CH285544A - Verfahren zur Herstellung von Reissverschlüssen durch Giessen von der mehrfachen Länge der dazu benutzten Gussform, und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Reissverschlüssen durch Giessen von der mehrfachen Länge der dazu benutzten Gussform, und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29D—PRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
- B29D5/00—Producing elements of slide fasteners; Combined making and attaching of elements of slide fasteners
- B29D5/02—Producing elements of slide fasteners; Combined making and attaching of elements of slide fasteners the fasteners having separate interlocking members
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
Verfahren zur Herstellung von Reissverschlüssen durch Giefien von der mebrfachen Lange der dazu benutzten Gufiform, und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Reissverschlüssen durch Giessen von der mehrfachen Länge der dazu benutzten Gussform sowie auf eine Vorrichtung zur Durchf hrung des Verfahrens. Im Giessverfahren hergestellte Reissver schlüsse, z. B. aus Nylon oder einem andern thermoplastischen Material, werden vorzugs- weise in einer zweiteiligen Gussform hergestellt, indem die plastische Masse in einen Längskanal gespritzt und von dort durch kleinere Zugänge in seitliche Aussparungen geleitet wird, die die Form der einzelnen Reissver schlussglieder haben. Vorzugsweise werden diese Glieder direkt auf den Rand eines Ban- des aufgegossen. Solche Reissversehlüsse werden in verschiedenen Längen hergestellt. Nach jeder Länge wird ein nicht mit Gliedern versehener Zwi schenraum gelassen. Wenn Reissversehlüsse von der mehrfachen Lange der Gussformlänge henötigt werden, ist es unbedingt erforderlich, dass das letzte Glied der ersten Länge und das erste Glied der folgenden Länge den richtigen Abstand voneinander haben, da ein genauer Teilungsabstand zwischen sämtlichen Gliedern für das glatte Funktionieren eines Reissver schlusses unumgänglich ist. Bisher wurde dieser kritische Abstand nur durch Sehätzen ein- gestellt ; das erforderte viel Zeit und ein ungewöhnliehes Geschick des Bedienungsmannes ; und selbst dann war das Ergebnis häufig nicht zufriedenstellend. Die vorliegende Erfindung überwindet diese Schwierigkeit dadurch, dass beim Giessen eines Verschlussteils Endmarkierungen gebildet werden, von denen sich beim Vorschieben des Teils in der Form jeweils die Markierung am hintern Ende des Teils in die vordere Mar kierung der Form einlegt. In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform einer Vorrich- tung gemäss der Erfindung zur Durchführung des Verfahrens dargestellt, und zwar zeigt : Fig. l eine teilweise schematische Drauf- . sieht eines gegossenen Verschlussteils, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie 2-2 von Fig. 1, Fig. 3 eine Aufsicht eines der Gussform- teile, Fig. 4 einen Schnitt nach Linie 4-4 in Fig. 3, Fig. 5 und 6 perspektivische vergrösserte Teilansichten der beiden Formteile. Im folgenden wird an Hand der Vorrich- tung auch das Verfahren selbst beispielsweise erläutert. In der Zeichnung sind 10 und 11 die beiden Reissversehlussbänder, an deren Kanten die Glieder 12, 13 mit ihren Klemmbacken 14, 15 befestigt sind, während die freien Enden die Kupplungsteile 16, 17 bilden. Die besondere Form der Glieder ist für die Erfindung ohne Bedeutung. Fig. 3 und 4 zeigen einen Teil 19 einer aus zwei Teilen 19, 20 bestehenden Gussform für die Herstellung des in Fig. 1 gezeigten Ver schlusses. 21 ist ein Längskanal, in den die plastische Masse gespritzt wird, von wo aus sie durch Zugänge 24, 25 (s. Fig. 5) in Aussparungen 22, 23 f r die Formung der Glieder gelant. Der andere Formteil 20 (Fig. 6) ist mit entsprechenden Aussparungen versehen. Beide Teile weisen ferner Seitenkanäle oder Nuten 26, 27 bzw. 26a, 27b fiir die Bänder 10, 11 auf sowie längsweise sich erstreckende halbrunde Kanäle 28, 29 bzw. 28a, 29a f r die Aufnahme der Bandwülste. Wie Fig. 6 zeigt, hat der Formteil 20 kein Gegenstüek zu dem Kanal 21 im Formteil 19. Die plastische Masse, welche in die beiden zusammengepressten Formteile eingespritzt wird, bildet eine Doppelreihe der Glieder 12, 13, die seitlich von einem Mittelstreifen 18 verläuft und mit ihm durch kleine Verbindungsst cke 18a, 18b verbunden ist. Die Klemmsehenkel 14, 1. 5 der Glieder sind auf die Bandwülste aufgegossen und daher fest mit ihnen verbunden. Die kleinen Verbindungsst cke 18a, 18b können leicht von den Gliedern abgebrochen werden, so dass ein Paar von mit Gliedern besetzten BÏndern zu üekbleibt, die den Reissverschluss bilden. Der Mittelstreifen 18 wird beim Giessen an seinem vordern und hintern Ende mit Endtnarkierungen versehen, die Markierungen in mindestens einem Formteil entsprechen. Wenn somit ein Verschlussteil gegossen ist und in der Gussform vorgeschoben wird, dann wird die Markierung an ihrem hintern Ende, die bisher mit der Alarkierung am hintern Ende der Form zusammenfiel, nunmehr in die Markierung am vordern Ende der Form eingepasst. Dadurch ist der genaue Abstand zwischen den einzelnen Verschlu¯teilen gewährt. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel haben die Markierungen auf dem Mittelstrei- Yen 18 die Form von entsprechenden Stiffe 32, 33 und 35 kegelförmig zu gestalten, da diese Form das Einsetzen des Stiftes in die entsprechende Vertiefung erleichtert. Dadurch wird auch automatisch eine Zentrierung des Stiftes in der Vertiefung herbeigeführt. Die Erfindung kann natürlich auch auf inz Spritzgussverfahren hergestellte Metallver- schl sse angewendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : I. Verfahren zur Herstellung von Reiss- verschl ssen durch Giessen von der mehr fachen Länge der dazu benutzten Gussform, dadurch gekennzeichnet, dass beim Gie¯en eines Verschlussteils Endmarkierungen gebil- det werden, von denen sich beim Vorschieben des Teils in der Form jeweils die Markierung am hintern Ende des Teils in die vordere Markierung der Form einlegt.II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentauspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe zur Herstellung der Markierungen Aussparungen in minde stens einen Gussformteil aufweist.UNTERANSPRUCH : Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, daB die Aussparungen kegelförmige Bohrungen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH285544T | 1950-04-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH285544A true CH285544A (de) | 1952-09-15 |
Family
ID=4484991
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH285544D CH285544A (de) | 1950-04-21 | 1950-04-21 | Verfahren zur Herstellung von Reissverschlüssen durch Giessen von der mehrfachen Länge der dazu benutzten Gussform, und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH285544A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2926985A1 (de) * | 1978-07-04 | 1980-01-31 | Yoshida Kogyo Kk | Vorrichtung zum spritzgiessen einer fortlaufenden reissverschlusskette |
| DE2927060A1 (de) * | 1978-07-04 | 1980-02-07 | Yoshida Kogyo Kk | Formen zum spritzgiessen einer fortlaufenden reissverschlusskette |
-
1950
- 1950-04-21 CH CH285544D patent/CH285544A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2926985A1 (de) * | 1978-07-04 | 1980-01-31 | Yoshida Kogyo Kk | Vorrichtung zum spritzgiessen einer fortlaufenden reissverschlusskette |
| DE2927060A1 (de) * | 1978-07-04 | 1980-02-07 | Yoshida Kogyo Kk | Formen zum spritzgiessen einer fortlaufenden reissverschlusskette |
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