CH286619A - Behälter mit Spritzrohr. - Google Patents
Behälter mit Spritzrohr.Info
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Description
Behälter mit Spritzrohr. Die vorliegende Erfindung betrifft einen Behälter, welcher einen Behälterkörper mit elastiseher Wandung und ein in dessen Versehlusspfropfen herausziehbar gehaltenes Spritzrohr aufweist. Bei bekannten, insbesondere als Oler ausgebildeten Behältern dieser Art ist der Ver sehlusspfropfen mittels Sehraubgewinden bzw. durch eine den elastischen Pfropfen haltende, auf den Behälterhals aufgeschraubte Ver sehlusskappe befestigt, damit beim Zusammen- drücken der elastischen Behälterwandung, zwecks Auspressen des Inhaltes, der Pfropfen nicht aus der Behältermündung herausge- driiekt wird. Das Anbringen von Gewinde an solchen elastischen, z. B. aus Polyäthylen hergestellten Behältern ist aber verhältnismässig schwierig und kostspielig. Es wurde nun gefwiden, dass ohne Verwendung von Gewinde bzw. Sehraubver- schliissen eine zuverlässige, gegen relativ hohe Driieke genügende Befestigung des elastisehen, mit Spritzrohr versehenen Pfropfens möglich ist. Der erfindungsgemässe Behälter zeichnet sich dadurch aus, dass der aus einem elastischen Material gebildete Versehlusspfropfen eine Ringnut zum Einklemmen von die Behälteröffnung begrenzenden Wandungsteilen des Behälterkörpers aufweist, wobei in der Ringnut kreisringförmige Aussparungen vorhanden sind und aussenseitig an dem in die Ringnut einzuklemmenden Wandungsteil des Behälters mindestens ein ringförmiger Wulst angeordnet ist, wobei nach Aufsetzen des Pfropfens auf den Behälterkörper der Wulst in eine der ringförmigen Aussparungen in der Nut eingreift und zwischen Pfropfen und dem in dessen Ringnut eingeklemmten Behäl- terwandungsteil mindestens ein Ringraum gebildet ist. Die Zeichnung veranschaulicht zwei beispielsweise Ausführungsformen des Erfin dungsgegenstandes. Fig. 1 zeigt einen tubenförmigen, geschlos- senen Behälter im Längsnüttelschnitt und Fig. 2 einen Versehlussteil desselben in vergrössertem Axialsehnitt. Fig. 3 stellt den gleichen Behälter in Ge brauchsstellung und im Mittelschnitt durch dessen Versehlussteil dar. Fig. 4 ist eine unterseitige Ansicht des Versehlusspfropfens für diesen tubenförmigen Behälter. Fig. 5 stellt den obern Teil eines flaschen- artigen Behälters in geschlossenem Zustand, im Längsschnitt, und Fig. 6 den gleichen Behälter in geöffneter Gebrauehsstellung dar. Fig. 7 ist eine Ansieht der Unterseite des bei diesem flasehenartigen Behälter verwendeten Verschlusspfropfens. Bei dem in Fig. l bis 4 dargestellten, als Tropf-und Spritzbehälter dienenden Ausfüh- rungsbeispiel ist der aus elastischem, transparentem Material, z. B. Polyäthylen, bestehende, einseitig offene Behälterkörper 1 hohlzylindrisch nach Art einer Tube geformt. An dem die Behälteroffnung begrenzenden Wandungsteil sind zwei durch Herausdrücken gebildete Wulstringe 2 angeordnet. Der vorzugsweise ebenfalls aus einem elastischen Kunststoff bestehende Verschlusspfropfen 3 weist unterseitig, nahe seinem Rande, eine der Dicke der Behälterwandung angepasste Ringnut 4 (Fig. 4) auf, deren Tiefe annähernd der halben Hoche des Pfropfens entspricht. In dieser Ringnut 4 sind zur Aufnahme der beiden Wulstringe 2 der Behälterwandung bestimmte, ringförmige Aussparungen angeordnet. Beim Aufsetzen dieses elastischen Versehlusspfrop- Tens 3 umfasst derselbe von innen und aussen die Randpartien des Behälters 1 mter dichtender Klemmwirkung, wobei die Ringwulste 2 am Behälterrand in den Aussparungen 4 der Ringnut verankert werden : Infolge des Herausdrüekens der Wlllstringe 2 ist auf der Hoche des untern Wulstes zwischen der Behäl- terwandung und dem in die Behälteröffnung eingesetzten Pfropfenteil eine ringförmige Luftkammer 20 gebildet. Durch eine passende Bohrung des Pfropfens 3 ist in an sich be kannter Weise ein Spritzrohr 5 längsversehieb- bar hindurchgeführt, wobei in eine Aussparung 6 (Fig. 2) des Pfropfens ein Filzring 7 eingesetzt ist. Zum dichten Sehliessen des Spritzrohres 5 dient eine auf dessen äusseres Ende aufschraubbare Kappe 8, welche einen bei einer Absetzung beginnenden, in eine ent sprechende Vertiefung 9 (Fig. 2) des Pfropfens unter Klemmwirkung einsteekbaren Halsteil 8'aufweist. Das innere Ende des Spritzrohres ist zu einer Schleife 5'umgebogen, deren Breite dem Innendurchmesser des zy lindrischen Behälters angepasst ist, wodurch das Spritzrohr beim Längsverschieben im Be hälter eine Führung erhält und dessen am obern Ende der Schleife befindliche Einmün- dung 5"in der in Fig. 3 dargestellten Ge brauehsstellung in eine Aushöhlung 3'des in den Behälter eingesetzten Pfropfenteils zu liegen kommt, zwecks Ermöglichung einer praktisch völligen Entleerung des Behälters. Zur Verhinderung einer Drehung des in die Gebrauchsstellung herausgezogenen Spritzrohres beim Ab-oder Aufschranben der Ab sehlusskappe 8 weist der hohlkegelige Innen teil des Pfropfens kreuzweise angeordnete, der Dicke des Spritzrohres angepasste Schlitze-10 auf, in welche, wie aus Fig. 3 und 4 ersicht- lieh, die Schleife 5'des Spritzrohres zum Ein griff gebracht werden kann. Bei dem in Fig. 5 bis 7 dargestellten, zwei ten Ausführungsbeispiel weist der ebenfalls elastische Behälter Flaschenform auf, wobei an seinem Halsrande ein Wulstring 12 an geordnet ist. Der hierbei verwendete Verschlusspfropfen 13 weist zuinnerst in seiner Ringnut. 14 (Fig. 7) eine kreisförmige, zur Aufnahme des Wulstes 12 bestimmte Ausspa- rung und am innern, in den Behälterhals ein zusetzenden, die Ringnut begrenzenden Teil zwei kreisförmige Aussparungen 21 auf, wel che zusammen mit dem Flaschenhals ringför- mige Luftkammern bilden. Das Spritzrohr 15 sowie dessen Abschluss-und Dichtungsorgane 17-19 sind wie beim ersten Ausführungsbei- spiel ausgebildet. Zur Drehsicherung des Spritzrohres 15 weist der hohlkegelig aus gebildete Innenteil des Pfropfens 13 Nocken 13'auf, an denen die Schleife 15'-des in die Gebrauehsstellung gemäss Fig. 6 herausgezo genen Spritzrohres beim Ab-und Aufschrau ben der Kappe 18 ansteht. Auch bei, diesem Pfropfen 13 ist durch die Aushöhlung 13'des in den Flaschenhals einzusetzenden Teils ein Versenken der Spritzrohrsehleife 15'ermög licht, so dass durch die in die tiefste Stelle der Höhlung zu liegen kommende Einmün- dung15"desSpritzrohresebenfalls eine praktisch völlige Entleerung des Behälters erreicht werden kann. Durch die besehriebene Ausbildung des Versehlusspfropfens und der die Behälteröff- nung begrenzenden Wandungsteile ist nicht nur eine gute Verankerung des Pfropfens am Behälterhals erreicht, sondern es sind Luft kammern zwischen Pfropfen-und Behälter- wandungsteilen gesehaffen, in denen die Luft, falls flüssiger oder pastenartiger Inhalt zwi schen Pfropfen und Behälterwandung dureh dringen sollte, verdichtet und dadurch eine verstärkte, örtliche, die Diehtung erhöhende Anpressung der Abschlussflächen von Pfropfen und Behälterwandung bewirkt wird Zur Erreichung einer Führung des Spritzrohres im tubenartigen Behälter konnte der krumme Teil des Rohres 5 auch die Form einer Schraubenlinie aufweisen. Bei Verwendung von gegen agressive Chemikalien beständigen Materialien für alle Teile, die mit dem Behälterinhalt in Berüh- rung kommen, lassen sich solehe, zur jeweiligen Abgabe kleiner Mengen flüssiger oder pastenartiger, Chemikalien enthaltender Stoffe bestimmte Behälter herstellen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Behälter mit einem Behälterkörper mit elastiseher Wandung und einem in dessen Versehlusspfropfen herausziehbar gehaltenen Spritzrohr, dadurch gekennzeichnet, dass der aus einem elastischen Material gebildete Ver schlusspfropfen eine Ringnut zum Einklemmen von die Behälteröffnung begrenzenden Wandungsteilen des Behälterkörpers aufweist, wobei in der Ringnut kreisringförmige Aus sparungen vorhanden sind und aussenseitig an dem in die Ringnut einzuklemmenden Wandungsteil des Behälterkörpers mindestens ein ringförmiger Wulst angeordnet ist,wobei nach Aufsetzen des Pfropfens auf den Behäl- terkörper der Wulst in eine der ringförmigen Aussparungen in der Nut eingreift und zwisehen Pfropfen und dem in dessen Ringnut eingeklemmten Behälterwandungsteil mindestens ein Ringraum gebildet ist.UNTERANSPRCCHE : 1. Behälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der ringförmige Wulst von aus dem Behälterkörper herausgedrück- ten Wandungsteilen gebildet ist.2. Behälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ringnut des Pfropfens eine zur Aufnahme eines Randwul- stes des Behälters dienende Aussparnng sowie mehrere, mit Behälterwandungsteilen Ringräume bildende Aussparungen angeordnet sind.3. Behälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein im Behälter befindlicher Endteil des Spritzrohres zu mindestens einer in ihrer Breite der Lichtweite des Behäl- ters angepassten Schleife derart gebogen ist, dass das Spritzrohr beim Herausziehen im Be hälter durch diese Schleife geführt ist und dessen Einmündung sich am obern Ende dieser Schleife befindet.4. Behalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der in die Behälterkör- peroffnung eingesetzte Pfropfenteil eine Höh- lung aufweist, in welche bei herausgezogenem Spritzrohr die Mündung des nach oben gebogenen Endes des Spritzrohres zu liegen kommt, zum Zwecke, den Behälterkörper fast ganz entleeren zu können.5. Behälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlusspfropfen an der Durchführungsstelle für das Spritzrohr eine Vertie : hing zum dicht schliessenden Einsteeken einer auf die mit Gewinde versehene Ausmündung des Spritzrohres aufzu sehraubenden Absehlusskappe aufweist.6. Behälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Versehlusspfropfen Mittel zur Verhinderung einer Drehung des Spritzrohres in seiner herausgezogenen Stellung beim Auf-und Abschrauben der Abschlusskappe aufweist.7. Behälter nach Patentanspruch, dadurch gekeimzeichnet, dass alle mit Behälterinhalt in Berührung kommenden Teile aus gegen chemisch aggressive Stoffe beständigem Material l gebildet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH286619T | 1950-11-13 |
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH286619A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1172493B (de) * | 1959-02-27 | 1964-06-18 | Electrolube Ltd | Ausgabegeraet fuer fluessige oder pulverfoermige Stoffe, insbesondere fuer OEl |
-
1950
- 1950-11-13 CH CH286619D patent/CH286619A/de unknown
Cited By (1)
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| DE1172493B (de) * | 1959-02-27 | 1964-06-18 | Electrolube Ltd | Ausgabegeraet fuer fluessige oder pulverfoermige Stoffe, insbesondere fuer OEl |
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