CH287226A - Verfahren zur Herstellung eines Säurebades zum Entrosten und Entzundern von Eisen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Säurebades zum Entrosten und Entzundern von Eisen.

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CH287226A
CH287226A CH287226DA CH287226A CH 287226 A CH287226 A CH 287226A CH 287226D A CH287226D A CH 287226DA CH 287226 A CH287226 A CH 287226A
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C23—COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23G—CLEANING OR DE-GREASING OF METALLIC MATERIAL BY CHEMICAL METHODS OTHER THAN ELECTROLYSIS
    • C23G1/00—Cleaning or pickling metallic material with solutions or molten salts
    • C23G1/02—Cleaning or pickling metallic material with solutions or molten salts with acid solutions
    • C23G1/04—Cleaning or pickling metallic material with solutions or molten salts with acid solutions using inhibitors
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Description


  <B>Verfahren zur Herstellung eines Säurebades zum</B>     Entrosten   <B>und</B>     Entzundern   <B>von Eisen.</B>    Bekanntlich können den     Entrostungs-    und       Eisenbeizsäuren    sogenannte     Inhibitoren    oder       Sparbeizzusätze    beigefügt werden, welche den  Zweck haben, den Angriff dieser Säuren auf  das reine Metall auf ein Minimum herabzu  setzen und dadurch eine     weitgreifende    Schädi  gung     desselben    zu verhindern.

   Durch     diese     Wirkung wird natürlich auch der Verbrauch  an Säure stark herabgesetzt und     das    ganze  Verfahren     ,dadurch        wirtschaftlicher    gestaltet.  



  Ein weiterer, grosser Vorteil der     Sparbeiz-          zusätze        besteht    darin, dass, infolge des     gerin-          gern    Angriffs der Säure auf das Metall die       Wasserstoffentwicklung    viel geringer     ist        aleg     ohne     Sparbeizzusatz,    so dass die gefürchtete,  sogenannte Wasserstoffhärte des     Eisens        prak-          tisch    kaum mehr auftritt.

   Ausserdem wird bei       Beizsäuren    mit     Sparbeizzivsatz    infolge der  geringeren     Gasentwicklung    (sogenanntes  Kochen des Bades) die Belästigung der  Arbeiter durch die sauren Dämpfe sehr stark  vermindert.  



       Als    Zusätze werden die     verschiedensten     Stoffe empfohlen. Bekannt ist zum Beispiel  eine Sparbeize, die     aus    Abfallsäuren, her  rührend aus der     Reinigung    der Mineralöle  und Paraffin mit Zusätzen von den     Chino-          linkern    enthaltenden     organischen    Verbindun  gen, besteht.

   Ein anderes im Handel erhält  liches Produkt     besteht.    aus säurelöslichen,  harzartigen     Kondensationsprodukten.        Als     wirksam haben sich auch die im     Rohanthracen     enthaltenen basischen     Verbindungen        erwiesen.     Eine andere     Arbeitsweise        besteht    darin, dass    den     Beizsäuren        Alkylthiazolinverbindungen          zugesetzt    werden.  



  Die bis jetzt     verwendeten    Sparbeizen  weisen zum Teil den Nachteil auf, dass auf  der     Badoberfläche    ölige Ausscheidungen her  umschwimmen, die an den gebeizten Gegen  ständen haftenbleiben und ein eventuelles       Weiterveredeln    (Verzinken usw.)     erschweren.     Zum Teil sind sie auch verhältnismässig wenig       wirksam,    so dass grosse Mengen zugesetzt wer  den     müssen,    was auch nicht     erwünscht    ist.  



  Es wurde nun gefunden, dass     basische     Farbstoffe, in geringer Menge den     Beizsäuren          zugesetzt,    eine ausserordentlich stark     passivie-          rende    Wirkung auf Eisen ausüben. Die  meisten derselben werden in den Färbereien  gebraucht und sind deshalb leicht erhältlich.  Ein Vorteil gegenüber den üblichen Zusätzen       zeigt        sich    darin, dass sie in den     Beizbädern     keine störenden Ausscheidungen hervorrufen.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft daher  ein Verfahren zur Herstellung eines Säure  bades zum Entrosten und     Entzundern    von       Eisen    mit Zusatz     eines        Schutzmittels    gegen  den Säureangriff des     Eisens,    dadurch gekenn  zeichnet, dass man     als    Schutzmittel basische  Farbstoffe     verwendet.     



  Aus nachstehenden Vergleichsversuchen  kann die     Wirksamkeit    weniger nach dem er  findungsgemässen     Verfahren    hergestellter  Säurebäder ersehen werden.     Eisenbleehstücke     wurden während 24 Stunden bei Zimmertem  peratur in 10     o/oige        Salzsäure    eingelegt, welche  die angeführten Farbstoffe gelöst enthielt,           und    nach dem Waschen und Trocknen der       Gewichtsverlust    (gelöstes Fe) bestimmt.

   Die  Prozente beziehen sich auf das fertige     Beizbad.     
EMI0002.0004     
  
    Farbstoff <SEP> gelöstes <SEP> Fe <SEP> pro <SEP> dm\-'
<tb>  1. <SEP> Ohne <SEP> Farbstoff <SEP> 12,4 <SEP> g
<tb>  2. <SEP> 0,005 <SEP> % <SEP> Brillantphosphin <SEP> 5G <SEP> conc. <SEP> 0,28 <SEP> g
<tb>  3. <SEP> 0,201/o <SEP> Brillantphosphin <SEP> R <SEP> conc. <SEP> 0,32 <SEP> g
<tb>  4. <SEP> 0,05% <SEP> Brillantphosphin <SEP> R <SEP> conc. <SEP> 0,48 <SEP> g
<tb>  5. <SEP> 0,05 <SEP> % <SEP> Rhodamin <SEP> B <SEP> 0,26 <SEP> g
<tb>  6. <SEP> <B>0,050/9</B> <SEP> Methy <SEP> lenblau <SEP> 0,35 <SEP> g
<tb>  7. <SEP> 0,05 <SEP> % <SEP> Malachitgrün <SEP> 0,28 <SEP> g
<tb>  B. <SEP> 0,05% <SEP> Rhodulinblau <SEP> 6G <SEP> 0,28 <SEP> g
<tb>  9. <SEP> 0,05% <SEP> Gallocyanin <SEP> 0,23 <SEP> g

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Säure bades zum Entrosten und Entzundern von Eisen mit Zusatz eines Sehutzmittels gegen den Säureangriff des Eisens, dadurch gekenn zeichnet, dass man als Schutzmittel basische Farbstoffe verwendet. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass basische Pyronin- farbstoffe zugesetzt werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Tripheny@methan- farbstoffe zugesetzt werden. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss Thiazolfarbstoffe zugesetzt werden. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Thiazinfarbstoffe zugesetzt werden. 5. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Oxazinfarbstoffe zugesetzt werden. 6. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Aeridinfarbstoffe zugesetzt werden.
CH287226D 1950-07-15 1950-07-15 Verfahren zur Herstellung eines Säurebades zum Entrosten und Entzundern von Eisen. CH287226A (de)

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