CH288287A - Funktelephonteilnehmerstation mit mehreren wählbaren, hochfrequenten Verbindungskanälen und einem Anrufkanal. - Google Patents

Funktelephonteilnehmerstation mit mehreren wählbaren, hochfrequenten Verbindungskanälen und einem Anrufkanal.

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CH288287A
CH288287A CH288287DA CH288287A CH 288287 A CH288287 A CH 288287A CH 288287D A CH288287D A CH 288287DA CH 288287 A CH288287 A CH 288287A
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CH
Switzerland
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relay
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Aktiengesellschaft Autophon
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Autophon Ag
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    • H04W48/00Access restriction; Network selection; Access point selection
    • H04W48/16Discovering, processing access restriction or access information

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  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description


      Funktelephonteilnehmerstation    mit mehreren wählbaren, hochfrequenten  Verbindungskanälen und einem Anrufkanal.    Es sind     Funktelephonanlagen    bekannt, bei  welchen ein Netz von Teilnehmerstationen und  mehrere     Zentralenstationen,    die mit einem       Telephonnetz    zusammen arbeiten, angeordnet  sind. Jede     Zentralenstation    besitzt einen Ver  kehrskanal, der von denjenigen der andern       Zentralenstationen    verschieden ist und der  z. B. für Gegensprechverkehr aus einem  Sendekanal und einem davon verschiedenen  Empfangskanal besteht.

   Eine     Funktelephon-          teilnehmerstation    in einer solchen Anlage muss  dauernd empfangsbereit sein. Zur Vermei  dung einer Mehrzahl von Empfängern, welche  auf die Sendefrequenzen der     Zentralensta-          tionen    abgestimmt sein müssten, ist vorge  schlagen worden, einen Empfänger mit einer  der Anzahl der     Zentralenstationen    entspre  chenden Anzahl automatisch umschaltbarer  Empfangsfrequenzen vorzusehen. Die Um  schaltung von einer Empfangsfrequenz auf  eine andere kann z. B. durch einen rotieren  den Wähler erfolgen, welcher alle Empfangs  kanäle periodisch abtastet und stillgesetzt  wird, wenn auf einem Kanal die Trägerwelle  ausgestrahlt wird.

   Der Aufwand an Schalt  mitteln für eine     derartige    Station ist gross  und ein dauernd rotierender Wähler in der  Empfangsbereitschaft technisch unbefriedi  gend. Zur Vermeidung einer fortlaufenden       Frequenzumsehaltung        wurde    deshalb vorge  schlagen, für alle     Zentralenstationen    eine  gleiche Sendefrequenz zum Anruf der Teil  nehmerstationen vorzusehen und die Teilneh-         merstationen    in der Empfangsbereitschaft auf  diese Empfangsfrequenz abzustimmen.

   Nach  Eingang eines     Anrufsignals    muss dann der  Empfänger auf die     Betriebsfrequenz    des Ver  bindungskanals der anrufenden     Zentralen-          stationen    umgeschaltet werden. Es sind An  lagen bekannt, bei denen das Suchen der Be  triebsfrequenz und das Umschalten des Emp  fängers von der Anruffrequenz auf diese  Betriebsfrequenz manuell erfolgt. Diese Lö  sung kann selbst in Anlagen mit nur wenigen       Zentralenstationen    nicht voll befriedigen.  



  Die vorliegende     Erfindung    schlägt     eine     neue Lösung zur     Umschaltung    eines Empfän  gers vom Anrufkanal auf den Verbindungs  kanal vor. Sie betrifft eine     Funktelephonteil-          nehmerstation    mit mehreren wählbaren,     hoch-          frequenten    Verbindungskanälen und     einem     Anrufkanal und ist dadurch gekennzeichnet,  dass Mittel angeordnet     sind,    welche bei an  kommendem Verkehr die Station automatisch  von dem Anrufkanal auf einen Verbindungs  kanal umschalten.

   Dabei sind zweckmässiger  weise Mittel angeordnet, welche     in    Funktion  des Anrufsignals den zu wählenden Verbin  dungskanal auswählen     und    markieren und  Mittel, welche die aufgerufene Station auto  matisch auf den markierten Verbindungskanal  umschalten, wobei die Mittel zur Auswahl und       Markierung    des     Verbindtmgskanals    mit Vor  teil teilweise auch für die Stationswahl be  nützt werden.      Die Erfindung wird an Hand eines     Aus-          führungsbeispiels        und    der     Zeichnung    näher  erläutert.  



  Die Zeichnung zeigt das Schaltungsschema  des Steuerteils einer     Funktelephonteilnehmer-          station    für automatische Kanalwechsel.  



  Die Wahl einer Teilnehmerstation     durch     mehrere     Anrufimpulsserien    erfolgt mittels  eines Wählers. Im     Ausführungsbeispiel    ist ein  18teiliger Wähler     vorgesehen-,    dessen Kon  takte so geschaltet sind, dass der Wähler bei       Auswahl    einer Teilnehmerstation immer auf  den 17. Schritt läuft, das heisst mit andern  Worten ausgedrückt, dass die Quersumme der  Teilnehmernummer 17 betragen muss, wobei  die Teilnehmernummer beispielsweise 3stellig  ist.

   Im Anrufzeichen     wird    nur die erste Im  pulsgruppe unterteilt zur     Kennzeichnung    der  das Anrufzeichen aussendenden     Zentralensta-          tion.    Das Ausführungsbeispiel ist vorgesehen  für ein     Funktelephonnetz    mit drei     Zentralen-          stationen.    Zur Auswahl dieser drei Zentralen  stationen sind in jeder Teilnehmerstation zwei  Relais erforderlich, indem das eine oder  andere oder beide Relais bei der Auswahl an  sprechen können. Umfasst das Netz mehr Zen  tralenstationen, so sind entsprechend der  Kombinationsmöglichkeit mehr     Auswählrelais     pro Teilnehmerstation anzuordnen.

   Bei zwei  Relais kann die erste Ziffer einer Teilnehmer  nummer     kleinstenfalls    3 sein. Im aufgezeich  neten     Ausführungsbeispiel    ist der Wähler für  die Teilnehmernummer 430 geschaltet.  



  Der Wähler weist drei Segmente     DWa,          DWb,        Dwc    auf. An Kontakt 1 des Segmentes       DWb    liegt die Wicklung A eines     Kanalaus-          wählrelais    I, an Kontakt 2 die Wicklung A  eines     Kanalauswählrelais        II.    Die Kontakte 3  bis 17 dienen zur Markierung der Teilnehmer  nummer. Für die Nummer 430 sind die Kon  takte 4, 7 und 17 miteinander verbunden     und     herausgeführt, während die nichtbelegten  Kontakte unter sich ebenfalls verbunden und  herausgeführt sind.

   Ausserdem sind folgende  Relais erforderlich: Ein Relais     TR,    das beim  Empfang der Trägerwelle anspricht, ein Re  lais. K, das in Funktion des Trägerrelais ar  beitet     und    zur     Besetztkontrolle    und Sperrung    der Stationen dient, ein Satz Relais     Q1        bis     Q4, von welchen Relais Q1 im Empfänger  Schwingkristalle einschaltet und Relais Q2  bis Q4 in     Funktion    der     Kanalauswählrelais    I  und     II    arbeiten und mit ihren nichtgezeich  neten Spezialkontakten für Hochfrequenz  kreise die erforderlichen Schwingkristalle im  Empfänger und Sender einschalten, ein Diffe  rentialrelais D,

   welches- in Verbindung mit  einem Filter am Transformator T2 nur auf  eine bestimmte Tonfrequenz, die der Träger  welle     aufmoduliert    ist, ansprechen kann, ein  Relais C, das in Funktion des Differential  relais die Impulse des Wählzeichens übermit  telt, ein abfallverzögertes Relais V, welches  die Impulse überbrückt und am Ende der  Wahl abfällt, zwei Relais A und H, welche in  Verbindung mit dem Wählersegment     DWb     der Selektion der Teilnehmerstation dienen,  ein Relais W zur Überbrückung der Impuls  pausen und     Fortschaltung    des Wählers     DTi',     zwei Relais X und Y, welche nach beendeter  Selektion der Teilnehmerstation diese be  triebsbereit schalten, ein Relais G, welches in  Funktion des Gabelkontaktes GK arbeitet.  



  Die     Anordnung    arbeitet folgendermassen:  Wird von einer     Zentralenstation    die Träger  welle     ausgestrahlt,    so zieht in jeder Teilneh  merstation das Trägerrelais     TR    an. Kontakt       trl    schaltet Relais K ein,     wodureh    zunächst  alle Stationen besetzt und für ausgehenden  Verkehr gesperrt sind. Die     Zentralenstation     sendet darauf einen hohen Ton, z.

   B. 1500 Hz  als     Belegungszeichen,    wodurch Relais D er  regt wird und über die Kontakte     k1    und dl  Relais C anzieht und mit seinem Kontakt     cl     das Relais V einschaltet. Über Kontakt     v2,     Wählerarm     DWb,    Schritt 18, Kontakt e2     wird     Relais A eingeschaltet. Die Wählimpulse be  stehen in einer     Unterbrechung    des Hochtones  durch einen Tiefton von beispielsweise 600 Hz.  Sämtliche Pausen werden durch 1500     Hz-Töne     gebildet. Die Pausen zwischen den Impulsen  einer Serie sind kürzer als diejenigen zwi  schen zwei Serien. Bei kurzen Pausen kann  Relais W nicht abfallen, dagegen bei langen.

    Der erste Impuls, welcher im dargelegten Bei  spiel der     Verbindungskanalbestimmung    dient,      ist als Serie zu betrachten. Die Aufteilung  der vier ersten Impulse in Serien wird von.  der     Zentralenstation    nach Massgabe des zu  wählenden Verbindungskanals     vorgenommen.     



  Die Relais D und C fallen im     Rhythmus     dieser     Unterbrechtulg    ab. Fällt Relais C ab,  so erhält die Wählerspule D     W    Strom über die  Kontakte c4, a5 und h3, wodurch der Wähler  einen Schritt macht. Wählerkontakt     dwl     bringt Relais W zum Ansprechen. Erfolgt  nach diesem Impuls in Abhängigkeit davon,  welche der     Zentralenstationen    anruft, eine  Pause, die grösser ist als die andern Pausen  zwischen Impulsen einer     Impulsserie,    so fällt  Relais W ab und zieht Relais I an über-.

   Kon  takt     v2,    Wählerarm     DWb,    Schritt 1, Relais I,  Wicklung A, Kontakt i v2, Relais H, Kontakt  c4,     \Vählerspule        DW,    Batterie.  



  Infolge des geringen     Spulenwiderstandes     können Relais H und der Wählermagnet nicht  anziehen. Relais I hält sich über eine Halte  wicklung     ZB        und    die Kontakte 13 und     4l.    Er  folgen zur Wahl der Teilnehmernummer 430  in der ersten Impulsserie drei weitere Im  pulse, so läuft der Wähler auf Schritt 4. Re  lais     II    wird dabei übergangen und zieht nicht  an. Auf Schritt 4 zieht Relais H an über:  Kontakt v2, Wählerarm     DWb,    Schritt 4,  Kontakt     w2,    Relaiswicklung H, Kontakt c4,  Wählermagnet     DW,    Batterie.  



  In der hinreichend langen     Impulspause     fällt Relais W und dadurch Relais H wieder  ab. Erfolgen weitere drei     Impulse    (zweite Im  pulsserie), so läuft der Wähler auf Schritt 7.  Die Relais W und H ziehen wieder an und  fallen in der Pause ab. Es folgen 10 Impulse  (dritte Impulsserie) und der Wähler läuft  auf Schritt 17, auf welchem die beiden Relais  X und Y anziehen über: Kontakt     wl,        Wick-          hingen        XA,        YA,    Kontakt a2,     MTählerarm          DWa,    Schritt 17, Batterie.  



  Dabei wird auch der Wecker WE einge  schaltet. Relais X schaltet die Anruflampe AL  ein und hält sieh mit Kontakt x2 über seine       )Vieldung        XB.    Die Trägerfrequenz war durch  den Ruhekontakt y1 und Relais     Ql    eingeschal  tet geblieben, während durch die Stellung der  Kontakte Il, 12 und     IIl    die Auswahl des Ver-         bindungskanals    markiert wird. Durch das An  ziehen von Relais Y erfolgt die Umschaltung  auf den Verbindungskanal, indem Relais Q2  anzieht über die Kontakte     II,        II1        und    y1.

    Relais Y wird über seine     Wicklung        YB    und  die Kontakte     x1,    y3     und    k1 gehalten. Der  Hochton des Anrufsignals hört auf, die Re  lais D und C fallen ab, wodurch der Wähler  auf Schritt 18 läuft. Der Wecker WE     wird     stromlos, Kontakt c1 schaltet Relais     V    ab und  Kontakt     v2    schaltet Relais A ab. Wird an der  Teilnehmerstation das     Mikrotelephon    abge  hoben, so wird über den Gabelkontakt     GK     Relais G eingeschaltet. Dadurch wird der Sen  der eingeschaltet.

   Kontakt     g1    öffnet den Fil  terstromkreis und     schliesst    den Sprechstrom  kreis mit dem Hörer     Te.    Kontakt g3 unter  bricht den Haltestromkreis des Relais X, wäh  rend Relais Y über den Kontakt g2 gehalten  wird. Die Verbindung ist dadurch hergestellt.

    Wird zur Auflösung der     Verbindung    das       Mikrotelephon    wieder eingehängt, so fallen die  Relais G und Y ab, indem Gabelkontakt GK  den     Stromkreis    von     Relais    G und der Kontakt  g2 den     Haltestromkreis    von Relais Y unter  bricht, worauf durch Kontakt     y1    die Rück  schaltung auf die Anruffrequenz, das heisst  also die Trägerfrequenz des Anrufkanals, er  folgt.  



  Ist der Anruf für eine Station umzutref  fend, so wird der Wähler beim ersten unzu  treffenden Schritt stillgehalten, indem Relais  H anzieht. Kontakt     12,3    öffnet den Wähler  magnetstromkreis. Kontakt h1 unterbricht bei  weiteren Impulsen den Stromkreis des Relais  A. Relais<I>H</I> bleibt durch Kontakt<I>v2</I> so lange  gehalten, bis Relais     V    am Ende der Wahl ab  fällt, wodurch der Wähler auf Schritt 18  läuft. Die Station ist dadurch wieder anruf  bereit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Funktelephonteilnehmerstation mit mehre ren wählbaren, hochfrequenten Verbindungs kanälen und einem Anrufkanal, dadurch ge kennzeichnet, dass Mittel angeordnet sind, wel che bei ankommendem Verkehr die Station automatisch von dem Anrufkanal auf einen Verbindungskanal umschalten. UNTERANSPRÜCHE 1. Funktelephonteilnehmerstation nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (DWc-c, I, II) angeordnet sind, wel che in Funktion des Anrufsignals den zu wäh lenden Verbindungskanal auswählen und mar kieren.
    2. Funktelephonteilnehmerstation nach Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel. (Y) angeordnet sind, welche die auf gerufene Station automatisch auf den mar kierten Verbindungskanal umschalten. 3. Funktelephonteilnehmerstation nach Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Auswahl und Markierung des zu wählenden Verbindungskanals teilweise auch für die Stationswahl benützt werden.
    4. Ftmktelephonteilnehmerstation nach Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Auswahl und Markierung des zu wählenden Verbindungskanals aus einem durch das Anrufsignal gesteuerten Wähler und einem damit verbundenen Satz Relais be stehen, welche derart geschaltet sind, dass sie den zu wählenden Verbindungskanal aus dem Anrufsignal herauslesen und dass er durch die Stellung der Kontakte dieser Relais mar kiert wird.
    5. Funktelephonteilnehmerstation nach Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur automatischen Umschaltung der angerufenen Station auf den markierten Verbindungskanal ein Relais aufweisen, wel ches nach beendetem Wählsignal anspricht und die Station verkehrsbereit schaltet.
CH288287D 1950-11-09 1950-11-09 Funktelephonteilnehmerstation mit mehreren wählbaren, hochfrequenten Verbindungskanälen und einem Anrufkanal. CH288287A (de)

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