Anlage zur Eiserzeugung.
EMI0001.0001
1)ie. <SEP> Erfindung <SEP> bezieht. <SEP> sieh <SEP> auf <SEP> eine <SEP> I?,is erzeugungsanlage <SEP> mit <SEP> mindestens <SEP> einer <SEP> ste hend <SEP> in <SEP> einen <SEP> Verdampferraunr <SEP> eingebauten
<tb> Eiszelle <SEP> zur <SEP> Aufnahme <SEP> von <SEP> Flüssigkeit, <SEP> die
<tb> dureh <SEP> Verdampfen <SEP> eines <SEP> in <SEP> den <SEP> Verdanrpfer raum <SEP> eingeführten <SEP> Kühlmittels <SEP> zu <SEP> einem <SEP> Eis hloek <SEP> grefroren <SEP> wird.
<tb>
Diese <SEP> Anlage <SEP> ist <SEP> dadureh <SEP> gekennzeielrnet,
<tb> dass <SEP> die <SEP> Zelle <SEP> einen <SEP> mit <SEP> eine <SEP> waa-reehte <SEP> Aehse
<tb> versehwenkbaren <SEP> Boden <SEP> und <SEP> ein <SEP> R.üekhol organ <SEP> besitzt, <SEP> das <SEP> den <SEP> Boden <SEP> in <SEP> @eh@iessstel lung <SEP> zii <SEP> halten <SEP> bestrebt <SEP> ist, <SEP> jedoeh <SEP> unter <SEP> dem
<tb> Gewieht <SEP> des <SEP> I#',isliloekes <SEP> naeligibt, <SEP> wenn <SEP> dieser
<tb> dureli <SEP> Abtanen <SEP> von <SEP> der <SEP> Zellwand <SEP> abgelöst <SEP> ist.
<tb>
l:in <SEP> Vorteil <SEP> der <SEP> Erfindun- <SEP> besteht <SEP> darin,
<tb> dass <SEP> sie <SEP> in <SEP> einfaeher <SEP> Weise <SEP> eine <SEP> vollautoma tisehe <SEP> 1)tirelthildung- <SEP> der <SEP> Eiserzeugungsanlage
<tb> gestattet.
<tb>
Ein <SEP> A11sführung:sbeispiel <SEP> des <SEP> Erfindungs gegenstandes <SEP> ist <SEP> seheinatiseli <SEP> in <SEP> der <SEP> beigefü teil <SEP> Zeiehnung <SEP> dargestellt.
<tb>
Diese <SEP> zeigt <SEP> in <SEP> Endansieht <SEP> eine <SEP> Gefrierbat terie, <SEP> in <SEP> der <SEP> eine <SEP> grössere <SEP> Anzahl <SEP> von <SEP> Zellen
<tb> in <SEP> zwei <SEP> parallelen <SEP> Reihen <SEP> 1, <SEP> '.? <SEP> angeordnet
<tb> sind. <SEP> Yraktisehe <SEP> Versrehe <SEP> haben <SEP> gezeigt., <SEP> dass
<tb> eine <SEP> Batterie <SEP> vorteilhaft <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> zwölf
<tb> Zellen <SEP> riinfassen <SEP> kann. <SEP> Zur <SEP> besseren <SEP> Erläute rung <SEP> der <SEP> Erfindung <SEP> sind <SEP> die <SEP> beiden <SEP> Zellrei hen <SEP> 1mid <SEP> ? <SEP> in <SEP> zwei <SEP> versehiedenen <SEP> Zeitpunk ten <SEP> des <SEP> Gefriervorganges <SEP> gezeigt.
<SEP> In <SEP> Wirklieh keit <SEP> ist <SEP> es <SEP> zweekniässig, <SEP> alle <SEP> Zellen <SEP> der <SEP> glei ehen <SEP> Batterie <SEP> den <SEP> Gefriervorgang <SEP> gleiehzeitig
<tb> ilttrehlaul'c,n <SEP> zii <SEP> lassen. An jeder Zelle ist an einem waagreehten Seharnier 3 ein sehwenkbarer Boden 4- ange ordnet.
Dieser ist mit einem ('fe1engewieht versehen, welehes ihn in Sehliessstellung- zu heben bzw. zu halten traehtet. Alle Zellen einer Batterie sind in ein Gehäuse eingebaut, das als Verdampfer in den Kreislauf einer Kühlanlage eingesehaltet und zweekmässig von einer Isoliersehieht uinlyel-)en ist.
Die Zulei tung für das verflüssigte Kühlmittel befindet sieb im Unterteil der Anlaue und ist. dureh das Rohr 7 an#g-edeutet. Die Ableitung- R ist im Oberteil vorgesehen. Irr normalen Betriebe wird das verdampfte Kühlmittel dureh die Leitung 8 von einem Kompresse # abgesaugt.
Beim -#,btativorgang dagegen wird das warme verdielitete Kühlmittel vom Auslass des Kom pressors dui-eli die Leitung l# in den Verdamp fer 6 eingelassen und wärmt diesen auf, um danaeh dureh die Leitur < ,- i wieder abzuflie ssen.
Die Zellen werden ans Behältern 9 mit Wasser ;gespeist. Diese können zum Beispiel so bemessen sein, dass sie rieht mehr als das zti einer Füllur- der Zelle benötigte Wasser enthalten, oder sie können mit -Niveaureglern versehen sein, die den Wasserzulauf nur so weit zulassen, wie er für eine Zellenfüllung ausreieht. Jede Zelle hat an ihrem abnehnn- baren Deekel 10 einem Ansehlussstutzen 11.
Dieser ist mittels eines Gumrnisehlauebes 12 mit der Ausflussleitung 13 des Wasserbeliäl- ters verbunden, in weleher sieb ein Ventil oder eine Klappe 14 befindet. In einer Zelle, bei- spielsweise in einer der Zellen '', befindet, sieh ein Thermostat 15, der ein elektrisches Sehalt werk steuert. Der Thermostat ist etwa in der Mittelachse der Zelle etwas unterhalb der Ebene angeordnet, bis zii welcher der Eisblock durch Ausdehnung ansteigt.
Hier sammeln sich beim Gefrieren die im Wasser gelösten Salze, so dass an dieser Stelle der Gefrierpunkt des Wassers fortschreitend erniedrigt wird und sieh eine mit Wasser gefüllte, trieht.er- förmige Höhlung in dem entstehenden Eis block bildet, in welche der Thermostat ein taucht. Wenn hier die Temperatur auf einen vorbestimmten Wert gesunken ist, zum Bei spiel -1 C, so betätigt der Thermostat ein Umschaltventil 22, das in der Kühlmittellei- tung vorgesehen ist.
Beim Gefriervorgang ver bindet dieses Ventil die Leitung 8 mit, der Saugleitung des Kompressors. Wenn aber der Thermostat das Ventil 22 umsteuert, wird die Druckleitung des Kompressors mit der Lei tung 8 verbunden. Gleichzeitig wird die Lei tung 7, durch die im normalen Betrieb das kalte,verflüssigte Kühlmittel in den Verdamp fer fliesst, vom Kondensator abgeschaltet und mit einem Sammelgefäss verbunden.
Im Fa- brikbetrieb sind zweckmässigerweise mehrere Batterien an den gleichen Kühlmittelkreis an geschlossen, und ihre Betriebsphasen sind der art gegeneinander versetzt, dass der Kompres sor jeweils aus mindestens einer Batterie mit verdampftem Kühlmittel gespeist wird, das er zum Abtauen in den Verdampfer einer andern Batterie schickt.
An der Aussenseite der Batterie ist ein Anschlagselia.lter 16 vorgesehen, gegen den beim Aufstossen des Bodens 4 das Gegen gewicht 5 anschlägt (Zelle 1). Dieser Schalter liegt gleichfalls in einem Steuerkreis zur Be tätigung des Umschaltventils 22 und ist, dazu bestimmt, das Ventil 22 in seine Normalstel lung zurückzuführen, in der die Verdampfung des Kühlmittels iiii Verdampfer 6 erfolgt.
Ein weiterer Thermostat. 17 ist in unmit telbarer Nachbarschaft des Bodens der Zelle angebracht. Dieser Thermostat steuert. mittels eines Reglers 33 die Wasserleitungsventile 14 derart, dass diese beim Wiederanlassen des Gefriervorganges nach. dem Abtauen durch die Temperaturerniedrigiin- in der Umgebung des Thermostates 17 geöffnet werden. Die Ventile 14 werden durch eine nicht darge stellte, zum Beispiel durch einen Schwimmer betätigte Vorrichtung, automatisch geschlos sen, sobald der Wasserstand in den Zellen die erforderliche Höhe erreicht hat..
Unterhalb der Batterie sind Rutschen 1: vorgesehen, welche die aus den Zellen heraus fallenden Eisblöcke auffan -en und auf die Tische 19 führen, wo sie gegen einen federn den Anschlag 20 anlaufen. In den Rutschen 18 können federnde Klappen 21 vorgesehen werden, die von dem Eisblock bei seinem Durchgang in entsprechende Ausnehniungen der Rutsche zurück-edrüekt werden und sei nen Fall bremsen.
Die beschriebene Anlage arbeitet wie folgt Zu Beginn der Arbeit liegen die Böden durch die Wirkung des Gegengewichtes am Unterteil der Zellen an. Sobald das Kühlmit tel eingelassen und zur Verdampfung ge bracht wird, frieren die Böden an die Zellen an, sei es, da.ss sieh noch Feuchtigkeit auf ihnen befindet, sei es, dass die infolge des An sprechen" des Thermostates zufliessenden er sten enteile des frischen Wassers dies bewir ken. Die Zellen werden mit Wasser bis zii einer Höhe gefüllt, die etwa um einen Zehntel geringer ist als die schliesslich vom Eisblock erreichte Höhe.
Die hierfür benötigte NVasser- inenge ist in dem jeder Zelle zugeordneten Behälter 9 vorbereitet. und, sobald diese Menge in die Zellen ausgeflossen ist, werden die Ventile 1.4 wieder geschlossen. Im Anschluss daran kann eine andere automatische Steue rung die Nachfüllung der Behälter 9 in Gang setzen, die ihrerseits in bekannter Weise wie der abgestellt wird, z. B. mittels Schwimmer ventil, sobald die gewünschte Füllhöhe ei- reicht ist.
Wenn der Block durchgefroren ist und die Temperatur in dem Wassertrichter im Ober teil des Blockes auf die Temperatur sinkt, au 1' die der Thermostat 15 eingestellt. ist, tritt die ser in Tätigkeit und steuert. das Umschaltven til 22 um, wodurch der Gefriervorgang unter- brochen wird. In dieser Unisehaltstellung wird nun vom Kompressor her warmes Kühlmittel durch die Leitung 8 in den Verdampferraum eingeführt und das in dem letzteren noch vor handene flüssige Kühlmittel durch die Lei tung 7 in das Sammelgefäss abgeleitet.
Der Verdampfer wird dadurch aufgewärmt und der Eisblock wird abgetaut, so dass er sich nach kurzer Zeit von den Zellenwänden und dem Boden ablöst und durch sein Eigen gewicht den Boden aufstösst (vgl. Zelle 1). Der Block fällt auf die Rutsche 18 und bleibt am Anschlag 20 liegen. Beim Aufschwingen hat das Gegengewicht 5 den Schalter 16 be tätigt, wodurch der Abtauvorgang unterbro chen und ein neuer Gefriervorgang eingelei tet wird. Der Boden, der alsbald nach dem Durchgang des Eisblockes wieder in seine Schliessstellung zurückgeschwungen ist, friert erneut an der Zelle an, der Thermostat 17 tritt wieder in Tätigkeit, und ein neuer Ar beitsgang beginnt.
Die vorstehend beschriebene automatische Schaltanlage kann sowohl für einzelne Zellen wie für ganze Batterien benutzt werden. Beim Batteriebetrieb wird es ini allgemeinen ausrei chen, für eine ganze Batterie je nur einen Thermostat 15, einen Thermostat 1.7 und einen Schalter 1.6 anzuordnen, deren Betätigung sich auf alle Zellen der Batterie auswirkt.
Im Rahmen der Erfindung lassen sich viele Xnderungen an der als Beispiel beschriebenen Ausführungsform vornehmen. Zum Beispiel kann das Gegengewicht 5 durch eine Feder ersetzt werden. In diesem Fall ist am Boden 4 ein besonderer Anschlag für die Betätigung des Schalters 16 vorzusehen. Für gewisse Vor gänge kann auch Zeitschaltung an die Stelle der thermostatischen Regelung treten, zum Beispiel für die Schliessung der Ventile oder Klappen in der Wasserzuleitung, da unter gleichbleibenden Druckbedingungen der Aus fluss gleicher Wassermengen stets gleiche Zeit erfordert. Auch die Beendigung des Abtau- vorganges könnte durch Zeitschalter erfol gen.
Grundsätzlich lässt eine Eisanlage, deren Eiszellen mit schwenkbaren Böden versehen ist, eine vollautomatische Betätigung durch Steuerorgane der verschiedensten Art. zu, da die Eisblöeke durch ihr Eigengewicht die Zel len verlassen und die Böden sofort nach dem Herausfallen freigeben, so dass die Anlage alsbald wieder anlaufen kann. Die Erfindung ist daher, soweit die mit Eiszellen mit. schwenkbaren Böden versehenen Anlagen überhaupt vollautomatisch ausgebildet sind, nicht auf die Auswahl bestimmter thermosta- tischer, durch Zeitablauf wirkender oder an derer Steuerorgane beschränkt.