Acetylen-Erzeuger. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Acetylenerzeuger mit wenigstens einem Behälter für eine Karbidladung und mit einem die Wasserzufuhr zum Karbid in Ab hängigkeit. vom Gasdruck des erzeugten Ace tylens selbsttätig regelnden Ventil.
Gegenüber bekannten Acetylenerzeugern dieser Art un terscheidet sich der Erfindungsgegenstand da durch, dass ein Vorratsgefäss für das Entwick lungswasser vorgesehen ist, welches Gefäss so wohl für eine automatische Zufuhr des Ent wicklungswassers aus einer Wasserleitung als auch für ein manuelles Einfüllen des Ent- wicklungswassers eingerichtet ist, und dass Mittel vorhanden sind, welche im letztgenann ten Fall das Nachfüllen des Entwicklungswas sers ohne Unterbrechung der Gasabgabemög- lichkeit und ohne Lufteintritt in den Entwick lungsbehälter und in den Gasreservoirraurn gestatten.
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen standes sind in der beigefügten Zeichnung halbschematisch dargestellt. Es zeigt Fig. 1 die Vorderansicht des Acetylen erzeugers gemäss der ersten Ausführungsform, teilweise im Schnitt nach der Linie I-I in Fig. 2, Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Acety lenerzeuger nach der Linie II-II in Fig. 1, Fig. 3 einen Teil des Acetylenerzeugers in Seitenansicht, Fig.4 eine Einzelheit des Acetylenerzeu gers im teilweisen Längsschnitt, Fig.5 in kleinerem Massstab einen fahr baren Acetylenerzeuger in Seitenansicht und Fig.6 eine weitere Ausführungsform des Acetylenerzeugers im Längsschnitt.
Mit 1 ist in Fig.l bis 3 der Zeichnung ein zylindrischer Behälter bezeichnet, dessen Längsaxe waagrecht angeordnet ist und der sich auf Gestellteile lcs aufstützt. Von der einen Stirnseite des Behälters 6 her sind zwei Rohre 2 parallel zur Längsaxe des Behälters 1. in diesen eingebaut, und zwar in der untern Hälfte des Behälters 1. Die beiden Rohre 2 liegen nebeneinander und ragen mit dem einen Ende je über die betreffende Stirnwandung des Behälters 1 hinaus, während das andere Ende der Rohre sich im Innern des Behälters 1. befindet und verschlossen ist. Diese Rohre 2 dienen zur Aufnahme je einer Entwicklungs schublade 3, die vom äussern Ende des betref fenden Rohres 2 einschiebbar ist.
Gemäss Fig. 1 und 2 sind die Schubladen oben offen und durch mehrere vertikale Trennwände 3a in ihrer Längsrichtung in Abteile unterteilt, in welche Karbid eingefüllt werden kann. Die Höhe der Trennwände 3a. nimmt gegen das hintere Ende der Schubladen ab.
Die Rohre 2 sind an ihrem äussern Ende unter Zwischen schaltung von Dichtungsringen 37 mit Hilfe je eines Deckels 27 lösbar verschlossen, der durch ein Scharnier 27a mit dem Behälter 1 verbun den ist und mittels eines zugeordneten Ver- schlussbügels 28 und einer Spannschraube 28a hermetisch an die Stirnfläche des betreffen den Rohres 2 angepresst werden kann. In jedes der Rohre 2 mündet oben eine Rohrleitung 5 zum Abführen des entwickelten Gases ein, von welchen Leitungen in Fig. 2 nur die eine sichtbar ist.
Die Gasleitungen 5 steigen im Innern des Behälters 1 hoch bis zu einem denselben überragenden Dom 4, welcher oben durch einen Deckel 4a mit Hilfe eines Ver schlussbügels 10 mit, zugeordneter Spann schraube gasdicht abgeschlossen ist. Nahe beim obern und offenen Ende der Gasleitungen 5 ist je ein Rücksehlagventil 6 eingebaut. Durch den Dom 4 wird vor der Inbetriebnahme bei abge nommenem Deckel 4a ein Wasserbad 7 in den Behälter 1 eingefüllt bis zur Höhe eines Was- serstandskontrollhahns 11, der sieh etwa auf der Höhe der Längsaxe des Behälters 1 befin det. Sodann sind die Rohre 2 im Innern des Behälters 1 vollständig vom Wasserbad 7 um geben, das zur Kühlung dient.
An der Unter seite des Behälters 1 ist ein durch eine Schraube verschlossener Ablaufstutzen 24 vor gesehen, durch welchen nötigenfalls das Was serbad 7 wieder abgelassen werden kann.
Seitlich oberhalb des Behälters 1 ist ein Vorratsgefäss 33 für das Entwicklungswasser angeordnet. Dieses Wassergefäss hat gemäss Fig.4 zylindrische Gestalt und liegt parallel zur Längsaxe des Behälters 1. In die eine Stirnwandung des Gefässes 3 mündet oben eine Rohrleitung 29 ein, die mit dem oberhalb des Spiegels des Wasserbades 7 vorhandenen freien Raum, der als Gasreservoirraum dient, in Verbindung steht. Ein Absperrorgan 29a ist in die Leitung 29 eingeschaltet. An der gleichen Stirnwandung des Wassergefässes 33 mündet unten eine Rohrleitung 25 aus, in die ein Absperrhahn 25a und ein Regelventil 30 eingebaut sind. Das letztere ist so ausgebildet, dass der Durchflussquerschnitt in Abhängigkeit vom Druck des anströmenden Mediums selbst tätig so geändert wird, dass bei steigendem Druck der Durchflussqnerschnitt abnimmt und umgekehrt.
Derartige Ventile sind an sich bekannt; deren Ventilkörper steht unter dem Einfluss sowohl einer Feder als auch einer vom ankommenden Medium beaufschlag ten Membran. Nach dem Regelventil 30 ver zweigt sich die Leitung 25 über zwei Steuer- hähne 9a und 9b in zwei Leitungen 26a mid 26b, welche oberhalb des vordersten Abteils der Schubladen 3 in die Rohre 2 einmünden. An die beiden Zweigleitungen 26a und 26b) sind je ein Sicherheitsventil 13 und ein Mano meter 12 angeschlossen, ferner je ein Druck- entlastungsha.hn 8a bzw. 8b, der normaler weise geschlossen ist.
Das Wassergefäss 33 weist einen durch einen Deckel 32 mittels eines zugeordneten Versehlnssbügels her- metiseh verschliessbaren Einfüllstutzen 31 auf, durch welchen das zur Aeetylenerzeugung er forderliche Wasser manuell eingefüllt werden kann bis zur Höhe eines Wasserstandskontroll- hahns 11a, der sich tiefer als die Mündung der Leitung 29 und höher als die Mündung der Leitung 25 befindet. Ferner weist das Wassergefäss 33 ein dureh einen Schwimmer 14 gesteuertes Ventil 15 auf, welches über ein Druekreduzierventil 16, einen Absperrhahn 34 und ein Rückschlagventil 35 an eine Wasser leitung anschliessbar ist zur automatischen Zufuhr des Entwielklungswassers.
Gemäss Fig.3 führt eine Rohrleitung 19, in welche ein Absperrhahn 19a eingeschaltet ist, vom Gasreservoirraum oberhalb des Was serbades 7 zu einem eine sogenannte Wasser vorlage bildenden aufreehten zylindrisehen Behälter 20, der durch einen Hahn 22 bis zu einem Wasserstandskontrollhahn '1 mit Was ser gefüllt ist. Am obern Teil des Wasser vorlagebehälters 20 kann das Aceti-len über einen Gasdruckregler 18 und einen Anschluss- hahn 23 entnommen werden. Zum Ermögli chen der Entleerung des Wassers aus dem Behälter 20 ist derselbe unten mit einem Ab lasshahn 36 versehen.
An einem Manometer 17, welches an den obern Teil des Behälters 1 an geschlossen ist, kann der Druck des im Reser- voirraum vorhandenen Aeetylens abgelesen werden.
Der beschriebene Aeetj-lenerzeuger arbei tet wie folgt: Angenommen, das Vorratsgefäss 33 für das Entwicklungswasser sei über das Rüekschlagv entil 35 an @ eine Druekwasserlei- tung angeschlossen. Das Wasser gelangt dann durch das Ventil 15 in das Wassergefäss 33 hinein, bis das Ventil durch den steigenden Schwimmer geschlossen wird. Vor der Inbe triebsetzung werden die Schubladen 3 mit kör nigem Karbid gefüllt und hierauf die Deckel 27 hermetisch geschlossen. Dann öffnet man die Hähne 25a und 29a.
Ans dem Gefäss 33 fliesst nun Wasser durch die Leitung 25 zum Regelventil 30 und zu den Steuerhähnen 9a und 9b, die bisher noch geschlossen waren. Soll beispielsweise zuerst der Inhalt der rechten Schublade 3 vergast werden, so öffnet man den Hahn 9a, durch welchen das Wasser nun in das vorderste Abteil dieser Schublade ge langt. Die Entlastungshähne 8a und 8b sind hierbei geschlossen. Das sieh nun entwickelnde Acetylen steigt durch die Gasleitung 5 in den Gasreserv oirraum oberhalb des Kühlwasser bades 7 und durch die Leitung 29 auch in den freien Raum im Wassergefäss 33. Der steigende Druck des Gases überträgt sich durch die Wasserzulaufleitung 25 auf das Re gelventil 30, das automatisch bei steigendem Druck mehr und mehr schliesst und dadurch die Wasserzufuhr zum Karbid unterbindet.
Auf diese Weise stellt sieh selbständig ein ge wisser Druck des Acetylens ein, welcher durch die Regelung der Wasserzufuhr konstant ge halten wird. Das Regelventil 30 kann auf einen beliebigen Betriebsdruck zwischen 0 und 1 Atmosphäre Überdruck eingestellt werden. Nach dem Öffnen der Hähne 19a und 23 kann das Aeetylen durch die Wasservorlage hin durch dem Reservoirraum entnommen werden. Beim Verbrauch des Entwicklungswassers sinkt der Schwimmer 14 im Gefäss 33, wo durch das Ventil 15 wieder geöffnet wird und neues Wasser aus der Leitung zuströmt, so fern der Gasdruck nicht so gross ist, dass er das Reduzierventil 16 schliesst. Der Betrieb ist somit völlig automatisch und kontinuierlich, bis der Inhalt der rechten Schublade vollstän dig vergast ist. Das letztere kann im Abhalten des betreffenden Rohres 2 bemerkt werden.
Wenn dies der Fall ist, schliesst man den Steuerhahn 9a und nimmt durch Öffnen des andern Steuerhahns 9a die andere Schublade 3 in Betrieb. Der Inhalt der ersten Schublade kann nun unterdessen neu beschickt werden. Hierzu öffnet man zuerst den Entlastungs- hahn 8a, um den noch im Innern des betref fenden Rohres 2 vorhandenen Überdruck aus zugleichen. Dies ist möglich, da wegen des Rückschlagventils 6 in der Gasleitung 5 kein Acetylen aus dem Behälter 1 in den Sehub- ladenraum zurückströmen kann. Dann wird der Deckel 27 geöffnet, die Schublade heraus genommen, von der Schlacke befreit und mit einer neuen Karbidladung gefüllt.
Nach dem erneuten Einschieben der Schublade und dem Verschliessen des Deckels 27 wird der Ent lastungshahn 8a wieder geschlossen. Die rechte Gasentwieklungsschublade ist damit wieder betriebsbereit. und kann die Vergasung fort setzen, während die linke Schublade neu. be schickt wird. Auf diese Weise ist eine ununter brochene Gaserzeugung möglich.
Steht keine Druckwasserleitung zur Ver fügung, die zur automatischen Speisung des Wassergefässes 33 verwendet werden könnte, so ist trotzdem ein ununterbrochener Betrieb des Apparates möglieh. Das Entwicklungswas ser wird dann durch den Einfüllstutzen 31 ma nuell, und zwar vorteilhaft periodisch, einge füllt. Nachdem der Apparat, bereits im Betrieb ist, wird hierbei wie folgt vorgegangen: Vor dem Abnehmen des Verschlussdeckels 32 wer den die Hähne 25a und 29a, geschlossen, und dadurch wird das Wassergefäss 33 völlig vom übrigen Apparat isoliert.
Durch den Wasser- standskontrollhahn lla wird das Innere des Gefässes 33 von dem noch herrschenden Über druck entlastet. Hierauf kann das Wasser durch den Stutzen 31 bis zur Höhe des Kon- trollhahns 11a nachgefüllt werden. Nach dem Verschliessen der Einfüllöffnung und des Kon- trollhahns lla öffnet. man wieder die beiden Hähne 25a und 29a..
Der Inhalt des Wasser gefässes 33 ist vorzugsweise so gross, dass min destens die eine oder auch beide der Schub ladenfüllungen vergast werden können, bis wieder eine Neufüllung des Ent-vicklungswas- sers erforderlich ist.
Auf diese Weise ist. auch bei manuellem periodischem Nachfüllen des Wassers eine Er haltung der Acetylenreserve und eine konti nuierliche Acetylenabgabe möglich, weil wegen des Vorhandenseins der Hähne 25a und 29a beim Nachfüllen des Wassers praktisch kein Gas entweicht und keine Luft weder in den Gasreservoirraum noch in die Entwvicklungs- schublade eindringen kann.
Das Kühlwasserbad 7 ist völlig vom Ent- wiceklungswasser getrennt und muss nur in grösseren Zeitabständen erneuert bzw. kontrol liert werden. Ähnliches gilt vom Wasser im WNasservorlagebehälter 20. Hier soll jedoch aus Sicherheitsgründen das Wasser in kleineren Zeitabständen, beispielsweise täglich, kontrol liert und nachgefüllt werden. Das letztere ge schieht bei geschlossenem Gashahn 19a durch den Einfüllhahn 22 bei geöffnetem Wasser- standskontrollhahn 21.
Die dargestellte und beschriebene Bauart des Acetylenerzeugers gestattet eine grosse Ladefähigkeit bei verhältnismässig kleinen äussern Abmessungen des Apparates. Derselbe kann daher mit Vorteil auch als transportable Einheit ausgebildet sein, zu welchem Zwecke er mit einem Fahrgestell versehen sein kann. Bei einem solchen Erzeuger ruhen nach Fig. 5 die Gestellteile 1a. auf einem Rahmen 38, der mit zwei Rädern 39 und zwei Abstellstützen 40 versehen ist und mit einem vorzugsweise bügelförmigen Handgriff 41 in Verbindung steht. In dieser Ausführung ist der Acetylen erzeuger von Hand fahrbar. Gemäss einer nicht dargestellten Variante könnte er jedoch auch als Anhängefahrzeug für Automobile ge baut sein, was die Verwendung des Appara tes für Montagezwecke, Reparaturen usw. sehr geeignet macht.
Gemäss nicht dargestellten Varianten zu beiden beschriebenen Ausführungsbeispielen kann jeweils auch nur ein einziger Behälter in Form einer Schublade für eine Karbid ladung vorgesehen sein, wobei dann selbstver ständlich die beiden Steuerhähne 9na und 9b sowie die Zweigleitungen 26a und 26b nicht vorhanden sind, sondern die Wasserzufuhrlei tung 25 unmittelbar in das die Schublade auf nehmende Rolhr 2 einmündet.
Die Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform des Acetylenerzeugers, bei welcher der Behälter 1 als aufrechter Zylinder ausgebildet ist. In der suntern Hälfte des Behälters 1 ist bei diesem Beispiel ein einziges Rohr 2 zur Aufnahme einer Schublade 3 für die Karbidladung waag recht eingebaut und wieder von einem Kühl wasserbad 7 umgeben, dlas bis zur Höhe eines Wasserstandskontrollhahns 11 in den Behäl ter 1 eingefüllt ist und nötigenfalls durch den Stutzen 24 abgelassen werden kann. Das aus dem Behälter 1 herausragende Ende des Roh res 2 ist wie bei den vorherigen Beispielen mit Hilfe eines Deekels 27 lösbar verschlossen. Das Wassergefäss 33 für dlas Entwicklungswasser ist in den obern Teil des zylindrischen Behäl ters 1 eingebaut und ragt nur mit einem durch den Einfülldeekel 32 verschlossenen Hals 31 durch die Wandung des Behälters 1 hindurch.
Vom Wassergefäss führt die Leitung 25 teils im Innern des Behälters 1 und teils ausser halb desselben in das die Sehublade 3 enthal tende Rohr 2, wobei im ausserhalb des Behäl ters verlaufenden Teil der Leitung 25 der Ab sperrhahn 25R und das automatisehe Druck regelventil 30 eingebaut sind. Vom Rohr 2 steigt im Innenraum des Behälters 1 die Gas leitung 5, welche an ihrem obern Ende mit einem Rüelksehlagventil 6 versehen ist, wieder zu einem Dom 4 auf, von welchem eine Rohr leitung 29 in den Hals 31 des Wassergefässes 33 führt. Wie bei den vorherigen Beispielen ist in die Leitung 29 der Absperrhahn 29a eingeschaltet.
Aus dem oberhalb des Kühlwas serbades 7 vorhandenen Gasreservoirraum kann das erzeugte Aeetylen durch die Leitung 19, den Absperrhahn 19a, eine Rücksehlag- sieherung 42 und den Sehlauchliahn 23 ent nommen werden.
Der besehriebene Acetvlene-zeuger ist. so wohl zum manuellen periodischen Einfüllen des Entwicklungswassers durch den Hals 31 als auch zum Ansehluss an eine Druckwasser leitung eingerichtet. Die Mittel, die den An schluss an eine Wasserleitung ermöglichen, sind in Fig. 6 durch den Hals 31 des Gefässes 33 der Sieht entzogen.
Wenn die Hähne 25a und 29a, vor dein Öffnen des Wassergefässes 33 jeweils geschlossen werden, so tritt beim Nachfüllen des Ent-%vieklungswassers prak- tiscli keine Luft weder zur Entwicklungs schublade 3 noch in den Casreservoirrauni ein.
Acetylene Producers. The present invention relates to an acetylene generator with at least one container for a carbide charge and with a dependence on the water supply to the carbide. from the gas pressure of the Ace generated automatically regulating valve.
Compared to known acetylene generators of this type, the subject matter of the invention differs in that a storage vessel is provided for the development water, which vessel is set up both for an automatic supply of the development water from a water pipe and for manual filling of the development water, and that means are present which, in the latter case, allow the development water to be refilled without interrupting the gas discharge option and without air entering the development container and the gas reservoir space.
Embodiments of the subject matter of the invention are shown semi-schematically in the accompanying drawings. It shows Fig. 1 the front view of the acetylene generator according to the first embodiment, partially in section along the line II in Fig. 2, Fig. 2 is a longitudinal section through the acetylene generator according to the line II-II in Fig. 1, Fig. 3 a part of the acetylene generator in side view, FIG. 4 a detail of the acetylene generator in partial longitudinal section, FIG. 5 on a smaller scale a mobile acetylene generator in side view and FIG. 6 another embodiment of the acetylene generator in longitudinal section.
1 with a cylindrical container is designated in Fig.l to 3 of the drawing, the longitudinal axis of which is arranged horizontally and which is supported on frame parts lcs. From one end of the container 6 two tubes 2 are installed parallel to the longitudinal axis of the container 1. in this, namely in the lower half of the container 1. The two tubes 2 are side by side and protrude with one end over the respective end wall of the container 1 out, while the other end of the tubes is inside the container 1 and is closed. These tubes 2 are used to accommodate a development drawer 3, which can be inserted from the outer end of the tube 2 concerned.
According to FIGS. 1 and 2, the drawers are open at the top and divided in their longitudinal direction by several vertical partitions 3a into compartments into which carbide can be filled. The height of the partitions 3a. decreases towards the back of the drawers.
The tubes 2 are releasably closed at their outer end with the interposition of sealing rings 37 with the help of a cover 27, which is connected to the container 1 by a hinge 27a and is hermetically attached to the container by means of an associated locking bracket 28 and a clamping screw 28a The face of the pipe 2 concerned can be pressed. A pipe 5 for discharging the evolved gas opens into each of the pipes 2 at the top, only one of which is visible in FIG. 2.
The gas lines 5 rise inside the container 1 up to the same towering dome 4, which is sealed gas-tight at the top by a cover 4a with the help of a locking bracket 10 with associated clamping screw. A check valve 6 is installed near the top and open end of the gas lines 5. Before commissioning, with the cover 4a removed, a water bath 7 is filled into the container 1 through the dome 4 up to the level of a water level control tap 11, which is approximately at the level of the longitudinal axis of the container 1. Then the tubes 2 are inside the container 1 completely from the water bath 7 to give, which is used for cooling.
On the underside of the container 1 a closed by a screw drain nozzle 24 is seen before, through which, if necessary, the What serbad 7 can be drained again.
A storage vessel 33 for the developing water is arranged laterally above the container 1. According to FIG. 4, this water vessel has a cylindrical shape and lies parallel to the longitudinal axis of the container 1. In one end wall of the vessel 3, a pipe 29 opens at the top, which with the free space above the level of the water bath 7, which serves as a gas reservoir space, is connected. A shut-off element 29a is connected to line 29. At the same end wall of the water vessel 33, a pipe 25 opens out at the bottom, into which a shut-off valve 25a and a control valve 30 are installed. The latter is designed in such a way that the flow cross section itself is actively changed as a function of the pressure of the inflowing medium so that the flow cross section decreases with increasing pressure and vice versa.
Such valves are known per se; their valve body is under the influence of both a spring and a membrane acted upon by the incoming medium. After the control valve 30, the line 25 branches off via two control valves 9a and 9b into two lines 26a and 26b, which open into the tubes 2 above the foremost compartment of the drawers 3. A safety valve 13 and a manometer 12 are connected to each of the two branch lines 26a and 26b), as well as a pressure relief valve 8a or 8b, which is normally closed.
The water vessel 33 has a filler neck 31 which can be hermetically closed by means of a cover 32 by means of an associated Versehlnssbügel, through which the water required for ethylene production can be manually filled up to the level of a water level control cock 11a, which is lower than the mouth of the line 29 and higher than the mouth of the line 25 is located. Furthermore, the water vessel 33 has a valve 15 controlled by a float 14, which can be connected to a water line via a pressure reducing valve 16, a shut-off valve 34 and a check valve 35 for the automatic supply of the water drainage.
According to Figure 3, a pipe 19, in which a shut-off valve 19a is switched on, leads from the gas reservoir space above the What serbad 7 to a so-called water template forming upright cylindrical container 20, which is through a tap 22 to a water level control cock '1 with water is filled. The acetylene can be removed from the upper part of the water storage container 20 via a gas pressure regulator 18 and a connection tap 23. To enable the water to be emptied from the container 20, the same is provided with a drain cock 36 below.
The pressure of the ethylene present in the reservoir can be read on a manometer 17, which is connected to the upper part of the container 1.
The described jet generator works as follows: Assume that the storage vessel 33 for the development water is connected to a pressurized water line via the non-return valve 35. The water then passes through the valve 15 into the water vessel 33 until the valve is closed by the rising swimmer. Before the start-up, the drawers 3 are filled with granular carbide and then the lid 27 is hermetically closed. Then you open the taps 25a and 29a.
From the vessel 33, water now flows through the line 25 to the control valve 30 and to the control valves 9a and 9b, which were previously closed. For example, if the contents of the right drawer 3 are to be gassed first, the tap 9a is opened, through which the water now reaches the foremost compartment of this drawer. The relief cocks 8a and 8b are closed here. The acetylene that is now developing rises through the gas line 5 into the gas reserve space above the cooling water bath 7 and through line 29 also into the free space in the water container 33. The increasing pressure of the gas is transmitted through the water supply line 25 to the control valve 30, which automatically closes more and more when the pressure rises, thereby preventing the water supply to the carbide.
In this way, a certain pressure of the acetylene is automatically set, which is kept constant by regulating the water supply. The control valve 30 can be set to any operating pressure between 0 and 1 atmosphere overpressure. After opening the taps 19a and 23, the ethylene can be withdrawn through the water seal through the reservoir space. When the development water is consumed, the float 14 sinks in the vessel 33, where the valve 15 opens again and new water flows in from the line, as long as the gas pressure is not so great that it closes the reducing valve 16. Operation is thus completely automatic and continuous until the contents of the right drawer are completely gasified. The latter can be noticed in the holding off of the pipe 2 in question.
If this is the case, the control valve 9a is closed and the other drawer 3 is put into operation by opening the other control valve 9a. The contents of the first drawer can now be loaded again. To do this, first open the relief valve 8a in order to compensate for the excess pressure still present inside the pipe 2 in question. This is possible because, because of the check valve 6 in the gas line 5, no acetylene can flow back from the container 1 into the storage compartment. Then the lid 27 is opened, the drawer is removed, the slag is removed and a new carbide charge is filled.
After reinserting the drawer and closing the lid 27, the Ent relief valve 8a is closed again. The right gas development drawer is now ready for operation again. and can continue gassing while the left drawer is new. be sent. In this way, uninterrupted gas generation is possible.
If there is no pressurized water line available that could be used to automatically feed the water vessel 33, uninterrupted operation of the apparatus is still possible. The development water is then manually through the filler neck 31, and advantageously periodically, is filled. After the apparatus is already in operation, the procedure is as follows: Before removing the cover 32, the taps 25a and 29a are closed, and the water vessel 33 is completely isolated from the rest of the apparatus.
The inside of the vessel 33 is relieved of the excess pressure that still prevails through the water level control valve 11a. The water can then be refilled through the nozzle 31 up to the level of the control tap 11a. After closing the filling opening and the control valve lla opens. the two taps 25a and 29a ..
The content of the water container 33 is preferably so large that at least one or both of the drawer fillings can be gasified until a refilling of the development water is necessary again.
That way is. Even with manual periodic refilling of the water, it is possible to maintain the acetylene reserve and to continuously dispense acetylene because, due to the presence of taps 25a and 29a, practically no gas escapes when the water is refilled and no air can penetrate into the gas reservoir or the development drawer can.
The cooling water bath 7 is completely separated from the development water and only needs to be renewed or checked at long intervals. The same applies to the water in the water storage tank 20. Here, however, for safety reasons, the water should be checked and refilled at shorter intervals, for example daily. The latter is done with the gas tap 19a closed through the filler tap 22 with the water level control tap 21 open.
The illustrated and described design of the acetylene generator allows a large load capacity with relatively small external dimensions of the apparatus. The same can therefore advantageously also be designed as a transportable unit, for which purpose it can be provided with a chassis. In such a generator, the frame parts 1a rest according to FIG. 5. on a frame 38 which is provided with two wheels 39 and two parking supports 40 and is connected to a preferably bow-shaped handle 41. In this version, the acetylene generator can be driven by hand. According to a variant not shown, however, it could also be built as a trailer vehicle for automobiles, which makes the use of the apparatus for assembly purposes, repairs, etc. very suitable.
According to non-illustrated variants of the two described exemplary embodiments, only a single container in the form of a drawer for a carbide charge can be provided, in which case the two control valves 9na and 9b and the branch lines 26a and 26b are of course not present, but the water supply line 25 opens directly into the Rolhr 2 receiving the drawer.
6 shows an embodiment of the acetylene generator in which the container 1 is designed as an upright cylinder. In the suntern half of the container 1, a single tube 2 for receiving a drawer 3 for the carbide load is installed horizontally and again surrounded by a cooling water bath 7, dlas is filled up to the level of a water level control valve 11 in the Behäl ter 1 and in this example can be drained through the nozzle 24 if necessary. As in the previous examples, the end of the raw res 2 protruding from the container 1 is releasably closed with the aid of a cover 27. The water vessel 33 for the developing water is built into the upper part of the cylindrical Behäl age 1 and only protrudes through the wall of the container 1 with a neck 31 closed by the filler cap 32.
From the water vessel, the line 25 leads partly inside the container 1 and partly outside the same into the sub-drawer 3 containing pipe 2, with the part of the line 25 extending outside the container, the shut-off valve 25R and the automatic pressure control valve 30 are installed . From the pipe 2 rises in the interior of the container 1, the gas line 5, which is provided at its upper end with a Rüelksehlagventil 6, back to a dome 4, from which a pipe line 29 leads into the neck 31 of the water vessel 33. As in the previous examples, the shut-off valve 29a is switched on in the line 29.
From the gas reservoir space above the cooling water bath 7, the ethylene generated can be taken through the line 19, the shut-off valve 19a, a back-pressure sensor 42 and the hose liner 23.
The Acetvlene generator described is. set up for manual periodic filling of the development water through the neck 31 as well as for connection to a pressurized water line. The means that enable connection to a water pipe are deprived of sight in FIG. 6 through the neck 31 of the vessel 33.
If the taps 25a and 29a are each closed before the water container 33 is opened, practically no air enters either the development drawer 3 or the casreservoir space when the de-vieklungswassers are refilled.