CH286159A - Spielzeug, bestehend aus einer Scheibe und einem Wurfpfeil. - Google Patents
Spielzeug, bestehend aus einer Scheibe und einem Wurfpfeil.Info
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Description
Spielzeug, bestehend aus einer Scheibe und einem Wurfpfeil. Bei bekannten Spielzeugen, die aus einer Scheibe und einem Wurfpfeil, der mit einem zum Eindringen in die Scheibe bestimmten Dorn versehen ist, bestehen, nützt sich bei starkem Gebrauch die Scheibe wegen Durch- löeherung, mindestens an gewissen bevorzugt vom Pfeil getroffenen Stellen, so stark ab, dass die ganze Scheibe unbrauchbar wird und durch eine neue ersetzt werden muss.
In der Regel bestehen diese Scheiben aus Holz mit aufgemalten Zielzonen bzw. aus einem hölzer nen Träger in Form eines Brettes mit darauf befestigten, die Zielzonen enthaltenden Pa pier- oder Kartonblatt. Solehe Scheiben bzw. deren Träger sind bei starkem Gebrauch, wie er im gewerblichen Schiesssport (in Sehau- buden, Restaurants) vorkommt, öfters innert weniger Wochen oder sogar Tagen derart ab ébraueht, dass sie durch neue ersetzt werden müssen, und zwar auch dann, wenn der so stark abgenützte Teil nur einen Bruchteil der gesamten Scheibe ausmacht.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, diese Unzulänglichkeiten zu vermeiden und betrifft ein Spielzeug, bestehend aus einer Scheibe und einem Wurfpfeil, der mit einem zum Eindringen in die Scheibe bestimmten Dorn versehen. ist, und das dadurch gekenn zeichnet ist, dass die Scheibe einen Träger auf weist, auf dem eine Reihe von Zielzonen um grenzenden Metallrahmen befestigt ist, in wel chen je ein zum Einstecken des Pfeildornes ;geeignetes Materialstück herausnehmbar ein- gesetzt ist.
Hierdurch ist es möglich, jede sol- ehe Zielzone bei entsprechender Abnützung individuell gegen eine neue auszuwechseln, was bei geeigneter Ausbildung der Scheibe in relativ einfacher Weise durch Herausneh men des betreffenden Materialstückes aus dem Metallrahmen und Einsetzen eines neuen Ma terialstückes in den Metallrahmen geschehen kann.
Die beiliegende Zeichnung zeigt einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen standes.
Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht einer ersten Ausführungsform.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt gemäss der Linie < 1-A. der Fig.1.
Fig.3 zeigt in Vorderansicht. eine weitere Ausführungsform.
Fig. 4 zeigt einen Schnitt nach der Linie B-B der Fig. 3.
Fig. 5 zeigt eine besondere Ausbildung eines Wurfpfeils.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig.1 und 2 ist ein Träger 1 in Form eines recht- eckförmigen Holzbrettes mit einer ringsum geführten Einfassung 2 versehen, die auf der Vorderseite über den Träger vorsteht. Auf diesem Träger ist. nun eine Reihe von konzen trischen Blechringen 3, -I, 5 und 6 befestigt, indem diese Blechringe durch vier zusammen ein Kreuz bildende, radiale Stäbe 7 zusammen gehalten sind, deren äussere Enden 8 umgebo gen und in entsprechende Bohrungen des Trä- gers 1 festsitzend eingepresst. sind.
Eine wei tere Befestigung gleicher Art erfolgt durch einen zentralen Stift 9, der ebenfalls in eine Bohrung des Trägers 1 eingepresst ist und mit den innern Enden der Stäbe 7 verbunden ist. Die Verbindung der Stäbe 7 mit den Blech ringen kann zum Beispiel durch Auflöten er folgen. Die Ringe und die Stäbe können zum Beispiel aus Messing oder Kupferblech bzw. aus Weissblech bestehen oder aus einem andern geeigneten Metall.
Wie ersichtlich, bilden je zwei benachbarte Blechringe einen geschlossenen Rahmen. Au sserdem bildet der innerste Blechring 3 für sieh einen Rahmen. In jeden der genannten Rahmen ist nun ein zum Einstecken des Wurf pfeildornes geeignetes Materialstück- heraus nehmbar eingesetzt, das im Falle des innersten Rahmens 3 aus einem Zylinderblock 10 und bei den folgenden Rahmen aus je einem ring förmigen Block 11 bzw. 12 bzw. 13 besteht.
Die vordere .Stirnfläche dieser Blöcke bildet nun je eine Zielzone und kann dementspre chend, wenn gewünscht, eine unterschiedliche Farbe erhalten, indem zum Beispiel die Zen trumszone schwarze Farbe und die anschlie ssenden Zonen abwechselnd weisse und schwarze Farbe aufweisen. Als Material für diese Blöcke kann irgendein zum Einstecken des Pfeildornes geeignetes und verschleiss festes Material Verwendung finden, wie zum Beispiel Filz, Kork, Schwammgiunmi, Kunst stoffe bzw. Kunstharz/Zellkörpermasse und dergleichen.
Das gleiche Material kann für den zwi schen dem äussersten Blechring 6 -Lind der Einfassung 2 des Trägers 1 liegenden Block 14 Verwendung finden. Auch dieser Block 14 kann auswechselbar in seinen durch die Ein- fassung 2 und den Blechring 6 gebildeten R.ah- inen eingesetzt sein; es steht auch nichts im Wege, dieses ausserhalb der Metallrahmen lie gende Feld noch durch geeignete Rahmenteile in kleinere Felder zu unterteilen, die dann je einen entsprechend kleineren Block heraus nehmbar aufnehmen.
-Wird einer der Blöcke durch den beim Gebrauch in das Blockmaterial eindringenden Dorn des Pfeils übermässig abgenützt, so ge nügt es, den betreffenden Block aus dem Rah men herauszunehmen und einen neuen, glei- ehen Block einzusetzen.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 3 und 4 ist ein Träger 15 in Form eines kreis runden Brettes mit einer reifenförmigen Ein fassung 16 versehen, die vorn über den Träger 15 vorsteht. In diesem Träger sind neun durch je einen Blechring 17 gebildete Metallrahmen in entsprechende Ringnuten festhaftend ein gepresst. Diese Metallrahmen stehen um das gleiche Mass nach vorn über den 'Träger 15 vor wie die Einfassung 16. Ihr Hohlraum ist ausgefüllt durch je einen zylindrischen Block 18 aus zum Einstecken des Pfeildornes geeig netem Material der vorstehend an Hand des Ausführungsbeispiels nach Fig. 1 und 2 er wähnten Art.
Jeder Block 18 ist leicht heraus nehmbar in den Rahmen 17 eingesetzt. Das ausserhalb der Metallrahmen liegende, von der Einfassung 16 begrenzte Feld besteht aus einem Block 19, der ebenfalls herausnehmbar eingesetzt sein kann und aus dem gleichen Ma terial bestehen kann, wobei jedoch mindestens die vordere Stirnfläche eine unterschiedliche Farbe gegenüber derjenigen der Blöcke 18 aufweisen soll, damit letztere als Zielzone er kennbar sind. Wie ersichtlich, sind die Metall rahmen derart angeordnet, dass sie in der An sicht von vorn gemäss Fig. 3 eine der Kegel sitzfigur des Kegelspiels entsprechende Ziel zoneneinteilung ergeben.
In beiden Ausführungsformen gemäss Fig.1. und 2 bzw. 3 und 4 kann der Träger 1 bzw. 15 zum Aufhängen an eine Wand bzw. zum Anbringen an einem Gestell eingerichtet sein, wobei im Falle des Gestelles zum Beispiel eine höhenverstellbare Anordnung zweckmässig ist, damit die Seheibe in die den einzelnen Spie lern genehme Höhenlage gebracht werden kann.
Damit nun der Schaft des Wurfpfeils beim Auftreffen auf einen der die Metallrahmen bildenden Blechringe nicht beim Eindringen mit grosser Wucht zersplittert, ist. es vorteil haft, gemäss Fig. 5 die Pfeilspitze aus einer am einen Ende den Dorn 20 tragenden Metall- armierung 21 vorzusehen, deren anderes Ende 22 zur Aufnahme des Pfeilschaftes 23 hülsen- förmig gestaltet ist. Die Armierung 21 trägt eine zentrale konische Bohrung, in welcher der mit gleicher Konizität ausgebildete Dorn 20 sitzt.
Der Dorn 20 wird also vor Einsetzen des Sehaftes 23 einfach von der Schaftseite in die genannte zentrale Bohrung eingeschoben und in dieser nach Einsetzen des Schaftes in das hülsenförmige Ende 22 durch das vordere Sehaftende festgehalten. Bei einer solchen Ausbildung kommt lediglieh der Dorn bzw. die Metallarmierung mit den Metallringen der Seheibe in Berührung, also Teile, die gemäss ihrer Materialbeschaffenheit und Formgebung hierfür ohne Beschädigungsgefahr geeignet sind.
Ausserdem hat das die zentrale Bohrung für den Dorn 20 aufweisende kompakte Ende der Armierung 21 ein verhältnismässig hohes l i ewicht, wodurch sieh eine für einen sicheren Wurf günstige Ausbalancierung des Pfeils und eine grosse Durchschlagskraft ergibt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Spielzeug, bestehend aus einer Scheibe und einem Wurfpfeil, der mit einem zum Eindrin- gen in die Scheibe bestimmten Dorn versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe einen Träger aufweist, auf dem eine Reihe von Zielzonen umgrenzenden Metallrahmen befestigt ist, in welchen je ein zum Einstek ken des Pfeildornes geeignetes Materialstück Herausnehmbar eingesetzt ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Spielzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallrahmen durch konzentrische Blechringe gebildet sind.2. Spielzeug nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Blechringe durch radiale Stäbe zusammengehalten sind, welche am Träger befestigt sind. 3. Spielzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Metallrahmen aus einem am Träger befestigten Bleehring be steht. 4. Spielzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Träger neun Metall rahmen derart angeordnet sind, dass sie zu sammen eine der Kegelsitzfigur des Kegel spiels entsprechende Zielzoneneinteilung er geben. 5.Spielzeug nach Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet, dass das ausserhalb der Me tallrahmen liegende Feld durch wenigstens ein auf dem Träger abnehmbar angebrachtes, zum Einsteeken des Pfeildornes geeignetes Mate rialstück gebildet ist. 6. Spielzeug nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Aussenbegren zung des Feldes durch eine am Träger ange ordnete Einfassung gebildet ist. 7. Spielzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das zum Einstecken des Pfeildornes bestimmte Materialstück aus Filz besteht. B.Spielzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das zLun Einstecken des Pfeildornes bestimmte Materialstück aus Kork besteht. 9. Spielzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das zum Einstecken des Pfeildornes bestimmte Materialstüek aus SchwammgLunmi besteht. 10. Spielzeug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das zum Einstecken des Pfeildornes bestimmte Materialstück aus Kunststoff besteht. 11. Spielzeug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das zum Einstek- ken des Pfeildornes bestimmte Materialstück aus Kunstharzzellkörpermasse besteht. 12.Spielzeug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Pfeilspitze eine am einen Ende den Dorn tragenden Metall- armierung aufweist, deren anderes Ende zur Aufnahme des Pfeilschaftes hülsenförmig ge staltet ist. 13. Spielzeug nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass die Armierung eine zentrale Bohrung aufweist, in welcher der koniseh ausgebildete Dorn sitzt. 14. Spielzeug nach Patentanspruch, mit einer Scheibe, wie in den Fig.1 und 2 darge stellt. 15.Spielzeug nach Patentanspruch, mit einer Scheibe, wie in den Fig. 3 und 4 darge stellt. 16. Spielzeug nach Patentanspruch, mit einer gemäss Fig. 5 der beiliegenden Zeichnung ausgebildeten Pfeilspitze.
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