CH284690A - Verfahren zur Herstellung von hellfarbigen kapillaraktiven Alkylbenzolsulfonaten. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von hellfarbigen kapillaraktiven Alkylbenzolsulfonaten.Info
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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Description
Verfahren zur Herstellung von hellfarbigen kapillaraktiven Alkylbenzolsulfonaten. Bei der grosstechnischen Sulfonierung von Alkylbenzolen entstehen Produkte, deren wäl3i-ig-e Lösungen oder Pasten mehr oder weniger gelb oder braun gefärbt sind, was für verschiedene Verwendungszwecke uner wünscht ist.
Die als Ausgangsprodukte ver wendeten Alkylbenzole werden häufig durch Kondensation entsprechender Olefine oder Halogenkohlenwasserstoffe mit Benzol oder dessen Substitutionsprodukten, wie Toluol, hergestellt. Bei diesen Alkylierungsverfahren entstehen offenbar Nebenprodukte, die beim Sulfonieren dunkelgefärbte Verunreinigungen liefern.
Im Hauptpatent hat die Anmelderin ein Verfahren zur Herstellung hellfarbiger kapillaraktiver Alkylbenzolsulfonate beschrie ben, bei dem man die zu sulfonierenden Alkyl- benzole mit Schwefelsäure von Konzentra- tionen oberhalb 70 % unter solchen Bedingun- gen auswäselit,
dass keine bzw. keine wesent lichen Mengen des eingesetzten Alkylbenzols sulfoniert werden, und nach Abtrennen der Schwefelsäure die Sulfonierung und Neutra lisation vornimmt. Bei weiterer Bearbeitung dieses Verfahrens wurde nun gefunden, dass man aueli Abfallscliwefelsä-uren mit einem Ge halt. an über 70 /u H@SOi, insbesondere solche, die bei der Sulfonierung von Alkylbenzolen anfallen, zur Reinigunf- der Alkylbenzole ver wenden kann.
Als Abfallschwefelsäure lässt sieh, wie bereits erwähnt, die bei der Sulfo- nierung von Alkylbenzolen anfallende über schüssige, über 70 1,10 ige Schwefelsäure ver- wenden. Aber auch andere, bei technischen Verfahren anfallende Abfallschwefelsäuren mit über 70 %; 11.80,1 sind brauchbar, sofern sie nicht zu stark verunreinigt sind.
Das Reinigungsverfahren nach vorliegen der Erfindung lässt sich auch mit andern Reinigungs- oder Vorbehandlungsverfahren kombiniert anwenden. Besonders vorteilhaft ist. es, der Behandlung der Alkylbenzole mit Abfallschwefelsäure ein Waschen mit frischer, noch nicht. benutzter Schwefelsäure, wie im Hauptpatent beschrieben, nachfolgen zu las sen. Auf diese Weise gelingt es, bei geringem Verbaueh an frischer Schwefelsäure, auch die letzten Mengen an färbende Verunreini gungen bildenden Stoffe aus den Alkylben- zolen herauszuwaschen.
Durch die reinigende Vorbeha.ndlung der Alkylbenzole werden die Sulfonierungspro- dukte als sehr hellfarbige, bei richtiger Durch führung der Vorbehandlung sogar als rein weisse Pasten oder Pulver bzw. als völlig farb lose und wasserklare Lösungen erhalten. Dar über hinaus ergibt sich der besondere Vorteil, däss man die Sulfonierungsbedingungen schär fer als bei den nicht behandelten Produkten wählen kann.
Die nach vorliegender Erfindung erhal tenen, zum Teil rein weissen Sulfonierungs- produkte dunkeln. nicht nach und erfüllen damit höchste Ansprüche, die sie für besondere Verwendungszwecke, z. B. in der kosmetischen Industrie, geeignet machen.
<I>Beispiel:</I> 100 Gewichtsteile eines Alkylbenzols mit einer Alkylkette von 10 bis 13 C-Atonlen, ge wonnen durch Kondensation eines durch Chlorieren von synthetischen Kohlenw asser- stoffen hergestellten teellnisehen Alkylehlorids mit Benzol in (iegeilwart von Aluminiumchlo rid, wurden mit<B>100</B> Cl're-%viehtsteilen einer beim Sulfonieren von Alkylbenzolen anfallenden überschüssigen ',
,cli-#vefelsäure im Seheidetrieh- ter bei ?0 kräftig durchgeschüttelt. Die Ab- fall.seliwefelsälire besass eine Konzentration voll 91<B>%</B>. Nach Absitzenlassen wurde die Seliwefelsä.ure abgezogen.
Es wurden 96 Teile Alkylbenzol. zurückgewonnen, welches beim Schütteln mit, konzentrierter Schwefelsäure nur noch eine sehwache Verfärbung ergab. Dieses Alkylbenzol wurde mit der 1,4faehen (-'uewielitsmenge an Sch-#v efelsäuremonoliy drat bei einer Temperatur von 50 bis 60 innerhalb von 60 Minuten.
sulfoniert. Nach einigem Stehen trennte sieh der Ansatz in zwei Sehicli- ten. Die aus iibersehüssiger Schwefelsäure bestehende untere Schicht wurde abgetrennt und konnte zur Reinigung von weiterem Al kylbenzol verwandt werden. Die obere Schicht wurde unter Kühlung mit Natronlauge neu tralisiert, wobei eine fast rein weisse Alkyl- ben7oIsulfoilat.pa "1-e gewonnen wurde.
Claims (1)
- PATENTAN SPHr CH Verfahren zur Herstellung von liellfarbi- geil kapillaraktiven Alkyllienzolsulfonaten nach Pateiltanslirtieli des Hauptpatentes, da- durcb. gekennzeiebnet, dass man zum Aus wascben der Alkylbenzole Abfallschwefelsäu- ren mit einem Gehalt an über<B>70</B><I>Klo</I> H,S04 verwendet.<B>UNTERANSPRUCH:</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, class man Abfallsehwefelsäu- ren, wie sie bei der Sulfonierung von Alkyl- benzolen anfallen, verwendet.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH278546T | 1949-11-28 | ||
| CH284690T | 1949-11-28 |
Publications (1)
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| CH284690A true CH284690A (de) | 1952-07-31 |
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ID=25731836
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH284690D CH284690A (de) | 1949-11-28 | 1949-11-28 | Verfahren zur Herstellung von hellfarbigen kapillaraktiven Alkylbenzolsulfonaten. |
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| Country | Link |
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| CH (1) | CH284690A (de) |
-
1949
- 1949-11-28 CH CH284690D patent/CH284690A/de unknown
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