Türschliesser. Die Erfindung betrifft einen Türschliesser gemäss dem Patentanspruch des Hauptpaten tes, wonach der Türschliesser eine hydraulische Bremsvorrichtung besitzt und dadurch ge kennzeichnet ist, dass diese Vorrichtung Mittel aufweist, welche innerhalb eines bestimmten Öffnungswinkelbereiches der Türe die Schliess bewegung der letzteren zusätzlich verzögern.
Die vorliegende Erfindung ist dadurch ge kennzeichnet, dass zur zusätzlichen Verzöge rung der Schliessbewegung der Türe minde stens eine in einem Bremskolben befindliche Zusatzdrosselöffnung und mindestens ein wei teres regulierbares Zusatzdrosselorgan vorge sehen ist.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist schematisch in den Fig. 1 bis 3 dargestellt.
Die Figuren zeigen den Längsschnitt. durch den Bremszylinder in verschiedenen Brems kolbenstellungen. Naeh Fig.1 besitzt. der Tür schliesser einen Bremszylinder 1, zu dessen Längsachse I-I die Kurbelwelle 7 senkrecht steht. Die Kurbelwelle 7 besitzt. an ihrem im Bremszylinder 1. liegenden Teil eine Kurbel b, deren Kurbelzapfen 8a in die Kurbelstange 9 eingreift, welche am andern Ende auf dem Kolbenbolzen 3 drehbar ist.
Im Bremskolben ist in einer Bohrung 4 ein Kugelventil einge baut, in dem eine Kugel 6 zwischen der Ventil öffnung 4a und einem Anschlag 5 angeordnet ist, welcher die Kugel 6 am Herausrollen aus der Bohrung 4 verhindert. Der Bremskolben 2 weist noeh eine Durchbreehilng 13a, eine Zu- satzdrosselöffnung 13 sowie einen Rücklauf kanal 130 auf. In den Raum 1b vor dem Kol ben mündet das Ende 10a einer Leitung 10, deren anderes Ende 10b in, der in Fig. 1 ge zeichneten Stellung in die Durchbrechung 13a, ausmündet.
In der Leitung 10 ist eine Stift schraube 11 mit Schaft lla eingesetzt, mittels welcher durch Ein- oder Ausschrauben der Durchgangsquerschnitt in der Leitung 10 ge ändert werden kann. Anderseits ist die Lei tung 10 zwischen der Stiftsehraube und dem Leitungsende 100 mit einer Leitung 12b ver bunden.
In dieser ist als Zusatzdrosselorgan eine Stiftsehraube 12 mit Schaft 12a. einge setzt, mittels welcher durch Ein- oder Aus schrauben der Durchgangsquersehnitt in der Leitung 12b geändert werden kann. Der Raum 1b ist durch einen Kanal 14 mit den Öffnun gen 14a, 14b und 14e mit dem Raum la, hinter dem Kolben verbunden.
Im Kanal 14 ist ein Überdruckventil 15 mit einem Ventilteller 15r und einer Feder 15b eingebaut. Der Ventil schaft 15c ist in der Verschlussschraube 16 des Kanals längsverschiebbar gelagert. Der Ven tilteller wird durch die Feder gegen die Ven tilöffnung 14e gepresst.
Die Wirkungsweise dieses Tiirsehliessers ist folgende: Bei geöffneter Türe befindet sich der Bremskolben des Türsehliessers in der in Fig. 1 dargestellten Lage. Wird die Türe losgelassen, so wird sie -unter der Einwirkung einer nicht gezeichneten, auf der Kurbelwelle 7 sitzenden Schliessfeder gegen die Sehliessstellung ge- schwenkt., wobei der Bremskolben 2 in Pfeil richtung A bewegt wird. Durch den im Raum 11) entstehenden Flüssigkeitsdruck wird die Kugel 6 gegen die Ventilöffnung 4a gepresst.
Die Flüssigkeit. fliesst somit vom Leitungsende 10a durch die Leitung 10 mit dem Drossel organ 11. Je nach der Grösse des Durchfluss- querschnittes im Zusatzdrosselorgan 12 fliesst aus der Leitung 10 mehr oder weniger durch das Leitungsende 10b und durch die Durch brechung 13a einerseits und durch die Leitung 12b anderseits in den Raum la. Die Schliess geschwindigkeit ist von der Grösse der Durch- e, im Drosselorgan 11 abhängig. Der Bremskolben bewegt sich in Pfeilrichtung A.
Das im Kanal 1.1 eingebaute überdruck ventil 15 bleibt unter der Wirkung der Feder 1:51) geschlossen. Durch Ausübung einer zu sätzlichen Schliesskraft zu derjenigen der Schliessfeder, zum Beispiel durch Zuziehen der Türe von Hand, kann im Raum 1b ein Flüs sigkeitsdruck erzeugt. werden, welcher das Überdruckventil 15 öffnet, wodurch Flüssig keit zusätzlich durch die Öffnung 14a, den Kanal 14, die Ventilöffnung 14e und die Öff nung 14b in den Raum 1a hinter dem Kolben abfliesst.
Durch'n eiterbewegung in Pfeilrich tung A kommt der Bremskolben 2 in die Stel lung nach Fig. 2, in der die Durclrbrechung 13a. geschlossen ist und sieh die Zusatzdrossel- öffnung vor dem Leitungsende 10b befindet.
Die durch das Drosselorgan 11 gedrosselte Flüssigkeit wird beim Ausfluss aus dem Lei tungsende 10b ein zweites Mal gedrosselt durch die im Bremskolben 2 befindliche Zu satzdrosselöffnung 13, was eine zusätzliche Verzögerung der Bewegung des Bremskolbens und eine Verminderung der Schliessgeschwin digkeit der Türe bewirkt. Diese zusätzliche Verzögerung hält an, bis der Bremskolben '_' die Stellung nach Fig. 3 überschreitet. Bei der Bewegung des Bremskolbens 2 von der Stellung nach Fig. 2 in die Stellung nach Fig. 3 fliesst mehr Flüssigkeit durch das Zu satzdrosselorgan 12 als vorher.
Nach Weiter- bewegUng des Bremskolbens 2 in Pfeilrichtung A aus der Stellung nach Fig. 3 fliesst Flüssig keit auch in den Rücklaufkanal 13b, wodurch durch das raschere Abfliessen von Flüssigkeit eine Beschleunigung des Bremskolbens 2 und damit, der Türe eintritt.
Würde das Zusatz- drosselorgan 12 ganz geschlossen, so würde die zusätzliche Verzögerung der Schliessbewegung ausschliesslich durch die Zusatzdrosselöffnung 13 bestimmt und ein 'Maximum an Drosselung erreicht.
Die zusätzliche Verzögerung kann mit einem beliebigen Türöffnungsbereich zusam menfallen. Es könnten auch mehrere Zusatz- drosselöffnungen mit gleichen oder unglei chen Querschnitten im Kolben vorgesehen sein, wobei die Drosselwirkung durch ein ein ziges Zusatzdrosselorgan 12 bestimmt werden könnte. Es ist aber auch möglich, für jede Zusatzdrosselöffnung 13 ein besonderes Zu satzdrosselorgan<B>121</B> vorzusehen.
Das Lberdruekventil könnte auch wegge lassen werden.
Um die Wirkung der zusätzlichen Drosse lung zu erhöhen, kann die Anordnung so ge troffen werden, dass die zusätzliche Drosselung dann erfolgt, wenn der Bremskolben, auf den Drehwinkel der Kurbel bezogen, das grösste Volumen verdrängt.
Door closer. The invention relates to a door closer according to the patent claim of the main patent, according to which the door closer has a hydraulic braking device and is characterized in that this device has means which additionally delay the closing movement of the latter within a certain opening angle range of the door.
The present invention is characterized in that for additional delaying the closing movement of the door at least one additional throttle opening located in a brake piston and at least one further adjustable additional throttle element is provided.
An embodiment of the subject invention is shown schematically in FIGS.
The figures show the longitudinal section. through the brake cylinder in different brake piston positions. According to Fig.1. the door closes a brake cylinder 1, to whose longitudinal axis I-I the crankshaft 7 is perpendicular. The crankshaft 7 has. on its part located in the brake cylinder 1, a crank b, the crank pin 8a of which engages in the crank rod 9, which is rotatable on the piston pin 3 at the other end.
In the brake piston, a ball valve is built into a bore 4, in which a ball 6 is arranged between the valve opening 4a and a stop 5, which prevents the ball 6 from rolling out of the bore 4. The brake piston 2 also has a through-opening 13a, an additional throttle opening 13 and a return duct 130. In the space 1b in front of the Kol ben opens the end 10a of a line 10, the other end 10b in the position shown in Fig. 1 ge in the opening 13a opens.
In the line 10, a stud screw 11 with a shaft 11a is used, by means of which the passage cross section in the line 10 can be changed by screwing in or unscrewing. On the other hand, the Lei device 10 is ver between the pin socket and the line end 100 with a line 12b connected.
In this is a pin cone 12 with shaft 12a as an additional throttle element. inserted, by means of which the passage cross-section in the line 12b can be changed by screwing in or out. The space 1b is connected by a channel 14 with the openings 14a, 14b and 14e with the space la, behind the piston.
A pressure relief valve 15 with a valve disk 15r and a spring 15b is installed in the channel 14. The valve stem 15c is mounted in the screw plug 16 of the channel so as to be longitudinally displaceable. The Ven tilteller is pressed by the spring against the valve opening 14e.
This door closer works as follows: When the door is open, the brake piston of the door closer is in the position shown in FIG. If the door is released, it is pivoted against the closing position under the action of a closing spring (not shown) sitting on the crankshaft 7, with the brake piston 2 being moved in the direction of arrow A. The ball 6 is pressed against the valve opening 4a by the liquid pressure arising in the space 11).
The liquid. thus flows from the line end 10a through the line 10 with the throttle organ 11. Depending on the size of the flow cross-section in the additional throttle element 12 flows from the line 10 more or less through the line end 10b and through the opening 13a on the one hand and through the line 12b on the other hand in the room la. The closing speed depends on the size of the diameter in the throttle element 11. The brake piston moves in the direction of arrow A.
The overpressure valve 15 built into channel 1.1 remains closed under the action of the spring 1:51). By exercising an additional closing force to that of the closing spring, for example by pulling the door shut by hand, a liquid pressure can be generated in space 1b. which opens the pressure relief valve 15, whereby liquid also flows through the opening 14a, the channel 14, the valve opening 14e and the opening 14b into the space 1a behind the piston.
By moving in the direction of arrow A, the brake piston 2 comes into the position according to FIG. 2, in which the opening 13a. is closed and see the additional throttle opening in front of the line end 10b.
The liquid throttled by the throttle element 11 is throttled a second time when it flows out of the line end 10b through the additional throttle opening 13 in the brake piston 2, which causes an additional delay in the movement of the brake piston and a reduction in the closing speed of the door. This additional delay continues until the brake piston '_' exceeds the position shown in FIG. When the brake piston 2 moves from the position of FIG. 2 to the position of FIG. 3, more fluid flows through the additional throttle element 12 than before.
After the brake piston 2 has moved further in the direction of arrow A from the position according to FIG. 3, liquid also flows into the return channel 13b, whereby the faster flow of liquid causes an acceleration of the brake piston 2 and thus the door.
If the additional throttle element 12 were completely closed, the additional delay in the closing movement would be determined exclusively by the additional throttle opening 13 and a maximum of throttling would be achieved.
The additional delay can coincide with any door opening area. Several additional throttle openings with the same or different cross-sections could also be provided in the piston, the throttling effect being able to be determined by a single additional throttle element 12. However, it is also possible to provide a special additional throttle element 121 for each additional throttle opening 13.
The pressure valve could also be omitted.
In order to increase the effect of the additional throttling, the arrangement can be made so that the additional throttling takes place when the brake piston, based on the angle of rotation of the crank, displaces the greatest volume.