CH287803A - Einrichtung zur Erhitzung flüssiger oder gasförmiger Medien. - Google Patents
Einrichtung zur Erhitzung flüssiger oder gasförmiger Medien.Info
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Description
Einrichtung zur Erhitzung flüssiger oder gasförmiger Medien. Flüssige oder gasfÖrinige Medien können durch eine Flamme, durch Wärmeabgabe ein-es Zwisehenmediums oder aber auch auf elektri- sehem Wege erhitzt werden. Die Erhitzung kann in Gefässen oder auch in Durehlaufsyste- men stattfinden.
Bei den heute'meist übliehen elektrischen Ileizverfahren wird die Erhitzung in der Reo-el durch Widerstandselemente, welche um das Gefäss mit dem aufzuheizenden Medi-Lim angeordnet sind, bewerkstelligt. Die Wärmeübertragung- kann durch Strahlung, Konvektion, Leitung oder gleichzeitige Ein wirkung mehrerer dieser übertragungsmöglieh- keiten erfolgen.
Bei vielen elektrischen Heiz- einriehtungen sind aueh die Widerstandsele mente im Innern des Gefässes angeordnet, was kleinere Wärmeverluste zür Folge hat. Ge- bräuelilieb sind auch Einrichtungen, bei welchen die Gefässwandung selbst als elektri- seher Widerstand benutzt wird oder die Er hitzung des Gefässes durch Induktion mit Netz- oder höherer Frequenz erfolgt.
Die zu letzt erwähnten Einriehtungen haben den Vor teil, dass infolge der Wärmeerzeugung in der Gefässw,iiiduii"- mit viel kleineren Temperatur differenzen zwischen dein Heizelement und dem aufzuheizenden Medium gearbeitet wer den kann. Dies bedingt eine Verringerung der WärineverInste.
Gregenstand der vorliegenden Erfindung bildet nun eine Einrichtung zur Erhitzung flüssiger oder gasförmigler Medien, bei welcher die WHrineerzeugung durch Induktion erfolgt, <B>Z-,</B> die aber (,euenüber bekannten Einrichtungen <B>Z"</B> # dieser Art bedeutende Vorteile mit sieh bringt, insbesondere die Wärmeverluste erheblich re- daziert. Die Einrichtung gemäss der vorliegen den Erfindung kennzeichnet sieh dadurch, dass der das zu erhitzende Medium enthaltende Be hälter im Innern mindestens einen allseitig vom Medium umgebenen Einsatz aufweist,
der durch mindestens eine ausserhalb des Behälters iii,-ebraehte Wieklung durch Induktion er- liit7t wird.
In der beiliegenden Zeichnung sind einige beispielsweise Ausführungsformen des Gegen standes der Erfindung dargestellt. Es zeigt: Fig. <B>1</B> die prinzipielle Anordnung bei einem Durchlauferhitzer, Fi-. 2 einen Teil des Durehlauferhitzers nach Fig. <B>1</B> in vergrössertem Massstab, Fig. <B>3</B> einen Boiler in einer ersten Aus- Fig. 4 einen Boiler in einer zweiten Ans- führungsform.
Bei dem Durehlauferhitzer nach Fig. 1- und 2 sind mehrere Wieklungen <B>1</B> in gewissem .Abstand voneinander auf der Rohrleitung 2, die das züi erhitzende Medium. enthält, ange ordnet. Ilu Innern der Rohrleitung 2 ist ein rohrförmiger Einsatz<B>3</B> vorgesehen, der durch Distanzstücke 4 im gewünsehten Abstand von der Innenwand der Rohrleitung 2 gehalten wird.
Die Wieklang <B>1</B> erzeugt im Einsatz<B>3</B> durch Induktion eine Erhitzung, die sieh auf das durch die Rohrleitung 2 fliessende Medhim. überträgt und dieses erwärmt. Der Abstand der einzelnen. Wieklungen <B>1</B> voneinander richtet sieh im wesentlichen nach der Leistung, die der Durchlauferhitzer abgeben soll. Die Dimensionierung der Rohrleitung und des Einsatzes und ihre Leitfähigkeit können so gewählt werden, dass der Einsatz sieh bedeu tend stärker erwärmt als die Wandung der Rohrleitung.
Es ist auch denkbar, die Rohr leitung selbst aus einem durch Induktion nicht oder nur unwesentlich erwärmbaren Material herzustellen, so dass überhaupt nur der Ein satz erwärmt wird. Aueh kann beispielsweise die Innenfläehe der Rohrleitung metallisiert sein, so dass eine Erwärmung durch Induktion der Rohrleitung nur an derjenigen Stelle statt findet, an der eine unmittelbare Berührung mit dem zu erwärmenden Medium besteht.
Der Durchlauferhitzer nach Fig. <B>1</B> und 2 kann mit Vorteil so ausgebildet werden, dass die Rohrleitung an einem Ende versehlossen ist und der Einsatz kurz vor dem versehlos- senen Ende der Rohrleitung ebenfalls endet. Es wird damit erreicht, dass das Mediam züi- nächst im Raum zwisehen Rohrleitung und Einsatz fliesst und im Rüeklauf innerhalb des Einsatzes geführt wird.
In Fig. <B>3</B> Lind 4 ist<B>je</B> ein Boiler dargestellt, der aus einem Behälter<B>6</B> besteht, der mit einem Deckel<B>7</B> abgeschlossen ist. Mit<B>5</B> ist die um den Boiler herumgelegte, zur Erzeugung der Induktion ausgebildete Wieklung bezeich net. Im Innern des Boilers<B>6</B> ist wiederum ein Einsatz<B>10</B> vorgesehen, der nach Fig. <B>3</B> mittels Armen<B>8</B> an der Seitenwand und nach Fig. 4 mittels Armen<B>9</B> am Deckel befestigt ist. Die Ausbildung naeh Fig. 4 hat den Vorteil, dass bei Abheben des Deckels der Einsatz unmittel bar aus dem Boiler herausoenommen werden kann.
Die Beispiele nach Fig. <B>3</B> und 4 sehen einen Einsatz vor, der rohrförmig ausgebildet ist und oben und unten offen ist. Es wird durch diese Ausbildung ein vollkommener Wärmeaustaaseh erreicht, weil das erwähnte Medium jeweils nach oben fliesst. Ausserdem hat die offene Ausbildung des Einsatzes den Vorteil, dass dessen gesamte Oberfläche vom zu erwärmenden Medium bestrichen wird. Selbst verständlich ist es aber auch möglieh, einen --uesehlosseiien Hohlkörper als Einsatz zu ver- wenden. Den Abstand des Einsatzes vom Be hälter wird man den jeweiligen Betriebsbedin gungen anpassen müssen.
Es lässt sich ja rechnerisch ohne weiteres feststellen, in wel- ehem Abstand der Einsatz die grösstmögliche Erhitzung durch die Induktionswirkung der Spulen erfährt. Aneh hier ist es selbstver- ständlieh möglich, den Behälter selbst eben falls durch die Wieklung aufzuheizen oder aber aus einem dureh Induktion nieht oder nur unwesentlich erwärmbaren Material herzustel len. Auch hier kann die Innenseite des Be hälters dann eine Metallauflage erhalten.
Die beschriebene Vorriehtung bringt man- nigfaehe Vorteile. Zunächst sind die Wärnie- verluste an die Umgebung ausserordentlieli klein, da der heisseste Teil, nämlieh der Einsatz, allseitig von dem zu erwärmenden Medium umspült ist. Bei Erhitzern, die unter Druck arbeiten, bietet die Verlegung- des heissesten Teils ins Innere den Vorteil, dass die thermisehe und die Driiekb#eaiispriiehiing- von verschiedenen Teilen der Einrichtung aufge nommen werden.
Das Gefäss, das den Driiek aufzunehmen hat, kann auf wesentlich niedri gere Temperaturen erhitzt werden, als dies bei den bisherigen Erhitzern der Fall war.
Gegenüber einer Widerstandsheizung im Innern des Erhitzers bringt die Erfindung den Vorteil, dass keine elektrisehe Zuführungen und auch keine Durehführungen durch das Gefäss notwendig sind. Besonders bei Er- hitzern, die unter Driiek oder bei Vakuum arbeiten, ist dieser Vorteil. äusserst beaehtliell.
Da im weitern der Einsatz allseitig um spült wird, ist die zur Wärmeübertragung zur Verfügung stehende Fläehe bedeutend grösser, als dies bei den bekannten Konstruktionen der Fall ist. Dies erlaubt eine -edrängte Anord nung und bringt unter Umständen eine wesent- Hehe Platz- und Gewiehtsersparnis mit sieh.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Einrichtung zur Erhitzang flüssiger oder gasförmiger Medien, dadureh gekennzeichnet', dass der das züi erhitzende Medium enthaltende Behälter im Innern, mindestens einen allseitig vom Medium umgebenen Einsatz aufweist, der durch mindestens eine ausserhalb des Behälters angebrachte W, ieklung durch Induktion er- Ilitzt wird.UNTERANSPRÜCHE: <B>1.</B> Einrichtung gemäss Patentansprueh, ge kennzeichnet durch eine solche Ausbildung, dass der Einsatz auf eine höhere Temperatur erhitzt wird als die Gefässwandung. 2. Einrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Behälter min- (lestens in der durch Induktion beheizten Zone aus einem durch Induktion nicht oder nur unwesentlich erwärmbaren Material besteht.<B>3.</B> Einrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Behälter min destens in der beheizten Zone aus einem durch Induktion nicht oder nur unwesentlich er- wärmbaren Material besteht und auf der in nern, vorn. zu erwärmenden MediLim bestriehe- nen Seite eine Metallauflage aufweist. 4. Einrichtung nach Patentanspriieh, da durch gekennzeichnet" dass der Einsatz ein ge- sehlossener Hohlkörper ist.<B>5.</B> Einrichtung nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass der Einsatz ein beidseitig offener, den Durehfluss des Mediums gestattender Hohlkörper ist. <B>6.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie als Durehlauf- erhitzer ausaebildet ist und der Einsatz ein im Innern der das zu erhitzende Medium führenden Rohrleitung angeordnetes Rohr ist.<B>7.</B> Einriehtuno- nach Patentanspriieli und el Unteranspr-Lieh <B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das Einsatzrohr mittels Distanzstiieken in einem bestimmten Abstand von der Innen wand der Rohrleitung gehalten ist. <B>8.</B> Einrichtung nach Patentansprueh und Unteransprüchen<B>6</B> Lind<B>7,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass auf der Aussenseite der das züi erhitzende Medium führenden Rohrleitung in Abständen Wicklungen aufgebracht sind.<B>9.</B> Einrichtung nach Patentansprueh und Unteransprüehen <B>6-8,</B> dadurch gekennzeieli- net, dass die das zu erhitzende Medium<B>füh-</B> rende Rohrleitung an einem Ende geschlossen ist, wobei das Einsatzrohr im Abstand vom Abschluss der Rohrleitung endet, so dass das 33-edium zunächst zwischen Rohrleitung und Einsatzrohr und hierauf im Gegenstrom inner halb des Einsatzrohres geführt ist.<B>10.</B> Einrichtung nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass sie als Boiler aus gebildet ist, im Innern einen Einsatz aufweist und an der Aussenwand des Boilers eine den Einsatz durch Induktion erwärmende Wiek- lung angeordnet ist. <B>1.1.</B> Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprueh <B>10,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz ein beidseitig offenes Rohr stück ist. 12.Einrichtung nach Patentansprach und Unteransprüchen<B>10</B> Lind<B>11,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass das Einsatzrohrstück mittels mindestens eines Armes am Boilergehäuse der art befestigt ist, dass es allseitig vom zu er hitzenden Medium umspült ist.
Applications Claiming Priority (1)
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