die Anordnung so getroffen ist, dass während der zusätzlichen Verzögerung der Schliessbewegung der Türe die Bremsflüssigkeit vom Raum vor dem Kol ben durch ein Drosselorgan zunr Bremsen der Schliessbewegung und anschliessend sowohl durch ein Zusatzdrosselorgan als auch durch eine Zusatzdrosselöffnung im Bremskolben in den Raum hinter dem Breiuskolben fliesst. 2.
    Türschliesser nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Bremskolben mehrere Zusatzdrosselöffnungen mit gleichen Querschnitten aufweist. 3. Türschliesser nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Bremskolben mehrere Zusatzdrosselöffnungen mit unglei chen Querschnitten aufweist. Türschliesser nach Patentanspruch, mit mehreren Zusatzdrosselöffnungen im Brems- kolben, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Öffnung ein besonderes Zusatzdrosselorgan vorgesehen ist.
    Türschliesser nach Patentanspruch, mit mehreren Zusatzdrosselöffnungen im Brems kolben, dadurch gekennzeichnet, dass für Öff nungen ein einziges Zusatzdrosselorgan vor gesehen ist.
CH284687D 1949-09-05 1949-09-05 Türschliesser. CH284687A (de)

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CH275356T 1949-09-05

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3255482A (en) * 1962-01-18 1966-06-14 Schlage Lock Co Door closer
EP3483373A1 (de) * 2017-11-14 2019-05-15 dormakaba Deutschland GmbH Türschliesser

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