CH287644A - Kollergang. - Google Patents

Kollergang.

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CH287644A
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grinding
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C15/00Disintegrating by milling members in the form of rollers or balls co-operating with rings or discs
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B02C15/00Disintegrating by milling members in the form of rollers or balls co-operating with rings or discs
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Description


      Kollergang.       Diese Erfindung betrifft eine Verbesse  rung an     Kollergängen,    insbesondere solchen,  bei welchen an horizontalen Achsen Mahl  rollen oder Mahlwalzen so angeordnet sind,  dass sie sich innerhalb des Mahlbehälters frei  bewegen und mit dem letzteren zusammen  arbeiten können, wobei dieser Mahlbehälter  sich während des Betriebes um eine senk  rechte Achse dreht.  



       Kollergänge    dieser Art sind bekannt, wo  bei die Mahlbehälter periodisch gefüllt und  jeweilen so lange     laufengelassen    werden, bis  sich das zu verarbeitende Material im ge  wünschten Zustand befindet, worauf die Fül  lung durch eine innere kreisförmige Öffnung  des Mahlbehälters abgelassen wird.  



  Bei ähnlichen     Kollergängen    wird das zu  behandelnde Material an einer Stelle des  Mahlbehälters stetig zugeführt und nach der  Verarbeitung an einer andern, gegen die  Mitte des Mahlbehälters gelegenen Stelle ste  tig     ausfliessen    gelassen.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein     Kollergang    mit drehbarem Mahlbehäl  ter und Mahlwalzen, welcher sowohl einem  kontinuierlichen wie einem periodischen Füll  betrieb angepasst werden kann, wobei der  Boden des Mahlbehälters eine zentral ange  ordnete     Auslassöffnung    besitzt. Gemäss der       Erfindung    ist auf dem Boden des Mahlbehäl  ters ein Ring vorgesehen, welcher die ge  nannte Öffnung, ohne in diese hineinzuragen,  umgibt, und beweglich angeordnet ist, wobei    ein System von Gliedern und Hebeln vor  gesehen ist, um diesen Ring vom Boden des  Mahlbehälters abzuheben, und dadurch den  Abfluss des     Mahlbehälterinhaltes    zu erleich  tern.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist auf der beiliegenden schema  tischen Zeichnung dargestellt.  



       Fig.    1 ist ein Grundriss eines Formsand  Kollerganges.  



       Fig.    2 ist in einem grösseren Massstab ein  teilweiser Grundriss des     Kollerganges    nach       Fig.    1.  



       Fig.    3 ist eine teilweise geschnittene An  sicht des in     Fig.    2 gezeigten     Kollerganges    ge  mäss der Schnittlinie 3-3 in     Fig.    1, wobei aus  Gründen der Klarheit die Mahlvorrichtung  sowie gewisse Sandführungseinrichtungen  weggelassen sind.  



       Fig.    4 ist ein Schnitt einer Mahlwalze, wo  bei auch ihre Befestigung am Hauptgestell  des     Kollerganges    dargestellt ist.  



       Bezugnehmend    auf die beiliegende Zeich  nung weist der     Kollergang    für Formsand  behandlung ein Hauptgestell 1 auf, an wel  chem ein horizontaler, um eine vertikale  Achse 3 drehbarer Mahlbehälter 2 angeord  net ist. Die Innenseite dieses Behälters ist be  arbeitet und seine Bodenfläche 4 ist gegen  eine mittelgrosse, zentrale Öffnung 5 zu leicht  abfallend.  



  Auf horizontalen Achsen 7 sind breite,  hohle Mahlwalzen 6 von     Kegelstumpfform    in      Lagern 8 von Untergestellen 9 frei beweglich  gelagert, welch letztere auf Wellen 10 in Trag  armen 11 drehbar gelagert sind, die am obern  horizontalen Arm 12 des Hauptgestelles 1 be  festigt sind. Wie aus     Fig.    4 ersichtlich ist,  werden die     Untergestelle    9, welche die Mahl  walzen tragen, durch Stangen 13 federnd ab  gestützt, welche durch Durchführungsöffnun  gen des Armes 12 frei hindurchgeführt sind.  



  Die obern Teile der Stangen 13 sind von  auf dem Arm 12 des Hauptgestelles auf  liegenden Druckfedern 14 umgeben, so dass  sich die Mahlwalzen entsprechend der- Höhe  der Sandschicht im Mahlbehälter auf- und  abwärts bewegen können.  



  Die     Mahlwalzenachsen    7 sind im Mahl  behälter 2 radial angeordnet, wobei die Un  terseiten der konischen Mahlwalzen 6 par  allel zur geneigten Bodenfläche 4 des Mahl  behälters 2 liegen.  



  Das Hauptgestell 1 ist von einem im  Querschnitt U-förmigen Ring 15 umgeben,  welcher an vertikalen Ständern 16 des Haupt  gestelles 1 starr befestigt ist.  



  Wie aus     Fig.    3 ersichtlich, ist ein die zen  trale     Öffnung    5 umgebender kreisförmiger  Ring 17 so angeordnet, dass er auf dem Mahl  behälter 2 nahe des Randes der     Öffnung    auf  liegt und vertikal von diesem in eine erhöhte  Lage abgehoben werden kann, die durch  strichpunktierte Linien angegeben ist; diese  Aufwärtsbewegung     wird    durch Stangen 18       bewirkt,    welche an einander gegenüberlie  genden Stellen des Ringes 17 befestigt sind,  und welche durch Lager 19 hindurchgehen,  die nach     Fig.    2 auf gegenüberliegenden Seiten  des obern Teils des Hauptgestelles 1 befestigt  sind.

   Oberhalb des letzteren sind die Stan  gen 18 durch eine horizontale Stange 20 mit  einander verbunden und mittels kurzen,  schwenkbaren     Verbindungsgliedern    21 mit je  einem Ende eines Hebelpaares 22 verbunden,  welches bei 23 am obern Arm 12 des Haupt  gestelles schwenkbar angeordnet ist, über den  horizontalen Befestigungsring 15 hinausragt  und an seinem Ende eine Querstange 24 auf  weist, die als Handgriff dient.    Ein Paar durch ihr Gewicht beeinflusste  Klinken 25 dient dazu, mittels Rasten 25'  den     Griff    24 in seiner untern Lage festzuhal  ten, wenn der Ring 17 abgehoben ist, wäh  rend diese Klinken gegen den Griff 24 an  liegen, wenn der Ring 17 auf dem Rand der  Öffnung 5 aufliegt.  



  Ein     gekrümmtes    vertikales Leitblech 26  erstreckt sich von der Nähe des äussern Ran  des des Mahlbehälters 2 bis zum Ring 17 und  kann von der Bodenfläche des Mahlbehälters  abgehoben bzw. auf dieselbe     heruntergelassen     werden; diese Bewegung kann durch ein  Handrad 27, eine Zahnstange 28 sowie ein  an einem Rahmen 30 befestigtes     Ritzel    29  bewirkt werden, wobei der Rahmen 30     ani     Ring 15 befestigt ist.  



  Der Rahmen 30 trägt auch eine fest an  geordnete     Abkratzschaufel    41 im Bereich des  äussern Randes der     Mahlbehälteroberfläche,     welche dazu dient, den Sand vom Rande des  rotierenden Mahlbehälters gegen die Mahl  walzen zu leiten.  



  Auf der Welle 33 des Handrades 27 ist ein  Sperrad 32 befestigt, das mit einer Sperr  klinke 31 zusammenwirken kann, welche Ein  richtung dazu dient, das Leitblech 26 festzu  halten, wenn dieses in die durch die gestri  chelten Linien in     Fig.    3 angedeutete Stellung  gehoben ist.  



  Zwischen den Mahlwalzen sind ein oder  mehrere Sätze von Führungsschaufeln 34 an  geordnet, welche von festen Rahmen 35 bis  in die Nähe der Bodenfläche 4 des Mahl  behälters 2     herabreichen,    in welchen Rahmen  sie so angebracht sind, dass sie zwecks Ein  stellung je um eine vertikale Achse gedreht  werden können; diese Einstellung erfolgt  durch Hebel 36, die an Zapfen zwischen zwei       übereinanderliegenden    Stangen 37 und 38  drehbar angeordnet sind, in Verbindung mit  einer mittels eines Handrades 39 betätigten       Schraubvorrichtung,    wobei das Handrad am  Ring 15 befestigt ist.  



  Die Rahmen 35, an welchen die Führungs  schaufeln 34 angeordnet sind, tragen ausser  dem eine Anzahl unbeweglicher Mischschau  feln 40 von winkelförmigem Querschnitt,      Im Falle des Betriebes mit periodischer  Füllung wird der Ring 17 auf den Rand der       Auslassöffnung    5 gesenkt und eine Sandladung  eingefüllt, worauf der Mahlbehälter und da  durch auch die Mahlwalzen in Drehung ver  setzt werden. Die verstellbaren Führungs  schaufeln 34 werden in diesem Falle so ein  gestellt, dass der Sand auf einer kreisförmigen  Bahn unter den Mahlwalzen verbleibt.

   Die  Verarbeitung des Sandes wird so lange fort  gesetzt, bis die Füllung den gewünschten  Verarbeitungsgrad aufweist, worauf der  Ring 17 gehoben wird, während sich der  Mahlbehälter weiter dreht; die Klinke 31  wird nun     entsperrt    und das gekrümmte     Leit-          blech    26 in den Sand gesenkt, wodurch der  selbe der zentralen     Auslassöffnung    5 zugeführt  und durch dieselbe abgelassen wird.  



  Aus dem Vorangegangenen ist ersichtlich,  dass man den beschriebenen     Kollergang    für  Sand auf einfache Weise und ohne Zeitver  lust entweder auf ununterbrochenen Betrieb  oder einen solchen für periodische Füllungen  einstellen kann, wodurch die Notwendigkeit  der Installation zweier verschiedener     Koller-          gangeinriehtungen    vermieden ist.    welche ebenfalls bis in die Nähe der Boden  fläche des Mahlbehälters hinabreichen und die  dazu dienen, den Sand aufzulockern, zu  mischen und ihn unter die Mahlwalzen zu  verteilen.  



  Es ist ersichtlich, dass der im Mahlbehäl  ter befindliche Sand beim Drehen des Behäl  ters neben der mahlenden Wirkung der Mahl  walzen weiteren Beeinflussungen unterworfen  wird; die Zentrifugalkraft ist bestrebt, den  Sand gegen den Rand des Mahlbehälters zu  bewegen, während ihn sein Eigengewicht in  folge der geneigten Bodenfläche des Behälters  in der entgegengesetzten Richtung, d. h.  gegen die Öffnung 5 zu bewegen sucht; die  auflockernde und verteilende Wirkung der  unbeweglichen Mischschaufeln 40 sowie die  regulierende Wirkung der einstellbaren Füh  rungsschaufeln 34 gehören ebenfalls zu diesen  zusätzlichen Beeinflussungen.  



  Im Dauerbetrieb wird der Ring 17 mittels  des     Handgriffes    24 in die durch die gestrichel  ten Linien in     Fig.    3 gezeigte Lage gehoben und  durch die den Handgriff 24 sperrende     Klinke     25, über der     Ausflussöffnung    5 gehalten; das  Leitblech 26 wird ebenfalls angehoben und  durch die     Sperrklinke    31 in dieser Stellung  festgehalten. Der Mahlbehälter 2 wird mit  tels eines nichtgezeichneten Getriebes in üb  licher Weise gedreht, während der zu mah  lende Sand dem Behälter an dessen äusserem  Rand stetig zugeführt wird.

   Der Sand bewegt  sich dann infolge geeigneter Winkelstellung  der verstellbaren Führungsschaufeln 34 spi  ralförmig gegen die zentrale     Auslassöffnung    5,  gelangt dabei abwechselnd unter die Mahl  walzen 6, wodurch dieselben in Drehung ver  setzt werden, erneut in den Bereich von Füh  rungsschaufeln 34 und in denjenigen von  festen     Mischschaufeln    40.  



  Durch geeignete Winkeleinstellung der  Führungsschaufeln 34 kann die Länge des  spiralförmigen Weges vom äussern Rand über  die Oberfläche des Mahlbehälters bis zur zen  tralen     Ausflussöffnung    5, und damit auch die  Verarbeitungszeit des Sandes entsprechend  verändert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kollergang mit drehbarem Mahlbehälter und Mahlwalzen, bei welchem der Boden des Mahlbehälters eine zentral angeordnete Aus lassöffnung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ring (17) auf dem Boden des Mahl behälters vorgesehen ist, welcher die ge nannte Öffnung ohne in diese hineinzuragen umgibt und beweglich angeordnet ist, wobei ein System (18-24) von Gliedern und Hebeln vorgesehen ist, um diesen Ring vom Boden des Mahlbehälters abzuheben und dadurch den Abfluss des Mahlbehälterinhaltes zu er leichtern.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Kollergang nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Entladeblech (26) vorgesehen ist, welches in den Mahl behälter gesenkt werden kann, wodurch eine Füllung des zu verarbeitenden Materials wäh rend des Drehens des Mahlbehälters bei an- gehobenem Ring (17) der zentralen Öffnung zugeführt wird. 2. Kollergang nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Anzahl vertikal an geordneter Führungsschaufeln (34), welche um ihre vertikale Achse drehbar sind und sich bis unmittelbar über die Bodenfläche (4) des Mahlbehälters erstrecken, um die Bewegung des zu verarbeitenden Materials während der Drehung des Mahlbehälters regulieren zu können.
    3. Kollergang nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass fest angeordnete Mischschaufeln (40) von winkelförmigem Querschnitt vorgesehen sind, welche sich bis unmittelbar über die Bodenfläche (4) des Mahlbehälters erstrecken, um das zu ver arbeitende Material während des Drehens des Mahlbehälters aufzulockern und zu mischen.
CH287644D 1949-08-15 1950-08-15 Kollergang. CH287644A (de)

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