CH671345A5 - - Google Patents

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CH671345A5
CH671345A5 CH3292/86A CH329286A CH671345A5 CH 671345 A5 CH671345 A5 CH 671345A5 CH 3292/86 A CH3292/86 A CH 3292/86A CH 329286 A CH329286 A CH 329286A CH 671345 A5 CH671345 A5 CH 671345A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
nozzle
channel
burner
carrier part
injector
Prior art date
Application number
CH3292/86A
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Simm
Peter Sommer
Philippe Delaplace
Original Assignee
Castolin Sa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Castolin Sa filed Critical Castolin Sa
Priority to CH3292/86A priority Critical patent/CH671345A5/de
Priority to EP87904833A priority patent/EP0277158B1/de
Priority to DE8787904833T priority patent/DE3774262D1/de
Priority to AT87904833T priority patent/ATE68999T1/de
Priority to PCT/CH1987/000099 priority patent/WO1988001203A1/de
Publication of CH671345A5 publication Critical patent/CH671345A5/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B7/00Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
    • B05B7/16Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed
    • B05B7/20Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed by flame or combustion
    • B05B7/201Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed by flame or combustion downstream of the nozzle
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C4/00Coating by spraying the coating material in the molten state, e.g. by flame, plasma or electric discharge
    • C23C4/12Coating by spraying the coating material in the molten state, e.g. by flame, plasma or electric discharge characterised by the method of spraying
    • C23C4/129Flame spraying

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Description


  BESCHREIBUNG  Die Erfindung betrifft einen     Flammspritzbrenner    zur  Verarbeitung     pulver-    oder drahtförmiger Spritzwerkstoffe       mit    einem     Brennerkörper    und einem     Brennerkopf,

      wobei der       Brennerkörper        Zuführvorrichtungen    für den Spritzwerkstoff  sowie für ein Brenngas und ein Oxydationsgas aufweist und  wobei der     Brennerkopf    einen mit mehreren     Gasdüsenkanä-          len    und mindestens einem Kanal für den Spritzwerkstoff     ver-          sehenen    Düsenteil sowie einen     Düsenträgerteil    aufweist, die  miteinander und - gegebenenfalls über ein Anschlussteil   mit dem     Brennerkörper    auswechselbar verbunden sind,

   wo  bei der     Düsenträgerteil    mindestens einen mit dem entspre  chenden Kanal für den Spritzwerkstoff im Düsenteil und mit  der entsprechenden     Zuführvorrichtung    im     Brennerkörper    in  Verbindung stehenden     Spritzwerkstoff-Förderkanal    auf  weist.  



       Flammspritzbrenner    dieser Art für pulverförmige     Spritz-          werkstoffe    sind beispielsweise aus der     DE-Patentschrift     <B>1</B>646 027 bekannt. Die dort beschriebene Anordnung weist  eine ringförmige Mischkammer auf, der einerseits aus einem  gemeinsamen Förderkanal Brenngas zugeführt wird und in  welche andererseits mehrere     Oxydationsgaskanäle    einmün  den. Die Mischkammer besitzt dabei ein relativ grosses Vo  lumen, wodurch ein Flammenrückschlag bzw. eine Rück  zündung bis in die Mischkammer, die sich, wie die Praxis ge  zeigt hat, bei einem solchen Brenner nicht ausschliessen las  sen, sehr schwerwiegende Folgen nach sich ziehen können.  



  Bei einer solchen bekannten     Brennerkonstruktion    ist fer  ner eine Änderung der Flammenenergie nur schwer möglich  und erfordert das Eingreifen eines Fachmannes, um beim  Auswechseln des die Mischkammer enthaltenden Teils die  erforderliche Sicherheit zu gewährleisten. Dies macht eine  Umstellung bei der Verarbeitung von verschiedenartigen  Spritzwerkstoffen problematisch.  



  Ein weiterer bedeutender Nachteil eines solchen Brenners  besteht darin, dass er an die in einzelnen Ländern bestehen  den Vorschriften bezüglich des maximal zugelassenen     Brenn-          gasdruckes    nicht oder nur sehr schwer angepasst werden      kann, da dabei für die Mischung eine     Oxydationsgasge-          schwindigkeit    erforderlich wird, die bereits im kritischen Be  reich liegt.  



  Ferner ist bei einem Brenner der bekannten Art das  Flammenprofil in seiner Gesamtheit vorgegeben und nicht  einzelnen Anwendungsfällen     anpassbar.     



  Um die Auswirkungen eines Flammenrückschlages mög  lichst gering zu halten, wurde andererseits vorgeschlagen, die  Gasmischung erst im Düsenteil vorzunehmen. Bei einem sol  chen Brenner ist jedoch die     Durchmischung    der Gase nicht  zufriedenstellend, da der Gasweg nach der Mischung zu kurz  ist und auch die Möglichkeit wegfällt, durch konstruktive  Mittel die     Durchmischung    zu verbessern. Die Ausnutzung  der optimalen Flammengeschwindigkeit ist daher in einem  solchen Brenner nicht möglich, und die Unregelmässigkeit  der einzelnen Flammenkegel beeinträchtigt die Qualität der  gespritzten Schichten.  



  Aufgabe der Erfindung ist es, die oben genannten Nach  teile der bekannten Brenner zu beseitigen und insbesondere  einen     Flammspritzbrenner    zu schaffen, der einfach und vom  Benutzer selbst problemlos an die verschiedensten     Spritzbe-          dingungen    und Anwendungsfälle     anpassbar    ist, insbesondere  im Hinblick auf die     Brennerleistung,    so dass optimale     Spritz-          ergebnisse    erzielt werden können und eine wesentliche Ver  besserung der Sicherheit im Betrieb gewährleistet ist.

   Ferner  liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, den     Aufbau    eines  solchen     Flammspritzbrenners    möglichst zu vereinfachen und  eine kostensparende Herstellung zu ermöglichen.  



  Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass der       Düsenträgerteil    mindestens zwei     Injektordüsen    aufweist, die  jeweils von der Verbindungsstelle mit dem     Brennerkörper     bzw. einem Anschlussteil her in den     Düsenträgerteil    aus  wechselbar eingesetzt sind und die im Anschluss an einen  entsprechenden     Oxydationsgaskanal    eine     kalibrierte,    in eine  entsprechende     Injektor-Mischkammer    mündende     Oxyda-          tionsgas-Eingangsbohrung    aufweisen,

   dass der Düsenträger  teil ferner zu jeder     Injektor-Mischkammer    eine seitlich in Be  zug auf die genannte     Oxydationsgas-Eingangsbohrung    in die       Injektor-Mischkammer    einmündende     kalibrierte        Brenngas-          Eingangsbohrung    aufweist, die mit einem entsprechenden       Brenngaskanal    in Verbindung steht, und dass der     Düsenträ-          gerteil    mindestens zwei     Injektor-Ausgangskanäle    aufweist,

    die jeweils von einer entsprechenden     Injektor-Mischkammer     ausgehen und die an der Verbindungsstelle mit dem Düsen  teil jeweils in mindestens einen     Gasdüsenkanal    münden.  



  Vorzugsweise weist der     Düsenträgerteil    mindestens zwei       Injektordüsen    auf, die im wesentlichen parallel zueinander  um einen zentralen Förderkanal für den Spritzwerkstoff an  geordnet sind.  



  Bei einer besonders einfachen Ausführungsform wird der       Brenngaskanal    im     Düsenträgerteil    durch eine die     Brenngas-          Eingangsbohrung    kreuzende Sackbohrung gebildet, wobei  sich die     Brenngas-Eingangsbohrung    vorzugsweise bis zur  Aussenwand des     Düsenträgerteils    erstreckt und diese Boh  rung nach aussen durch ein in sie eingepresstes, im wesentli  chen kugelförmiges Verschlussteil abgeschlossen ist.  



  Jede     Injektor-Mischkammer    weist vorzugsweise in der  Umgebung der     Oxydationsgas-Eingangsbohrung    eine     kegel-          stumpfförmige,    nach innen vorspringende Wandfläche auf.  Die Achsen der Oxydationsgas- und der     Brenngas-Eingangs-          bohrungen    kreuzen sich bei einer bevorzugten Ausführungs  form in der Nähe der Mündungsstelle der     Oxydationsgas-          Eingangsbohrung    und schliessen einen Winkel zwischen 30"  und 90 ein.  



  Das Verhältnis der Austrittsgeschwindigkeiten des Oxy  dationsgases und des Brenngases aus den entsprechenden  Eingangsbohrungen in eine     Injektor-Mischkammer    liegt bei  spielsweise zwischen 2 und 15, vorzugsweise zwischen 2,5    und 13. Dabei kann die Austrittsgeschwindigkeit des Oxyda  tionsgases zwischen 500 und 650 m/sec liegen und die ent  sprechende Austrittsgeschwindigkeit des Brenngases zwi  schen 50 und 200 m/sec. Der Oxydationsgasdruck liegt vor  zugsweise zwischen 2 und 5 bar und der entsprechende  Brenngasdruck zwischen 0,5 und 1,5 bar.  



  Weitere Aspekte und Vorteile der Erfindung gehen aus  der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels  hervor, welches in der beigefügten Zeichnung veranschau  licht ist.  



  Es zeigen:       Fig.    1 den düsenseitigen Teil eines     Flammspritzbrenners,     bei dem der     Brennerkopf    im     Axialschnitt    dargestellt ist, und       Fig.    2 einen Schnitt entlang der Linie     II-II    von     Fig.    1.  Der Brenner gemäss den Figuren 1 und 2 ist ein autoge  ner     Pulver-Flammspritzbrenner    mit einem     Brennerkörper    1  und einem     Brennerkopf,    der seinerseits einen Düsenträger  teil 2 und einen Düsenteil 3 umfasst.

   Der in seiner Grund  form zylindrische     Düsenträgerteil    2 ist mit einem ebenfalls  zylindrischen Anschlussteil des     Brennerkörpers    1 bzw. mit  einem entsprechenden trennbaren Anschlussstück desselben  durch eine     Überwurfmutter    4 verbunden, während eine       Überwurfmutter    5 in ähnlicher Weise die koaxialen Teile 2  und 3 miteinander verbindet.  



  Dem     Brennerkörper    1 wird mit Hilfe von nicht darge  stellten     Zuführvorrichtungen    ein     Gemisch    eines     Flamm-          spritzpulvers    mit einem zu dessen Förderung dienenden Trä  gergas, z. B. Sauerstoff oder Luft, zugeführt, sowie Azetylen  als Brenngas und Sauerstoff als Oxydationsgas. Gegebenen  falls weist der     Brennerkörper    Anschluss-, Regel- und Ab  sperrvorrichtungen für diese Gase und das Spritzpulver auf.  



  Ein strichliniert angedeuteter zentraler Zuführungskanal  15 im     Brennerkörper    dient zur Zuführung des     Pulver-          Trägergasgemisches    an den     Brennerkopf    und setzt sich in ei  nem entsprechenden Kanal 16 des     Düsenträgerteils    und ei  nem Kanal 17 des Düsenteils fort. Ferner weist der Brenner  körper bzw. das Anschlussstück 1 je drei getrennte Zufüh  rungskanäle, wie 13, für Azetylen und je drei getrennte Zu  führungskanäle, wie 14, für Sauerstoff auf, die ebenfalls  strichliniert angedeutet sind und parallel zum Kanal 15 ver  laufen.  



  Der     Düsenträgerteil    2 besitzt drei     Brenngaskanäle,    wie 7,  die an die entsprechenden Kanäle 13 des     Brennerkörpers    1  anschliessen. Vorzugsweise sind diese Kanäle in gleichen  Winkelabständen voneinander angeordnet, doch kommen  auch andere Anordnungen wie auch eine von drei verschie  dene Anzahl der jeweiligen Kanäle, z. B. 2 oder 4, in Be  tracht.

   Die     Brenngaskanäle    7 im     Düsenträgerteil    sind als  Sackbohrungen ausgeführt und setzen sich jeweils in einer       kalibrierten        Brenngas-Eingangsbohrung    8 fort, welche die  entsprechende Sackbohrung kreuzt und in eine     Injektor-          Mischkammer    10 mündet.

   Um den     Düsenträgerteil    in einem  einzigen Teil und zugleich die     Brenngas-Eingangsbohrung     als     kalibrierte    Bohrung ausführen zu können, geht die Boh  rung 8 vom Umfang des beispielsweise aus Messing herge  stellten Teils 2 aus und ist mit Hilfe einer in den äusseren  Abschnitt der Bohrung eingepressten Stahlkugel nach aus  sen verschlossen. Diese Ausführung stellt eine vom Gesichts  punkt der Wirtschaftlichkeit der Herstellung wie auch der  Betriebssicherheit äusserst günstige Lösung dar.  



  Die     Injektor-Mischkammer    10 steht ferner mit dem Sau  erstoff-Zuführungskanal 14 in Verbindung, und zwar über  einen     Oxydationsgaskanal    12 und eine     Oxydationsgas-          Eingangsbohrung    11, die in einer     Injektordüse    60 verlaufen.  Die     Injektordüse    60 sowie die den beiden anderen getrennten       Oxydationsgaskanälen    entsprechenden     Injektordüsen    61, 62  sind in den     Düsenträgerteil    eingeschraubt und von der An-           schlussseite    des     Brennerkörpers    her zugänglich und aus  wechselbar.  



  Die     Injektordüsen    ragen mit einem     kegelstumpfförmigen     Teil in die entsprechende     Injektor-Mischkammer,    wie 10,  hinein, die einen zylindrischen Abschnitt und eine im wesent  lichen kegelförmige Verengung aufweist und in einen     Injek-          tor-Ausgangskanal    20 übergeht.  



  Die Achsen der     Sauerstoff-Eingangsbohrung    und der       Azetylen-Eingangsbohrung    kreuzen einander in der Nähe  der Stirnfläche der     Injektordüse    im zylindrischen Abschnitt  der Kammer und bilden einen Winkel von annähernd 90 .  Gemäss einer anderen Ausführungsform liegt dieser Winkel       zwischen    30\ und 90\, wobei der niedrigste Wert dem Nei  gungswinkel der Erzeugenden des     kegelstumpfförmigen    In  jektor-Düsenteils entspricht.  



  Bei der vorliegenden Anordnung sind beide Eingangs  bohrungen, sowohl diejenige für Sauerstoff in der     Injektor-          düse,    als auch diejenige für das Brenngas Azetylen im     Dü-          senträgerteil,    als     kalibrierte    Bohrungen ausgeführt. Damit  wird die     Durchflussmenge    diese Gase mit Hilfe des Gas  druckes in der     Zuführungsvorrichtung    einstellbar, und es  entfallen andere Mittel, wie      flow        meter ,    zur Bestimmung  dieser     Durchflussmengen.     



  Die Austrittsgeschwindigkeit der Gase aus den Eingangs  bohrungen zur     Injektor-Mischkammer    ist damit ebenfalls  vom eingestellten Gasdruck bestimmt und beträgt beispiels  weise für Sauerstoff 500 bis 650 m/sec und für     Azetylen    50  bis 200 m/sec.

   Das Verhältnis der beiden Austrittsgeschwin  digkeiten liegt     vorzugsweise    zwischen 2 und 15, insbesondere       zwischen    2,5 und 13. '  Bei einem praktischen     Ausführungsbeispiel    beträgt der       Sauerstoffdruck    3,0 bar und die Austrittsgeschwindigkeit  aus der     Injektordüse        mit    einer     kalibrierten    Bohrung von  0,45 mm Durchmesser beträgt 550 m/sec. Eine im Winkel  von 90\ dazu liegende     Azetylen-Eingangsbohrung    von 1 mm  Durchmesser bewirkt bei einem     Druck    von 0,7 bar eine       Brenngas-Austrittsgeschwindigkeit    von 130 m/sec.

   Die     För-          derleistung    des Brenners pro     Injektor    beträgt damit 3301/  min.  



  Eine Auswechslung der     Injektordüsen    erlaubt eine Ände  rung der Leistung des Brenners. Beispielsweise bewirkt eine  Erhöhung des Durchmessers der     Sauerstoff-Eingangsboh-          rung    auf 1 mm bei gleichbleibendem Druck von 3,0 bar, und  damit einer Austrittsgeschwindigkeit von 600 m/sec, eine Er  höhung der Leistung pro     Injektor    auf     7001/min.     



  Der Durchmesserbereich der     kalibrierten    Eingangsboh  rungen, die eine     minimale    Länge von 0,2 mm haben, liegt  zwischen 0,1 und 1,5 mm.  



  Beträgt der Winkel zwischen den Achsen der Eingangs  bohrungen beispielsweise 30\ anstelle von 90\, so wird die  gleiche     Durchflussmenge    des Brenngases bei einem Druck  von 0,6 bar anstelle von 0,7 bar erreicht. Die     Durchmi-          schung    der Gase erweist sich als optimal, wenn der genannte  Winkel zumindest     näherungsweise    90  beträgt.    Im Düsenteil 3 ist eine Anzahl von     Gasdüsenkanälen    18  angeordnet, die an ihrem mündungsseitigen Ende einen Be  schleunigungsteil 19 aufweisen und an ihrem     eingangssei-          tigen    Ende von einer entsprechenden     Verteilkammer    21 aus  gehen.

   Eine solche     Verteilkammer    verbindet beispielsweise  eine Gruppe von     Gasdüsenkanälen    mit einem einzigen     Injek-          tor-Ausgangskanal.    Wie aus dem Vorstehenden hervorgeht,  wird bei der vorliegenden     Erfindung    das gesamte geförderte       Brenngas-Oxydationsgas-Volumen    auf mehrere voneinander  unabhängige     Injektor-Mischvorrichtungen    verteilt.

   In jeder  dieser Mischvorrichtungen ist dabei der Querschnitt des       Sauerstoff-Eingangskanals    durch Austauschen der     Injektor-          düse    wählbar und damit an eine gewünschte     Brennerleistung          anpassbar.    Die Anordnung von mehreren unabhängigen,

    einzeln austauschbaren     Injektordüsen    erlaubt ferner im sel  ben     Düsenträgerteil    vor den einzelnen Mischkammern un  terschiedliche     Injektordüsen    einzusetzen und damit das Pro  fil der Flamme über den gesamten Umfang des Düsenteils  veränderlich und einem bestimmten Anwendungsfall     ange-          passt    zu gestalten. Dazu kommt noch die Möglichkeit, durch  verschiedene Düsenteile mit jeweils verschiedenen Anord  nungen der Düsenkanäle und der     Verteilkammern    die Zu  ordnung der einzelnen Düsenkanäle zu einer bestimmten In  jektordüse in äusserst weitem Umfang zu variieren.

   So kann  beispielsweise bei dem vorstehend beschriebenen Brenner ein  Düsenteil verwendet werden, bei dem die     Verteilkammern,     wie 21, entweder in einer einzigen     Ringkammer        zusammen-          gefasst    sind, oder so geformt sind, dass eine beliebige Zuord  nung der einzelnen     Gasdüsenkanäle    18 zu den verschiedenen       Injektordüsen    zustande kommt.  



  Die Aufteilung der Mischvolumen auf mehrere unabhän  gige     Mischkammern    ist auch bei einem allfälligen Flammen  rückschlag in einem der Gaswege von grossem Vorteil, da  sich die Auswirkung eines solchen Rückschlags bzw. einer  Rückzündung auf das entsprechende Teilvolumen be  schränkt, wodurch das     Risiko    nicht nur in seiner Häufigkeit,  sondern auch in seinem Umfang erheblich verringert ist.  



  Die hier beschriebene Konstruktion, bei der die     Injektor-          düsen    von der Trennstelle zwischen     Brennerkörper    und     Dü-          senträgerteil    aus einsetzbar sind, erlaubt eine einfache Aus  wechslung derselben. Ferner wird bei der vorliegenden  Anordnung die Verwendung von     O-Ringen    zur Abdichtung  vermieden, wodurch die Gefahr einer     Zerstörung    solcher  Dichtungsringe bei einem Flammenrückschlag entfällt und  damit die Sicherheit beim Betrieb des Brenners wesentlich  verbessert wird.  



  Insgesamt weist demnach der vorliegende     Flammspritz-          brenner    eine vereinfachte, wirtschaftlichere Konstruktion  auf, bietet eine erhöhte Sicherheit und erlaubt im Betrieb so  wohl eine optimale Anpassung der     Brennerleistung    und des       Flammenprofils    an einen gegebenen Anwendungsfall als  auch eine Einstellung der     Gasdurchflussmengen    aufgrund  des entsprechenden Gasdrucks, was eine entscheidende Ver  einfachung der Bedienung bedeutet.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Flammspritzbrenner zur Verarbeitung pulver- oder drahtförmiger Spritzwerkstoffe mit einem Brennerkörper und einem Brennerkopf, wobei der Brennerkörper Zuführ- vorrichtungen für den Spritzwerkstoff sowie für ein Brenn- gas und ein Oxydationsgas aufweist und wobei der Brenner kopf einen mit mehreren Gasdüsenkanälen und mindestens einem Kanal für den Spritzwerkstoff versehenen Düsenteil sowie einen Düsenträgerteil aufweist,
    die miteinander und, mit dem Brennerkörper auswechselbar verbunden sind, wo bei der Düsenträgerteil mindestens einen mit dem entspre chenden Kanal für den Spritzwerkstoff im Düsenteil und mit der entsprechenden Zuführvorrichtung im Brennerkörper in Verbindung stehenden Spritzwerkstoff-Förderkanal auf weist, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenträgerteil (2) mindestens zwei Injektordüsen (60, 61) aufweist, die jeweils von der Verbindungsstelle mit dem Brennerkörper (1)
    her in den Düsenträgerteil (2) auswechselbar eingesetzt sind und die im Anschluss an einen entsprechenden Oxydationsgaska- nal (12) eine kalibrierte, in eine entsprechende Injektor- Mischkammer mündende Oxydationsgas-Eingangsbohrung (11) aufweisen, dass der Düsenträgerteil (2) ferner zu jeder Injektor-Mischkammer (10) eine seitlich in bezug auf die ge nannte Oxydationsgas-Eingangsbohrung (11) in die Injek- tor-Mischkammer (10)
    einmündende kalibrierte Brenngas Eingangsbohrung (8) aufweist, die mit einem entsprechen den Brenngaskanal (7) in Verbindung steht, und dass der Düsenträgerteil (2) mindestens zwei Injektorausgangskanäle (20) aufweist, die jeweils von einer entsprechenden Injektor- Mischkammer (10) ausgehen und die an der Verbindungs stelle mit dem Düsenteil jeweils in mindestens einen Gasdü- senkanal (18) münden.
  2. 2. Flammspritzbrenner zur Verarbeitung pulver- oder drahtförmiger Spritzwerkstoffe mit einem Brennerkörper und einem Brennerkopf, wobei der Brennerkörper Zuführ- vorrichtungen für den Spritzwerkstoff sowie für ein Brenn- gas und ein Oxydationsgas aufweist und wobei der Brenner kopf einen mit mehreren Gasdüsenkanälen und mindestens einem Kanal für den Spritzwerkstoff versehenen Düsenteil sowie einen Düsenträgerteil aufweist, die miteinander und, über ein Anschlussteil,
    mit dem Brennerkörper auswechsel bar verbunden sind, wobei der Düsenträgerteil mindestens einen mit dem entsprechenden Kanal für den Spritzwerk- stoff im Düsenteil und mit der entsprechenden Zuführvor- richtung im Brennerkörper in Verbindung stehenden Spritz- werkstoff-Förderkanal aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenträgerteil (2) mindestens zwei Injektordüsen (60, 61) aufweist,
    die jeweils von der Verbindungsstelle mit dem Anschlussteil her in den Düsenträgerteil (2) auswechsel bar eingesetzt sind und die im Anschluss an einen entspre chenden Oxydationsgaskanal (12) eine kalibrierte, in eine entsprechende Injektor-Mischkammer mündende Oxyda- tionsgas-Eingangsbohrung (11) aufweisen, dass der Düsen trägerteil (2) ferner zu jeder Injektor-Mischkammer (10) eine seitlich in bezug auf die genannte Oxydationsgas-Eingangs- bohrung (11) in die Injektor-Mischkammer (10)
    einmünden de kalibrierte Brenngas-Eingangsbohrung (8) aufweist, die mit einem entsprechenden Brenngaskanal (7) in Verbindung steht, und dass der Düsenträgerteil (2) mindestens zwei In jektorausgangskanäle (20) aufweist, die jeweils von einer ent sprechenden Injektor-Mischkammer (10) ausgehen und die an der Verbindungsstelle mit dem Düsenteil jeweils in min destens einen Gasdüsenkanal (18) münden.
  3. 3. Flammspritzbrenner nach Patentanspruch 1 oder 2, mit einem zentralen Förderkanal (16, 17) für den Spritz- werkstoff im Düsenträgerteil (2) und im Düsenteil (3), da durch gekennzeichnet, dass der Düsenträgerteil (2) minde stens drei Injektordüsen (60, 61, 62) aufweist, die im wesent- liehen parallel zueinander um den zentralen Förderkanal (16) herum angeordnet sind.
  4. 4. Flammspritzbrenner nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Brenngaskanal (7) im Dü- senträgerteil (2) durch eine die Brenngas-Eingangsbohrung (8) kreuzende Sackbohrung gebildet wird.
  5. 5. Flammspritzbrenner nach Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Brenngas-Eingangsbohrung (8) bis zur Aussenwand des Düsenträgerteils (2) erstreckt und dass diese Bohrung nach aussen durch ein in sie eingepress- tes, im wesentlichen kugelförmiges Verschlussteil (9) abge schlossen ist.
  6. 6. Flammspritzbrenner nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede Injektor-Mischkammer (10) in der Umgebung der Oxydationsgas-Eingangsbohrung (11) eine kegelstumpfförmige, nach innen vorspringende Wandfläche aufweist.
  7. 7. Flammspritzbrenner nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Achsen (11, 8) der Oxydations gas- und der Brenngas-Eingangsbohrungen in der Nähe der Mündungsstelle der Oxydationsgas-Eingangsbohrung (11) kreuzen, wobei diese Achsen einen Winkel zwischen 30' und 90 einschliessen.
    B. Flammspritzbrenner nach Patentanspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Winkel zumindest annä hernd 90 beträgt.
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