CH287358A - Verfahren zur Herstellung von Wärmeaustauschern und nach diesem Verfahren hergestellter Wärmeaustauscher. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Wärmeaustauschern und nach diesem Verfahren hergestellter Wärmeaustauscher.Info
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Description
<B>Verfahren zur Herstellung von</B> Wärmeaustauschern <B>und nach diesem Verfahren</B> hergestellter Wärmeaustauscher. Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver fahren zur Herstellung von Wärmeaus tauschern und einen nach diesem Verfahren hergestellten Wärmeaustauscher. Dabei ist vorausgesetzt, dass ein solcher Wärmeaus- tauscher ein von. Kältemitteln durchflossenes Röhrensystem und mindestens eine an einer Seite desselben anliegende Metallplatte zur Vergrösserung der Oberfläche besitzt.
Wärmeaustauscher ähnlicher Art werden vielfach als Verdampfer für Kühlschränke und ähnliche Kühleinrichtungen verwendet, da sie dank ihrer im Verhältnis zum Werk stoffaufwand grossen Oberfläche geringe Tem peraturdifferenzen zwischen Kältemittel und Kühlraumluft bzw. bei gleicher Kühlraum.. temperatur höhere Verdampfungsdrucke für das Kältemittel zulassen. Wenn der Platten verdampfer gleichzeitig die Wandung für den das Kühlgut aufnehmenden Behälter bildet, wird an Platz gespart; zudem ist das Behälter innere leichter zu reinigen.
Bei den bisher bekannten Herstellungsver fahren dieser Plattenverdampfer wird das in seine endgültige Form gebogene Rohr durch Lötung einzelner Stellen an die Platte ge heftet, worauf der ganze Verdampfer noch in ein Zinn- oder ein anderes Metallbad getatscht werden muss, damit eine dauerhafte und gut wärmeleitende Verbindung zwischen der Platte und der Rohrschlange erreicht wird. Infolge der hohen Temperatur des Metall bades lösen sich sehr oft die gehefteten Löt. stellen, die Rohrschlange hebt sich von der Platte ab und es entstehen Hohlräume, die nur durch zeitraubendes und teures Nachlöten beseitigt werden können.
Wird das Rohr mit tels Schellen oder ähnlicher Verbindungs elemente auf der Platte befestigt, so ist der Kontakt sehr lose und die Wärmeübertragung entsprechend schlecht.
Das erfindungsgemässe Verfahren bezweckt, diese Mängel dadurch zu beseitigen, dass zwi schen dem Röhrensystem und mindestens einer an dieses anliegenden Platte eine durch Er wärmen verflüssigte, wärmeleitende Stoffe enthaltende, beim Abkühlen schaumförmig erstarrende Kunatharzmasse eingegossen wird.
Als wärmeleitende Stoffe dienen vorzugs weise Metallteile, die in Pulver-, Span- oder Wolleform der Kunstharzmasse beigemischt werden. Die so hergestellte Masse ist in flüssi gem Zustand klebrig und verbindet sich daher innig mit der Oberfläche der Rohre und den Platten und bildet auch, da sie plastisch ist, bei Ausdehnungsdifferenzen eine dauernde Verbindung der Teile.
Man kann durch Dosierung des Metall zusatzes Wärmeaustauscher herstellen, die an verschiedenen Teilen ihrer Oberfläche ver schiedene Wärmedurchgangsziffern haben. Der nach dem Verfahren hergestellte Wärmeaustauscher kennzeichnet sich dadurch, dass die Zwischenräume zwischen Rohr schlange und anliegender Platte mit einem Kunstharz ausgefüllt sind, das wärmeleitende Stoffe enthält.
In beiliegender Zeichnung ist ein Ausfüh rungsbeispiel des nach dem Verfahren gemäss der Erfindung hergestellten Austauschers, in einem Haushaltskühlschrank eingebaut, dar- gestellt-. Nachfolgend wird auch dasVerfahren nach der Erfindung beispielsweise erläutert: Der Behälter 1. dient für die Aufnahme des Kühlgutes. An dessen Wänden liegen die Verdampferrohre 4 an. Der Zwischenraum zwischen den Wänden und den Verdampfer.
rohren ist durch die Kunstharzmasse 2 und 3 ausgefüllt und die Rohre 4 sind in dieser voll ständig eingeschlossen. An die Kunstharz masse 2 und 3 schliesst sich die Isolierschicht 5 an.
Das vom Kondensator 6 kommende Kälte mittel wird über eine Reguliereinrichtung i dem unter dem Behälterboden 9 liegenden Teil der Verdampferschlange 4 zugeführt und gasförmig durch den Kompressor S von der höchsten Stelle der Verdampferschlange ab gesaugt.
Wird der Betrieb der Kühlmaschine 6-S so geregelt, dass ein Druck im Verdampfer entsprechend einer Temperatur von -15 bis -2011 C eingehalten wird, so kann erreicht werden, dass der Behälterboden 9, dessen Kiuistharzschicht 3 einen höheren Zusatz an Metall enthält und infolgedessen die Kälte besser an die Platte überträgt, eine Tempera tur von einigen Graden unter Null aufweist, während die andere, den Kühlraum begren zende Wandung des Behälters 1 infolge des geringeren Metallzusatzes zur Kunstharz schiebt 2 eine höhere Temperatur, etwa um Null Grad C hat.
Die tiefe Temperatur des Behälterbodens 9 ermöglicht es in Schalen 10, die auf seiner Oberfläche stehen, Wasser ge frieren zu lassen oder Tiefkühlwaren auf der notwendigen Gefriertemperatur zu halten. Da die Kondensation von Wasserdampf stets an den kältesten Teilen, also am Boden erfolgt, wird die Abscheidung von Wasser bzw. von Reif an den Seitenwänden vermieden. Um den Gefriervorgang in den Eisschalen zu be schleunigen und die kalte Bodenfläche 9 ge genüber der Kühlraumluft abzuschirmen, kann man die Eisschalen bzw. die Tiefkühl waren durch isolierende Hauben 11 abdecken.
Für Wärmeaustauscher zu besonderen Zwecken können die Rohre auch zwischen zwei Platten liegen und der Zwischenraum mit der Kunstharzmasse ausgefüllt sein.
Als ICunstharzmassen, die durch Er wärmen flüssig werden und beim Abkühlen schaumförmig erstarren, kommen in Frage Mischungen von Polyestern mit. Diisocyanat, Polyurethane, Polystyrol, Poly vinylchlorid. Solche Kunstharzmassen sind im Vergleich zu einem Lötmetall, welches in üblicher Weise bisher die Verbindung zwischen Röhren system und Platten vermittelte, billig und von geringerem spezifischem Gewicht.
Man kann die fertiggebogene, an beiden Platten an liegende Rohrschlange völlig von der Kunst- harzmasse einhüllen lassen, während bei Ver wendung von metallischen Lötmitteln eine .4%usfüllung des Gesamtraumes zwischen den Platten mit Lötmetall das Gewicht und den Materialpreis unnötig erhöhen würde. Vor heriges Festheften der Rohrschlangen durch Löten ist überflüssig, besonders wenn wäh rend des Giessvorganges die Platten und die Rohrschlange aneinandergepresst werden. Durch dieses Verfahren wird die Herstellung des ganzen Wärmeaustauschers einfacher und billiger.
Claims (1)
- P ATENTANSPRL CHE I. Verfahren zur Herstellung von Wärme- austauschern mit einem vonKältemittel durch- flossenen Röhrensystem und mindestens einer an einer Seite desselben anliegenden Metall platte, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Röhrensystem und Platte eine durch Er wärmen verflüssigte, wärmeleitende Stoffe enthaltende, beim Abkühlen schaumförmig erstarrende Kunstharzmasse eingegossen wird.11. Wärmeaustauscher nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenräume zwischen Rohrschlange und anliegender Platte mit einem Kunstharz aus gefüllt sind, das wärmeleitende Stoffe enthält. UNTERANSPRÜCIIE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Kältemittel füh renden Rohre an die der Oberflächenvergrösse rung dienende Platte während des Eingiessens der durch Erwärmen verflüssigten Kunst- harzmasse angepresst werden. 2.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass als wärmeleitender Stoff der Kunstharzmasse Metallteile bei gemischt werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet., dass der Kunstharz- masse an Stellen grossen Kältebedarfes mehr :Metallteile beigemischt werden als an Stellen geringeren Kältebedarfes. 4. Wärmeaustauscher, hergestellt nach dem Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenraum zwi schen den das Kältemittel führenden Rohren und zwei beidseitig anliegenden Platten mit Kunstharzmasse ausgefüllt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE287358X | 1949-12-12 |
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| CH287358D CH287358A (de) | 1949-12-12 | 1950-06-13 | Verfahren zur Herstellung von Wärmeaustauschern und nach diesem Verfahren hergestellter Wärmeaustauscher. |
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| Country | Link |
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| CH (1) | CH287358A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2487490A1 (fr) * | 1980-07-25 | 1982-01-29 | Licentia Gmbh | Refrigerateur ou congelateur |
| WO2001013051A1 (de) * | 1999-08-16 | 2001-02-22 | BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH | Verdampfer für ein haushaltskältegerät |
-
1950
- 1950-06-13 CH CH287358D patent/CH287358A/de unknown
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