CH286544A - Strahlungspyrometer. - Google Patents

Strahlungspyrometer.

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CH286544A
CH286544A CH286544DA CH286544A CH 286544 A CH286544 A CH 286544A CH 286544D A CH286544D A CH 286544DA CH 286544 A CH286544 A CH 286544A
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01JMEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
    • G01J5/00Radiation pyrometry, e.g. infrared or optical thermometry
    • G01J5/60Radiation pyrometry, e.g. infrared or optical thermometry using determination of colour temperature

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
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Description


  



  Strahlungspyrometer.



   Bekannte Formen von Pyrometern, die auf die Strahlung eines heissen Körpers ansprechen, sind einer Vielzahl von Beschränkungen und Fehlerquellen ausgesetzt, z. B. wegen des Unterschiedes im Strahlungsvermögen versehiedener   Korper,    wie auch wegen der Ver änderungen des   Strahlungsvermögens    mit der Wellenlänge, sowie weiterer Faktoren, was bedeutet, dass im allgemeinen der Temperaturbereich, in dem ein Pyrometer Verwendung finden kann, begrenzt ist, und dass es für seinen speziellen Verwendungszweck und   ent-    sprechend den momentanen Betriebsbedingungen geeicht werden muss.



   Die vorliegende Erfindung bezweckt, ein Pyrometer zu schaffen, bei welchem viele dieser Einschränkungen und Fehler vermieden sind.



   Nach dem   Strahlungsgesetz    von Planck ist die von einem heissen Körper ausgestrahlte   Energie EO, AL im Wellenldngenbereich    von   0    bis 21 gegeben durch
EMI1.1     


<tb>  <SEP> Cs
<tb> Eo, <SEP> T <SEP> 'T <SEP> 1-f-... <SEP> kleinere <SEP> Glieder <SEP> 1
<tb>  <SEP> C, <SEP> A"3 <SEP> I
<tb>  wobei C1 und C2 konstant sind und T die absolute Temperatur bedeutet und   angenom-    men wird, dass    C2/#1T e # 1   
Nimmt man daher die Energie, die von zwei Wellenlängenbereichen   0      bis #1 und 0    bis   22      ausgestrahlt    wird, so wird das Verhältnis zwischen beiden   Energieintensitäten    folgende Form aufweisen :

  
EMI1.2     
 Dieses Verhältnis kann folgendermassen dargestellt werden :
EMI1.3     

Es zeigt sich also, dass dieses Verhältnis eine Exponentialfunktion der Temperatur ist.



  Die oben gemachten   Feststellungen    enthalten einige Annahmen, es kann aber gezeigt wer ien, dass dieselben gerechtfertigt sind und die Verwendbarkeit dieses Verhältnisses zur Tem  peraturmessung    nicht wesentlich beeinflussen.



   Nach der vorliegenden Erfindung ist ein   trahlungspyrometer    vorgesehen, das optische Mittel aufweist, durch welche von einer NVärmequelle herrührende Strahlen über zwei getrennte Wege einem Detektor zugeführt werden, an welchen eine Vorrichtung angeschlossen ist, die ein Signal abgibt, dessen   3rosse    von der auf den Detektor fallenden Strahlenintensität abhängt, während eine wei : ere Vorrichtung   abweehslungsweise    die über lie beiden Wege einfallenden Strahlenbündel   luf    den Detektor führt, wobei eine Filtervor  oichtung    in wenigstens einem der beiden Wege   vorhanden ist, um    die hindurchgehenden Strahlen auf einen vorbestimmten Wellenlän  ;

   enbereich    zu begrenzen, und wobei eine Vorcichtung vorgesehen ist, welche dazu dient, die   , xr6Be    der Signale, welche von den beiden   Strahlenbündeln    erzeugt werden, miteinander   eu    vergleichen.



   Ausführungsbeispiele des   Erfindungsgegen-      ; tandems    sind auf der beiliegenden Zeichnung   7argestellt.   



   Fig.   1    ist ein schematischer Grundriss.



   Fig. 2 ist ein schematischer Seitenriss eines Pyrometers.



   Fig. 3 zeigt ein Detail, und
Fig. 4 zeigt ein weiteres Detail des in Fig.   1    und 2 dargestellten Pyrometers.



   Fig. 5 ist die schematische Darstellung einer weiteren Ausführung eines Pyrometers.



   Entsprechend den Zeichnungen weist das Pyrometer ein lichtundurchlässiges Gehäuse   I    auf, an dessen Vorderseite ein optisches Syitem 2 angeordnet ist. Dieses System besitzt   swecks    Scharfeinstellens eine in axialer Rich : ung verschiebbare Linse. Dahinter befindet   sieh    ein keilförmiger Spiegel 3, welcher das   antretende    Strahlenbündel in zwei nach   lussen    gerichtete Strahlenbündel aufteilt. Wei : ere Spiegel 4 und 5 sind so angeordnet, dass , ie die nach aussen gerichteten Strahlen wieler auf einen an der   Rückwand    des Geliauses befindlichen durchseheinenden Schirm 6 wer  fen.

   Dieser Schirm dient als llattseheibe, um    das Pyrometer auf einen Körper oder den Punkt eines Körpers, dessen Temperatur bestimmt werden soll, einzustellen. Im Weg der zwei Strahlenbündel, die von den Spiegeln 4 und 5 kommen, befindet sich ein weiterer Spiegel 7, der an einem Stab 8 befestigt ist, der durch das Gehäuse naeh aussen geführt und mit einem Handgriff 9 versehen ist, womit der Spiegel aus dem Strahlengang ent  fernt    werden kann, um das oben besehriebene Einstellen des Pyrometers   durehzuführen.   



  Wenn der Spiegel 7 sich an seinem Platz befindet, wirft er die zwei Strahlenbündel nach vorn auf einen Detektor 10, der aus einer photoelektrischen Zelle, z. B. einer   Bleisulfid-    zelle, besteht. Auf diesem Weg gehen die Strahlen durch einen Unterbrecher   hindureh.    der durch den Rand einer Unterbrecherscheibe   11    gebildet wird, welche ihrerseits auf der Achse eines Motors 12 befestigt ist. Die Rückseite der   Unterbrecherscheibe    11 ist in Fig. 3 dargestellt. Die Scheibe besitzt einen   gleichmässig. ausgezackten    Rand, wobei die Zähne die gleiche Umfangslänge wie die dazwischen liegenden   Zwisehenräume    aufweisen.



  Die Umfangslänge der Zähne wurde so gewählt, dass die in der   Bleisulfidzelle    10 durch die   Halbstrahlen erzeugten Signale    eine Phasenverschiebung von   180     aufweisen.



   Hinter der Vorderwand des Gehäuses 1 ist eine Scheibe 13 (Fig. 2) vorgesehen, die durch einen Einstellknopf   14    so gedreht werden kann, dass ein ausgewähltes Paar von sechs auf der Scheibe 13 angebraehten Filtern vor die in der Vorderseite des   Gehäuses vorge-    sehenen   Offnungen    15 und 16 gebracht werden kann, durch die die   Halbstrahlenbündel    von den Spiegeln 4 und 5 hindurchgehen. Die auf der Scheibe 13 angebrachten Paare von sechs Filtern sind in Fig. 3 mit   17a,      17b    bis 17f bezeichnet. Die Filter   17D und    17c bilden ein Paar, 17d und 17e ein weiteres und 17f und 17a ein drittes Paar.

   Jedes   Filterpaar    besteht aus einem Filter, der das   Wellenband    0 bis   #1, und    einem zweiten, der das Wellenband 0   bis 22 ergibt,    wobei jedes Paar einem   gege-    benen   Temperaturmessbereieh zugeordnet    ist. 



   Die Wahl des Filtermaterials hangt von den Temperaturbereichen ab, in denen die Messungen gemacht werden sollen. Es wurde testgestellt, dass bei Verwendung einer Bleisulfidzelle als Filtermaterial   Zelluloseacetat    sowie ein unter der eingetragenen   Handels-    narke   Perspex   bekanntes Material verwen  clet    werden können. Um den Prozentsatz der auf den Detektor einfallenden Strahlen zu vermindern, können neutrale Filter verwendet werden, so dass im Rahmen der möglichen Blendenöffnungen das   Messverhältnis    mit und ohne Filter hergestellt werden kann. In einem Beispie] wurden zwei solche, aus Drahtgaze bestehende Filter verwendet, von welchen einer etwa   50 /o,    der andere etwa 15 /o der   cinfallenden    Strahlung durehliess.

   In   folgen-    den Bereichen wurden Temperaturen bei Verwendung der vier oben beschriebenen Filtertypen erfolgreich gemessen : Für Temperaturen bis zu 550  C wurde ein neutraler Filter von   50  /o Durchlässigkeit für die Messung von    0   bis/    und ein Zelluloseacetatfilter von 2, 4 mm Dieke für die Messung von 0 bis   22    verwendet. Temperaturen zwischen 550 und   1200  C wurden    bei Verwendung eines neutralen Filters von   15"/o Durchlässigkeit und    eines   Perspexfilters    von   1    cm Dicke gemessen.



  Temperaturen von 800  C bis   1700     C wurden erfolgreich gemessen bei Verwendung eines neutralen Filters von   50  /o Durehlässigkeit    und eines Perspexfilters von   1    cm   Dieke.    Die Wahl des Filtermaterials hängt vom zu messenden Temperaturbereich ab ; es können eine grosse Anzahl von Materialien ausgewählt werden.



   Das optische System 2 enthält vor der    Linse eine Blende, die im Detail in Fig. 4 :    dargestellt ist und mit 18 bezeichnet ist. Die Blende besteht aus vier 90 -Sektoren, wobei der obere und untere Sektor dauernd undurehsiehtig bleiben, während die beiden freien Sektoren zwei Strahlenbündel durchlassen, welche die oben erwähnten Halbstrah  lonbündel ergeben. Einer    dieser Sektoren kann durch einen Flügel 19 in veränderlichem Mass   abgedeekt    werden. Der   Fliigel 19    wird   durch    einen   Lebel    20 bewegt, der so weit nach oben ragt, dass er neben eine Skala 21 zu liegen kommt, auf der die Stellung des Hebels   20    abgelesen werden kann.



   Die photoelektrisehe Zelle 10 ist an einen passenden Verstärker angeschlossen, der in Fig.   1    und 2 symbolisch durch eine Röhre 22 angedeutet ist. Die vom Verstärker abgegebene Energie wird in einem phasenempfindlichen Gleichrichter, z. B. dem im britischen Patent Nr. 592835 beschriebenen, gleichgerichtet und einem mit   Mittelpunktsnullstellung    versehenen Messgerät 23, das ausserhalb des Gehäuses 1 befestigt ist, zugeführt.



   Die Arbeitsweise des Pyrometers ist die folgende : Wenn der Temperaturbereich, in dem die zu messende Temperatur liegt, bekannt ist, wird der Knopf 14 so gedreht, dass das entsprechende   Filterpaar    17 in seine Wir  kungslagen    vor die Offnungen 15 und 16 gebracht wird. Der Spiegel 7 wird aus dem Strahlengang entfernt, und der Apparat wird auf den Körper, dessen Temperatur gemessen werden soll, gerichtet. Die Scharfeinstellung auf den interessierenden Punkt geschieht mit ; Hilfe der Mattscheibe 6 (vorausgesetzt, dass der Körper sichtbare Strahlen aussendet).



  Daraufhin wird der Spiegel 7 in seine urspriingliche Lage zuriickgedreht und die   Un-      terbrecherscheibe    11 anlaufen gelassen. Ein   Aussehlag    wird nun auf dem Messgerät 23 siehtbar werden, worauf die Blende 19 mittels des Hebels 20 so eingestellt wird, bis das Messgerät auf Null steht. Das bedeutet, da-ss die von der Photozelle aufgenommene Energie für beide Halbstrahlenbiindel die gleiche ist oder mit andern Worten, dass des Verhältnis zwischen den beiden   Sektorenöffnungen    der Blende 18 gleich dem reziproken Verhältnis der Intensitäten in den beiden Wellenlängenbereichen ist. Die Stellung des Hebels 20 auf der Skala 21 ist somit eindeutig von der zu messenden Temperatur abhängig, und die Skala 21 kann direkt als   Temperaturskala    geeieht sein.



   Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Pyrometers, das eine Weiterausbildung des oben besehriebenen und in Fig.   1    bis 4 dargestellten Pyrometers ist. Gleiche Teile sind in Fig. 5 mit den gleichen Bezugszeichen versehen wie in den Fig.   1    bis 4. In Fig. 5 ist die   Unterbreeherscheibe näher    gegen die   Riiekwand    des Apparates versetzt und ihre Vorderseite reflektierend ausgebildet, so dass die Scheibe selbst die eintreffenden Strahlen nach vorn auf die   Bleisulfidzelle    10 reflektiert. Dadurch wird der in der vorhergehenden Anordnung benötigte Spiegel 7 überflüssig.

   Der Rand der   Unterbrecherscheibe    ist natürlich so geformt, dass zur gleichen Zeit nur eines der beiden auftreffenden Strahlenbündel reflektiert wird, so dass immer eines der beiden Strahlenbiindel auf die Mattscheibe 6 in der Rückwand des Gehäuses fällt. Diese Anordnung hat einen weiteren Vorteil,   näm-      lich,    dass während der ganzen Messung ein Bild des heissen   Korpers    auf der Mattscheibe sichtbar bleibt (vorausgesetzt, dass sichtbare Strahlen vorhanden sind).



   Ferner zeigt Fig. 5 in schematischer Art Anordnungen, die eine automatische Selbsteinstellung des Pyrometers sowie eine fortlaufende Aufzeichnung der Temperaturen ermöglichen. In der gezeigten Anordnung wird der in der Zelle 10 erzeugte Strom einem Verstärker 30 und weiter einem phasenemp  findlichen    Gleichrichter 31 zugeführt, der einen positiven oder negativen Strom liefert, je nachdem, welches von den beiden Signalen, die von den beiden Strahlenbündeln in der Photozelle erzeugt werden, stärker ist. Dieser Strom wird einem   mit Mittelpunkts-Nullstel-    lung versehenen Messgerät und gleichzeitig einem weiteren Verstärker 33 zugeführt.

   Der Strom aus dem Verstärker 33 treibt einen Servomotor 34 in einer von beiden Drehrich  tungen,    entsprechend dem Vorzeichen des   Fehlersignalstromes.    Der Motor 34 stellt über ein passendes Zahnrad 35 und einen Zahnkranz 36 die Blende 19 ein (siehe Fig. 4). Das ganze Getriebe ist so eingestellt, dass sich die Blende entsprechend dem Fehlersignal, das durch den phasenempfindlichen Gleichrichter 31 geliefert wird, so einstellt, dass das Feh  lersignal    herabgesetzt wird. Wenn die ganze Anordnung korrekt eingestellt ist, kann das Fehlersignal am Messgerät 32 auf Null gehalten werden. Die Stellung des Blenden  versehlusses    19 zeigt jederzeit die zu messende Temperatur an.

   Ferner werden diese Bewegungen durch das vom Servomotor angetriebene Zahnrad 37, Welle 38, Getriebe 39, Welle 40 und Getriebe 41 auf eine   Schreibfeder    42 übertragen, die auf einer durch ein Uhrwerk angetriebenen   Registriertrommel 43    den Temperaturverlauf   aufzeichnet.   



   Auf Wunsch kann natiirlich das Signal aus dem Verstärker 33 auch dazu benützt werden, um die zu messende Temperatur zu steuern, derart, dass die Vorrichtung als Thermostat arbeitet.



   Die in den Zeichnungen dargestellten und in bezug darauf beschriebenen Vorrichtungen lassen sich natürlich noch in verschiedener Hinsicht variieren. So kann es unter   Umstän-    den besser sein, zwei getrennte Offnungen für die Strahlenbündel zu verwenden, wobei jedem Strahlenbündel ein eigenes optisches System zugeordnet wird. Bei einer solchen Anordnung ist es   natürlich wünschenswert, eine Ein-    stellmöglichkeit für das doppelte optische   Sy-    stem vorzusehen, damit die beiden   Objektiv-    linsen auf einen gemeinsamen Punkt, dessen Temperatur zu messen ist, gerichtet werden können.



   Das hier verwendete Prinzip, das Verhältnis von Strahlungsintensitäten desselben   Korpers    zu vergleichen, verhindert jeden Fehler, der wegen des Unterschiedes im absoluten   Strahlungsvermögen    der zu   prüfenden Korper    auftreten konnte.



   Messungen, die mit einem solchen Pyrometer gemacht werden, sind unabhängig von der Grosse der   Temperaturquelle    und der Distanz davon. Es ist deshalb nicht nötig, das Pyrometer an Ort und Stelle zu eichen.



   Wenn das Gesetz, nach welchem die Blende das Verhältnis zwischen den beiden eintreffenden Strahlungsintensitäten steuert, dem Gesetz zwischen diesem Verhältnis und der Temperatur entspricht, ergibt sich eine lineare Temperaturskala.



   Bei passender   stroboskopischer    Verwen  dung    des Pyrometers ist es möglich, die Tem  peratur    eines sich kreisförmig bewegenden  Teils zu messen, z. B. eines speziellen Punktes am Umfang eines rotierenden Rades, solange es möglich ist, die Belichtungszeit des Pyrometers mit der Drehbewegung des fraglichen Körpers zu synchronisieren. Ohne stroboskopisehe Vorrichtung ist es dagegen   möglieh,    die Temperatur eines Teils zu messen, der dem Pyrometer mit Unterbrüehen ausgesetzt wird, vorausgesetzt, dass diese Unterbrüche lang sind im Vergleich mit der Frequenz, mit der die   einfal. lenden Strahlenbiindel    durch die Unterbrecherscheibe unterbrochen werden.



   Ein solches Pyrometer kann so konstruiert werden, dass es die Temperatur nur auf einem ganz kleinen Ausschnitt misst, wodurch es möglich ist, die Temperaturverteilung auf einer Oberfläche zu studieren.



   Durch   stroboskopische    Verwendung der Vorrichtung ist es möglich, einen bestimmten   Absehnitt    eines wiederkehrenden Temperaturkreislaufes zu prüfen.



   Die Wahl des Detektors hängt von den verwendeten Filtern und vom Temperaturbereich, für den das Pyrometer vorgesehen ist,   ab.    Photoelektrische Zellen werden am   allge-    meinen sowohl hinsichtlich der erreichbaren Geschwindigkeit des Messvorganges als auch wegen der bei dieser Art von Strahlungsdetektor abgegebenen wünsehenswerten Charakteristik des spektralen Ansprechens bevor  zugt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Strahlungspyrometer, dadurch gekenn- zeichnet, dass es optische Mittel aufweist, durch welche von einer Wärmequelle herrührende Strahlen über zwei getrennte Wege einem Detektor zugeführt werden, an welchen eine Vorrichtung angeschlossen ist, die ein Signal abgibt, dessen Grosse von der auf den Detektor fallenden Strahlenintensität abhängt, während eine weitere Vorrichtung ab wechslungsweise die über die beiden Wege einfallenden Strahlenbündel auf den Detektor führt, wobei eine Filtervorrichtung in wenigstens einem der beiden Wege vorhanden ist, um die hindurchgehenden Strahlen auf einen vorbestimmten Wellenlängenbereich zu be grenzen, und wobei eine Vorrichtung vorge sehen ist, welche dazu dient, die Grosse der Signale, welche von den beiden Strahlenbün deln erzeugt werden,
    miteinander zu verglei ehen.
    UNTEBANSPRÜCHE : 1. Strahlungspyrometer nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in min destens einem der Wege Mittel vorgesehen sind, um die in diesem verlaufende Strah lungsintensität zu ändern, zum Zwecke, die von beiden Strahlenwegen erzeugten Signale gleich 7, U machen.
    2. Pyrometer nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass in einen der er wähnten Wege eine Blende und eine Einstellvorrichtung für diese Blende eingebaut sind.
    3. Pyrometer nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Einstellvorrich tung für die Blende einen Zeiger aufweist. der vor einer direkt in Temperaturgraden ge eiehten Skala spielt.
    4. Pyrometer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass er einen Unter brecher für das abwechselnde periodische Unterbrechen jedes der beiden Wege und An triebsmittel für diesen Unterbrecher aufweist, und dass die an den Detektor angeschlos sene Vorrichtung einen phasenempfindlichen Gleichrichter aufweist, der die vom Detektor abgegebenen Signale aufnimmt, und einem Anzeigegerät zllführt, welches den Ungleich heitszustand zwischen den im Detektor durch Strahlen erzeugten Signale anzeigt, die ihn durch die betreffenden Wege erreichen.
    5. Pyrometer nach Unteransprueh 4, da durch gekennzeichnet, dass die optischen Mit tel eine Eintrittsoffnung, einen die Strahlen bündel teilenden keilförmigen Spiegel sowie zwei Seitenspiegel aufweist, die so angeordnet sind, dass jeder ein vom Trennspiegel her rührendes Seitenstrahlenbündelaufnimmtund es nach rückwärts reflektiert, wobei ein Filter träger der Filtervorrichtung, der sich hinter den Seitenspiegeln befindet, es gestattet, die in ihm enthaltenen Filter nach Wunsch in den Weg der Seitenstrahlenbündel einzuschal- ten, während ein hinter dem Filterträger an gebrachter Spiegel die beiden Strahlenbündel auf den Detektor wirft.
    6. Pyrometer nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der die Strahlenbündel auf den Detektor werfende Spiegel aus dem Weg wenigstens eines der Strahlenbündel entfernt werden kann, so dass dieses Strahlenbündel auf eine Mattscheibe fällt lmd auf dieser ein Bild der die Strahlen aussendenden Körperoberfläche erzeugen.
    7. Pyrometer nach Unteransprueh 5, dadurch gekennzeichnet, dass die den einfallen- den Strahlen zugewandte Seite der mit Aussparungen versehenen Unterbrecherscheibe reflektierend ausgebildet ist und jeweils ein Strahlenbündel nach vorn auf den Detektor wirft, während das andere Strahlenbündel durch eine der erwähnten Aussparnngen tritt, wobei das Reflektieren-Lind das Durchtreten der beiden Strahlenbündel bei rotierender Unterbrecherscheibe abwechselnd vor sich geht.
    . 8. Pyrometer nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass hinter dem Unterbrecher eine Mattscheibe angebracht ist, die die Strahlenbündel aufnimmt, wenn sie durch eine Aussparung des Unterbrechers treten, so dass stets ein Bild des die Strahlen aussenden- den B örpers sichtbar ist.
    9. Pyrometer nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daR es einen Servomotor besitzt, der an den phasenempfindlichen Gleichrichter angeschlossen ist und von ihm ein Signal empfängt, wenn die Inten- sitäten der beiden Strahlenbündel nicht gleieh sind, während die Antriebswelle des Motors mit der erwähnten einstellbaren Blende so verbunden ist, dass die entsprechende Bewe- glmg der Blende ein Verkleinern der Differenz zwischen den beiden Strahlenbündel Intensitäten bewirkt.
    10. Pyrometer nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass mit der erwähnten einstellbaren Blende eine Registriervorrichtung verbunden ist, die die Veränderungen der Blendeneinstellung aufzeichnet.
CH286544D 1949-07-30 1950-07-29 Strahlungspyrometer. CH286544A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3222930A (en) * 1961-12-04 1965-12-14 Warren K Smith Spectropyrometer apparatus and method
DE1240299B (de) * 1961-12-04 1967-05-11 Warren Kenneth Smith Verfahren und Vorrichtung zur pyrometrischen Temperaturbestimmung
DE1423940B1 (de) * 1960-01-29 1972-02-03 North American Aviation Inc Pyrometer

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