CH287223A - Verfahren zur Herstellung von Kopolymeren mit vorausbestimmter Zusammensetzung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kopolymeren mit vorausbestimmter Zusammensetzung.

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CH287223A
CH287223A CH287223DA CH287223A CH 287223 A CH287223 A CH 287223A CH 287223D A CH287223D A CH 287223DA CH 287223 A CH287223 A CH 287223A
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Description


  Verfahren zur Herstellung von     Kopolymeren    mit vorausbestimmter Zusammensetzung.    Ein durch     Kopolymerisation    nach den  bekannten Verfahren erhaltenes Produkt be  steht gewöhnlich     aus    Makromolekülen von  sehr verschiedener Zusammensetzung.     Kopoly-          mere,    welche aus Makromolekülen mit     prak-          tiseb    gleichmässiger Zusammensetzung be  stehen, können nach der Schweiz. Patentschrift  Nr. 264611 hergestellt werden.

   Bei     diesemVer-          fahren    beginnt man mit einem Gemisch eines  Teils der zu polymerisierenden     Mononiere    in  einem Verhältnis, welches von dem des ge  wünschten     Kopolymers    abweicht, aber derart  eingestellt ist, dass das gebildete     Kopolymer     die erforderliche     Zusammensetzun-    besitzt;

    während des Verlaufs der     Kopoly        merisation     wird das erwähnte Verhältnis durch Zugabe  aller     Monomerbestandteile    konstant oder  praktisch konstant gehalten, während in be  sondern Fällen auch die     absoluten    Werte der       Monomerkonzentration    konstant oder an  nähernd konstant gehalten werden.  



       (Temenst < 3nd    des     vorliegenden    Patentes ist  nun ein Verfahren zur Herstellung von     Kopo-          lymeren    mit vorausbestimmter Zusammen  setzung aus Gemischen von     mindestens    zwei       Mononieren,    in welchen das Verhältnis der       Mononiere    von dem     Verhältnis,    in dem die       Monomcre    zu dem gewünschten     Kopolymer     polymerisieren, abweicht, wobei die     Mononiere     kontinuierlich oder absatzweise dein, zugeführt werden, das dadurch gekenn  zeichnet ist,

   dass die     Monoinere        iin        konstanten     Verhältnis zueinander in den     Reaktionsraum       geführt werden und die     Zuführungsgeschwin.          digkeit    der     Monomere    derart geregelt wird;  dass eine bestimmte physikalische     Eigenschaft;     welche bei dem Reaktionsgemisch beobachtet  wird, praktisch konstant bleibt.  



  Die Erfindung     ist    hauptsächlich in solchen  Fällen von Bedeutung, in welchen die     Kopo-          lymerisation    ununterbrochen durchgeführt  wird. In diesen Fällen werden alle die Mono  mere, welche an der     Kopolymerisation    teil  nehmen, und ausserdem andere Komponenten  des Reaktionsgemisches, wie etwaige Ver  dünnungsmittel und bzw. oder Katalysatoren,  dein     Reaktionsraum    zugeführt, und gleich  zeitig wird ein Teil des Reaktionsgemisches,  also sowohl     Kopolymere    als auch nicht um  gewandelte Mononiere und andere Komponen  ten, kontinuierlich oder absatzweise aus dem       Reaktionsr        aum    abgeführt.

   In besonderen  Fällen kann auch eine gewisse Menge des her  zustellenden     Kopolymers    zugesetzt werden.  



  Die Zugabe von     Monomer    und etwaigen  sonstigen Komponenten des Reaktionsge  misches erfolgt vorzugsweise, nachdem die zu  zusetzenden Komponenten miteinander ver  mischt worden sind. Die Zugabe erfolgt dann  also in Form. eines unveränderlichen Ge  misches.  



  Wenn ein Ansatz     eine,-,        Gemisches,    in  welchem zwei oder mehr Mononiere in einem       gewissen    Verhältnis vorliegen, polymerisiert  wird, und das     Verhältnis,    in welchem sich die       Monomereinheiten    zu Polymeren verbinden,      von dein erstgenannten Verhältnis abweicht,  ergibt sich die Tendenz, dass das     Verhältnis,    in  welchem die     Monomere    als solche im Gemisch  vorliegen, sich ändert. Eine bekannte Mass  nahme, um das genaue Verhältnis wieder her  zustellen, bestand im Zusetzen einer Kompo  nente des Reaktionsgemisches, deren Menge  unzureichend wurde.

   Erfindungsgemäss wird  jedoch das genaue Verhältnis wieder her  gestellt durch Zugabe der     Monomere    in einem  festen Verhältnis.  



  Die physikalische Eigenschaft, auf deren       Überwachung    die Einstellung erfindungs  gemäss beruht,     ist    beispielsweise das spezi  fische Gewicht, die Dampfspannung oder der       Brechungsindex    des Reaktionsgemisches.  



  Der Kontrolluv     ert    zeigt eine     uni    so deut  lichere Abweichung, je mehr das Verhältnis.  in dem die     Monomere    in das     Kopolymer    auf  genommen werden, von dem Verhältnis der       Monomere    im     Reaktionsgemisch    abweicht.

    Weiterhin     ist    es klar, dass eine physikalische       Eigenschaft    gewählt werden     muss;    deren Wert,       mindestens    bei dein Verhältnis der Bestand  teile, welches bei der     durchgeführten        Poly-          merisation    auftritt, unter dem Einfluss von       Verschiebungen    im Verhältnis der Reaktions  komponenten sich in     ausreichendem    Masse  ändert.

   Es ist auch erforderlich, dass die       Kurve,    welche den Verlauf der     physikalischen     Eigenschaft als     Funktion    des     Verhältnisses     der Komponenten anzeigt, in der Nähe der zu       überwachenden        Verhältnisse    der Komponen  ten kein     Minimum    oder     Maximum    aufweist.

    Man braucht den absoluten Wert der physika  lischen Eigenschaft für .die verschiedenen Ge  mische nicht     zii    kennen; es genügt, ein An  zeichen zu haben,     aus    welchem geschlossen  werden kann, dass der Wert der     physikalischen     Eigenschaft und damit das Verhältnis der  Komponenten im Gemisch der     Monomere    ent  weder abnimmt, zunimmt oder     gleiehbleibt.     



  Eine besonders wertvolle Anwendung der  Erfindung ist diejenige, bei welcher vorzugs  weise ein homogenes Reaktionsgemisch unter       P;üekfltiss    kocht und die Regelung auf der  Beobachtung der Temperatur der siedenden       Flüssigkeit    beruht.     Dieses    Verfahren der Ein-         stellung    wird bei dem unten erwähnten Bei  spiel zur Herstellung von     Kopoly        ineren    von  niedrigem     Molgewicht        verwendet;    es kann  aber auch in andern Fällen     angewendet     werden.  



  Wenn die     Molgewichte    der     Kopolyinere     niedrig sind (zum Beispiel unter 3000), erhält  man kein Produkt, dessen     31al,:romoleküle    alle       aus    den     monomeren    Molekülen im gleichen  Verhältnis     ztisaminengesetzt    sind.

   wenn     hn          Reaktionsgemisch    gleichbleibende Bedingun  gen     aufrechterhalten        werden.        Gleichförmig-          keit    des Produktes wird jedoch in dem Sinne  erzielt, dass     Makromoleküle,    die in     einem        be-          st.immten    Verhältnis der     monomeren    Moleküle  gebildet: werden, dauernd denselben Prozent  anteil des gebildeten     Produktes    ausmachen,  wenn die     Polymerisation    fortschreitet.

   Die  Anteile der verschiedenen Arten von Makro  molekülen im     Produkt,        bleiben    demnach  praktisch gleich. Ausserdem hat das Produkt  einen viel höheren Gehalt an gewissen Makro  molekülen als an andern.  



  Die Temperatur     des        sielenden        Reaktions-          emisches    wird in     diesem    Falle sowohl     durch     das Verhältnis von Polymer zu     Monomer    als       auch    durch das Verhältnis der     Monoinere     untereinander     bestimmt.    Die     Regelung    des       Prozesses    besteht. in einer Erhöhung der     Zu-          fuhrgeschwindi;

  ,heit    von     Monomer,        wenn    die  Temperatur des siedenden     Reaktionsgeniisehes     gestiegen ist.,     Lind    in einer Verringerung der  Zufuhr     geschwindigkeit    von     llonomer,    wenn  die Temperatur des siedenden     Reaktionsge-          misches        gesunken    ist.. Auf diese Weise kann  man erzielen, dass die Temperatur der Reak  tionsflüssigkeit nur wenig um die Temperatur  schwankt, welche. als normal betrachtet wer  den muss.  



       Aus    Gründen der Einfachheit ist im vor  stehenden Absatz der Einfluss des Druckes  nicht     erwähnt    worden.      -cim    der     Dimek    sich  während der Durchführung der K     opoly        meri-          sation        ändert,        muss    die als normal betrachtete  Temperatur in     Übereinstimmung    mit der       Druckänderung    korrigiert werden.  



  Bei der vorliegenden     Ausführungsform    der  Erfindung, bei welcher die Temperatur der      siedenden     Reaktionsflüssigkeit        praktiseli    kon  stant gehalten wird, kann unter     atmosphäri--          sehein,    erhöhtem oder erniedrigtem Druck ge  arbeitet werden.  



  Während die     Zttfuhrgesehwiiidigkeit     schwankt., kann die     CTeschwindigkeit,    mit     wel-.     eher das Reaktionsgemisch abgeführt     wird,     unverändert bleiben. Man kann aber auch  gleichzeitig die     Abführungsgeschwindigkeit     ändern, zum Beispiel. indem man das Volumen  des Reaktionsgemisches auf     einem    bestimmten  Wert hält, während die     Zufuhrgeschwindig-          keit    geändert, wird.    <I>Beispiel:</I>       Alus        Styrol    und     Methylmethacrylat    werden       l,#opolyniere    hergestellt.

   Die     Poly        nierisation     wird in einem Behälter mit. einem     Rüekfluss-          kühler,    einer     Zufuhrleitung    für die     Monomere     und einem     Auslass    durchgeführt. Wenn die  Arbeitsbedingungen konstant bleiben, enthält  das Gefäss ein Gemisch von     Monomeren    und  Polymer, welches bei einer bestimmten Tempe  ratur siedet. Diese Temperatur     kann    auf  einem in der     Flüssigkeit    befindlichen Thermo  meter abgelesen werden.

   Das Erhitzen wird  so geregelt,     dass    ein ständiger     Rückfluss    von       Kondensat    aus dem Kühler auftritt.     Ein    Ge  misch der     Monomere    mit.

   konstantem Ver  hältnis,     welehem        tert.        Butylperoxyd    ebenfalls  in     konstanter        Konzentration        zugesetzt.    ist,  wird durch die     Zufuhrleitung        zugegeben.    Die       Zuführungsgeschwindigkeit    wird so geregelt.,       (lass    der     Siedepunkt,    w     eleher    an sich als Er  gebnis der     Polyinerisation    steigende Tendenz  hat,     konstant.    gehalten wird.

   Die Geschwindig  keit der Abführung wird derjenigen der Zu  führung     gleichgehalten,    so dass :das Volumen       des        Reaktionsgemisches        inn    Behälter konstant  bleibt.  



  Zu Beginn, wenn das erforderliche     Poly        -          iner    noch nicht zur     Verfügung    steht, werden  die hier erwähnten gleichbleibenden Reak  tionsbedingungen in     folgenderWeise    aufrecht  erhalten: Es wird eine geringe Menge einer  Flüssigkeit mit einem hohen Siedepunkt, zum  Beispiel 20 g     I)ioctylphthalat,    mit einer ge  ringen Menge des Gemisches von     Mononieren       Lind Katalysator,     welches    später zugegeben  werden muss, wenn die gleichbleibenden Be  dingungen sieh eingestellt haben, in das Gefäss  eingeführt. Der Inhalt des Gefässes wird dann  auf den Siedepunkt erhitzt.

   Wenn der Siede  punkt unter der Temperatur liegt, welche bei  den gleichbleibenden     Arbeitsbedingun        o-en    er  forderlich ist, wird das Sieden     fortgesetzt,    bis  der Siedepunkt     zii    dieser Temperatur ange  stiegen ist. Wenn die Temperatur, die bei den       gleiehbleibenden    Bedingungen erforderlich ist,  überschritten wird, wird eine weitere Menge  des Gemisches aus     Monomeren    und Katalysa  tor zugesetzt, um den     Siedepunkt    auf diese  Temperatur zu erniedrigen.

   Das     C-reniiseh    aus       Monomeren    und Katalysator wird dann mit  solcher     Geschwindigkeit        zugegeben,    dass der  Siedepunkt konstant bleibt. Wenn sieh der  Inhalt. des Gefässes auf     diese        Weise    auf ein       Mehrfaehes    der ursprünglichen Menge des       I)ioctylphthalats        (beispielsweise    von 20 auf       2150        g)    vermehrt hat, wird die Abführung ein  geschaltet und das Volumen des     Gemisches        uni     Gefäss weiterhin konstant gehalten.

   In der       Zwischenzeit    hat sich hinsichtlich der durch  schnittlichen Menge, in welcher sich die     monö-          ineren    Moleküle pro Zeiteinheit zu Polymeren  vereinigen, eine graduelle Verschiebung er  geben.. Dieses     durchsehnittliche        Verhältnis     nähert sieh allmählich dem Verhältnis, in       welehem    die     llonomere    zugesetzt werden. Das       I)ioety        lphtlialat        und    .das anfänglich gebildete       Kopolymer    werden allmählich abgeführt.  



  Aus dem     Reaktionsgemiseh,    welches nach       Binstellum,    der     gleiehbleibenden    Bedingungen  anfällt, wird das     Kopolynier    durch Ab  destillieren des nichtumgesetzten     Monomers     gewonnen.  



       Die    nachstehende Tabelle zeigt die     Er-          gebnisse    einiger in der beschriebenen     Weise          durchgeführter        Kopolymerisationen.    Sie ent  hält das durchschnittliche     Molekularverhäl.t-          nis,    in welchem     Styrol    und     Methylmethacrylat     zu einer bestimmten Zeit, während welcher die       leichbleibenden        Arbeitsbedingungen    sich  eingestellt haben, zu     Kopolymeren    vereinigt  werden.

   Dies     ist    annähernd das gleiche Ver  hältnis wie dasjenige, in welchem die Mono-           mere    zugeführt werden. Bei den Versuchen  I. 2 und 3 wurde     ditert.        Butylperoxyd    als  Katalysator verwendet;

   bei Versuch 4 jedoch       Benzoylperoxyd.    Die Menge des Katalysators       betrug        in        jedem        Fall        1%,        gerechnet        auf        das     Gemisch der zugeführten     Monomere.    Die  Tabelle gibt weiter die Temperatur an, bei    welcher die     Kopoly        merisation        durchgeführt     wurde,

       sowie    das durchschnittliche     Mol-          gewicht    der Produkte und eine Beobachtung  über die Qualität einer Folie, die durch Auf  arbeiten das     Kopolymers    mit. einer gleichen  Menge     Polyvinylchlorid    auf der Walze bei  150 bis 160   hergestellt worden war.

    
EMI0004.0022     
  
    Nr. <SEP> Styrol- <SEP> Temperatur <SEP>  Q <SEP> Molgewicht <SEP> Qualität <SEP> der <SEP> Folie
<tb>  <U>Methvlmethacrylat</U>
<tb>  1 <SEP> 1:1 <SEP> 230 <SEP> 590 <SEP> spröde
<tb>  2 <SEP> 1:2 <SEP> 230 <SEP> 470 <SEP> klar <SEP> und <SEP> weich
<tb>  3 <SEP> 1:3 <SEP> 230 <SEP> 635 <SEP> steif
<tb>  4 <SEP> 1:2 <SEP> 150 <SEP> 1290 <SEP> klar, <SEP> etwas <SEP> weniger
<tb>  weich <SEP> als <SEP> Nr. <SEP> 2       Obwohl     also    alle     Kopolymere    nach der Ta  belle mit     Polyvinylchlorid    verarbeitet werden  konnten,     bestand    doch ein grosser Unterschied  in der Qualität der erhaltenen Folien.

   Das  Verhältnis     Styrol    zu     Methylmethacrylat    = 1:2  schien,     insbesondere    bei einem niedrigen Mole  hulargewicht, das beste zu sein.  



  Die Regelung der Zuführung auf Grund  der Angaben der     Überwachungseinrichtung     kann ganz automatisch erfolgen. Falls die im  Beispiel beschriebene Art der Kontrolle ver  wendet wird, kann man die Wirkung der       wechselnden    Temperatur auf den Widerstand  eines Metalldrahtes, welcher einen Teil einer       Wheatstonesehen    Brücke     darstellt,        ausnützen.     In den     Stromkreis    kann ein elektrisches oder  ein     Elektronenpotentiometer    eingeschaltet  werden, das mit einem     elektrischen,    pneuma  tischen oder     hydraulischen    Regelungssystem  verbunden     ist,

      welches eine Pumpe oder ein  Ventil in der Zuführungsleitung, durch welche  die Zuführung     erfolgt,    steuert. Die Vorrich  tung für die automatische Steuerung ist in  ihrer Anwendung für andere Zwecke bekannt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Kopoly- meren mit vorausbestimmter Zusammen Setzung aus einem Gemisch von mindestens zwei Monomeren, in welchem das Verhältnis der Monomere von dem Verhältnis, in dem die Monomere zu dem gewünschten Kopolymer polymerisieren, abweicht, wobei die Monomere kontinuierlich oder absatzweise dem Reaktions raum zugeführt werden,
    dadurch gekenn zeichnet, dass .die Monomere in konstantem Verhältnis zueinander in den Reaktionsraum geführt werden, und die Zuführungsgeschwin- digkeit der Monomere derart geregelt wird, dass eine bestimmte physikalische Eigenschaft, welche bei dem Reaktionsgemisch beobachtet. wird, praktisch konstant bleibt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, bei welchem die Kopolymerisation in einem homo genen Medium durchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Reaktionsgemisch in i, Reaktionsraum zum Sieden erhitzt wird, Lind, nachdem die Temperatur des siedenden Reaktionsgemisches gestiegen ist., die Cce- sehwindigkeit der Zufühtaing von Monomeren erhöht wird, während bei einem Absinken der ,
    genannten Temperatur diese Zuführungs- geschwindigkeit verringert wird. ?. Verfahren nach Patentanspruch Lind Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass die Geschwindigkeit, mit.
    welcher Mono- i inere zugeführt werden, automatisch geregelt wird, wobei die Regulier einriehtung durch eine Vorrichtung gesteuert wird, welche auf U derungen einer physikalischen Eigenschaft des Reaktionsgemisches anspricht. s
CH287223D 1949-07-26 1950-07-19 Verfahren zur Herstellung von Kopolymeren mit vorausbestimmter Zusammensetzung. CH287223A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3466269A (en) * 1958-05-16 1969-09-09 Plastugil Plastique Et Elastom Process for continuous mass polymerization of styrene and methyl methacrylate

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3466269A (en) * 1958-05-16 1969-09-09 Plastugil Plastique Et Elastom Process for continuous mass polymerization of styrene and methyl methacrylate

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