CH286125A - Düsenvorrichtung für Metallspritzpistolen. - Google Patents
Düsenvorrichtung für Metallspritzpistolen.Info
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Description
Düsenvorrichtung für Metallspritzpistolen. Gegenstand der Erfindung ist eine Düsen vorrichtung für Metallspritzpistolen. Die Er findung ermöglicht eine bessere und gleich mässigere Verteilung der Gase und der Spritz- masse sowie ein rasches Arbeiten, insbeson dere bei Spritzbelägen von etwa 2 mm.
Erfindungsgemäss sind zwischen der Spritz- metall-Führungsdüse und der diese konzen trisch umgebenden Gasführungsdüse Mittel vorgesehen, welche den Gasstrom in Teilströme aufteilen, um das Gas-Luftgemisch und die Schmelzung und Verteilung des zentral in den Verbrennungsraum geführten Spritzmetalles günstig zu beeinflussen.
In der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstan des dargestellt. Es zeigen: Fig.1 einen Längsschnitt durch das Bei spiel an der teilweise dargestellten Spritz pistole, Fig.2 eine Vorderansicht des Mundstük- kes der Spritzpistole, Fig. 3 die Spritzmetall-Führungsdüse mit der auf ihr angeordneten Zwischendüse .im Längsschnitt, Fig. 4 eine Ansicht der Spritzmetall-Füh- rungsdÜse und Fig. 5 eine Ansicht der Zwischendüse.
Die in Fig. 1 und 2 teilweise angedeutete Spritzpistole ist mit 1 bezeichnet. Ihr Vorder teil weist ein aus zwei in bezug zueinander abgesetzten und konzentrisch angeordneten Gewindestutzen 2 und 3 gebildetes Mundstück auf. An der Stirnseite des äussern Gewinde- stutzens 2 münden die Luftkanäle 4 und an der Stirnseite des innern Gewindestutzens 3 die Gaskanäle 5 aus. In der Mitte des Ge windestutzens 3 mündet der Spritzmetall-Füh- rungskanal 6 aus, welcher in eine Gewinde bohrung 7 erweitert ist.
In die Gewindebohrung 7 ist eine Spritz- metall-Führungsdüse 8 eingeschraubt, welche zu diesem Zweck mit einem Gewindeansatz 9 sowie mit einem Sechskantbund 10 versehen ist. Die axiale Bohrung 6' der Düse 8 dient zur Führung des Spritzmetalldrahtes. Das ko nisch verjüngte Vorderende der Düse 8 ist an seinem Umfang mit als Düsen dienenden Längsnuten 11 versehen. Auf dem konischen Teil der Düse 8 ist mittels einer entsprechen den konischen Bohrung eine Zwischendüse 12 gelagert, welche an ihrem Umfang eben falls mit als Düsen dienenden Längsnuten 13 versehen ist.
Auf den Gewindestutzen 3 ist mittels einer Überwurfmutter 14 eine die Düse 8 unter Bildung eines Mantelraumes 5' um gebende zu dieser konzentrische Gasdüse 15' aufgeschraubt. Diese ist an ihrem konischen Endteil am Umfang mit längsgerichteten Düsennuten 16 versehen und mit dem ko nischen Teil ihrer Bohrung dem konischen Teil der Zwischendüse 12 angepasst. Die Nuten 16 in der Gasdüse 15 sind gegenüber den Nuten 13 in der Zwischendüse 12 im Um fangssinn versetzt. Die im Mantelraum 5 be findliche Zwischendüse 12 wird durch die sie umgebende Gasdüse 15 gegen den konischen Teil der Spritzmetall-Führungsdüse 8 ange- presst und so festgehalten. Auf den Gewinde stutzen 2 ist eine Luftführungsdüse aufge schraubt.
Diese weist einen als Sechskant mutter 17 ausgebildeten, nach vorn verjüng ten, mit Anschlussstutzen 19 versehenen Teil 18, ein mit randrierter Mutter 20 und An schlussstutzen 21 versehenes Zwischenstück, das lösbar auf dem Anschlussstutzen 19 auf geschraubt ist, sowie eine mit randriertem Bund 24 versehene Hauptdüse 23 auf, welch letztere auf den Anschlussstutzen 21 aufge schraubt ist. In die Hauptdüse ist ein ko nischer Futterring 25, welcher ringsum mit längsgerichteten Düsenbohrungen 26 versehen ist, eingesetzt. Er wird durch das in die Hauptdüse eingreifende Zwischenstück in sei ner Lage gesichert.
Durch Festziehen der Luftführungsdüse auf dem Gewindestutzen 2 wird der Futterring 2.5 mit seiner konischen Bohrung der Aussenfläche des konisehen 111ün- dungsteils der Gasdüse 15 angepresst. Die Luftführungsdüse 17, 18, 22, 23 umschliesst die Gasdüse 15 unter Bildung eines Mantel- rahmes 4' für die Luftführung.
Die Haupt düse übergreift die Mündungen der Luft- und Gasdüsen und bildet vor diesen einen Misch- und Verbrennungsraum 27, in welchem bei Betrieb der Pistole der durch den Kanal 6, 6' zugeführte Spritzmetalldraht von den im Raum 27 verbrennenden Gasen abgeschmolzen und das geschmolzene Metall zerstäubt wird.
Die durch die Kanäle 4 und den Mantel raum 4' zugeführte Luft wird durch die Dü senbohrungen 26 und die Düsennuten 1.6 in zwei zueinander konzentrische Teilströme, und zwar Strahlenbündel von je kranzförmigem Querschnitt aufgeteilt. Die Vereinigung des hochgespannten Gases und der Luft, die beide in konzentrisch ineinander-reifende Teil ströme unterteilt werden, ergibt ein homo genes Brenngas-Luftgemisch, in dessen heisse ster Verbrennungszone der Spritzmetalldraht abgeschmolzen und durch die Verbrennungs gase zerstäubt wird.
Das durch die Kanäle 5 eintretende Gas, das Leucht- oder Wasserstoffgas sein kann, strömt in den Mantelraum 5', trennt sich vor der Zwischendüse, wobei der eine Teilstrom in den zwischen den Teilen 8, 12 gebildeten ringförmigen Zwischenraum und durch die =Tuten 11 in den Verbrennungsraum 27 ge langt, während der andere Teilstrom durch die Nuten 13 in den Raum 27 gelangt, wo sich die beiden Gas-Teilströme mit den ge nannten beiden Luftteilströmen vermischen.
Diese Gas- und Luftströme treten in Teil ströme getrennt in Abständen zueinander aus den Nuten 11 und den Bohrungen 26, was die innige Vermischung und einen hohen Ver brennungseffekt gewährleistet.
Claims (1)
- PATENTAN SPRUCH Düsenvorrichtung für Metallspritzpistolen, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Spritzmetall-Führungsdüse und der diese kon zentrisch -umgebenden Gasführungsdüse Mit tel vorgesehen sind, welche den Gasstrom in Teilströme aufteilen, tim das Gas-Luftgemisch und die Schmelzung und Verteilung des zen tral in den Verbrennungsraum geführten Spritzmeta.lles günstig zu beeinflussen. UNTERANSPRÜCHE: 1.Düsenvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gelzennzeichnet, dass die Gas-Füh- rungsdüse (15) die Spritzmetall-Führungsdüse unter Bildung eines Mantelraumes (5') kon- zentriseh umgibt, und dass die erwähnten Mit tel eine in diesem Mantelraum (5') angeord nete Zwischendüse (12) aufweisen. 2.Düsenvorrichtung nach Patentanspruch und Unt.eransprueh 1., dadurch gekennzeich net, dass die konischen Aussenflächen der Me- tallführungsdüse und der auf ihr angeord neten Zwisehendüse mit Düsennuten versehen sind, und dass diese Düsennutenkränze den Gasstrom in Strahlenbündel von je kranzför- migem Querschnitt aufteilen. 3.Düsenvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und \', dadurch ge kennzeichnet, dass die mit dem konischen Teil ihrer Bohrung auf der konischen Aussen fläche der Zwisehendfise anliegende Gasdüse die Zwischendüse auf der Spritzmetall-Füh- rungsdüse festhält.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH286125T | 1949-11-17 |
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1949
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