DD215696A1 - Bildteller, vorzugsweise zur kinderspeisung - Google Patents

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DD215696A1
DD215696A1 DD25147283A DD25147283A DD215696A1 DD 215696 A1 DD215696 A1 DD 215696A1 DD 25147283 A DD25147283 A DD 25147283A DD 25147283 A DD25147283 A DD 25147283A DD 215696 A1 DD215696 A1 DD 215696A1
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DD25147283A
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Inventor
Brigitte Weigt
Regine Fischer
Juergen Weigt
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Th Otto Von Guericke
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Bildteller, der vorzugsweise bei der Speisung von Kindern Anwendung findet, deren Esslust und Speiseverhalten verbessert werden sollen. Ziel ist eine Gebrauchswertsteigerung bei verlaengerter Nutzungsdauer sowie verringertem Fertigungsaufwand. Dazu besteht die Aufgabe, einen Bildteller zu entwickeln, dessen Tellerbild vor mechanischen Einwirkungen geschuetzt und einfach zu variieren ist. Erfindungsgemaess besteht der Bildteller aus zwei formschluessig ineinander gesetzten Tellerschalen, wobei die aeussere Tellerschale auf ihrer Innenseite mehrere einzelne bzw. eine umlaufende Ausnehmung zur Aufnahme von Tellerbildern besitzt. Die innere Tellerschale weist im Bereich der Ausnehmungen mindestens einen durchsichtigen Bereich auf. Beide Tellerschalen sind um einen gemeinsamen Drehpunkt drehbar.

Description

Titel der Erfindung, - . , Bildteller, vorzugsweise zur Kinderspeisung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Bildteller,, der vorzugsweise bei der Speisung von Kindern Anwendung findet, deren Eßlust und Speiseverhalten verbessert werden sollen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen'
Hs sind Bildteller bekannt, deren Bilder, beispielswei- > se Märchen- oder Tierbilder, auf die Oberfläche des Tellerbodens aufgedruckt oder -gemalt sind. Mit fortschreitendem Verzehr der anfangs die Tellerbebilderung verdeckenden Speise tritt diese zunächst teilweise, später völlig zutage, so daß das speisende Kind in seiner Eßlust angeregt wird und zu einem zügigen opeiseverhalten 'gelangt. ., . ,. . . ,
Nachteilig bei den angeführten Bildtellern ist die unzureichende Nutzungsdauer durch den mechanischen Verschleiß des Tellerbildes infolge der mechanischen Einwirkungen sowohl durch die Eßgeräte als auch beim Abwaschen. Außerdem ist der Gebrauchswert der o.b. Bildteller gering, da durch das einmalig fest aufgebrachte Tellerbild keine langandauernde, wiederholte Stimulation der Eßlust der Kinder möglich ist und der Bildteller sehr schnell "moralisch verschleißt".
Ein im DE-GM 79 04 536 beschriebener Bildteller mit Bildeinlegevorrichtung ist "dadurch gekennzeichnet, daß aus dem Bildtellerboden durch Hochziehen desselben ein .zylindrischer Rand gebildet ist, auf dem ein transparen-
ter Deckel haftend aufgesetzt ist", unter/dem sich das Tellerbild befindet. Dieser Bildteller vermeidet durch das Aufsetzen des transparenten Deckels den flacht eil der mechanischen Beeinträchtigung des Tellerbildes, weist aber ebenfalls nur einen eingeschränkten Gebrauchswert auf. Wie aus der dem DE-GM 79 04 536 zugehörigen Zeichnung zu ersehen ist, entsteht durch das Hoch-, ziehen d'es Tellerbodens neben dem so gebildeten Rand eine enge. Rille, die eine erschwerte Reinigung des Bildtellers zur Folge hat und außerdem den weitgehend, "restlosen Verzehr der Speisen behindert. . Außerdem erfordert die Anbringung des Tellerbildes im Einflußbereich der Speisen eine vollständige Abdichtung des transparenten-Deckels, was hohe Anforderungen an.dessen Dichtsitz auf dem zylindrischen Rand stellt und so erhöhten Fertigungsaufwand nach sich'zieht. Der Haupmangel aller angeführten bekannten technischen Lösungen besteht.in der fehlenden.Möglichkeit, eine . schnelle Variation der Tellerbebilderung vornehmen1 zu . können. Dadurch weisen die bekannten Lösungen nur einen unzureichenden Gebrauchswert zur wirksamen und dauerhaften Stimulation der Eßlust der Kinder auf.
Ziel der Erfindung :
Ziel der Erfindung ist es, einen Bildteller, vorzugsweise zur Kinderspeisung, zu schaffen, dessen Gebrauchswert gegenüber den bekannten "technischen Lösungen bei verlängerter Nutzungsdauer sowie vereinfachter Ferti-. gung wesentlich erhöht ist.
Darlegung des Wesens der Erfindung · ' '< -'
Es besteht die Aufgäbe, einen Bildteller, vorzugsweise zur Kinderspeisung, zu entwickeln, dessen Tellerbild vor mechanischen Einwirkungen geschützt ist und gleichzeitig auf ,einfache Weise variierbar ist.
. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß der. Bildteller aus zwei formschlüssig ineinander gesetzten Tellerschalen besteht, wobei die äußere Tellerschale auf ihrer Innenseite mehrere einzelne bzw. eine umlaufende Ausnehmungen bzw. Ausnehmung zur Aufnahme von Tellerbildern besitzt.
•Die innere Tellerschale weist dagegen im Bereich der vorgenannten Ausnehmungen bzw. Ausnehmung der.äußeren ,Tellerschale mindestens einen durchsichtigen Bereich auf. Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist, daß beide Teller-, schalen um einen, gemeinsamen Drehpunkt, gegeneinander verdrehbar sind. '- ' '....
Der erfindungsgemäße Bildteller zeigt seine Vorzüge bei nachfolgend erklärter Benutzung: .
In die Ausnehmungen der äußeren Tellerschale werden mehrere Tellerbilder eingelegt und die innere Tellerschale anschließend in die äußere, Tellerschale hineingesetzt. Durch die formschlüssige Gestaltung beider Tellerschalen wird ein· güter gegenseitiger Halt gewährleistet, zugleich aber auch die erforderliche Verdrehbarkeit· der Tellerschalen gegeneinander ermöglicht .
Beim Verdrehen der Tellerschalen gegeneinander tauchen innerhalb des durchsichtigen Bereiches der innren Tellerschale nacheinander die in den Ausnehmungen der äußeren Tellerschale enthaltenen Tellerbilder auf. , Dem speisenden Kind kann nun durch Weiterdrehen nach jedem Bissen, oder anderen, kleineren Speiseteilmengen ein neues Tellerbild gezeigt werden, so daß seine Eßlust und damit sein zügiges Speiseverhalten äußerst günstig beeinflußt werden. .,,...
In. einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird in die umlaufende Ausnehmung der: äußeren Tellerschale ein Bildstreifen eingelegt, der entweder eine Folge von Einzelbildern oder eine fortlaufende Bildhandlung trägt ,und dessen Bild.zahl etwa der Anzahl der o.a. Speiseteilmengen entspricht.
Neben de>m bedeutenden Vorteil der starken Gebrauchswertsteigerung durch die verbesserte Stimulationswirkung
auf die speisenden Kinder und deren Eßlust besitzt der erfindungsgemäße Bildteller weiterhin den Vorteil der einfachen Herstellung sowie des Fehlens,mechanischer Beeinträchtigungen der Tellerbilder.-Durch die problemlose formschlüssige·Zusammenfügung der beiden Tellerschalen ist es. auch sehr leicht mö.glich, ,zum Säubern der inneren' Tellerschale' nach erfolgter' Benutzung bzw, zum Wechsel -der Tellerbilder die innere Tellerschale aus der äußeren heraus zu nehmen, so daß keine Gebrauchswertminderung durch komplizierte Handhabung und Reinigung, wie sie beispielsweise bei bekannten Bildtellern kritisiert wurde.,' eintreten kann.
• . '
Ausführungsbeispiel . ..' \· .
Die Erfindung soll an einem nachstehenden Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
Die zugehörige Zeichnung zeigt die Schnittdarstellung einer Ausführungsform des erfindzngsgemäßen Bildtellers, die aus einer äußeren Tellerschale 1 mit umlaufender
' - ' :. / .. r - Ausnehmung 2, einer inneren Tellerschale 3 mitdurchsichtigem Bereich 4 besteht, hinter dem die Bilder \ eines Bildstreifens 5 sichtbar werden.. - ;
Zur Verbesserung der Handhabung, besonders des Verdrehens der Tellerschalen 1, besitzen beide Tellerschalen 1; 3 an der Unterseite ihrer Ränder geriffelte Bereiche 6. Zusätzlich- weist die äußere Tellerschale 1 .' eine Standwulst 7 auf; ein Pührungslager 8 verbessert die Verdreheigenschaften der beiden Tellerschalen 1; 3 gegeneinander. t, -
In anderen Ausfuhrungsformen des erfindungsgemäßen Bildtellers können die Ausnehmungen 2 und der durchsichtige Bereich 4 am Boden bzw. auf den Rändern der Tellerschal.en 1; 3 angeordnet sein; der Bildstreifen 5 wäre in diesem Falle als Kreisring denkbar.λ '

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch :
    Bildteller, vorzugsweise zur Kinderspeisung gekennzeichnet dadurch, . .
    daß der Bildteller au3 zwei formschlüssig ineinandergesetzten Tellerschalen (1; 3) besteht, · .
    wobei die äußere Tellerschale (1) auf ihrer.Innenseite. mehrere einzelne' bzw. eine umlaufende Ausnehmung bzw. Ausnehmungen (2) zur Aufnahme von Tellerbildern aufweist , : . ' '
    während die innere Tellerschale (3) im Bereich der bereits genannten Ausnehmung bzw. Ausnehmungen (2) min- . destens. einen durchsichtigen Bereich (4) besitzt
    und außerdem beide Tellerschalen (1; 3) um einen gemeinsamen Drehpunkt gegeneinander' verdrehbar sind.
    Hierzu 1 Seite Zeichnung. _
DD25147283A 1983-05-31 1983-05-31 Bildteller, vorzugsweise zur kinderspeisung DD215696A1 (de)

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