CH287869A - Verfahren zur Herstellung eines substantiven Azofarbstoffes. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines substantiven Azofarbstoffes.Info
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- C09B35/02—Disazo dyes
- C09B35/039—Disazo dyes characterised by the tetrazo component
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Description
<B>1</B> Verfahren zur Herstellung eines Substantiven Azofarbstoffes. Es wurde gefunden, dass man zu einem wertvollen sübstantiven Azofarbstoff gelangt, wenn man eine Diazoverbindung des Amino- monoazofarbstoffes der Formel
EMI0001.0007
mit 2-Phenylamizio-5-oxynaphthalin-7-sulfozi- säure kuppelt.
Der neue Farbstoff ist ein dunkles Pulver, das sieh in Wasser mit rötliehblauer Farbe löst und natürliche Cellulosefasern und solche aus regenerierter Cellulose aus natriumsulfat- haltigem Bade in violetten Tönen färbt, die durch Behandlung mit Kupfersalzen in sehr gut wasch- und liehteehte, rötliehblaue Fär bungen übergehen.
Die Diazokomponente der oben stehenden Formel lässt sich herstellen, indem man diazo- tierte 5 - Amino-2-nitrobenzol -1- carbonsäure oder 5-Amino-2-aevlaminobenzol-l-earbonsäure mit 8-Oxy cliinolin kuppelt und im so erhält lichen D-1 onoazofarbstoff die Nitrogruppe zur Aminogruppe reduziert bzw. die Acylamino- gruppe verseift.
Die Kupplung erfolgt hier bei zweckmässig in alkalischem, zum Beispiel ammoniakalkalischem Medium. Die Reduktion der Nitrogruppe zur Aminogruppe wird un ter solchen Bedingungen durchgeführt, dass die Azogruppe nicht angegriffen wird, bei spielsweise in alkalischem Medium bei leicht. erhöhter Temperatur mittels Alkalisulfiden oder Ammoniumsulfid. Die Verseifung der Acylaminogruppe wird zweckmässig durch Erwärmen in verdünnter Alka.liliydroxyd- lösung vorgenommen.
Die Diazotierung des Aminomonoazofarb- stoffes der eingangs angegebenen Formel wird mit Vorteil nach der sogenannten indirekten Methode vorgenommen, zum Beispiel indem man eine wässerige, schwach alkalische Lö sung eines Alkalisalzes der Verbindung, die auch die erforderliche Menge Nitrit enthält, mit einem Überschuss an Salzsäure vereinigt.
Die Kupplung dieser Diazoverbindung mit der 2-Phenylamino-5-oxynaphthalin-7-sulfon- säure kann nach den für die Kupplung der artiger Azokomponenten an sich bekannten und gebräuchlichen Methoden, zweckmässig in alkalischem Medium, erfolgen.
<I>Beispiel:</I> Die 30,8 Teilen entsprechende Menge an feuchter Paste des Aminoazofarbstoffes der Formel
EMI0001.0049
wird als Alkalisalz in 500 Teilen Wasser ge löst, mit 7 Teilen Natriumnitrit versetzt und nach Zugabe von Eis mit 32 Teilen konzen trierter Salzsäure angesäuert. Nach einigen Minuten ist die Diazotierung beendet.
Man lässt die Diazov erbindung zu einer eiskalten Lösung aus 32 Teilen 2-Phenylamino-5-oxy- naphthalin-7-sulfonsäure und 50 Teilen was serfreiem Natriumcarbonat in 400 Teilen Wasser fliessen, rührt einige Stunden und erwärmt auf 65 . Mit Natriumchlorid kann der Disazofarbstoff vollständig gefällt wer den. Er wird filtriert und getrocknet.
Der Aminomonoazofarbstoff der anfangs dieses Beispiels angeführten Formel kann wie folgt hergestellt werden: 18,2 Teile 5-Amino-2-nitrobenzol-l-carbon- säure werden mit 5,5 Teilen wasserfreiem Na- triumcarbonat in 200 Teilen Wasser gelöst, mit 35 Teilen 30prozentiger Salzsäure angesäuert. und mit 7 Teilen Natriumnitrit auf bekannte Weise diazotiert. Die Diazoverbindung lässt man zu einer eiskalten Lösung aus 14,5 Teilen 8-Oxychinolin, 30 Teilen 25prozentigem Am moniak und 200 Teilen Wasser fliessen.
Die Farbstoffbildung erfolgt sofort, und nach 2 Stunden wird die Reduktion der Nitro- gruppe begonnen, indem man das Ganze auf 45 bis 50 C aufwärmt, in Portionen die Lö sung von 38 Teilen kristallisiertem Natrium sulfid in 100 Teilen Wasser zugibt und 11/L> bis 2 Stunden rührt. Wenn kein weiteres Natriumsulfid mehr aufgenommen wird, schei det man den Aminoazofarbstoff durch Zu gabe von Natriumchlorid ab, filtriert und verwendet mit Vorteil die so erhaltene feuchte Paste zur weiteren Synthese.
Man erhält denselben Aminoazofarbstoff, wenn man die 2-Acetylamino-5-aminobenzol-l- carbonsäure in alkalischem Medium mit 8- Oxychinolin kuppelt und darnaeh durch län geres Erhitzen der Farbstofflösung mit 5pro- zentiger Natriumhydr oxy dlösung die Aeety 1- gruppe abspaltet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines substan- tiven Azofarbstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Diazov erbindung des Amino- monoazofarbstoffes der Formel EMI0002.0045 mit 2-Phenylamino-5-oxynaphthalin-7-sulfon- säure kuppelt.Der neue Farbstoff ist ein dunkles Pulver, das sich in Wasser mit rötliehblauer Farbe löst und natürliche Cellulosefasern und solche aus regenerierter Cellulose aus nat.riumsulfat- haltigem Bade in violetten Tönen färbt, die durch Behandlung mit Kupferwalzen in sehr gut wasch- und lichtechte, rötliehblaue Fär bungen übergehen. UNTERANSPRUCH: Verfahren gemäss Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass man die Kupp lung in alkalischem Medium durchführt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH287869T | 1951-05-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH287869A true CH287869A (de) | 1952-12-31 |
Family
ID=4485980
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH287869D CH287869A (de) | 1951-05-11 | 1950-06-28 | Verfahren zur Herstellung eines substantiven Azofarbstoffes. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH287869A (de) |
-
1950
- 1950-06-28 CH CH287869D patent/CH287869A/de unknown
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