CH286311A - Verfahren und Einrichtung zum Bergen von Personen bei Seilbahnen mit Umlaufbetrieb. - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum Bergen von Personen bei Seilbahnen mit Umlaufbetrieb.Info
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- B61—RAILWAYS
- B61B—RAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61B12/00—Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
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Description
Verfahren und Einrichtung zum Bergen von Personen bei Seilbahnen mit Umleb. Bei den bekannten, im Umlaufbetrieb mit automatischen Seilkupplungen verkehrenden Zwei- oder Einseilbahnen kann bis anhin als Bergungsverfahren bei völligem Versagen der Antriebseinrichtungen nur das Abseilen oder das Seilabsenken angewendet werden.
Bei grossen Fahrthöhen über dem Gelände begegnet die erste Bergungsart jedenfalls einer Scheu bei den zu bergenden Fahrgästen, während die zweite Art bei bestimmten Ge ländeformen (z. B. tiefe Schluchten) unaus führbar sein kann. Erfindungsgemäss wird nun ein Verfahren zum Bergen von Personen vorgeschlagen, bei welchem diese in ihrem Transportmittel, z. B. Gondel oder Sessel, ver bleiben können, während sie durch die eben falls Erfindungsgegenstand bildende Einrich tung aus dem Bereiche der Spannweite wenig stens zur nächsten talseitigen Stütze befördert werden.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Einrichtung; an Hand der Zeichnung soll gleichzeitig das erfindungsgemässe Verfahren beispielsweise näher erläutert werden.
Fig. 1 zeigt schematisch den auf ein Trag seil aufgesetzten Hilfswagen, Fig. 2 den mit der Gondel der Seilbahn ge- kuppelten Hilfswagen gemäss Fig. 1 des ersten Beispiels und Fig. 3 den mit einem Sessel einer Einseil bahn gekuppelten Hilfswagen des zweiten Bei spiels. Fig. 4 zeigt einen Hilfswagen im Quer schnitt.
In Fig. 1 ist schematisch ein Hilfswagen 1 gezeigt, der mittels der Laufrollen 2 auf ein Tragseil 3 einer Seilbahn aufgesetzt ist. Ein zweites Laufrollenpaar 4 an der Oberseite des Hilfswagens wirkt mit einem Zugseil 5 der, Seilbahn zusammen. In dem zur Aufnahme einer Besatzung ausgebildeten Hilfswagen 1 ist eine Seilwinde 6 eingebaut, deren Hilfsseil 7 über eine Leitrolle 8 geführt und zum Bei spiel an der Bergstation oder einer bergseiti-, gen Stütze 9 der Seilbahn befestigt ist. Bei 10 ist eine am Hilfswagen 1 befestigte Kupp lungsvorrichtung angedeutet.
Fig. 2 zeigt den beschriebenen Hilfswagen 1 in Verwendung bei einer Zweiseilbahn finit ; geschlossener Gondel 11. Diese ist in bekann ter Weise mittels Laufrollen 12 am Tragseil 3 aufgehängt und besitzt eine mit dem Zugseil 5 zusammenwirkende Klemmvorrichtung 13. Wenn die Antriebseinrichtung der Seilbahn ; aussetzt, wird die Gondel 11 automatisch mit tels der Vorrichtung 13 am Zugseil 5 festge klemmt. Nun wird der Hilfswagen 1 gemäss Fig. 2 mittels der Winde 6 längs des Tragseils 3 zur Gondel 1.1 befördert und mittels der, Vorrichtung 10 mit dieser verbunden.
Dann löst die Besatzung des Hilfswagens 1 die Klemmvorrichtung 13, worauf Wagen 1 und Gondel 11. zusammen, z. B. unter der Wirkung ihres Eigengewichtes, zur Talstation oder der nächsten Stütze der Seilbahn transportiert werden. Es versteht sich, dass der Hilfswagen 1 in gleicher Weise mehrere auf der Seilstrecke festgehaltene Gondeln zur nächsten Stütze be fördern kann, wo dann in bekannter Weise die weitere Bergung der Fahrgäste erfolgen kann. Unter Umständen kann der Hilfswagen 1 auch von unten her mittels einer Seilwinde 6 zur Gondel 11 herausgezogen werden.
Gemäss Fig. 3 wird ein Hilfswagen la zur Bergung von Personen einer Sesselseilbahn be nützt. Die Sessel 14 dieser Einseilbahn sind mittels einer an sich bekannten Klemmvorrich tung 15 mit dem Zugseil 16 gekuppelt. Der Hilfswagen la, der mit Ausnahme des Fehlens der Laufrollen 4 gleich ausgebildet ist wie der Wagen 1 des vorangehend beschriebenen Bei spiels, wird dem Zugseil 16 entlang zum Sessel 14 befördert. Dieser wird vorerst mit einem ein Rollenpaar 17 aufweisenden Bügel ver sehen, um ihn auf dem Zugseil 16 fahrbar zu machen. Nach erfolgtem Verbinden von Sessel 14 und Wagen 1a mittels der Kupplungsvor richtung 10 wird die Klemmvorrichtung.<B>15</B> ge löst und der Sessel zu Tal befördert.
Auch hier können natürlich mehrere im Spannfeld fest gehaltene Sessel durch den Hilfswagen ab transportiert werden.
Fig. 4 zeigt einen Hilfswagen 1 im Quer schnitt. Er besitzt einen von seiner Unterseite wegragenden Führungsbügel<B>18,</B> um das seit liche Aufsteigen des Zugseils 5 der Seilbahn während der Talfahrt des Hilfswagens 1 zu ge statten.
Es ist zu bemerken, dass der Fahrgast auch während der Bergungsaktion auf seinem Ses sel bzw. in der Gondel bleibt und dass das be schriebene Verfahren keinerlei Änderung oder Absenkung des Betriebsseils der Seilbahn er fordert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Bergen von Personen bei Seilbahnen mit Umlaufbetrieb, dadurch ge kennzeichnet, dass ein bemannter Hilfswagen mittels einer in diesem eingebauten Seilwinde längs des Betriebsseils zu dem die zu bergende Person bzw. Personen enthaltenden, im Spann feld befindlichen Transportmittel befördert und durch eine Kupplungsvorrichtung mit, diesem verbunden wird, worauf eine das Transportmittel am Betriebsseil festhaltende Klemmvorrichtung gelöst und Hilfswagen und Transportmittel zusammen wenigstens bis zur nächsten, talseitigen Stütze der Seilbahn trans portiert werden.UNTERANSPRUCH: l.. Verfahren nach Patentanspruch I, wo bei das Transportmittel ein mit dem Seil einer Einseilbahn kuppelbarer Sessel ist, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Kuppeln des Ses sels mit dem Hilfswagen der Sessel@mit einem mit dem Betriebsseil zusammenwirkenden Laufrollenpaar versehen wird. PATENTANSPRUCH II: Einrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekennzeich net durch einen zur Aufnahme einer Besat zung ausgebildeten Hilfswagen mit einer ein gebauten Seilwinde zum Transportieren des Hilfswagens längs des Betriebsseils der Seil bahn und mit einer Kupplungsvorrichtung zum Verbinden des Hilfswagens mit dem die zu bergende Person bzw.Personen enthalten den Transportmittel. UNTERANSPRÜCHE: 2. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet., dass am Hilfswagen ein von dessen Unterseite wegragender Füh rungsbügel vorgesehen ist, um das seitliche Aufsteigen des Zugseils der Seilbahn zu ge statten. 3. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfswagen an seiner Oberseite Seilrollen besitzt, die zum Zusammenwirken mit dem Zugseil der Seil bahn bestimmt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT286311X | 1949-07-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH286311A true CH286311A (de) | 1952-10-15 |
Family
ID=3670852
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH286311D CH286311A (de) | 1949-07-19 | 1950-07-18 | Verfahren und Einrichtung zum Bergen von Personen bei Seilbahnen mit Umlaufbetrieb. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH286311A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2009040141A1 (en) * | 2007-09-28 | 2009-04-02 | Rolic Invest Sarl | Cable transportation system comprising a rescue vehicle and method of operating it |
-
1950
- 1950-07-18 CH CH286311D patent/CH286311A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2009040141A1 (en) * | 2007-09-28 | 2009-04-02 | Rolic Invest Sarl | Cable transportation system comprising a rescue vehicle and method of operating it |
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