CH287807A - Verfahren zur selbsttätigen Schaltung von Hauswasserwerken kleiner Leistung und Wasserwerk zur Ausführung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zur selbsttätigen Schaltung von Hauswasserwerken kleiner Leistung und Wasserwerk zur Ausführung des Verfahrens.

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CH287807A
CH287807A CH287807DA CH287807A CH 287807 A CH287807 A CH 287807A CH 287807D A CH287807D A CH 287807DA CH 287807 A CH287807 A CH 287807A
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Garvenswerke Maschinen Garvens
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Garvenswerke Maschinen Pumpen & Waagenfabrik W Garvens
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    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B5/00Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping
    • B28B5/04Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping in moulds moved in succession past one or more shaping stations
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B49/00Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
    • F04B49/02Stopping, starting, unloading or idling control
    • F04B49/022Stopping, starting, unloading or idling control by means of pressure
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description


  Verfahren zur selbsttätigen Schaltung von Hauswasserwerken kleiner Leistung  und Wasserwerk zur Ausführung des     Verfahrens.       Es sind Verfahren und Einrichtungen zum  selbsttätigen Ein- und Ausschalten der Pum  pen von     Wasserversorgungsanlagen    bekannt,  bei welchen sowohl der Ein- als auch der Aus  schaltimpuls von dem jeweiligen Druck in der  Rohrleitung abhängig ist.

   Darüber hinaus     be-          i-üeksiehtigen    die     sogenannten         Verbrauchs-          sehalt.ungss#-steine     die     Rohrreibungsverhiste     in der Weise, dass Ein- und     Aussehaltdi-iick     in Abhängigkeit. von der jeweiligen Ver  brauchsmenge stehen, das heisst, dass bei  grosser Verbrauchsmenge der Ein- und der  Ausschaltdruck höher liegen, als wenn die       Verbrauchsmenge    klein ist. Dadurch ist es  möglich, an den Auslaufstellen des     Rohr-          svstems    nahezu konstante Drücke zu erzielen.  



  Weiter wurde, um die Schalthäufigkeit,  insbesondere bei Anwendung kleiner Druck  kessel, herabzusetzen,     vorgeschlagen,    zusätzlich  zu der druckabhängigen Ein- und Ausschal  tung letztere auch noch in Abhängigkeit von  der Pumpenfördermenge zu steuern.     Hiedureh     wird erreicht, dass zum Beispiel bei fortge  setzter Wasserentnahme trotz     Erreichens    des  Ausschaltdruckes im Kessel die Pumpe weiter  läuft. und erst dann stillgesetzt wird, wenn die  Entnahme unter ein gewisses Mass abgesunken  ist.

   Ist hingegen die Entnahme bereits vor  Erreichen des Ausschaltdruckes unter dieses  Mass abgefallen oder hat sie ganz aufgehört,  erfolgt Abschalten der Pumpe ebenso     wie    bei    den     eingangs    genannten Verfahren nur druck  abhängig.  



  Bei allen bekannten Systemen werden so  genannte Druckschalter verwendet, und zwar  solche, bei denen der Ausschaltdruck im all  gemeinen um. 10-12 m Wassersäule höher  lieg . als der     Einsehaltdruek.    Bei     Klein.-    und       Kleinstanlagen,    deren Verbrauchsdruck an       und    für sieh niedrig liegt., erfordert ein um       1,0-1,?        at    über dem     Verbraitehsdruck    liegen  der     maximaler    Arbeitsdruck einen prozentual  erheblichen -.Kehraufwand an Betriebs- und  Anlagekosten, wobei letztere durch erhöhte  Stufenanzahl der Pumpe und Motorstärke ge  geben sind.

   Dies trifft insbesondere auch bei  dem mit zusätzlicher     fördermengenabhängiger     Ausschaltung arbeitenden Verfahren zu, weil  hierbei der     maximale    Arbeitsdruck der Pumpe  über den Ausschaltdruck des     Druckschalters     hinausgeht.  



  Ein weiterer     Mangel    dieser Systeme liegt  darin, dass beim Arbeiten in dem     obern,    bereits  ziemlich flachen     Ast    der     Pumpenkennlinie          insbesonders    die     Ausschaltkennlinie    des Schal.  ters die     Pumpenkennlinie    unter einem ver  hältnismässig flachen Winkel schneidet, wo  durch ein exakter Ausschaltpunkt nur schwer  zu erzielen ist.  



  Durch die Erfindung, welche ein Verfah  ren zur selbsttätigen Schaltung von Haus  wasserwerken kleiner     Leistung    mit einer För-           derpumpe    und einem Antriebsmotor hierfür  betrifft, werden diese Mängel dadurch be  hoben, dass die Einschaltung des     Pumpenan-          triebsmotors    druckabhängig, seine Ausschal  tung hingegen in Abhängigkeit ausschliesslich  von der Fördermenge, vorzugsweise bei Er  reichen einer einstellbaren Mindestfördermenge  erfolgt.  



  Zur Erzielung des Einschaltimpulses kann  hier mit einer erheblich geringeren Druckab  senkung gearbeitet werden als bei den bekann  ten Systemen, die, um die Schalthäufigkeit in  tragbaren Grenzen zu halten, eine Druckstufe  von etwa. 10 bis 12 m     Wassersäule    verwenden.  Da jedoch nach der Erfindung die Ausschal  tung mengenmässig erfolgt, wodurch sowohl  die Schalthäufigkeit beschränkt als auch ein  exakter     Aussehalt.punkt    auf der     Pumpenkenn-          linie    ohne weiteres erreicht werden kann, ist  eine derartige Druckstufe nicht erforderlich.  Dauerdruckschalter, welche bei Druckdiffe  renzen von 0,1     at    oder weniger verlässlich an  sprechen, sind bereits bekannt.  



  Die Erfindung betrifft weiter ein Haus  ivasserwerk kleiner Leistung zur Ausführung  des vorgenannten     erfindungsgemässen    Ver  fahrens, wobei ein Rohrsystem, eine Förder  pumpe, ein     Antriebsmotor    hierfür, eine Ein  richtung zur Einschaltung des Motors bei  Erreichung eines einstellbaren Mindestdruckes  und ein     Mengenaussehaltorgan    vorgesehen  sind.

   Um nun die genannte Druckabsenkung  zu bewerkstelligen, ist gemäss der Erfindung  ein Standrohr vorgesehen, welches über die  höchstgelegene     Wasserentnahmestelle    des       Rohrsystems        hinausragt    und dessen     Entleerung     eine den Einschaltimpuls für den     Pumpenan-          triebsmotor    liefernde Druckminderung zur  Folge hat.  



  Die Zeichnung betrifft ein Ausführungs  beispiel des Hauswasserwerkes gemäss der Er  findung. Es zeigen:       Fig.    1 die     Driaekhöhen-Wassermengen-          Charakteristik    der     Piunpe    des Beispiels in  diagrammatischer Darstellung.  



       Fig.    2 die Gesamtanlage des Wasserwerkes  in Schema..  



       Fig.    3 das am Standrohr des Beispiels aus-    gebildete Gefäss mit einem Schwimmkugel  ventil in grösserem Massstab im Vertikal  schnitt.  



       Fig.    4 das elektrische Schaltbild.  



       Fig.5    einen Druckschalter als Einschalt  organ in schematischer Darstellung und       Fig.    6 ein Schaltklappenventil als     -Mengen-          Ausschaltorgan    in     sehaubildlicherDarstellung.     In dem in     Fig.1    dargestellten Diagramm.

    dessen Abszissen     Wassermengen        Q1;min,    des  sen Ordinaten Dreckhöhen Hm bedeuten, ist  P die     Pumpenkennlinie    der Pumpe 2;     S    die  Kennlinie des     Einsehalt-Druckschalters.    Wird       Wasser    entnommen und sinkt der Druck bis  zur     Dr-Liekschalterkennlinie    auf p1 ab, wird  bei 1, dem Schnittpunkt von P und     .S,    der       Pumpenmotor    eingeschaltet, wobei die Pumpe  die Menge     q1        1/min    fördert.

   Bei     laufender     Pumpe bewegt sich der Arbeitspunkt auf der  Kennlinie nach links, das heisst die Förder  inenge sinkt. Hat sie das -Mass     q.,        1/min,    auf  welches das     Mengenschaltorgan    eingestellt ist,  erreicht, erfolgt durch dieses Abschaltung des  Pumpenmotors. Diesem Zustand entspricht  der     Schnittpunkt    2' der     PLZmpenkennlinie    P  mit der parallel     znr        Ordinatenachse    verlaufen  den Kennlinie     J1    des mengenabhängigen     Aus-          sehal.torganes.     



  Die     Pumpenkennlinie    P wird sowohl von  der Linie S als auch von der Linie     1I    unter  ziemlich grossem Winkel geschnitten, so dass  der Ein- und auch der Ausschaltpunkt 1 bzw.  2 verhältnismässig genau festliegen.  



  In     Fig.    2 ist 1 der     Pumpenantriebsmotor,     2 die Pumpe mit Saugrohr, 3 die     Förder-          leitung;    4, 5 und 6 sind Entnahmestellen und  7 ist das oberhalb der höchsten Entnahme  stelle 6 angeordnete, etwa 1 m lange Stand  rohr, dessen Querschnitt zwecks Vergrösserung  seines Fassungsraumes über einen Teil seiner  Länge erweitert ist, wodurch die Schalthäufig  keit, insbesondere bei sehr kleinen Entnahmen,  begrenzt wird.

   Dies erreicht man hier wie       Fig.    3 zeigt dadurch, dass die am obern Ende  des Standrohres vorgesehene     Querschnittser-          weiterung    als ein zum Standrohr     gehöriges     Gefäss 8 ausgebildet ist. Teil 9 stellt. den  Druckschalter dar, der bei Erreichen eines      einstellbaren Mindestdruckes anspricht, 10 ist  das Organ, welches bei Erreichen einer ein  stellbaren Mindestfördermenge den Pumpen  motor abschaltet.  



  Wenn die örtlichen Verhältnisse die frost  sichere Unterbringung eines Standrohres nicht  zulassen, kann dieses gekürzt oder ganz weg  gelassen werden, wobei auf alle Fälle an der  höchsten Stelle des Systems ein zum gekürzten  Standrohr gehöriger oder dieses ersetzender  Behälter angeordnet ist, der, um die     zum    Ein  schaltimpuls nötige Druckabsenkung zu liefern,  geschlossen sein muss. Um gleichzeitig     Be-    und  Entlüftung zu gestatten, ist an der obersten  Stelle dieses Behälters ein später beschriebenes  Schwimmkugelventil angeordnet.  



  Ein solches Schwimmkugelventil ist aber  auch im dargestellten Standrohr angewendet  worden, und zwar unmittelbar am     Seheitel    des  selben im     dortselbst    angeordneten Behälter B.  



  Nach     Fig.3    ist die im Gefäss 8 unter  gebrachte     Sehwimmkugel    aus einem Hohl  körper 11, etwa aus Blech, mit einer auf  vulkanisierten     Weichgummischieht    12 ge  bildet. Diese Kugel legt sich nach     Füllung    des  Systems, das ist bei Abschalten der Pumpe,  an die     Abschlussöffnung    13 des Behälters 8 an  und sinkt bei Wasserentnahme und fallendem  Niveau herab, so dass Luft durch die Öffnung  13 zutreten kann.  



  Aus dem Schaltbild in     Fig.4    ist ersieht  lieh, dass der Druckschalter 9 und der Mengen  schalter 10 parallel in der Stromzuleitung des       Pumpenantriebsmotors    1 liegen. Der Druck  schalter ist auf eine sehr geringe Schalt  differenz gestellt, das heisst sein Ausschalt  druck liegt nur wenig, beispielsweise 0,05     at,     über seinem Einschaltdruck. Hieraus folgt,  dass der     Drucksehalter    auf den bei der  mengenmässigen Ausschaltung herrschenden  Druck keinen Einfluss hat.  



  Der in     Fig.    5 dargestellte Dauerdruck  sehalter besteht aus einer zwischen den Scha  len 14, 15 eingespannten Membrane 16, welche  über die Stange 17 auf den um den Dreh  punkt 18 schwenkbaren Träger 19 einer  Quecksilberwippe 20 wirkt. Der Raum ober  halb der Membrane ist mit der Aussenluft    verbunden und der Raum unterhalb der Mem  brane steht über dem     Anschlussstutzen    21 mit  der Förderleitung der Pumpe 2     (Fig.2)    in  Verbindung und die Kontakte der Wippe  sind über Leitungen 22 an den Pumpenmotor 1  angeschlossen.  



  Als     fördermengenabhängiges    Organ ist  hier ein Schaltklappenventil vorhanden, wel  ches den Vorteil. aufweist,     da.ss    der Ver  drehungswinkel der     Klappenwelle    bei kleinen       Durehflussmengen    gross ist und daher grosse  Schaltwege und somit bedeutende Schalt  genauigkeit zur Folge hat. Dasselbe ist in       Fig.6    zur Darstellung gebracht. Innerhalb  des Ventilkörpers 23 sitzt die Klappe 24 auf  der Welle 25, welche ausserhalb des Ventil  körpers den Hebel 26 trägt, an dem eine Zug  feder 27 angreift, die bestrebt ist, die Klappe  in ihre Schliessstellung zu führen.

   An der  Welle 25 ist weiters ein Traghebel 28 für die  Quecksilberwippe 29 befestigt, deren Leitun  gen 30 entsprechend dem Schaltschema       (Fig.4)    parallel zu den Leitungen 22 des  Druckschalters im Stromkreis des Motors 1  liegen. Selbstverständlich kann die Schaltung  des Motors - und dies ist bei grösseren  Leistungen notwendig - über Relais erfolgen.  



  Die Wirkungsweise des beschriebenen  Hauswasserwerkes ist folgende:  Normal ist das Standrohr 7 sowie das Ge  fäss 8 gefüllt und das System in Ruhe. Wer  den nun einer oder mehrere Ausläufe ge  öffnet, sinkt. der     'N1        asserspiegel    im Gefäss 8  ab, das Ventil 11-13 öffnet sich und Kom  munikation mit der Aussenluft wird her  gestellt und das Gefäss belüftet. Bei fortge  setzter Entnahme entleert sich das Gefäss 8,  hierauf auch der daran anschliessende untere       Standrohrteil    und Luft tritt bei der Öffnung  13 in das Gefäss ein.

   Ist. der Wasserspiegel um  die ganze     Standrohrhöhe    gefallen, also der  Druck - siehe     Fig.1    - um     pd,    die Druck  differenz zwischen den Punkten 2'     und    1, auf       p1    abgesunken, schaltet der Druckschalter 9  den Pumpenmotor ein, und die Pumpe beginnt  bei Punkt 1 der Kennlinie P zu arbeiten. Mit  Einsetzen der Förderung wird die Welle 25  des Schaltklappenventils gegen die Wirkung      der Feder 27 verdreht und der Mengen  schalter geschlossen. Der     1#Iotor    1 liegt jetzt  sowohl über den Druckschalter 9 als auch über  den Mengenschalter 10 am Netz.

   Da bei richti  ger Bemessung der Anlage die Pumpe  praktisch immer mehr fördert als entnommen  werden kann, bewegt sich der     Arbeitspunkt     auf der     Pumpenkennlinie    von 1 weg nach  links, der Wasserspiegel steigt an und das  Standrohr und damit das Gefäss 8 füllen sich.  Während dieses Vorganges hat bereits der  Druckschalter 9 ausgeschaltet; trotzdem läuft  die Pumpe wegen des geschlossen gebliebenen  Mengenschalters 10 weiter.

   Erst wenn die  Fördermenge auf oder unter den Wert  sinkt, also Punkt 2 der Kennlinie erreicht. ist,  was praktisch beim Abschliessen der Ausläufe  erfolgt, schaltet auch das     fördermengenab-          hängige    Organ 10 den Pumpenmotor 1 ab,  indem die Klappe     24        -unter    der     Wirkung    der  Feder 27 zurückgedreht wird. Inzwischen hat  der Wasserspiegel auch die Schwimmkugel  gehoben und die Öffnung 13 geschlossen. Vor  her trat noch Luft durch 13 aus dem Gefäss 8  aus. Bei fortgesetzter Entnahme wiederholt.  sich das Spiel so lange, als die Entnahme an  dauert.  



  Ist nur ein gekürztes oder überhaupt kein  Standrohr vorhanden, so ist an dessen Stelle  ein Behälter, in diesem Falle ein Druckbe  hälter, vorgesehen, der ein     Schwimrukugel-          ventil    enthält. Das System einer solchen Aus  führungsform sei nun in Ruhe und bis auf ein  Luftpolster im Behälter mit     Wasser    gefüllt.       Setzt    Entnahme ein, expandiert. zuerst die  Luft, Druck und     VTasserspiegel    sinken ab und  hat letzterer ein     bestimmtes    Niveau erreicht,  öffnet das Ventil. Der weitere Verlauf der  Vorgänge gleicht jenem bei Anwendung eines.  Standrohres.  



  Praktisch arbeitet die Pumpe immer nur  zwischen den Punkten 1 und 2 der Kennlinie.  Nur bei sehr grossem Abfluss, etwa bei Rohr  bruch, kann es vorkommen, dass die Pumpe  auf einer Stelle der Kennlinie rechts unter  halb des Punktes 1 fördert. Ein Arbeiten  links vom Punkt 2 ist jedoch wegen des     Men-          genabschaltorganes    nicht möglich.

           Zusammenfassend    ergeben sieh bei dem  dargestellten     Wasserwerk    gegenüber den be  kannten, selbsttätig geschalteten Wasser  werken folgende Vorzüge:  1.     Dimensionierung    der Pumpe und des       Motors    nur für die verlangte Förderhöhe ohne  zusätzliche Druckhöhen für die relativ grosse  Schaltdifferenz eines üblichen Druckschalters,  also geringe Anschaffungskosten.  



  2. Förderung praktisch nur auf die ver  langte Druckhöhe, somit auch geringe Be  triebskosten.  



  3. Grosse Betriebssicherheit und Schalt  genauigkeit.  



  1. Einfache und wirkungsvolle     Ausgestal-          tung    der     Be-    und     Entlüftungseinrichtung     durch Anwendung eines     Schwimmkugelventils.  

Claims (1)

  1. PATENTANNSPRÜCHE: I. Verfahren zur selbsttätigen Schaltung von Hauswasserwerken kleiner Leistung mit einer Förderpumpe und einem Antriebsmotor hierfür, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein schaltung des Motors druckabhängig, seine Ausschaltung in Abhängigkeit ausschliesslich von der Fördermenge erfolg-.
    II. Hauswasserwerk kleiner Leistung, zur Ausführung des Verfahrens nach Patentan spruch I, welches ein Rohrsystem, eine Förder- pumpe, einen Antriebsmotor hierfür, eine Ein richtung zum Einschalten des Motors bei Er reichen eines einstellbaren 1Iindestclruckes und ein ilrengenaussehaltorgan aufweist., gekenn zeichnet durch ein Standrohr,
    welches über die höchstgelegene Wasserentnahmestelle des Rohrsystemes hinausragt und dessen Eilt leerung eine den Einselialtimpuls für den Pumpenantriebsmotor liefernde Druckminde- rung zur Folge hat. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Ausschaltung des Motors bei Erreichen einer einstellbaren lIindestfördermenge erfolgt. 2.
    Verfahren nach Patentansprueli I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Einschaltimpuls des Pumpenantriebs motors liefernde Druckminderung eine solche in der Grössenordnung von 1 m Wassersäule verwendet wird. 3. Hauswasserwerk nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Quer schnitt des Standrohres über einen Teil seiner Länge zwecks Vergrösserung des Fassungs raumes des Standrohres vergrössert ist. 4. Hauswasserwerk nach PatentanspruchII und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass die Querschnittserweiterung am obern Standrohrende gebildet ist. 5.
    Hauswasserwerk nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4, gekennzeichnet durch ein durch die Querschnittserweiterung gebil detes Gefäss mit Schwimmkugelventil für seine Belüftung und Entlüftung.
CH287807D 1948-12-06 1949-11-03 Verfahren zur selbsttätigen Schaltung von Hauswasserwerken kleiner Leistung und Wasserwerk zur Ausführung des Verfahrens. CH287807A (de)

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