CH286311A - Verfahren und Einrichtung zum Bergen von Personen bei Seilbahnen mit Umlaufbetrieb. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Bergen von Personen bei Seilbahnen mit Umlaufbetrieb.

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CH286311A
CH286311A CH286311DA CH286311A CH 286311 A CH286311 A CH 286311A CH 286311D A CH286311D A CH 286311DA CH 286311 A CH286311 A CH 286311A
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Switzerland
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Wallmannsberger Georg Ing Dr
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Wallmannsberger Georg Ing Dr
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/005Rescue devices for passengers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description


  Verfahren und Einrichtung zum Bergen von Personen bei Seilbahnen mit Umleb.    Bei den bekannten, im Umlaufbetrieb mit  automatischen     Seilkupplungen    verkehrenden  Zwei- oder Einseilbahnen kann bis anhin als  Bergungsverfahren bei völligem Versagen der  Antriebseinrichtungen nur das Abseilen oder  das Seilabsenken angewendet werden.  



  Bei grossen Fahrthöhen über dem Gelände  begegnet die erste Bergungsart jedenfalls  einer Scheu bei den zu bergenden     Fahrgästen,     während die zweite Art bei bestimmten Ge  ländeformen (z. B. tiefe Schluchten) unaus  führbar sein kann. Erfindungsgemäss wird  nun ein Verfahren zum Bergen von Personen  vorgeschlagen, bei welchem diese in ihrem  Transportmittel, z. B. Gondel oder Sessel, ver  bleiben können, während sie durch die eben  falls Erfindungsgegenstand bildende Einrich  tung aus dem Bereiche der Spannweite wenig  stens zur nächsten talseitigen Stütze befördert  werden.  



  Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht  Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen  Einrichtung; an Hand der     Zeichnung    soll  gleichzeitig das erfindungsgemässe Verfahren       beispielsweise    näher erläutert werden.  



  Fig. 1 zeigt schematisch den auf ein Trag  seil aufgesetzten Hilfswagen,  Fig. 2 den mit der Gondel der Seilbahn     ge-          kuppelten    Hilfswagen gemäss Fig. 1 des ersten  Beispiels und  Fig. 3 den mit einem Sessel einer Einseil  bahn gekuppelten Hilfswagen des zweiten Bei  spiels.    Fig. 4 zeigt einen Hilfswagen im Quer  schnitt.  



  In Fig. 1 ist schematisch ein Hilfswagen 1       gezeigt,    der mittels der Laufrollen 2 auf ein  Tragseil 3 einer Seilbahn aufgesetzt ist. Ein       zweites        Laufrollenpaar    4 an der Oberseite des  Hilfswagens wirkt mit einem Zugseil 5 der,  Seilbahn zusammen. In dem zur Aufnahme  einer Besatzung ausgebildeten Hilfswagen 1  ist eine Seilwinde 6 eingebaut, deren Hilfsseil  7 über eine Leitrolle 8 geführt und zum Bei  spiel an der Bergstation oder einer     bergseiti-,     gen Stütze 9 der Seilbahn befestigt ist. Bei 10  ist eine am     Hilfswagen    1 befestigte Kupp  lungsvorrichtung angedeutet.  



       Fig.    2 zeigt den beschriebenen     Hilfswagen     1 in Verwendung bei einer     Zweiseilbahn        finit    ;       geschlossener    Gondel 11. Diese ist in bekann  ter     Weise    mittels Laufrollen 12 am Tragseil 3  aufgehängt und besitzt eine     mit    dem Zugseil 5  zusammenwirkende Klemmvorrichtung 13.  Wenn die Antriebseinrichtung der Seilbahn ;  aussetzt, wird die Gondel 11 automatisch mit  tels der Vorrichtung 13 am Zugseil 5 festge  klemmt. Nun wird der Hilfswagen 1 gemäss       Fig.    2 mittels der Winde 6 längs des Tragseils  3 zur Gondel 1.1 befördert und mittels der,  Vorrichtung 10 mit dieser verbunden.

   Dann  löst die Besatzung des     Hilfswagens    1 die  Klemmvorrichtung 13, worauf Wagen 1 und  Gondel 11. zusammen, z. B. unter der     Wirkung     ihres Eigengewichtes, zur Talstation oder der  nächsten Stütze der Seilbahn transportiert      werden. Es versteht sich, dass der Hilfswagen  1 in gleicher Weise mehrere auf der Seilstrecke  festgehaltene Gondeln zur nächsten Stütze be  fördern     kann,    wo dann in bekannter Weise die  weitere Bergung der Fahrgäste erfolgen kann.  Unter Umständen kann der     Hilfswagen    1 auch  von unten her mittels einer Seilwinde 6 zur  Gondel 11 herausgezogen werden.  



  Gemäss Fig. 3 wird ein Hilfswagen la zur  Bergung von Personen einer     Sesselseilbahn    be  nützt. Die Sessel 14 dieser Einseilbahn sind  mittels einer an sich bekannten Klemmvorrich  tung 15 mit dem     Zugseil    16 gekuppelt. Der  Hilfswagen la, der mit Ausnahme des Fehlens  der Laufrollen 4 gleich ausgebildet ist wie der  Wagen 1 des vorangehend beschriebenen Bei  spiels, wird dem Zugseil 16 entlang zum Sessel  14 befördert. Dieser wird vorerst mit einem  ein Rollenpaar 17 aufweisenden Bügel ver  sehen, um ihn auf dem Zugseil 16 fahrbar zu  machen. Nach erfolgtem Verbinden von Sessel  14 und Wagen     1a    mittels der Kupplungsvor  richtung 10 wird die Klemmvorrichtung.<B>15</B> ge  löst und der Sessel zu Tal befördert.

   Auch hier       können    natürlich mehrere im Spannfeld fest  gehaltene Sessel durch den Hilfswagen ab  transportiert werden.  



  Fig. 4 zeigt einen Hilfswagen 1 im Quer  schnitt. Er besitzt einen von seiner Unterseite  wegragenden Führungsbügel<B>18,</B> um das seit  liche Aufsteigen des Zugseils 5 der     Seilbahn     während der Talfahrt des     Hilfswagens    1 zu ge  statten.  



  Es ist zu bemerken, dass der Fahrgast auch  während der Bergungsaktion auf seinem Ses  sel bzw. in der Gondel bleibt und dass das be  schriebene Verfahren keinerlei Änderung oder  Absenkung des Betriebsseils der Seilbahn er  fordert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Bergen von Personen bei Seilbahnen mit Umlaufbetrieb, dadurch ge kennzeichnet, dass ein bemannter Hilfswagen mittels einer in diesem eingebauten Seilwinde längs des Betriebsseils zu dem die zu bergende Person bzw. Personen enthaltenden, im Spann feld befindlichen Transportmittel befördert und durch eine Kupplungsvorrichtung mit, diesem verbunden wird, worauf eine das Transportmittel am Betriebsseil festhaltende Klemmvorrichtung gelöst und Hilfswagen und Transportmittel zusammen wenigstens bis zur nächsten, talseitigen Stütze der Seilbahn trans portiert werden.
    UNTERANSPRUCH: l.. Verfahren nach Patentanspruch I, wo bei das Transportmittel ein mit dem Seil einer Einseilbahn kuppelbarer Sessel ist, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Kuppeln des Ses sels mit dem Hilfswagen der Sessel@mit einem mit dem Betriebsseil zusammenwirkenden Laufrollenpaar versehen wird. PATENTANSPRUCH II: Einrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekennzeich net durch einen zur Aufnahme einer Besat zung ausgebildeten Hilfswagen mit einer ein gebauten Seilwinde zum Transportieren des Hilfswagens längs des Betriebsseils der Seil bahn und mit einer Kupplungsvorrichtung zum Verbinden des Hilfswagens mit dem die zu bergende Person bzw.
    Personen enthalten den Transportmittel. UNTERANSPRÜCHE: 2. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet., dass am Hilfswagen ein von dessen Unterseite wegragender Füh rungsbügel vorgesehen ist, um das seitliche Aufsteigen des Zugseils der Seilbahn zu ge statten. 3. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfswagen an seiner Oberseite Seilrollen besitzt, die zum Zusammenwirken mit dem Zugseil der Seil bahn bestimmt sind.
CH286311D 1949-07-19 1950-07-18 Verfahren und Einrichtung zum Bergen von Personen bei Seilbahnen mit Umlaufbetrieb. CH286311A (de)

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CH286311D CH286311A (de) 1949-07-19 1950-07-18 Verfahren und Einrichtung zum Bergen von Personen bei Seilbahnen mit Umlaufbetrieb.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2009040141A1 (en) * 2007-09-28 2009-04-02 Rolic Invest Sarl Cable transportation system comprising a rescue vehicle and method of operating it

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